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RS-232 knallt FI raus!?

  • databass.ch
  • 18. September 2007 um 20:12
  • databass.ch
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    • 18. September 2007 um 20:12
    • #1

    Hallo,

    heute folgendes erlebt, was ich mir nicht wirklich erklären kann:

    Ich habe in meinem Laden mehrere Stromkreise davon ist anscheinend nur einer mit einem FI (Auslösestrom Delta I = 30mA) abgesichert, an dem hängt mein PC + Zubehör. An einem andere Stromkreis waren 3*Amps, DriveRack, Mischpult. Heute wollt ich das DriveRack via RS-232 an meinen PC anschliessen. Als ich mich wieder an den PC setzte, war der schwarz. Ich erst mal gewundert. Dann festgestellt das keine Spannung mehr auf der Dose war und zum Sicherungskasten den rausgeflogenen FI wieder einschalten -> Geht nicht, fliegt immer gleich wieder raus. RS-232 wieder getrennt und nochmal versucht den FI wieder rein zu tun -> Jetzt klappts. Probehalber mal die Schirme der zwei SubD steckern zusammen gehalten -> FI raus. Also muss mehr als 30mA über den RS-232 Schirm fliessen :shock: . Warum?

    Jetzt bin ich einerseits etwas ratlos und andererseits besorgt :? Oder gibts da eine logische Erklärung für?

    Danke

  • johannes röding
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    • 18. September 2007 um 20:38
    • #2

    Das Problem ist mir auch bekannt. Nur ist es bei unserer DDC (Speicherprogramierbarer Steuerung) so. Dies liegt vermutlich daran das dein Pc mit einer Nullung arbeitet. d.h. alle Schaltplatienen sind anstatt auf Pe auf N gezogen. Bei den geräten in deinem Rack ist es anders herum. Und wenn man null und Pe zusammen hällt fällt der Fi.

    Problemlösung:

    ein stecker des kabels aufsrauben und den Schirm abklemmen.

    Nebeinbei funktioniert die Schirmung besser als bei beidseitig angeklemmten schirm. Nur das verlängern mit einem weiteren kabel wo der Schirm abgklemmt is ist schlecht da gesammte schirmung dann auf den 2. Kabel weg ist.

    MFG
    Johannes

  • bemi
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    • 18. September 2007 um 21:02
    • #3

    Hi,

    Zitat von "Johannes Röding"

    Dies liegt vermutlich daran das dein Pc mit einer Nullung arbeitet. d.h. alle Schaltplatienen sind anstatt auf Pe auf N gezogen. Bei den geräten in deinem Rack ist es anders herum. Und wenn man null und Pe zusammen hällt fällt der Fi.

    und was passiert nach deiner Theorie wenn du den Netzstecker des PC drehst?

    Da ist irgendwas faul, entweder am PC oder am Controller. Ich habe auch gerne mal Probleme mit Notebook<->Controller, irgendwelche statischen Geschichten/Erdschleifen ueber RS232-Schirm. Drum verwende ich zum Upgraden immer nur Notebook mit vollem Akku, ohne Strom.

    Wenn sogar der FI fliegt, dann muss jedoch Netz-/Primaerseitig an einem Geraet was faul sein.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • ljbigfish
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    • 18. September 2007 um 22:19
    • #4

    Hallo,
    ich würde auf virtuelle Masse bei einem der Geräte tippen. (DIe Masse wird über Kondensatoren zw. N und L hergestellt. Sieht mann oft bei Schaltnetzteilen ohne PE.)

    Also Lösung wäre zum einen der Akkubetrieb und zum anderen eine galvanische Trennung in der RS-232.
    Alternativ auch ein Trenntrafo oder eine ordentliche Erdung des betreffenden Gerätes.

    Simon

  • databass.ch
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    • 18. September 2007 um 22:32
    • #5

    Hmm... Alle Amps, DriveRack und PC haben einen 3-Pol Kaltgeräte Anschluss. Die müssten also korrekt geerdet sein. Vorher hab ich überigens das DriveRack ohne XLR-Verbindungen am PC-Strom betrieben und da klappte die RS-232 Verbindung problemlos.

    Ich hatte sowieso vor, mal einen Adapter RS-232 > RS-458 und retour zu basteln inkl. glavanischer Trennung, aber das steht momentan eigentlich nicht sonderlich weit oben auf der prioritäten Liste.

    Aber das ganze ist mir irgendwie nicht ganz geheuer :?

  • ADMIN
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    • 19. September 2007 um 09:06
    • #6

    1.) Statt die zwei Schirme zusammenzuhalten solltest Du mal die Spannung dazwischen messen.

    2.) Mit einem Gerätetester (in D DIN VDE 0702-Prüfung, vulgo auch "A3-Prüfung") den Berührungsstrom bzw. Ersatzableitstrom beider Geräte messen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • spannungsabfall
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    • 19. September 2007 um 11:38
    • #7

    Könnte es auch an einer verPenten Installation liegen?

