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Meinungen zur endstufe GBS A9

  • heiko schulz
  • 20. September 2007 um 09:58
  • heiko schulz
    Beiträge
    7
    • 20. September 2007 um 09:58
    • #1

    Guten Morgen,

    ich bin auf der Suche nach einer weiteren Endstufe. Bin auf folgendes Produkt
    gestoßen: http://www.GBS-audio.de Endstufe GBS A8

    Kennt jemand zufällig dieses Teil und was darf man davon halten?
    Habe bislang nur Erfahrungen mit QSC.

    Gruß aus Berlin

  • Discodeisli
    Beiträge
    481
    • 20. September 2007 um 10:15
    • #2

    Naja nichts besonderes könnte der gleiche Hersteller sein wie die Amps von T&M und Conrad vertreibt auch ahnliche Amps.

  • sparbrötchen
    Beiträge
    274
    • 21. September 2007 um 04:04
    • #3

    Gut andere Hersteller sind selten besser noch schlechter. Der OEM Hersteller ist bekannt, stellt jedes Jahr auf der Prolight aus, und fertigt auch für die grossen Firmen, wo Du dann den Namen mit anderer Front ohne deutlichen Mehrwert extra bezahlst oder anders gesagt aufgeblasene Vertriebsstrukturen fütterst.[u]

    Also GBS einfach kaufen und sparen oder wenn Du nicht viel schleppen willst kauf Dir ne Digitale Class D

  • heiko schulz
    Beiträge
    7
    • 21. September 2007 um 11:03
    • #4

    Ich denke auch das dieses Teil ein recht ordentliches Preis/Leistungsverhälthnis aufweist. Mit knapp 700,00€ schlägt das Teil zu
    buche und wenn man sich mal das Gewicht anschaut liegt das bei 32kg was
    durchaus auf den ersten Blick den Schluss zulässt das sich im inneren ein
    ausreichend dimensionierter Ringkerntrafo befindet der die angegebene
    Leistung auch zulässt. Leistungsmäßig könnte da einiges gehen , wenn
    man denn die 32kg auch schleppen möchte! Das Lüfterkonzept mit 4 Lüftern
    ist nichts neues aber bewährt ( auch bei anderen Herstellern verwendet)
    Ist sehe das ähnlich bei anderen Herstellern bezahlt man sehr oft viel Geld
    neben dem eigentlichen Produkt für Personal, Vertrieb, werbung,Logistik usw.
    ohne dann wirklich ein deutlichen techn. Mehrwert zu bekommen. :lol:

  • mattias bost
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    • 21. September 2007 um 15:36
    • #5

    Hi,

    was mich bei der A8 irritiert ist die Tatsache, daß die Leistungsaufnahme (1500VA) nicht mal der Leistungsabgabe nur eines Kanals (1600W) entspricht. Allerdings sind die Angaben bei GBS leider nicht so sauber, wie man es sich wünschen würde, aber du kannst dem Herrn Reichman immer Löcher in den Bauch fragen und bekommst korrekte Aussagen. Es wäre u.U. interessant, was der AMP im Bassbereich noch bringt, die 1kHz "Sonstwas-Angaben" helfen eh nicht weiter. Für den technisch versierten sich mal Trafo und Netzteilwerte geben lassen, damit kommt man der Wahrheit auch näher.

    Da ich auch nach etwas mehr Saft suche, liebäugel ich mit der Fidek GP12 (500€) von Conrad, Vorteil: komplette Unterlagen schon vor dem Kauf einsehbar, realistisch dürften ca 2*1700W/4/1kHz bzw. ca. 2*gute 1300W/4 im Bass sein. Betreibt man den AMP im Bass, wie ich mit vier 8Öhmern, dann in Brücke. So kann man durch bessere Nutzung des Netzteiles auf 1*3400W/8 im Bass kommen, statt "nur" 2*1300W/4.

    Grüße
    Mattias

  • test
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    4
    • 21. September 2007 um 16:04
    • #6

    zum thema leistungsaufnahem und abgegebene leistung möchte ich hier, wie schon so oft, folgendes beisteuern:
    ich habe in berlin einen paraden truck gebaut. da waren 24kw qsc pl drauf.
    die analogen ampermeter am aggregat haben nie die 10 a übersprungen. alle drei phasen gleich.
    insofern kann 1500 zu 2*1700 sehr wohl sein.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • heiko schulz
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    7
    • 21. September 2007 um 19:02
    • #7

    Hi,

    ich denke auch die 1500VA Angabe passt schon. Ansonsten wirklich mal mit
    Dr. Reichmann telef. der weiss auf jedenfall wovon er spricht. Übrigens auch zum Thema Boxenbau ist der Mann wirklich sehr kompetent. Ich muss sagen
    das ist positiv bei GBS ( kleines Unternehmen ) da kannst Du wirklich mal
    mit leuten sprechen die gleichzeitig verkaufen und entwickeln. Tolle Sache.

