Hallo!
Ich wollte mal wissen wie Ihr bei Live Geschichten ein Tap Delay als "Effekt" anfahrt.
Zieht ihr kurz den Aux am jeweilligen Kanal hoch oder lasst ihr den ständig offen und macht das über den Return?
Gruß
Sebastian
Hallo!
Ich wollte mal wissen wie Ihr bei Live Geschichten ein Tap Delay als "Effekt" anfahrt.
Zieht ihr kurz den Aux am jeweilligen Kanal hoch oder lasst ihr den ständig offen und macht das über den Return?
Gruß
Sebastian
Zugegeben, ich mache meistens nur kleinere Sachen. Aber beim Delay mache ich meistens keine Kompromisse:
Return bleibt bei mir immer offen, als Send benutze ich fast immer einen Fader. Egal wie... ![]()
Ich schalte mir die Vocals auf den Center Out, dessen Fader ich dann hochziehe, wenn ich Delay brauche. Oder ich schalte mir 'ne Aux als Subgruppe (so dass ich die Aux mit 'nem Submasterfader anfahre). Alternativ kannste auch eine freie Subgruppe als Send verwenden.
Wenn das alles nicht geht, und alle Subgruppen belegt sind, lege ich mir den Ausgang der Vocal-Subgruppe auf 'nem freien Kanal, dessen Direct Out ich dann als Send verwende. Voraussetzung dafür ist natürlich das der Direct Out post-Fader liegt...
Irgend 'ne Lösung gibt's immer. ![]()
MfG, Rob.
also ich drehe jeweils immer den aux-send Poti des kanals auf.
Vorteil: man kann genau dosieren auf welchem Schlag oder Wort oder so man das Delay haben will.
Nachteil: man muss Vorausschauend agieren.
muss dazu sagen dass ich vor allem Reggae und ska mache, im Rockbereich hab ichs schon häufiger gesehen dass mit der anderen Methode gearbeitet wird (Aux send bleibt offen, Aux return-Fader wird bei Bedarf hochgezogen).
Vorteil dieser Methode: man kann auch mit etwas verspätung agieren
Nachteil: weniger exakt was den nun genau aus dem delay kommt (vor allem bei langen delays mit vielen Wiederholungen).
ich nutze beide methoden, je nach song und anforderung.
allerdings benutze ich in der regel nicht den aux-send eines kanals, sondern den aux-master. das hat den vorteil, das definitiv alle inputs ins delay nur dann aufgezogen werden, wenn ich das wünsche.
dazu muss der master aber natürlich auch immer erreichbar sein!
Meine Überlegung war jetzt halt wie ich das am 01v96 realisiere :D.
Ein Gedanke war halt den Aux-Master des Delay Kanal´s aufzulassen und den Stereo-In-Fader mit nem Fader der in meinem Vocal liegt in ne Fadergruppe zu stecken, so dass ich eben schnell drankomme.
Das Problem ist ja das die Stereo-Ins Standardmässig auf den Drehencodern liegen, das ist mir halt etwas umständlich. Um jetzt nicht zwei Fader zu opfern und den Return auf zwei normale Input´s zu legen kam mir halt die Idee mit der Fader-Gruppe.
Gruß
Sebastian
Auch beides, je nach Vorausschaubarkeit der Musik.
Wenn möglich, flip ich mir den Aux-Master auf einen Fader, ist dann schöner zu regeln.
Allerdings beißt sich das wiederum mit meiner Vorgehensweise für das Feedback, welches ich auch spontan über den Auxweg steuer. Dies bedingt jedoch ein rel. genau eingestelltes Gain-Verhältnis, um die Grenze vernünftig festgelegt zu haben. Daher drehe ich letztendlich doch meist wieder am Kanal-Aux.
(Da fällt mir gerade ein, dass ich die Fernsteuerung für mein Roland-Delay noch fertigbauen muss, dann wird es richtig nett - Tap-Taster + 2 im Programm definierte Regler
)
Wie wär´s mit einer zusätzlichen Midi-Faderbox (müsste per Midi-Controller funktionieren) ?
am 01V96 mache ich das im remote-layer.
dafür brauch ich 2 schieberegler, einen für den aux-send und den anderen für den fx-return. 2 weitere für gesangshall und drum-hall.
dann ist das praktisch zu bedienen, die drehencoder sind viel zu fein aufgelöst, da dreht man sich ja nen wolf.
dieses pult erfordert halt kompromisse weil es ein studiopult ist.
hi
return lasse ich immer offen, sonst klingt abgehackt.
send mute ich über den ausmaser (muteknopf ist besser als fader da er direkt "cuttet")
gruss
SMPTE
wenn man das send-signal mutet, gibts aber erst recht ein abgehacktes signal...
hm das kann ich nicht nachvollziehen.
wenn ich das delay ausmache, dann doch wohl direkt nachdem der sänger das letzte wort seines refrains (etc) zuendegesungen hat. da hackt dann nix ab. im gegenteil. das nächste wort der strophe (oder was auch immer ohne delay kommen soll ) ist somit komplett frei aber die "delayfahne" läuft sich noch über den ja noch offenen return aus.
Je nach Pult hast du schon mehr oder weniger Knackgeräusche beim Muten.
Ausserdem hast du in den Vocals immer auch einiges an Bühnengeräusch und Co.
Somit schaltest du da mitten im Signal von 100% auf null. Das ist i.d.R. deutlich hörbar. Was passiert, wenn du nicht den absolut richtigen Moment zwischen den Worten des Sängers erwischt, ist ja eh klar.
Wenn der FoH dann bummelig 50m oder mehr von der Front entfernt ist und du schon 200ms später horst, was du hättest muten sollen...
Deswegen lieber über Fader/Drehpoti, damit das Signal keine harten Kanten abbekommt.
das ist auch nach meiner erfahrung die beste methode für den effektsend.
wenn man einfach mutet, hört mann das auch schon mal raus.
den return mache ich dann je nach bedarf auf und zu, so das ich auch mal eine zu lang eingestellte feedbackzeit im griff habe.