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Vorgehen gegen gefährliche Konkurenz

  • blackhawk
  • 10. September 2007 um 09:59
  • blackhawk
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    • 10. September 2007 um 09:59
    • #1

    Hallo,
    Die Überschrift klingt vielleicht ein wenig gediegen, aber das Thema ist folgendes:
    Konkurenz am Markt die durch unterlassen von jeglichen Sicherheitsvorkehrungen bei Rigging usw. und elektrisch mangelhaftem Equipment zu Dumping-Preisen das Geschäft der gesamten lokalen Anbieter zerstört und gefährdet. Problem ist, dass solange nichts passiert und niemand zu schaden kommt, ein Laie sich nicht beschwert und vor allem bei parties vielfach nur auf den Preis achtet. Obwohl wie erwähnt die Leitung in keinster Weise den Sicherheitsanforderungen entsprechen.
    Ich war letzten Woche wieder Gast auf einer VA bei der so gearbeitet wurde und ich fast gewillt war die Polizei zu rufen. Der Grund warum ich das unterlassen habe ist, dass sowohl der Veranstalter sowie der betreiber der Location zu meinen Potetiellen Kunden zählen.

    Hier soll auf keinen Fall das Gefühl entstehen, das ich ungeliebte Konkurenz entfernen möchte. Ich sehe nur nicht ein das langfristig personengefährdend gearbeitet wird und dabei auch noch die Brange in mitleidenschaft gezogen werden kann.

    Ich wollte also mal hören, was man dagegen tun kann. Den Veranstalter oder Betreiber der location zu überzeugen funktioniert wie gesagt meistens nicht, da sie finanzielle interessen haben und denken das schon alles gut geht.

  • Hami
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    • 10. September 2007 um 10:46
    • #2

    Hallo!

    Das Thema wurde hier schon mehrfach von allen Seiten durchleuchtet, dafür war ekin neuer Thread nötig. Bitte such Dir mal die alten Threads, damit hier nicht wieder 100 baugleiche Weisheiten zum Besten gegeben werden.

    Die Kurzfassung: ist Gefahr im Verzug, musst Du je nach Ausbildungsstand zwingend tätig werden. Bei groben Geschichten reicht schon der gesunde Menschenverstand, aber auch das steht alles in den anderen Threads.

    Gruß von einem von 1000 Forenmitgliedern, die das Problem mit Dir teilen.

    der Hami

  • ADMIN
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    • 10. September 2007 um 18:04
    • #3
    Zitat von "Hami"

    Die Kurzfassung: ist Gefahr im Verzug, musst Du je nach Ausbildungsstand zwingend tätig werden.

    So so... muss man?

    Auf welcher Rechtsgrundlage denn?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Hami
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    • 10. September 2007 um 19:29
    • #4

    Juristisch belegen? Schwierig. Aber vielleicht anhand eines Beispiels nachvollziehbar:

    1. Ich sehe einen offenen Gulli, der Deckel ist nirgend zu finden und scheint von Jugendlichen entnommen worden zu sein (kein Servicewagen in der Nähe). Auf welcher rechtlichen Grundlage halte ich diese Situation für gefährlich und was mache ich? Polizei oder Ordnungsamt rufen, denn mein Verstand sagt mir, dass das gefährlich ist und dass es meine Pflicht ist, diese Gefahr zu beseitigen.

    2. Ich bin auf einer Veranstaltung, eine Person klappt zusammen und niemand kümmert sich. Hier wäre das Stichwort unterlassene Hilfeleistung, auch hier kenne ich den Paragraphen nicht. Wäre ich als ehemaliger Rettungssanitäter vor Ort gewesen, hätte in diesem Moment nicht nur unterlassene Hilfeleistung gegolten, sondern schlimmstenfalls fahrlässige Tötung (auch wieder kein Paragraph, haben wir aber damals definitiv so gelernt)

    3. Ich bin als Gast auf einer VA und habe fachliche Kenntnis des dortigen Aufbaus (z.B. 15 Mac 2000 an 15m einfacher 30er Dreipunkt, gehangen an 2 Punkten). Hier wäre in einer Mischung aus Menschenverstand (extrem durchhängende Traverse, erstes Beispiel) und Sachkenntnis (tatsächliche augenscheinliche Überlast, 2. Beispiel) m.E. folgender Weg unumgänglich: Kontakt Veranstalter (bzw. bestellter Veranstawortlicher f. Veranstaltungstechnik), Kontakt Ordnungsamt und gegebenenfalls Polizei.

