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40 Sendestrecken realistisch? Welcher Antennensplitter?

  • xanoon
  • 22. August 2007 um 23:33
  • xanoon
    Beiträge
    28
    • 22. August 2007 um 23:33
    • #1

    Guten Abend ich hätte da mal ein paar Fragen,

    Wir planen für ein Theater eine neue Port-Anlage anzuschaffen und sind von den finanziellen Mittel bei einer Sennheiser 300er Serie hängen geblieben. Wenn man die 40 Strecken auf D und E-Band nutzt sollte das laut Hersteller kein Problem sein. Hat jemand von euch da Praxiserfahrungen gemacht? Funktionieren die in einem so geringen Frequenzband wirklich störungsfrei untereinander?

    Zweite Frage wäre:
    Auf der Suche nach einem Antennensplitter bin ich nur auf die 4-fachen Splitter ASP 2 gestoßen und den ASA 3000 als aktiven Splitter. Hat Sennheiser da auch noch was anderes im Angebot? Wir haben nämlich auch noch einen alten aktiven 12-fach Splitter von Sennheiser im Einsatz nur find ich die Typ-Bezeichnung nicht mehr. Ist der 3000er-Splitter überhaupt kompatibel zu der 300er Serie?

    Letzte Frage:
    Wir haben aktuell Lavalier-Kapseln von Monacor im Einsatz, fragt mich bitte nicht genau welche.....die sind momentan noch auf unser eigenes System umgelötet.
    Kapseln von Sennheiser wären wohl die beste Lösung aber auch die teuerste. Habt ihr irgendwelche Erfahrungen mit anderen günstigeren Alternativen? Gibt er andere Hersteller die auch direkt Kapseln mit Schraubklinke anbieten.

    Danke schonmal im vorraus für eure Antworten. :D

    xanoon

  • m_und_l
    Verifiziert
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    257
    • 23. August 2007 um 01:16
    • #2

    Hallo,

    ich hatte bei einer Musical Production 28 300er G2 Strecken und ein paar 550er in Betrieb. Sennheiser hat uns die Frequenzen vorgeben. Die Strecken waren teilweise im D und E Band. Wir haben als Mikros die HS 2 eingesetzt.

    Es gab keine Probleme alles hat bestens funktioniert.
    Ich kann dir die 300er Serie echt empfehlen, hatte bisher noch nie irgentwelchen Stress damit.

    LG

    Mario Schaper

    Music&LightVT
    http://www.mlvt.de
    info@music-and-light.com

  • simonstpauli
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    6.590
    • 23. August 2007 um 07:45
    • #3

    mobil oder stationär?

    lass dir doch von senneheiser mal frequenzen rechnen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • gerald1
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    • 23. August 2007 um 10:25
    • #4

    40 Strecken im Bereich von 786 - 866, also D- und E-Band sollten kein Problem darstellen. Jedoch sollte da vor Ort ein gut ausgebildeter HF-System-Op. seinen Arbeitsplatz einnehmen. Frequenzen da irgendwo in einem fremden Haus (ohne lokale Gegebenheiten, HF-Scan etc.) berechnen zu lassen, geht da schnell fix in die Hose. Und 40 Strecken sind ja nicht ohne - bedeutet letztendlich 40 Empfänger + 40 Sender (300er Serie) mit Hand zu editieren :cry: . Gibt es jetzt mit einer Frequenz Probleme, muß schnell alles nachgerutscht werden. Um mal bei Sennheiser zu bleiben, ist man dort bemüht, gerade die 3000er Serie aufzubohren.
    40 Strecken ist auch schon ein mächtiges Investitionsvolumen. Dabei gilt es zu beachten, daß sich gerade die Gelehrten von der Regulierungsbehörde und die hohen Herren in Brüssel um Frequenzzuteilungen strubeln. Da gibt es Herren von der Insel, welche das gerne für sich beanspruchen möchten. Und die Entscheidung steht noch offen :( :wink: . Da kann es schnell passieren, daß man im D- und E-Netz bald illegal funkt. Wer sich gerade mal eine kleine Hand voll Strecken kauft... da spielt das keine große Rolle (Invest), aber wie Du

    @ xanoon
    über solche eine Investition nachdenkst, schaufelt sich da fix ein Investitionsgrab, solange die Regulierungsbehörde als auch Brüssel da noch nicht entschieden hat. Zum Glück sitzen hier für "unser aller Interessen" Sennheiser, Shure und die anderen üblichen Verdächtigen an einem Tisch.
    :idea: und ein guter Rat: Die Investition auf die lange Bank schieben, auch genannt Investitionsstau :) .

    Gerald1

  • bemi
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    • 23. August 2007 um 10:41
    • #5

    Hi,


    irgendwo auf der Sennheiser-Seite gibts eine SW zum download in die man eingeben kann welche Geraete man hat und welche Frequenzbaender man nutzen moechte. Die SW zeigt dann wieviele Strecken gehen und welche Frequenzen zu nutzen sind. Hat man ein wenig damit "gespielt" kommt man schnell zu Ergebnissen ....


