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Umfrage : Bei welchen Lautstärken fühlt ihr euch am Pult wo.

  • hausmeister
  • 22. August 2007 um 09:55
  • Sound-Klinik
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    • 26. August 2007 um 14:46
    • #41

    Warum muß sich eigentlich der Techniker am Pult aufgrund einer "richtigen Lautstärke" (Schallpegel) wohlfühlen ?

    Sind die Besucher eines Konzerts/einer Veranstaltung eher zweitrangig (... wie dies leider häufiger bei manchen Krawall-Konzerten auch bekannterer Acts der Fall ist) ?
    Geht es primär darum, daß der Techniker am Pult "seinen Spaß" hat ... oder die Besucher eine optimale Übertragung an ihren Hörpositionen erwarten können ?

    Die Fragestellung selbst ist daher (auch unter dem Aspekt unterschiedlicher Hörentfernungen des Technikers <> der Besucher von der PA und raumakustischen Gegebenheiten) eher absoluter Flachsinn und zeigt, wie wenig Gedanken sich manche "FOH-Techniker" wirklich über ihren Job machen ... :?

  • wora
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    • 26. August 2007 um 15:38
    • #42

    nun ja, man kann die frage ja auch anders verstehen.

    es stand ja nirgends, das man diesen "wohlfühl-wert" auch immer erreichen muss...
    vor allem, wenn die vor-ort firma das pult mal wieder ins hintere drittel des saales gestellt hat, ist es damit eh essig.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Campfire
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    • 26. August 2007 um 15:44
    • #43

    Nach der "Richtigen Lautstärke auf Veranstaltungen" wurde hier ja nicht gefragt sondern ganz wertneutral bei welchen Lautstärken sich die Techniker am wohlsten fühlen....
    das heisst ja nicht dass man nicht lauter oder leiser mischen kann je nach Band/Publikum.......
    auch wenn ich mich so zwischen 92 und 100 dba am FOH (gemessen günstigem Schallpegelmesser Slow bewertet) am Wohlsten fühle, gabs schon genug VAs bei denen ich leiser (wenn FOH recht weit weg, lautstärkebeschränkung oder kleinere PA) oder auch lauter (genereller Charakter der VA, laute Band, FOH sehr nah an der Bühne in kleinen Locations o.ä.) gemischt habe.....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Sound-Klinik
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    • 26. August 2007 um 15:55
    • #44
    Zitat von &quot;wora&quot;

    ... es stand ja nirgends, das man diesen "wohlfühl-wert" auch immer erreichen muss ...


    ... was sicher richtig ist - nur: Ich kenne nicht wenige Top40-/Partybands, bei denen der Bandtech - egal wo er im Zelt oder Saal steht - nicht auf seinen "wohlfühl-wert" verzichten würde. Und leider sind dies nicht nur wenige Einzelfälle. :(

    Zitat von &quot;Campfire&quot;

    Nach der "Richtigen Lautstärke auf Veranstaltungen" wurde hier ja nicht gefragt sondern ganz wertneutral bei welchen Lautstärken sich die Techniker am wohlsten fühlen ...


    ... wobei auf manchen Konzerten dem FOH-Techniker der zweite Punkt scheinbar wichtiger als der erste erscheint.
    Ich habe schon Konzerte aufgrund solcher "Prioritäten" vorzeitig (d.h. vor Konzertende) verlassen, weil der (von der PA etwas weiter entfernte) "Techniker" einfach seinen Spaß haben wollte.

  • wora
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    • 26. August 2007 um 16:28
    • #45

    vielleicht war er, schlicht und einfach, schon taub?

    in der tat kennt wohl jeder von uns solche kollegen...

    die meisten haben hier doch recht gleichlautende meinungen geäussert, was mich ehrlich gesagt ein bisschen beruhigt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sound-Klinik
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    • 26. August 2007 um 16:52
    • #46
    Zitat von &quot;wora&quot;

    vielleicht war er, schlicht und einfach, schon taub?


    ... vermutlich. Oder er wollte sich einfach mal "richtig wohlfühlen".

    Zitat von &quot;wora&quot;

    ... in der tat kennt wohl jeder von uns solche kollegen...