    Ich meine also nicht, dass zur Selbstjustiz zu greifen ist. Wohl aber, dass sofort auf eine erkannte tatsächliche akute Gefahr hinzuweisen und alles zu unternehmen ist, dass kein Unglücksfall eintritt.

    Denn (Rechtswörterbuch):
    Gefahr im Verzug liegt vor, wenn die Verwirklichung des drohenden Schadens durch die Anhörung bzw. die notwendige Feststellung des Anzuhörenden mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt.

    In Berlin (ASOG von 2006, §2) sind die Ordnungsbehörden für die Gefahrenabwehr zuständig, das beinhaltet auch Gefahr im Verzug.


    Vielleicht hat ja jemand einen Draht zu Herrn Prof. Güllemann, der vielleicht juristischen Draht weiss...

  • simonstpauli
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    • 10. September 2007 um 19:43
    • #5

    wer war denn verantwortlich als meister oder fachkraft auf der veranstaltung? da würde ich zuerst ansetzen, denn diese person ist in der pflicht, solche unterlassungen zu erkennen und nachbessern zu lassen. und das ganze natürlich bevor die veranstaltung beginnt.

    ich finde den aufhänger "gefährliche konkurrenz" unglücklich, für mich ist konkurrenz gefährlich wenn sie gut arbeitet :)

    "gefahr in verzug" ist erstmal ein thema, bei dem ordnungsbehörden tätig werden müssen, einen gast einer veranstaltung sehe ich da nicht in der pflicht, wenn dieser gast zufällig veranstaltungsmeister ist, sieht die sache etwas anders aus. ein meister muß meines wissens handeln.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • manuela
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    • 10. September 2007 um 20:22
    • #6
    Zitat von "blackhawk"

    Ich wollte also mal hören, was man dagegen tun kann.

    Garnichts :wink:
    Wenn du was machst werden sie beim nächsten Event alles pieksauber machen, und auchnicht teurer. Gleichzeitig bist du den Kunde los. Was ist für dich vorteilhafter ? Das Thema existiert wirklich schon.
    Einer der wichtigsten Grundsätze aller Geschäfte überhaupt ist dieser: Leben, und leben lassen.

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 10. September 2007 um 20:32
    • #7

    Den Veanstalter bei Angebotsübergabe unfassend über die von dir gebotene Sicherheit informieren und auf welchen Rechtsgrundlagen/Vorschriften diese beruhen.

    Wenn ich mich recht erinner, gabs hier sogar mal extra nen Flyer "Veranstaltungssicherheit"

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • Eliminator
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    3.105
    • 11. September 2007 um 12:43
    • #8

    Vielleicht unauffällig ein paar dieser Flyer beim Veranstalter "liegen lassen".

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • tonmischer
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    205
    • 12. September 2007 um 00:46
    • #9

    http://www.paforum.de/micha/brosc_1_0.pdf

  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 12. September 2007 um 23:46
    • #10

    Genau die. Hab auch immer einen Stapel dabei und am FOH liegen. Es sind nicht wenige, die reingucken oder sogar einen mitnehmen.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Stephan Graeske
    Profi
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    • 16. September 2007 um 13:07
    • #11

    Wir haben uns aus dem lokalen Markt großenteils verabscheided - eben genau aus diesem Problem. Glücklich bin ich natürlich nicht darüber.

    Für mich stellt sich die Situation so dar:

    1. Wir (als Sachkundige) sehen die Gefährdung für Mitarbeiter und Publikum.

    2. Der Veranstalter (als Techniklai) kann diese Gefährdung nicht sehen - aber er sieht seine Kasse. Nun gelingt es in einigen Fällen den Veranstalter dahin zu bringen, dass er sich die Gefahr wirklich vorstellen kann, also Abstand von seiner Meinung "das hat doch immer gehalten" nimmt.

    3. Was fehlt ist, dass der Veranstalter / Betreiber begreift, welche Konsequenz sein handeln haben kann. In 99,9% der Fälle ist der Veranstalter / Betreiber fest überzeugt, dass es für Ihn persönlich keine Konsequenz gibt ... denn "erstmal passiert ja nichts" und zweitens "ist dann die Technikfirma schuld".

    Der Flyer der AG Veranstaltungssicherheit ist gut - ich schätze ihn.

