Hallo liebe Forengemeinde,
wie weit kann man Basshörner auseinanderstellen, ohne
einen Verlust an Mundfläche und unterer Grenzfrquenz zu haben?
Oder läßt sich die Mundfläche sogar so vergrößern?
(Trennfrequenz ist 150Hz).
MfG Andreas
Hallo liebe Forengemeinde,
wie weit kann man Basshörner auseinanderstellen, ohne
einen Verlust an Mundfläche und unterer Grenzfrquenz zu haben?
Oder läßt sich die Mundfläche sogar so vergrößern?
(Trennfrequenz ist 150Hz).
MfG Andreas
Wenn man durch das Auseinanderstellen von Basshörnern die Mundfläche vergrößern könnte,
dann wäre dies für den PA Anwender traumhaft , ist aber leider nicht möglich.....
Das Vergrößern des Abstandes senkt die Frequenz , in der die Hörner kohärent abstrahlen .
Bei 150 Hz Trennung dürfte der Abstand der Schallzentren nicht größer als 2.3 m sein .
Außerdem sollte das Basstack eine möglichst quadratische Anordnung darstellen .
Gruß HP
Zitat von "HP"
Außerdem sollte das Basstack eine möglichst quadratische Anordnung darstellen .
bedenke die virtuelle Schallquelle unter der untersten Box ....
Zitat von "HP"Das Vergrößern des Abstandes senkt die Frequenz , in der die Hörner kohärent abstrahlen .
Klasse, dann stelle ich den einen Subwoofer hier her und den nächsten ins Nachbardorf! Dann müsste die Grenzfrequenz doch so etwa gegen null gehen ...
:lol: Es ist natürlich genau umgekehrt. Je größer der Abstand der Subs, desto früher fangen die Interferenzen in Hauptabstrahlrichtung an.
Ich meine aber, man muss hier unterscheiden zwischen der interferenzfreien Abstrahlung und dem Gewinn an Strahlungswiderstand. Und damit gebe ich ab an den Manfred ... :wink:
Zitat von "Volker Holtmeyer"Ich meine aber, man muss hier unterscheiden zwischen der interferenzfreien Abstrahlung und dem Gewinn an Strahlungswiderstand. Und damit gebe ich ab an den Manfred ... :wink:
... wo wollen wir anfangen ... bei mehreren (im Verhältnis zur Wellenlänge) "kleinen" Bassboxen, die NICHT dicht (genug) zusammen gestellt werden und sich akustisch dadurch weniger gegenseitig bedämpfen ? :wink:
Ja, zum Beispiel. ![]()
Der Verlust des höheren Strahlungswiderstandes setzt ja viel früher ein als das Aufreißen der Wellenfront.
Aber so ad hoc könnte ich das nicht in Zahlen fassen - aber da gibt es mit Sicherheit beschreibbare Gesetzmäßigkeiten.
Ich betreue übrigens gerade eine Diplomarbeit, die sich mit Bass-Arrays beschäftigt. Hier kam vom Diplomanten die Idee, die Rollbretter der Subs jeweils zwischen die Subs zu stellen, so dass eine einheitliche, vergrößerte Schallwand entsteht. So ist für eine bessere Richtwirkung der Abstand vergrößert und der erhöhte Strahlungswiderstand bleibt dennoch bestehen. :idea:
Zitat von "Volker Holtmeyer"... kam vom Diplomanten die Idee, die Rollbretter der Subs jeweils zwischen die Subs zu stellen, so dass eine einheitliche, vergrößerte Schallwand entsteht, So ist für eine bessere Richtwirkung der Abstand vergrößert und der Strahlungswideratand bleibt dennoch bestehen. :idea:
... allerdings führt die unstetige Querschnittsvergrösserung zu einer tendenziell schallweichen Reflektion im Bereich der Mundfläche (bei Hörnern). :wink:
Ach so, im konkreten Fall ging es um Bassreflexe (Q Sub). Ist dann vielleicht auch zu OT.