    ... die sich besonders auf Stadtfeste dann "richtig wohlfühlen". :D

  • bias79
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    • 27. August 2007 um 12:51
    • #47

    Hier liest es sich tatsächlich so als würden wir alle entspannte Lautstärken fahren. Ich mische mittlerweile fast arbeitstäglich leiser als es meine Wunschlautstärke wäre um den Fremdtechs genug Platz zum lautersein zu lassen. Woran liegt dass das Gasttechniker immer drüber müssen? Hab das wirklich mal sehr genau beobachtet.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • marcoboy
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    • 27. August 2007 um 13:46
    • #48

    Weil sie das Besteck nicht kennen und auch nicht wissen was geht. Meist in dem bereich auch nicht Techniker mit besonders viel Ahnung vorhanden sind. Bei manchen Bands hab ich das Gefühl das sie froh sind das sich jemand gefunden hat die Regler zu schieben :roll:

    Viele mischen schlicht weg falsch und das führt unweigerlich zu hohen Lautstärken.

    Auch die Pa kann Ursache sein wenn ihr durchsetzungsvermögen fehlt, falsch gestackt,controller etc. Ich hab mir abgewöhnt an fremdanlagen rumzufummeln. Lieber bring ich mein eigendes Besteck mit :lol:

  • Campfire
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    • 27. August 2007 um 14:18
    • #49

    wenn ich ne PA/Location gut kenne, beim PA setup dabei war, längerer Soundcheck mit rumlaufen möglich war etc fällt es mir auch leichter, Leiser zu fahren, als wenn ich mit der Band ankomme, der Platz ist voll, kurzer Linecheck und los gehts....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • bias79
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    • 27. August 2007 um 14:34
    • #50

    marcoboy: ich habe beobachtet das es nicht mit der fehlenden Ahnung zu tun hat. Ich hatte sehr professionelle Mischer am Pult die einen sehr geilen Sound hingelegt haben bei komplett fremden Material und 10 min Linecheck. Trotzdem machen die dann einfach immer ein Tacken lauter als es sein müßte. Das viele Bands die touren ihren 50 Euro und Bier Mischer mit dabei haben und der dann nervt weil er schon wieder halb breit ist ist natürlich klar. Die Kollegen hab ich auch des öfteren. Wundern sich dann warum die PA so platt klingt und die Leute wegrennen wenn der Limiter schon durcharbeitet. Kürzlich: "...du ich muß dann aber doppelt so laut machen wie du weil die Band die ich mische ist schon auf der Bühne so laut wie die PA jetzt..." alles klar du Spezialist.
    Campfire:
    das verstehe ich gar nicht. Bei unbekannten Gegebenheiten fange ich lieber am unteren Ende an.
    Gäste äußern übrigens ihre Wünsche sofort wenn es zu leise ist. Wenns zu laut ist dauert es schon bis einer kommt. Und weil Tontechniker in der Regel nicht auf Kritik warten machen sie halt lieber zu laut als zu leise. :wink:

    GHOSTNOTE-SOUND

  • Campfire
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    • 27. August 2007 um 15:23
    • #51

    hat damit zu tun wenn ich weiss wie es vorne klingt kann ich wenns sein muss auch nach "Vorstellung" mischen, wenn ich den kompletten Mix neu mache muss ich hören was ich tue....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • cheesy
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    • 27. August 2007 um 17:32
    • #52
    Zitat von &quot;bias79&quot;

    Gäste äußern übrigens ihre Wünsche sofort wenn es zu leise ist. Wenns zu laut ist dauert es schon bis einer kommt.

    Ich mache komischerweise immer die gegenteilige Erfahrung...

    Kommt aber auch immer darauf an, wo und welche Band du mischst. Wenn du z.B. in einem Festzelt nachts um 1:00 Uhr zu laut bis, fällt das fast keinem mehr auf.
    Bei Theater-Produktionen sollte man schon etwas vorsichtig mit "laut-machen" sein...

    Am Ende sollte man immer mit gesundem Menschenverstand bei der Sache sein, dann gibt es kaum Probleme (wer hat in der Signatur "wo ist das Hirn...." ? - genau das meine ich)

    Gruß
    cheesy

  • manuela
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    • 27. August 2007 um 17:38
    • #53
    Zitat von &quot;cheesy&quot;

    (wer hat in der Signatur "wo ist das Hirn...." ? - genau das meine ich)

    unser Forenhausmeister :lol:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Sound-Klinik
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    • 28. August 2007 um 12:21
    • #54
    Zitat von &quot;cheesy&quot;


    Ich mache komischerweise immer die gegenteilige Erfahrung...


    Ich auch.