    Meiner Meinung nach müßte es ein ergänzendes Dokument oder eine Internetseite geben, auf welcher reale Beispiele aufgeführt werden wo eine Veranstalter nach einem Unfall wirklich Probleme bekam (Geldstrafen, Haft, etc.). Ich könnte mir dies tabellatisch vorstellen: Datum, Unfall (was ist passiert), Gerichtsverhandlung ja / nein, Strafe.

    Wir sollten unsere Zeit in ein solches Projekt stecken und nicht immer und immer wieder nur intern diskutieren (was die Meinung des Veranstalters nicht verändert). Die Seite sollte firmenneutral sein ... vielleicht hier im PA-Forum? Dann verweißt man seine Kunden darauf "Schauen sie doch mal unter http://www.xy was anderen Veranstaltern schon alles bei dem Verzicht auf Fachpersonal / Sicherheitsmaßnahmen passiert ist".

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • tufkaklto
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    • 16. September 2007 um 13:34
    • #12

    Superidee

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • Stephan Graeske
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    • 16. September 2007 um 13:39
    • #13

    Danke. Ich habs mal unter ag veranstaltungssicherheit als neuen thread eingestellt.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • manuela
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    • 16. September 2007 um 13:49
    • #14

    Wenn ich mal ganz vorsichtig darauf hinweisen darf daß wir vielen Veranstaltern damit eher Angst machen, was letztendlich dann dazu führen kann, daß es weniger Veranstaltungen gibt weil die Kosten grade bei den grenzwertigen Sachen keinen großartigen Spielraum mehr nach oben zulassen....
    Eigentlich kann man doch ganz gut leben, wenn richtig viel und laut gefeiert wird. Davon leben schließlich alle. Also stets daran denken, das oberste Interesse sollte stets sein, daß noch mehr gefeiert wird, ich nenn das Konjunktur :wink:

    lG Manuela

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  • tufkaklto
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    • 16. September 2007 um 13:59
    • #15

    Ich find viele Veranstalter gar nicht so uneinsichtig.

    Ich steh oft mit Veranstaltern und besprech einiges.

    Wenn man Ihnen vernünftig erklärt, was abgehen kann und wer dann verantwortlich ist, dann werden viele schon aktiv.

    Speziell bei Firmenveranstaltungen usw sind oft viele froh, wenn Ihnen wer was sagt.

    Es wird sicher einige geben, denens echt egalist.
    Ob man dann da mitmachen will um im Zweifelsfall ev. selbst mit drin zu hängen, bleibt jedem selbst überlassen

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  • Stephan Graeske
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    • 16. September 2007 um 14:00
    • #16

    Interessanter Ansatz!

    Nehmen wir mal utopisch an, dieses Projekt würde funktionieren und es gäbe keine Dumpinganbieter mehr, die auf Kosten der Sicherheit günstige Preise machen.

    Was sind die Folgen:

    - Das Image der Branche wird professioneller ... die Erwartung der Kunden steigt durch die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit professionellen Firman.

    - Einige Veranstaltungen fallen weg, weil sie sich normal kalkulierte Technikdienstleistungen nicht leisten können. Dies stört die ordentlichen Firmen nicht, da sie den Auftrag eh nicht bekommen hätten.

    - Oft sind diese Dumping-Veranstaltungen das Sprungbrett von Minifirmen in den Markt. Es kann der Branche nur nutzen, wenn nicht die 10.000ste Firma in einer Stadt mit 2 Boxen und 3 Scheinwerfern aufmacht.

    - Durch den Wegfall von einigen kleineren VAs (die sich ordentliche Technik nicht leisten können) entstehen durch die bleibende Nachfrage wieder größere Veranstaltungen, die ein besseres Budget haben. Vielleicht werden aus 5 Mini-VAs dann 1-2 größere VAs.

    Was wir aber nicht vergessen dürfen, dass OFT das Budget für ordentliche Ausstattungen reicht. Nur gelangt die Kohle über Beziehungen oft zu Nebenberuflern, die ohne Sachkunde das Geld kassieren. (Sehr oft im Karneval).
    [/b]

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Stephan Graeske
    Profi
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    1.217
    • 16. September 2007 um 14:02
    • #17
    Zitat von "klauston"

    Ich find viele Veranstalter gar nicht so uneinsichtig.

    Ich steh oft mit Veranstaltern und besprech einiges.