Zitat von "Volker Holtmeyer"Ach so, im konkreten Fall ging es um Bassreflexe (Q Sub). Ist dann vielleicht auch zu OT.
Zitat von "mufffty"Hallo liebe Forengemeinde,
wie weit kann man Basshörner auseinanderstellen, ohne
einen Verlust an Mundfläche und unterer Grenzfrquenz zu haben?
... die Idee mit den Platten (Schallwand vergrössern) ist ja grundsätzlich auch nicht dumm. :wink:
Vielleicht sollte man darüber nachdenken, wie man es mit einfachen Mitteln "etwas stetiger" hinbekommt. ![]()
ich denke interesant wäre sicher die frage was für boxen muffty da auseinander stellen möchte und warum
@ Manfred und Volker:
Habt Ihr eigentlich nix besseres zu tun als hier im Forum Ping Pong mit euren Beiträgen zu spielen???
Oder wollt Ihr dem tthorsten die über 10.000 Beiträge streitig machen..........
:oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops:
Zitat von "DJ Detto"Oder wollt Ihr dem tthorsten die über 10.000 Beiträge streitig machen..........
:oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops:
9492 Beitraege
:lol:
@ Volker Holtmeyer
Zitat von "Volker Holtmeyer"Klasse, dann stelle ich den einen Subwoofer hier her und den nächsten ins Nachbardorf!
Dann müsste die Grenzfrequenz doch so etwa gegen null gehen ...
Es ist natürlich genau umgekehrt
Wie bitte ???
In Deinem Beispiel , Hörner in einem Abstand von zwei Dörfern zu stellen ,
geht die Frequenz , in der die Hörner kohärent abstrahlen , in der Tat "gegen null" ....
und zwar unter den Bereich hörbaren Schalls .
Oder genauer formuliert :
Oberhalb der Frequenz von "gegen null" findet dann keine kohärente Abstrahlung statt .
Gruß HP
Zitat von "DJ Detto"@ Manfred und Volker:
Habt Ihr eigentlich nix besseres zu tun als hier im Forum Ping Pong mit euren Beiträgen zu spielen???
Keineswegs. ![]()
Nur über die Thematik mit Bässen, die nicht möglichst dicht zusammen (sondern in wenigen Metern Abstand voneinander) stehen, wurde schon einige Male hier diskutiert - daher bin ich darauf nicht mehr so ausführlich eingegangen (... und habe zunächst mit einer Frage - die aber bereits einen Antwort enthielt - geantwortet).
Generell aber sollten mehrere (und einzeln zu kleine ...) Basshörner zusammen aufgestellt werden, damit sich EIN GROSSES Horn ergibt (... und sofern die verwendeten Treiber hierzu geeignet sind - Stichworte: Antrieb, mechanische Stabilität der Membran etc.).
Wenn mehrere (d.h. einzeln eher zu kleine) Basshörner im Raum verteilt aufgestellt werden, bekommt man dadurch mehrere - nicht optimal arbeitende (d.h. weniger tiefe untere Grenzfrequenz, welligerer F-Verlauf, geringere Bedämpfung ...) - Einzelschallquellen.
ZitatGenerell aber sollten mehrere (und einzeln zu kleine ...) Basshörner zusammen aufgestellt werden, damit sich EIN GROSSES Horn ergibt (... und sofern die verwendeten Treiber hierzu geeignet sind - Stichworte: Antrieb, mechanische Stabilität der Membran etc.).
Hast du da irgendwelche Messungen? Kleines Einzelhorn im Vergleich zum aus kleinen Einzelhörnern zusammengestellten grossen Horn?
wetbf
Zitat von "test"ich denke interesant wäre sicher die frage was für boxen muffty da auseinander stellen möchte und warum
Es sind 16 Stück HD 15. Bis jetzt hatte ich immer zwei 8er Stacks neben der Bühne.