    Vereinzelt kann es vorkommen, daß Gäste einen Vortrag oder eine Festrede in Bierzelten nicht verstehen, weil der Bandtech einer (im Preisrahmen des Schützenvereins liegenden) Krawallband seinen liebgewonnenen - basslastigen (und immer mehr im Trend liegenden) - Mulschsound fährt.
    Wenn ein Gast sich dann - was leider heute häufiger vorkommt - über fehlende Sprachverständlichkeit beschwert, wird dies vom Bandtech oft mit zu geringer Lautstärke verwechselt.

    Ursache: Die Hörerfahrung vieler Bandtechs bewertet eine basslastige Übertragung (oft 6 ... 8 dB - oder mehr - über den Mittenbereich) bei gleichzeiger Absenkung des Bereichs um 2 ... 3 kHz um 4 .. 6 dB (d.h. "HiFi-Badewanne") als gelungenen Sound.

    In Wahrheit fallen dadurch fehlendes Know-How für eine angemessene Filterung z.B. von Gesangsmikrofonen, nervige Keysounds und schlecht gestimmte Drumsets im derart produzierten Soundbrei den Gästen/Besuchern weniger stark auf. Nicht nur die Qualität von Gesang (u.a. Textverständlichkeit) ist bei über 90% dieser "Bierzeltcombos" einfach nur eine armselige Vorstellung. 8)

  • Seven
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    • 28. August 2007 um 19:03
    • #55
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    Ursache: Die Hörerfahrung vieler Bandtechs bewertet eine basslastige Übertragung (oft 6 ... 8 dB - oder mehr - über den Mittenbereich) bei gleichzeiger Absenkung des Bereichs um 2 ... 3 kHz um 4 .. 6 dB (d.h. "HiFi-Badewanne") als gelungenen Sound.

    Nicht nur die Qualität von Gesang (u.a. Textverständlichkeit) ist bei über 90% dieser "Bierzeltcombos" einfach nur eine armselige Vorstellung. 8)

    Wieso ist das so? Sicher nicht nur weil die Bandtechs sich verwirklichen wollen. Ein solcher Sound ist oft genug von Musikern wie Publikum gewünscht. Daher bitte hier mehrere schwarze Peter verteilen.

    Im Endeffekt kommen doch grade von solchen Bands öfter Forderungen wie "Es muss untenrum schieben wie bei nem großen Konzert". Das ist eben oft die primäre Forderung. Ganz schlecht umgehen können die genannten Bands auch damit, wenn andere Bands lauter als sie sind. Da gehts anscheinend um die Ehre oder so.

    Wenn die Qualität von Gesang und Textverständlichkeit so wichtig wäre würden ja nur wenige Bands auf diesem Markt agieren und die paar guten Bands würden sich das dicke Geld einstecken.

    Leider regiert dort in erster Linie Kollege Bargi Bargeld. Der duldet eben keine Systeme die den Wünschen der Musiker und den Wünschen nach guter Sprachverständlichkeit gleichzeitig Rechnung tragen.

    Die "Problematik" ist bekannt in einem Markt wo man sich wenig durch sichtbaren und hörbaren technischen Mehraufwand [der auch von irgendjemand bezahlt werden muss] abheben kann, weil es eben keiner der Veranstalter bezahlt ist Sprachverständlichkeit ein Begriff den viele Veranstalter das erste Mal hören.

    Nette Anekdote: Ich war diese Woche beim Hans in Treppendorf und wurde Zeuge eines Verkaufsgesprächs. Eine Mittelklasse Top-Sub Kombi wurde einem Drei-Gestirn [optisch: Club Besitzer, Techniker und eben noch einer] vorgeführt. Sound im Rahmen ok. Club Besitzer: Zeigen Sie mir nochmal die günstige Plastikbox von eben. Techniker guckt genervt. Thomann Mitarbeiter holt eine 200 € Thomann Plastik Box und lässt einen Track auf beiden Systemen laufen. Er will grade ansetzen und den Unterschied klanglicher Natur erklären, der dem Club-Techniker schon klar war. Der Besitzer: "Ich hör da keinen Unterschied, wir nehmen die billige Box"

    my 2 cents

  • Sound-Klinik
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    • 28. August 2007 um 19:28
    • #56
    Zitat von &quot;Seven&quot;


    Wieso ist das so? Sicher nicht nur weil die Bandtechs sich verwirklichen wollen. Ein solcher Sound ist oft genug von Musikern wie Publikum gewünscht.