    Wenn man Ihnen vernünftig erklärt, was abgehen kann und wer dann verantwortlich ist, dann werden viele schon aktiv.

    Speziell bei Firmenveranstaltungen usw sind oft viele froh, wenn Ihnen wer was sagt.

    Es wird sicher einige geben, denens echt egalist.
    Ob man dann da mitmachen will um im Zweifelsfall ev. selbst mit drin zu hängen, bleibt jedem selbst überlassen

    Da muß man nun unterscheiden. Natürlich gibt es viele Agenturen und Firmen, die sicherheitsbewußt denken. Aber hier geht es ja dem Thread-Eröffner eher um die lokalen Kleinveranstalter, die erstmal Ihre Kasse sehen - so habe ich es verstanden.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • tufkaklto
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    • 16. September 2007 um 14:20
    • #18
    Zitat von "Stephan Graeske"

    Da muß man nun unterscheiden. Natürlich gibt es viele Agenturen und Firmen, die sicherheitsbewußt denken. Aber hier geht es ja dem Thread-Eröffner eher um die lokalen Kleinveranstalter, die erstmal Ihre Kasse sehen - so habe ich es verstanden.

    Ganz richtig.
    Drum habe ich auch gesagt, das da auch jeder für sich entscheiden muß, wo er mitmacht.

    Ich kenne nach nunmehr 18 Jahren in der Branche einige wirklich unangenehme Fälle, von umgestürzten Manfrottos mit 6erBar und fallenden Stacks, bis Verbrennungen an Nebelmaschinen, einem Rigg, das 10min vor Einlass in die Sitzreihen fällt ( !! ), Boxengitter Nahmhafter Hersteller, die während einer TV Show ind Publikum einschlagen ( incl verletztem Kind )
    Hörschäden von Musikern.
    In allen Fällen verdienen gut die Anwälte,und der eine oder Andere Verleiher ging da schon mal in Konkurs.
    Ich persönlich hoffe, bei solchen Sachen nie wieder anwesend zu sein

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  • mringhoff
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    • 17. September 2007 um 21:49
    • #19
    Zitat von "Stephan Graeske"


    Nehmen wir mal utopisch an, dieses Projekt würde funktionieren und es gäbe keine Dumpinganbieter mehr, die auf Kosten der Sicherheit günstige Preise machen.


    Nette Idee :) Wenn es schon dazu führt, daß ein paar wenige etwas sensibler werden, ist das ja schon ein Erfolg.
    Auf eine Bereinigung der Branche zu hoffen, ist wirlich eher utoisch. Diese Überlegungen gibt es ja schon länger, genauso wie die Forderungen, gesetzliche Voraussetzungen für die Gründung eines VT-Gewerbes zu schaffen.
    Das Problem ist: wo sind die Grenzen? Beim Handwerker ist das klar, sobald er einen Betrieb aufmacht, hat er eine bestimmte Qualität nachzuweisen.

    Wie läufts in der Partybranche?
    Hier fängts im Privatkeller an, der mit Consumertechnik aus dem Kaufhaus ausgestattet wird. Warum soll man das auch verbieten?
    Jugendgeburtstag, Party im Jugendheim, die Tennisclubweihnachtsfeier etc.
    Zwei Boxen aufgestellt und fertig. Überall gibt es dann einen, der das organisiert und aufbaut. Hier und da macht es einen mehr Spass und kauft sich privat noch ein Discomixer und eine Lichtorgel.
    Es ist ein fliessender Übergang zur Veranstaltungstechnik.
    So gibt es einfach eine unendliche Variation in diesem Bereich: Besagter Lichtorgelbesitzer, dann der Hochzeits-DJ, der seine Anlage stetig erweitert, BGB-Gesellschaften aus Schulpartyzeiten usw...
    Wie die Veranstaltungen so auch ihre "Dienstleister".

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  • mringhoff
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    • 17. September 2007 um 21:52
    • #20
    Zitat von "Manuela"


    Eigentlich kann man doch ganz gut leben, wenn richtig viel und laut gefeiert wird. Davon leben schließlich alle. Also stets daran denken, das oberste Interesse sollte stets sein, daß noch mehr gefeiert wird, ich nenn das Konjunktur

    Als das oberste Interesse sollte doch eigentlich das Leben und die Gesundheit der Gäste über den monetären Überlegungen stehen - zumindest aus volkswirtschaftlicher Sicht :)

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