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Beschriftung auf Cases (Hammerschlagblech) entfernen?

  • rcz
  • 22. September 2007 um 18:59
  • rcz
    Beiträge
    275
    • 22. September 2007 um 18:59
    • #1

    Hallo,

    ich habe einige Geräte mit größeren Cases erworben. Diese sind mit Aluminium-Hammerschlagblech beschlagen. Leider sind auf diesen zahlreiche Logos, Beschriftungen und Modellbezeichnungen aufgesprüht, die ich gerne entfernen würde.
    Durch die Wabenstruktur des Aluminiumblechs und die großflächigen Beschriftungen hat sich dies jedoch als ein relativ zeitaufwändiges Unterfangen erwiesen. Bürste, Isopropylalkohol, Aceton und Benzin haben sich leider nicht als sonderlich effizient erwiesen.
    Kennt jemand einen effizienten Weg, so dass ich mir tagelanges entfernen der Beschriftungen erspare?

    Viele Grüße,
    Marcel

  • djobi
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    1
    • 22. September 2007 um 20:36
    • #2

    Nitroverdünnung, nicht sparsam damit sein.
    Aber am Besten draußen machen.
    Einweichen lassen, danach abschrubben / putzen mit mehr Nitroverdünnung.
    Und ja, ist mühsam :?

    Sandstrahlen wäre ne andere Möglichkeit, wäre vll mal nen vorsichtigen Versuch wert.

    Einfaches Übersprühen mit Alu-Lack dürfte schnell häßlich aussehen

    die Oberfläche nennt sich übrigens "alu-stucco"

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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    Einmal editiert, zuletzt von djobi (22. September 2007 um 20:39)

  • schotte
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    • 22. September 2007 um 20:38
    • #3

    Hallo Marcel,

    ich habe früher mal für solche Zwecke richtig scharfe Verdünnung aus einem Metallverarbeitendem Betrieb gehabt. Dort werden damit Bleche entfettet. Das Zeug stinkt wie Sau... :D , ist garantiert nicht Gesundheitsfördernd... :D und löst zuverlässig alle billigen Lacke ab.
    In einer Lackiererei dürfte es solche "netten Sachen" auch geben.. :wink:

    Grüz

    Schotte

  • djobi
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    • 22. September 2007 um 20:41
    • #4

    jau, Verdünnung ist nicht gleich Verdünnung

    Mit ner Flasche aus dem Malerhandel konnte ich problemlos und sehr effektiv Kunstofffensterrahmen ohen Schäden reinigen.
    Baumarkt-Verdünnung griff sofort den Kunstoff an.
    Also, auch hier gilt, nicht allzu billig kaufen :wink:

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • manuela
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    • 22. September 2007 um 20:42
    • #5

    Schotte meint Trichloräthylen. Das putzt wirklich vorzüglich 8)
    Einige hier im Forum schimpfen allerdings auch drüber

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 22. September 2007 um 22:46
    • #6

    Das letzte Mal wollte Manu Mrspeaker vergiften, jetzt rcz...
    Warum landet die Forumssuche in Sachen Trichloretylen immer bei Manuela?
    Wir wollen kein Trichloretylen, wir wollen Bilder.
    :wink:

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • tufkatg
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    268
    • 23. September 2007 um 01:17
    • #7

    Trichlorethen (-ätylen) ist stark gesundheitsschädlich,krebserregend und narkotisierend. Wer damit putzt hat sie nicht mehr alle....

    Such dir nen metallverarbeitenden Betrieb, die kümmern sich drum. Nach dem Sandstrahlen sind aber auch die vermutlich blanken Caseränder anders...

    Zitat


    Dann hat er zwar statt "Verwertung von Veranstaltungstechnik" anstelle von Vermietung geschrieben, aber egal...

  • