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Mischen "gefühlsecht"

  • Mix4Munich
  • 30. Juli 2007 um 11:49
  • daniel wilhelm
    Verifiziert
    Beiträge
    512
    • 1. August 2007 um 20:16
    • #21

    Hallo zusammen

    Was mich mal interessieren würde, hat schon irgendwer ein Pult entwickelt das wasserdicht ist?
    Wenn nein wäre das doch als Neuentwicklung für viele Veranstaltungen eine Revolution. :D

    Bei den Digitalpulten hat man ja immernoch die Möglichkeit sie Remote zu steúern aber wasserdichte Analogpulte?

    Daniel

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • oops
    Profi
    Beiträge
    868
    • 1. August 2007 um 20:52
    • #22

    damit unsereins unter wasser mischen kann, oder das der asi gartenpavillion auch gleich weggestrichen wird ? oder dass man die kotze des besoffenen fremdmischers mitm kärcher entfernen kann ??? :roll:

  • daniel wilhelm
    Verifiziert
    Beiträge
    512
    • 1. August 2007 um 21:32
    • #23

    Neeeee....

    Ich dachte eher an ein Pult wo man nicht gleich nen Totalschaden hat falls der " asi Gartenpavillion" mal wieder ein echtes Leck hat und das haben die Dinger fast immer.

    Aber das mit dem Fremdtech ist auch nich übel....
    Dann aber ein Pult gleich mit Aschenbecher ausstatten den enige können es einfach nicht lassen einem das Pult vollzuaschen.

    Daniel

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • gurkendoktor
    Beiträge
    110
    • 1. August 2007 um 23:33
    • #24
    Zitat

    die kotze des besoffenen fremdmischers


    wo gibt es DAS denn? :shock:

    aschenbecher am pult: immer her damit. es ist aber auch immer verdammt schwer, daran zu denken, NICHT mit der kippe überm pult zu hantieren. bei meinem eigenen würd ich es allerdings machen, und jeden zurechtweisen, der es mir gleichtut ;)

  • studiovan
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    1
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    50
    • 1. August 2007 um 23:40
    • #25

    Ich bin schon bei 2 dieser "gut geplanten" Jobs froh gewesen, meinen Recording Dodge Van dabeigehabt zu haben...

    Also wenn sonst nix hilft und alle Stricke reissen, kommt der FOH weg, der Dodge wird geholt und angekabelt und ab dafür... :lol:

    Immer noch besser ein paar Leute sehen nix, als das alle nix hören, hihi...

    Auch wenn man öfter mal raus muss um zu prüfen ob das so alles in Ordnung ist was man da fabriziert...

    Und es ist Welten bequemer... :D

    SPEZIALITÄT: Liverecording - Aufzeichnung bis Endmix -

    http://www.studiovan.de

    ________________________________________

    Red nich drüber - Mach es!

    Es wird gemischt was auf den Tisch kommt...

    Man soll den Tag nicht vor der Band loben...

  • daniel wilhelm
    Verifiziert
    Beiträge
    512
    • 2. August 2007 um 17:27
    • #26

    [quote="gurkendoktor bei meinem eigenen würd ich es allerdings machen, und jeden zurechtweisen, der es mir gleichtut ;)[/quote]

    und was machst du bei den Pulten von Fremdfirmen?? :shock:
    da achtest du dann nicht mehr drauf weil es nicht dein Pult ist???

    Dazu gibt es schon eine Menge im "I don´t need that" Threat

    Daniel

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • robing
    Verifiziert
    Beiträge
    188
    • 2. August 2007 um 18:12
    • #27
    Zitat von "Daniel Wilhelm"

    und was machst du bei den Pulten von Fremdfirmen?? :shock:
    da achtest du dann nicht mehr drauf weil es nicht dein Pult ist???

    Dazu gibt es schon eine Menge im "I don´t need that" Threat

    Daniel

    Ich glaube er meinte, dass er es bei seinem eigenen schon machen würde...

    Eine Bühne ist immer so lange schön und aufgeräumt bis die Musiker kommen...

  • manuela
    Beiträge
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    • 2. August 2007 um 18:40
    • #28
    Zitat von "sw474"

    Hallo!

    Ich baue den FoH wenn nichts anderes da ist immer in meinem Anhänger auf. Die Spriegel werden unter das Dach gesteckt, so habe ich an einer Länsseite ein Vordach. Das geht mesit ganz gut, zur Not kann man den Anhänger zu machen.

    das ist eine der besten Lösungen, denn Hänger sind für gewisse Windgeschwindigkeiten ausgelegt, mindestens die mit der man fährt, und von sich aus auch ein prima Ballast.
    Pavillions sind flugtauglich. :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • guma
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    • 2. August 2007 um 20:03
    • #29
    Zitat von "Mix4Munich"

    ......... Eine Überdachung für die Technik hat der Veranstalter nicht gestellt, und einen mobilen Pavillion habe ich auf die Schnelle nicht organisiert.

    Findet denn hier keiner, dass da etwas einfach völlig daneben ist!!!!!
    Das "Konzertbeschallen" wird immer wieder neu von irgend welchen "Helden" erfunden. Die immer gleichen Jobs werden immer neu verteilt und zwar dadurch, dass irgendwelche Schlaumeier den job mit immer mehr Zugeständnissen und für immer weniger Kohle machen.

    Also hier das Zugeständnis: Ich stell' das Pult ins Freie :D:evil::D
    In dreißig Jahren und tausenden von Jobs habe ich nicht einmal ein Freiluftereignis ohne ordentliche Pultplatzüberdachung gemacht. Wenn einer mir einen Job abgräbt, indem er ( unter anderem ) seine Scheiße ins Freie stellt, dadurch dem Veranstalter Kosten erspart und dadurch einen "Wettbewerbsvorteil" hat, ist er für mich einfach ein dummes A.....

    Statt der Grütze, die hier zu diesem Thema verfasst wird, sollte jeder, der sich auf sowas einlässt, nicht seine Sachen packt und mit sofortiger "Abreise" droht und unfähig war, das mit der Überdachung zu regeln, jetzt mindestens erröten :oops: :oops: :oops: :oops: und schwer in sich gehen, statt hier die Möglichkeiten eines "Pultschwimmkurses" zu diskutieren !!!!

    Einmal editiert, zuletzt von guma (2. August 2007 um 22:25)

  • simonstpauli
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    • 2. August 2007 um 20:47
    • #30

    full ack

    ohne geklärte überdachung wird nicht aufgebaut.

    hat bis jetzt gut funktioniert bis auf ein mal, bei dem mir eine pavillon-dachplane riss, da musste ein schönes altes dda leiden. das spielt inzwischen wieder...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • billbo
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    • 3. August 2007 um 00:42
    • #31
    Zitat

    Statt der Grütze, die hier zu diesem Thema verfasst wird, sollte jeder, der sich auf sowas einlässt, nicht seine Sachen packt und mit sofortiger "Abreise" droht und unfähig war, das mit der Überdachung zu regeln, jetzt mindestens erröten.....


    Volle Zustimmung – aus der Sicht des engagierten Tonlers und besorgten Besitzers kostspieliger Veranstaltungstechnik.

    Als Veranstalter (= Auftraggeber) sehe ich die Dinge natürlich völlig anders. Ich beauftrage einen Dienstleister mit Beschallung/ Beleuchtung meiner Veranstaltung. Wie der das anstellt, ist sein Problem. Wie er sein Material dabei vor Witterungseinflüssen schützt auch. Er kann einen Layher – Turm bauen, ein hübsches Zeltdach, er kann wasserfestes Equipment verwenden, er kann auf der Bühne mischen (sofern sie denn überdacht ist :D) oder meinetwegen auch per W-Lan von zuhause aus - ist mir völlig schnuppe, so lange es keinen Ärger mit Künstlern/ Publikum/ Behörden gibt.
    Einen Dienstleister, der mich mit Bedingungen und Forderungen langweilt („ich arbeite nur, wenn du mir ein Dach baust/ auf mein Werkzeug aufpasst/ die richtige Sektmarke kalt stellst“/ usw. usw.) stelle ich auf meiner Kandidatenliste ganz nach hinten und rufe ihn nur an, wenn es gar nicht mehr anders geht. Er soll mir keine Probleme bereiten, sondern Probleme lösen; genau dafür werde ich später seine Rechnung bezahlen.