Allerdings gibt es bei großen Freiflächen gewaltige Auslöschungen rechts
und Links vom FOH. Deshalb dachte ich an vier 4er Stacks vor der Bühne im Abstand von einem Meter.
MfG Andreas
Zitat von "wetbf"Hast du da irgendwelche Messungen? Kleines Einzelhorn im Vergleich zum aus kleinen Einzelhörnern zusammengestellten grossen Horn?
... ich habe sowas u.a. beim Einmessen von Controllern schon häufig selbst bei verschiedenen Systemen gemessen - allerdings aus fehlender Notwendigkeit nicht in einer für ein Lehr-/Nachschlagebuch geeigneten Form dokumentiert (schließlich gibt es bereits viele Bücher über PA ... einige passable sind wohl auch darunter ... bei einigen hat man auch den Eindruck, daß sie voneinander abgeschrieben haben ...
).
Beispielmessungen der Welligkeit (Pegel über Frequenz) bei zu kleinen Mundöffnungen findest du recht häufig in Fachliteratur.
Und daß ein Treiber bei einer besseren akustischen Anpassung mehr Arbeit leisten muß, steht nicht nur in Fachbüchern, sondern wurde in diesem Forum schon mehrfach angesprochen und vereinzelt erklärt.
Wenn ich dran denke, kann ich ja mal eine Einzelmessung einer Messung mit 3 ... 4 Hörnern gegenüberstellen und sowas als Datei abspeichern - obwohl ich meine, daß es sowas schon im PA-Forum zu sehen gab. :wink:
Wäre interessant, ich habe so eine vergleichende Messung noch nie gesehen, aber öfter schon danach gefragt.
wetbf
Zitat von "wetbf"Wäre interessant, ich habe so eine vergleichende Messung noch nie gesehen, aber öfter schon danach gefragt.
... bei einem zu kleinen Horn bekommst du durch den plötzlichen Flächenzuwachs eine Reflektion im Bereich der Mundfläche (d.h.: Schall "wandert zurück" in den Trichter und überlagert sich mit dem vom Treiber kommenden Schall) und bekommst ein "einseitig offenes Rohr mit veränderlichem Querschnitt".
Die Minima und Maxima im Schallpegelverlauf ergeben sich dann aus der effektiven Trichterlänge ... und der Treiber wird bei einigen Frequenzen besser ... bei anderen entsprechend schlechter bedämpft.
Zitat von "HP"@ Volker Holtmeyer
Wie bitte ???
In Deinem Beispiel , Hörner in einem Abstand von zwei Dörfern zu stellen ,
geht die Frequenz , in der die Hörner kohärent abstrahlen , in der Tat "gegen null" ....
und zwar unter den Bereich hörbaren Schalls .Oder genauer formuliert :
Oberhalb der Frequenz von "gegen null" findet dann keine kohärente Abstrahlung statt .Gruß HP
Sorry, ich hatte den Verdacht, dass Du diesen Satz
Zitat von "HP"Das Vergrößern des Abstandes senkt die Frequenz , in der die Hörner kohärent abstrahlen .
versehentlich falsch formuliert hast und wollte Dich mit etwas Witz darauf aufmerksam machen. Sowohl das mit dem Witz als auch das mit dem Aufmerksammachen ist mir offenbar nicht gelungen.
Also nochmal die Richtigstellung: Je größer der Abstand der Quellen, desto höher die Frequenz, ab der eine kohärente Abstrahlung herrscht (im Sinne von keine Interferenzen in Hauptabstrahlrichtung).
Und noch einmal der Hinweis, dass wir zwei Fälle von Grenzwerten für den Abstand der Subs haben. Einmal der maximale Abstand, um keine Interferenzschneisen zu bekommen, und einmal der Abstand, wo der Strahlungswiderstand merklich nachlässt.
Mufffty spricht hier beide Probleme an (dessen bewusst oder nicht) - im ersten Post auf dieser Seite ist es ganz klar der erste Fall und im allerersten Post ist es aber der zweite Fall.