    Von Musikern vieleicht ... vom Publikum aber eher nicht.
    Viele Vereine und andere Veranstalter sind nicht nur von diesen "ich-brauch-viel-bass"-DJs, sondern ebenso von Bands mit ähnlichen Klangvorstellungen zunehmend genervt. Auf einer Techno-Veranstaltung mag das anders sein - aber diese sehe ich nicht als allgemeinverbindlichen Maßstab für die Veranstaltungsbranche.

    Ich hab dieses Wochenende eine Basser-Aushilfe bei einem Schützenfest in Borgfeld (bei Bremen) gemacht und wir wurden noch vor dem ersten Ton vom Veranstalter deutlich darauf hingewiesen "doch bitte nicht so dröhnende Bässe wie die Band am Freitag" zu machen, weil "mehrere Gäste sich beschwerten und vorzeitig nach Hause gegangen" wären.

    Zitat von &quot;Seven&quot;

    Im Endeffekt kommen doch grade von solchen Bands öfter Forderungen wie "Es muss untenrum schieben wie bei nem großen Konzert". Das ist eben oft die primäre Forderung.


    Das Problem liegt in der verbreiteten Inkompetenz im Beschallungsgeschäft bei Musikern und Bandtechs (die häufig ja nur irgendwie - womöglich von den Muckern - "angelernt" sind und andererseits auch keinen großen Kostenfaktor - ebenso wie die "Lichtleute" - für die Band darstellen dürfen). :wink:

    Zitat von &quot;Seven&quot;

    Wenn die Qualität von Gesang und Textverständlichkeit so wichtig wäre würden ja nur wenige Bands auf diesem Markt agieren und die paar guten Bands würden sich das dicke Geld einstecken.


    Die besseren Jobs (d.h. nicht Stadtfest- und Schützenfestmucken) werden gerade von den Bands versorgt, die einen professionellen Sound fahren. Die zelterprobten "Bumms"-Combos werden für Galabälle und gesellschaftliche Events erst gar nicht engagiert und tingeln für einen geringeren Stundenlohn allwöchentlich in den Bierzelten.

    Ich spiele lieber auf einem Opernball, verdiene mehr Geld und habe um 1.00 Uhr Feierabend, als für weniger Geld bis 5.00 Uhr alkoholisierte Zeltbesucher zu reanimieren und dann das Equipment abzubauen und - begleitet von Gelalle wie "spielt doch noch einen" - dieses dann zwischen vollgekotzten Tischen und zerschlagenen Gläsern in den LKW zu bugsieren.

    Und ich kenne selbst die angenehmeren Seiten der Tanzmuckerei (Galabälle u.a. im Parkhotel Bremen und Bremerhaven, große Firmenjubiläen, Opernball Hannover - in einem anderen Saal spielte Hugo Strasser, Offiziers- und Standortbälle mit Politprominenz, Livebegleitung von A- und S-Klasse-Landesmeisterschaften in Standard und Latein, etc. ...) - ohne Bassgedröhne und mit guter Sprachverständlichkeit. 8)

  • Seven
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    • 28. August 2007 um 21:24
    • #57

    Ein Problem ist eben, dass dieses Bewusstsein "Mach mal net so dröhnig wie gestern" bei genannten Veranstaltungen eher selten vertreten ist.

    Die Auftritte vor TUI Vorstand in nem piekfeinen Restaurant in FFM oder auserwählten BMWlern am Starnberger See sind natürlich von Aufwand und Ertrag sicherlich einfacher und da kommt eben auch net jeder Band hin.

    Das ist aber nicht das Thema um das es hier geht. Denn dort sind GANZ andere Lautstärken an der Tagesordnung. Und da stehen auch ganz andere Systeme. Fairerweise sei gesagt, dass man dort für einen Satz PS-10 plus Subs mehr aufrufen kann als ein Bierzeltverleiher für 4 Stacks Alpha [um beim selben Hersteller zu bleiben]. Dazu ist dann Sprachverständlichkeit hier sowieso elementar und wird beim Briefing auch mehrfach erwähnt.

    Nun wirds aber OT.