    Es gibt Gegenden (nicht in Zentralafrika, sondern hier in Europa), da sind Bühnen – oder FoH – Dächer völlig unüblich. Rechnet sich nicht, weil’s so gut wie nie regnet. Und wenn: Pech; Plane drüber und abwarten.
    Mit etwas Glück gibt’s dort immerhin einen Sonnenschirm überm Heritage.

    Da, wo’s häufiger regnet, existieren genügend erprobte Lösungen. Der Großfestivalausstatter bringt ein paar hundert Tonnen Stahl, Holz und Zeltplane mit. Der Stadtfestbeschaller sein Klappzelt. Die Tourproduktion einen erfahrenen Produktionsleiter, der den Veranstalter im Bedarfsfall nachdrücklich auf seine vertraglichen Verpflichtungen aufmerksam macht.
    Andere pokern; treffen keine Absprachen und bringen überhaupt nichts mit. Und wer beim Pokern verliert, braucht dann anschließend manchmal einen Fön.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • outliner
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    • 3. August 2007 um 01:50
    • #32
    Zitat von "BillBo"

    Einen Dienstleister, der mich mit Bedingungen und Forderungen langweilt („ich arbeite nur, wenn du mir ein Dach baust/ auf mein Werkzeug aufpasst/ die richtige Sektmarke kalt stellst“/ usw. usw.) stelle ich auf meiner Kandidatenliste ganz nach hinten und rufe ihn nur an, wenn es gar nicht mehr anders geht. Er soll mir keine Probleme bereiten, sondern Probleme lösen; genau dafür werde ich später seine Rechnung bezahlen

    100% zustimmung.
    dafür kann man dann aber bitteschön auch 100% vergütung verlangen.

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • guma
    Moderator
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    6
    • 3. August 2007 um 08:04
    • #33
    Zitat von "BillBo"


    Einen Dienstleister, der mich mit Bedingungen und Forderungen langweilt („ich arbeite nur, wenn du mir ein Dach baust/ auf mein Werkzeug aufpasst/ die richtige Sektmarke kalt stellst“/ usw. usw.) stelle ich auf meiner Kandidatenliste ganz nach hinten und rufe ihn nur an, wenn es gar nicht mehr anders geht. Er soll mir keine Probleme bereiten, sondern Probleme lösen; genau dafür werde ich später seine Rechnung bezahlen.

    Ich habe nicht gesagt, der Veranstalter muß das machen, ich habe gesagt es muß vorher geregelt sein und die Regelung muß dann auch eingehalten werden. Ich kann es auch gerne selbst machen und nacher Rechnung stellen. Wenn im veregneten Deutschland alle VT-Firmen sagen: ein Dach muß her, dann gibts da auch kein Problem.


    Zitat von "BillBo"


    Es gibt Gegenden (nicht in Zentralafrika, sondern hier in Europa), da sind Bühnen – oder FoH – Dächer völlig unüblich. Rechnet sich nicht, weil’s so gut wie nie regnet. Und wenn: Pech; Plane drüber und abwarten.
    Mit etwas Glück gibt’s dort immerhin einen Sonnenschirm überm Heritage.


    Das ist für hiesige Verhältnisse nicht so sehr relevant. :D

  • slv
    Verifiziert
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    • 3. August 2007 um 08:51
    • #34

    Also Wasser ist ja das eine (und sicher schlimmere). Aber ich würde auch schon nie ohne Dach arbeiten wollen wegen der Sonne... .

    War mal als Tech mit einem Supportact an einem Grossanlass und da wurde natürlich der FOH vor der FOH-Bude des Hauptacts platziert - ohne Dach und Boden :-). Das war ein Supersonnensommertag und auf der K3 konntest Du schon bald Spiegeleier braten und der Tech hat sich fast die Finger verbrannt, bis dann endlich mal ein paar Sonnenschirme organisiert waren (dauerte leider 2h).