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • wasserkocher
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    477
    • 23. August 2007 um 11:05
    • #6

    Gerald1 hat geschrieben

    Zitat

    Und 40 Strecken sind ja nicht ohne - bedeutet letztendlich 40 Empfänger + 40 Sender (300er Serie) mit Hand zu editieren Weinen

    die 300 G2 Serie ist schicker als man denkt

    mithilfe von Net 1 und einem Schlepptop kann man die Empfänger schon zentral programmieren, incl. Frequenzscan, Berechnung und Empfangsüberwachung

    und vom Empfänger zum Sender gehts dann per Infrarotschnittstelle
    ist zwar etwas fummelig, bis man"trifft",
    aber man gewöhnt sich dran


    mit freundlichem Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • stefan-1
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    66
    • 23. August 2007 um 16:51
    • #7
    Zitat

    Gibt es jetzt mit einer Frequenz Probleme, muß schnell alles nachgerutscht werden.

    Oder man hat vorher schon Reservefrequenzen festgelegt.

  • simonstpauli
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    • 23. August 2007 um 18:24
    • #8
    Zitat von "bemi"

    Hi,


    irgendwo auf der Sennheiser-Seite gibts eine SW zum download in die man eingeben kann welche Geraete man hat und welche Frequenzbaender man nutzen moechte. Die SW zeigt dann wieviele Strecken gehen und welche Frequenzen zu nutzen sind. Hat man ein wenig damit "gespielt" kommt man schnell zu Ergebnissen ....


    ciao
    bemi

    genau

    http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm…s_sifm_software

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • xanoon
    Beiträge
    28
    • 23. August 2007 um 19:11
    • #9

    Hallo zusammen!

    Danke schonmal für die Hilfe.

    Bei den Mikros bräuchten wir aber was Hautfarbenes. Gibt es die HS2 nur in Schwarz? Weiterhin sind die HS-2 Mikros schon ziemlich teuer. Da sowohl die Kinder als auch Erwachsene Schauspieler nicht vernünftig damit umgehen können gehen sie häufig kaputt und ne (Laut Google-Produkte) 350€ - Kapsel ist mir für alle Schauspieler zu schade, wobei viele dann auch nur Nebenrollen haben. Gibt es für Sennheiser Beltpack von anderen Herstellern auch Mikros? Hab ich nämlich bis jetzt vergeblich gesucht.

    Kann mir denn jemand auch sagen ob es große Antennen-Splitter für die 300er Serie gibt? Oder

    @ Mario Schaper: Nutzt ihr die 4er-Splitter der Serie hintereinandergeschaltet, quasi in Baumstruktur, und was ist die günstigste Variante?
    Sowas muss ich wissen bevor ich ein Angebot anfrage. :D
    Freue mich auf viele Antworten :D

  • m_und_l
    Verifiziert
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    257
    • 23. August 2007 um 20:36
    • #10

    Hallo,

    die HS2 gibt es auch in Hautfarbe.

    LG

    Mario Schaper

    Music&LightVT
    http://www.mlvt.de
    info@music-and-light.com

  • lightning
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    385
    • 23. August 2007 um 22:32
    • #11

    Ich kann dir nur ans Herz legen das Zeug erst einmal zu mieten!

    Bei ASC in Hamburg gibt es neben ganz viel Musical Erfahrung Schränke mit 50 Sendestrecken zu mieten - das Know-How dazu auch.

    Ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

    Grüße

    lightning

  • 4Art
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    • 23. August 2007 um 23:39
    • #12

    Wegen den Mikros - wir testen am nächsten Wochenende die kompletten Range dieser Produkte hier:

    http://www.voicetechnologies.net/

    Das 702er kostet zum Beispiel irgendwie 120 Euro oder so. Wir sind schon ziemlich gespannt.

  • Mister.Lange
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    1.574
    • 24. August 2007 um 21:19
    • #13

    Um mal noch Deine erste Frage nach dem Splitter zu beantworten. Wir haben den ASA3000 auch mehrfach in Verwendung mit der 100er G2 Serie. Das funktioniert tadellos. Ich würde Dir auf jeden Fall zu einem ordentlichen aktiven Splitter, der möglichst viele Strecken bediehnt, raten. Den ASP2 halte ich in der Größenordenung nicht für geeignet.

    2 Mal editiert, zuletzt von Mister.Lange (24. August 2007 um 22:55)

  • niggles
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    • 24. August 2007 um 21:45
    • #14

    Wenn es nur um Sprache geht und die Darsteller keine allzu wüste Akrobatik zu leisten haben sind ist das t.bone Earmic 500 nicht verkehrt. Es sind halt "Verbrauchsheadsets" - wenn die Produktion länger läuft kalkuliert man am besten so, daß die Teile nach etwa 50 Einsätzen abgeschrieben sind, länger werden sie nämlich nicht halten.

    ASP2 läßt sich (mit Bauchschmerzen) einmal kaskadieren (d.h. 16 Strecken) wenn vorher zwei aktive Verstärker die Kabelverluste kompensieren. 40 Strecken gehen aber definitiv nur mit aktiven Splittern vernünftig.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • xanoon
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    28
    • 27. August 2007 um 20:02
    • #15

    Also die Mikros sollen bei Musicalproduktionen zum Einsatz kommen. Daher fällt die Lösung mit einem Ohr leider schonmal flach. Für die Information von Mister.Lange danke ich schonmal! Eine Frage liegt mir dennoch auf der Zunge:
    Wären ein aktiver 3000er-Splitter und 2-3 ASP2 dahinter denn realistisch oder wie hast du das gelöst? Komplett aktiv verstärkt?

  • Mister.Lange
    Verifiziert
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    20
    Beiträge
    1.574
    • 27. August 2007 um 20:50
    • #16

    Bei uns bekommen halt immer 8 Strecken einen ASA3000 mit je zwei Paddeln.

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