  • tufkains
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    1.342
    • 21. September 2007 um 21:41
    • #8

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 15:50)

  • sparbrötchen
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    • 22. September 2007 um 11:19
    • #9

    @inspiron Bevor ich mir einen so teuren und schweren Prügel unbekannter Herkunft zulegen würde.... fällt mir da noch vorher die QSA ein.

    QSA kann ich nur empfehlen, es gibt eigentlich keine Alternative zu QSA Class D Endstufen sowohl Preis, Gewichts als auch leistungsmässig ausser Asid Hoellstern Amps, die spielen preislich aber in einer ganz anderen Liga. Wir haben inzwischen mehrere analoge Amps nach und nach durch QSA Class D Amps ersetzt und sind sehr sehr zufrieden. Der Klang mit den digitalen QSA Amps ist eindeutig sauberer und klarer als mit den alten anaologen.

  • tufkains
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    1.342
    • 22. September 2007 um 14:15
    • #10

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 15:50)

  • sparbrötchen
    Beiträge
    274
    • 22. September 2007 um 19:20
    • #11

    @Inspiron

    "dass professionelle Endstufen hier wirklich ersetzbar sind....Elektronik stirbt in der Regel nach 3 Jahren aufwärts"

    hast natürlich mit deiner Argumentation auch Recht aber....

    1. Schwere Analoge Amps wer will die heute noch freiwillig für mobile Veranstaltungen schleppen ? Ne 6 KW QSA und das für nur 600 EUR kann ich mit 9 kg Gewicht sogar meiner Freundin in die Hand drücken, Schatzi.... kannst mal mitnehmen. Die Alternative wäre 2 x 35 kg Analog Endstufen

    2. Deine Aussage "Elektronik stirbt in der Regel nach 3 Jahren aufwärts stimmt !

    "wenn die Bezeichnungen aber abgekratzt sind, kannst du das gesamte Gerät wegschmeißen"

    Selbst wenn ich das Gerät nach 3 Jahren komplett wegschmeisse, Betriebswirtschaftlich gesehen ist da die QSA eindeutig im Vorteil. Das Gerät hat dank des 5 x niedrigeren Anschaffungspreises schon lange sein Geld und für mich Geld verdient.

    Und die Powersoft Class D Endstufen halten nach der Garantiezeit auch nicht viel länger, meist haben die nach 3 Jahren schon oft Elektronik Probleme, die Reparatur kostet dann aufgrund hoher Stundenlöhne meist mehr als ne neue QSA Class D Endstufe.

    Die Langlebigkeit und Robustheit analoger Amps mit Linear power Supply (teilweise 20 Jahre und mehr) werden Class D Amps egal welcher Marke nicht ansatzweise erreichen, hier ist es nach 5 jahren dann ähnlich wie mit PC Hardware;

    Kondensatoren, ICs und Leistungselektronik sind bei regelmässigem Einsatz fertig und verbraucht, die Geräte sind dann aus Gründen der Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit reif für die Entsorgung egal ob QSA, Powersoft, Dap, Tasso, Hoellstern.

    und Von wegen Zuverlässigkeit "professionelle Endstufen von amtlichen Herstellern" Teure (damals gabs noch nicht billige China Ware in Ebay) Leichtgewicht Class H Schaltnetzteilendstufen die wir in den letzten 8 Jahren gekauft hatten sind schon länger kaputt und wurden jetzt durch QSA s NX 7.0 ersetzt aber die alten schweren museumsreifen Endstufen aus den 80 igern laufen noch heute ohne Ausfälle und Kosten. Zum Glück hatten wir die alten schweren Teile damals nicht entsorgt.

    Gut es hängt halt auch vom Anwendungszweck ab, für ne grosse live Veranstaltung mit mehreren Bands etc... würde ich selber natürlich sofort Asid/Hoellstern oder die Dynacord Ground Bridge Class H mit nur 14 kg einsetzen, die kann man beide bis auf 1 Ohm quälen aber das sind Extremanwendungen und dafür sind die auch gebaut und kosten ab 3500 EUR aufwärts.

  • tufkains
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    • 22. September 2007 um 20:21
    • #12

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 15:51)

  • tufkains
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    1.342
    • 22. September 2007 um 20:22
    • #13

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 15:51)

  • sparbrötchen
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    274
    • 22. September 2007 um 21:03
    • #14

    Hi....