    Wenn Du dann mal 1-2h an der prallen Sonne zu stehen hast funktionierst Du ja auch kaum mehr gleich - und auch die lieben Geräte... .

  • gurkendoktor
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    110
    • 3. August 2007 um 11:03
    • #35
    Zitat

    und was machst du bei den Pulten von Fremdfirmen??
    da achtest du dann nicht mehr drauf weil es nicht dein Pult ist???


    mein pult: was ich mache, ist mir egal. was andere machen aber nicht.
    fremdpult: so, wie ich von anderen erwarte, dass sie sich an meinem pult verhalten sollen. alles klar?

  • falcocgn
    Profi
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    • 3. August 2007 um 12:49
    • #36

    Erstaunlich in welche Sphären diese Diskussion geht.

    1. Ein Pult -FoH oder Monitor egal- mit der Peripherie ist offiziell ein "elektrischer Betriebsraum". Wenn Strom und Wasser zusammenkommen ist das selten gut. Es darf also -wie bereits gesagt wurde- nicht um Vermeidungstaktiken gehen, sondern es muß vorher geklärt werden ob ein ordentlicher Frontplatz vorhanden ist oder nicht. Wenn nicht, muss dafür gesorgt werden, daß eine Hütte dahin kommt.

    2. Der Veranstalter und der Betreiber -beide bei vielen Baustellen in einer Person- hat die Pflicht, die für die VA notwendigen baulichen Anlagen zu planen, genehmigen zu lassen und zu errichten. Das alles im Rahmen der beliebten anerkannten Regeln der Technik. Das Schutzziel ist der Personenschutz (Besucher und Beschäftigte) und nicht zuerst der Geldbeutelschutz. Also ist es nicht Sache des FoH-Manns oder -Frau einen Pavillon mitzubringen. Wenn es knallt und Leute kommen zu Schaden wird immer zuerst der Betreiber/Veranstalter gefragt, wie das denn sein konnte.

    3. Alternativ können gewisse Veranstalter ja mal darüber nachdenken, die komplette Hardwarebesorgung auszulagern: Besucher bringt ein Stück Barrier mit, Gitarrist ein Stück Bühne, Security ein Stück Strom...

    4. Wir reden über VA in Deutschland mit seinem "gemäßigtem" Klima. Gewisse Dinge sind daher eigentlich Standard bei Open-Air: Abzieher, gute Planen, Frischhaltefolie für die Wedges, Strömender Regen pünktlich zu Aufbau und Abbau...

    Sonnige Grüße aus Köln,
    Falco

    - DAS Fachbuch für die Veranstaltungstechnik https://www.europa-lehrmittel.de/Fachkunde-Vera…technik/60877-1

  • billbo
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    Beiträge
    3.671
    • 3. August 2007 um 23:23
    • #37
    Zitat

    1. Ein Pult -FoH oder Monitor egal- mit der Peripherie ist offiziell ein "elektrischer Betriebsraum".

    ? Hm. Wenn ich’s im Generatorcontainer einrichte, dann sicherlich.
    Unter „Elektrischer Betriebsraum“ verstehe ich abgeschlossene Sonderräume für Generatoren, Hauptverteilerstationen, Notstrombatterieanlagen, u.ä.; so habe ich das jedenfalls mal gelernt. Den M7 + Laptop auf leerem Wedgecase verbinde ich nicht unbedingt mit diesem Begriff.
    Vielleicht bist du aber näher an der Materie; meine Ausbildung liegt Jahrzehnte zurück. Ich lerne gerne dazu.

    Zitat

    2. Der Veranstalter und der Betreiber -beide bei vielen Baustellen in einer Person- hat die Pflicht, die für die VA notwendigen baulichen Anlagen zu planen, genehmigen zu lassen und zu errichten. Das alles im Rahmen der beliebten anerkannten Regeln der Technik.


    Und da er die unmöglich alle kennen kann, beauftragt er natürlich Fachfirmen (Bühnenbauer, Elektriker, VT - Firmen, Security, usw.) mit der Ausführung der ‚Gewerke’ und bastelt nicht fahrlässig selbst rum. Denn er muss damit rechnen:

    Zitat

    Wenn es knallt und Leute kommen zu Schaden wird immer zuerst der Betreiber/Veranstalter gefragt, wie das denn sein konnte.

    Er – oder seine Rechtsabteilung – wird dann umgehend auf den Verantwortlichen des ausführenden Gewerkes verweisen und (wahrscheinlich erfolgreich) darauf beharren, dass er genau aus diesem Grund Fachfirmen mit der Durchführung der sicherheitsrelevanten Aufgaben für seine Veranstaltung betraut hat und damit seiner Gesamtaufsichtspflicht bestmöglichst nachgekommen ist.
    Wäre ich Veranstalter – ich würde genau so handeln.

    Zitat

    3. Alternativ können gewisse Veranstalter ja mal darüber nachdenken, die komplette Hardwarebesorgung auszulagern:...

    Das geschieht doch in der Praxis längst, wenn auch nicht so, wie du es hier andeutest :D.
    Als Veranstalter führe ich Vertragsverhandlungen, kümmere mich um’s Lineup, um die Werbung (‚promoter’ kommt von ‚promotion’), um Konzessionen, etc.; quetsche Zulieferer aus :D, lade Sponsoren zum Essen ein, sorge mich um die Gesamtwirtschaftlichkeit und arbeite darauf hin, am Ende des Jahres mit der Summe meiner Veranstaltungen im Plus zu landen. Alles andere, insbesondere sämtliche technisch – praktischen Bereiche, vergebe ich unter.

    Und schon sind wir wieder selbst (oder die Abteilung ‚Bühnenbau’) dafür verantwortlich, wenn’s in unsere Mischpulte regnet.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tufkaklto
    Profi
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    1
    Beiträge
    7.116
    • 3. August 2007 um 23:43
    • #38

    Sehr oft ist es ja so, das der Veranstalter die Bühnen über eine andere Firma stellt und man nur als PA Company gebucht ist.

    Im Vertrag steht dann was von Bühne überdacht und Wasserfest/dicht.
    FOH ebenso.

    Als Verleiher nimmt man natürlich schon Planen / Folien etc zum Schutz mit.
    Man weiß ja nie.

    Aber wenn ich als verantwortlicher Techniker mit dem MIR ANVERTRAUTEM MATERIAL wo hinkomme, wo kein Dach überm FOH ist und ähnliche Sonderheiten beim Bühnenbau, und der Veranstalter stellt einfach nichts hin, dann muß ich auch deutlich machen, das ich Mischpulte sicher nicht ungeschützt ins Freie stelle.
    Oder die Alternative ist klar:
    Beim ersten Regentropfen oder dem Anschein eines Sturmes ist Musik aus und das Pult dichtgemacht.
    ( speziell wenns mal um Pulte wie Midas, PM5D, und ähnlich teures geht )
    Ich will und kann das nicht verantworten und hab auch Null Bock, dafür meine Rechtschut und Haftpflicht arbeiten zu lassen.

    Variante2:
    Die Firma, für die Ich dort bin, ist für die Bühne auch zuständig:
    Dann quäle ich meinen Chef wegen der Überdachung, aber wenn er es ins Freie stellt, es ist SEIN Material und er verantwortets.
    Dann ist für mich auch gut.
    Solche Chefs gibts gottseidank selten, und im Zweifelsfall würd ich da erst einmal meinen Koffer packen , wenn Ihm seine Anlage eh egal ist. Dann den FOH :D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • sw474
    Gast
    • 6. August 2007 um 16:51
    • #39
    Zitat von "Manuela"

    das ist eine der besten Lösungen, denn Hänger sind für gewisse Windgeschwindigkeiten ausgelegt, mindestens die mit der man fährt, und von sich aus auch ein prima Ballast.
    Pavillions sind flugtauglich. :D

    Und man hat gleich ein Podest mit dem man übers Publikum hinwegschauen und -hören kann...

    Gruß, Stefan

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