    Folgender link beschäftigt sich mit einer ähnlichen Problematik aber lest es besser selbst!

    http://www.poti-kabel.de/Referat-Fluke.pdf

    und vergesst niemals den Eimer mit dem Spannungsabfall fachgrecht zu entsorgen!!!

  • databass.ch
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    • 19. September 2007 um 14:41
    • #8

    Also der Potentialunterschied zwischen den zwei Schirmen ist etwa 0.3V. Interessanterweise ändert sich das je nach dem wieviel Amps eingeschaltet sein.
    Hab jetzt die PA an die selbe Steckdose wie der PC angeschlossen. So funktionierts :?

    Vor etwa 2 Monaten hatten wir hier eine Überprüfung der Elektroinstallation, aber irgendwie denk' ich, ist da was faul. Sieht wirklich so aus, als ob in in der einten Dose PE + N zusammen liegen würden!

    spannungsabfall: Danke für den Link.

  • johannes röding
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    • 19. September 2007 um 17:31
    • #9

    bemi: Wenn du den nets´zsteker drehst ist nach dem Transformator also secondar Seite immernoch der Null ein null und der L ein L. Das War schon immer so und wird auch immer so sein.

    Abber die idee mit der Galvanischen trennung halte ich für sehr gut sollte die Bropleme auch lösen^^

    Nur ist der Kostenfaktor etwas gröser

  • ADMIN
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    • 19. September 2007 um 17:37
    • #10
    Zitat von &quot;databass.ch&quot;

    Also der Potentialunterschied zwischen den zwei Schirmen ist etwa 0.3V. Interessanterweise ändert sich das je nach dem wieviel Amps eingeschaltet sein.

    Wir haben hier eine offene Induktionsschleife, und jeder eingeschaltete Amp kann das Magnetfeld ändern.

    Zitat

    Hab jetzt die PA an die selbe Steckdose wie der PC angeschlossen. So funktionierts :?

    Und wie groß wäre da die Spannung?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • TomyN
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    • 20. September 2007 um 13:48
    • #11
    Zitat von &quot;databass.ch&quot;

    Also der Potentialunterschied zwischen den zwei Schirmen ist etwa 0.3V. Interessanterweise ändert sich das je nach dem wieviel Amps eingeschaltet sein.

    Mit dem (Baumarkt-)Multimeter gemessen? Dann kannst du den Wert getrost vergessen. Es fließt halt ein Ausgleichsstrom über den PE(N), und das dürfte nicht sein. Ich würde mal den Erdungswiderstand direkt an den Geräteanschlüssen messen.


    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

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    • 20. September 2007 um 17:10
    • #12

    Fall geklärt. Wie ich heute erfahren habe, ist diese Dose tatsächlich nur mit L + N verbunden (N und PE gebrückt in der Dose). Anscheinend war das bis ende 60er Jahre so üblich. Der Spannungsabfall über PEN in der Leitung, hat zu einem Potentialunterscheid zwischen PEN und echtem PE geführt (Die Dose die FI gesichert ist, ist sicher mit separatem PE ausgestattet * , sonst macht der FI nicht sonderlich viel sinn). "Spannungsabfall" hatte richtig getippt.

    Zitat von &quot;ADMIN&quot;

    Und wie groß wäre da die Spannung?

    Null Komma irgendwas Millivolt. Wie es sich gehört :wink:

    danke an alle

    Edit: * = Bei nochmaligem Überlegen, bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass auch die verm. keinen eigenen PE hat, sonst hätte der FI von dem Ausgleichsstrom gar nichts "mitbekommen"... :roll:

  • Eliminator
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    • 28. September 2007 um 15:31
    • #13

    Es kann auch sein, daß bereits ein Fehlerstrom auf der Anlage drauf ist, der aber noch nicht so hoch ist, daß der FI auslöst. Dann reicht nur noch die Differenz zu 30mA, um den FI auszulösen.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • spannungsabfall
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    • 28. September 2007 um 19:31
    • #14

    Ein Fi löst nicht bei genau 30mA aus!

    Er hat eine Tolleranz. das bedeutet er muss 50% seines Nennfehlerstromes halten und muss bei Nennfehlerstrom ausgelöst haben

    Bezogen auf einen 30mA Fi bedeutet das, er muss in dem Bereich von 15-30mA auslösen!

    und vergesst niemals den Eimer mit dem Spannungsabfall fachgrecht zu entsorgen!!!

  • databass.ch
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    • 28. September 2007 um 19:46
    • #15

    Habe seit dem zusätzlich noch ein 5mA FI vor dem System und der löst auch nicht aus. Also sollte alles im Grünen Bereich sein. :wink:

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