    On-Topic:
    Antwort: Es kommt drauf an. Es gibt Bands da komm ich mit unter 80 dB (A) am FoH prima klar. Und es gibt Bands die liefern mir ohne PA am FoH schon über 90 dB (A). Der Wohlfühlpegel liegt wohl leider oft über dem Pegel, der schon ohne PA am FoH anliegt. Des Weiteren spielt das Umfeld eine nicht unwichtige Rolle. Kreischende Teenies oder mitsingendes Publikum ist eben was anderes als bei einem aufmerksam lauschenden und stillen Publikum. Und ja es gibt die Bandbreite durchaus bei derselben Band.
    Direkt für den gefragten Bereich "Cover-Rock" würde ich mich auch bei 85 bis 95 dB einordnen und liege zugebenermaßen auch teilweise ein gutes Stück drüber. Das hat aber nix mit Wohlfühlen zu tun.

  • Sound-Klinik
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    • 29. August 2007 um 08:31
    • #58
    Zitat von &quot;Seven&quot;

    Es kommt drauf an. Es gibt Bands da komm ich mit unter 80 dB (A) am FoH prima klar. Und es gibt Bands die liefern mir ohne PA am FoH schon über 90 dB (A).


    Sicher gibt es laute Bands. Diese würde ich in dann die Rubrik krawallende "Bumms-Combos" einordnen. :)

    Zitat von &quot;Seven&quot;

    Des Weiteren spielt das Umfeld eine nicht unwichtige Rolle. Kreischende Teenies oder mitsingendes Publikum ist eben was anderes als bei einem aufmerksam lauschenden und stillen Publikum. Und ja es gibt die Bandbreite durchaus bei derselben Band.


    In diesem Punkt stellen sich viele Bands/Tontechs selbst ein Bein, wenn sie beim Soundcheck (noch ohne Gäste/Publikum) ihren von Zuhause gewohnten "HiFi-Sound" mit abgesenktem Präsenzbereich fahren und sich dann regelmässig wundern, daß sie den Gesang während der Veranstaltung irgendwie nicht "drüber" kriegen (Mulsch, Brei, miese Textverständlichkeit) und auch vom "beim Soundcheck optimal eingestellten" Hall nichts mehr zu hören ist.
    Verdeckung durch krawallende Zuhörer spielt sich besonders auffällig in diesem F-Bereich ab - und es gibt einfach zuviele Bandtechs, die sowas einfach nicht begreifen (können) ... und ebenso LS-Hersteller, die sich auf diese Zielgruppe eingeschossen haben. :D

    Dabei ist es ganz einfach: A. Neutrale (-re) Wiedergabe (wobei es auch "PA-Systeme" gibt, mit denen sowas schwer möglich ist - Begründung s.o. :? ) und B. ggf. ein wenig Multibandkompression bringen eine enorme Verbesserung auf lärmenden Zeltmucken ... ebenso C. disziplinierteres Spielen der Mucker (... ganz übel sind halbtaube "Hau-fest-drauf"-Drummer mit BD&SD auf dem Drumfill, Gitarristen mit Profilneurosen und mehreren Gitarrenstacks zum Kompensieren, Basser mit eigener "Klein-PA" auf der Bühne ...).

    Ich behaupte mal: Mit etwas mehr Sachverstand und Disziplin würden sich vermutlich ALLE Beteiligten bei ihrer Arbeit wohler fühlen. :wink:

  • bias79
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    • 29. August 2007 um 23:47
    • #59

    Sound-Klinik:
    alles was laut is is mist? jetzt wirds aber verrückt :lol:
    bei den von dir beschriebenen galaschlipsträgergeldausmfensternummern sind nicht selten ebenso untalentierte musiker unterwegs. die machen einfach nur leiser weil die agentur das so will und ziehen sich schick an.
    Campfire:
    ich gehe ja nicht oft zu konzerten (privat). aber wenn dann beobachte ich das die hälfte der leute sich schon vor der halle irgendwelches zeug in die ohren stopft. ich bezahle doch nicht 100 euro um mir dann mein taschentuch anzuhören. wieviele von den z.B. 30000 leuten gehen dann zum foh und sagen alter mach mal leiser.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • g.sanner
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    212
    • 30. August 2007 um 06:39
    • #60

    Es gibt durchaus laute Bands die auch Talent haben. Es gibt auch Bands die mit 95dba kein Spass machen. Also ich finde schon das z.b ACDC gerne nen guten Schluck lauter darf!
    Es gibt auch durchaus Bands die so populaer sind das das Publikum bereits locker 102dba macht.
    Man ist ja Service Personal und sollte sich schon darauf einstellen fuer wen man arbeitet.
    Und die Gala Tanzmuck Scene ist ja nun wirklich nicht das Mass der Dinge. Wenn die ganze Industrie sich danach richten wuerde, Gute Nacht!

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