    "Im wirklich professionellen Beschallunssektor interessiert es keine Sau wie schwer das Amprack ist. Das wird per LKW bis auf 5m geliefert, per Hebebühne runter und hingerollt."

    Jeder Kunde ist anders und gerade Gewicht und Grösse spielen heute eine wichtige Rolle, angesichts der aktuellen Co2 Diskussion, jedes Kilo das weniger transportiert wird ist auch ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

    Die schweren museumsreifen Dinger gehören in den Club und nicht mehr auf die Strasse.

    "Digam kann ich auch selbst reparieren"
    Stimmt,... gerade deswegen werden heutzutage oft die Bauteilebezeichnungen entfernt um unautorisierten und gefährlichen Self Made Reparaturen vorzubeugen. Sorry aber so ein Teil gehört im Servicefalle zum autorisierten Servicetechniker des Herstellers und nicht in Bastlerhände.

  • tufkains
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    1.342
    • 22. September 2007 um 22:12
    • #15

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 15:47)

  • ukw
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    • 23. September 2007 um 01:04
    • #16

    In die Kerbe schlage ich auch gerne... Habe quasi zum Tod von W. Galle
    aus dem Auktionshaus elliptische Hörndeln (ähnlich XT 120)) gekauft und bezahlt, aber die Ware nie erhalten.

    Weder von den "Erben" eine Antwort bekommen, noch hat der neue Geschäftsinhaber ein Versprechen eingelöst. Dem entsprechend stufe ich die Firma GBS als eine Firma ein, die skrupellos kurzfristige Vorteile / Gewinne erwirtschaften möchte. Entscheide jeder selbst, ob er so etwas unterstützen möchte.

    Dieser plumpe Werbethread passt jedenfalls gut in das Unternehmensbild der Firma GBS .

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • sparbrötchen
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    274
    • 23. September 2007 um 11:14
    • #17

    Der Herr Galle war sicherlich ein fähiger und kompetenter Mann, ich kannte ihn nicht, aber wenn Da ein Nachfolger ohne ausreichende Erfahrung und Kontakte kommt und dann die Ware am anderen Ende der Welt produziert werden soll.... kann das ganz schnell schief gehen.

    Geld allein reicht nicht, was die Erben inzwischen sicherlich auch erkannt haben werden

  • mattias bost
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    • 24. September 2007 um 14:50
    • #18

    Hi,

    GBS würde ich ebenfalls nicht (zum jetzigen Zeitpunkt) dem Profibereich zuordnen wollen, eindeutig in Richtung Party-PA. Dies begründet sich in der notwendigen Nachkontrolle der, an sich nicht schlechten, Produkte (ich habe 8 von den "Hifi"-21/22Zöllern), den teilweise mäßigen bis an Phantasie ranreichenden Werteangaben (besagte LS) und den hier von einigen gemachten mauen Geschäftserfahrungen.

    Herr Galle war SEHR geschäftstüchtig (superschnell, Reklamstionen SOFORT beantwortet...), Herr Reichman, der schon zu Zeiten von Herrn Galle für die Technik mit im "Team" war, hat da wohl noch etwas Nachholbedarf, wobei ICH nicht ernsthaft klagen kann, habe nicht zufriedenstellende Produkte getauscht bekommen. Auf mich macht Herr Reichman den Eindruck, der schwer technische Mann zu sein (speziell wenn ich an seine "Projekte" denke), da geht ihm das kaufmännische noch etwas ab, was mir als "ebenfalls-Techniker" durchaus etwas Verständnis entlockt. NDer Profi setzt logischerweise andere Prioritäten!

    Zu Analogamps versus Digitalamps: Im portablen Bereich würde ich die "Analog-kg-Bomber" nicht mehr nehmen, wenn da nen preiswerter (!) Digiamp etwas mehr Lüftergeräusch und vielleicht ein Restsäuseln gegenüber nem Analogen macht. Es würde fast immer das Weniger an Gewicht siegen. Bei Festinstallation spielen umgekehrt die Kilos eigentlich keine Rolle, dort lägen meine Kriterien mehr auf "Ruhe" und Langlebigkeit. Sowas wie die QSA hätte ich auch gern für mein Privatkrams genommen, nur da kommst auf mechanischen und elektrischen Störabstand an, und da langt es bei QSA nicht. Somit entscheidet wieder der Preis, da die Kilos daheim keine Rolle spielen (Fidek GP12).

    So, nu Schluß des sicher schon anderswo Gesagtem,
    Grüße
    Mattias

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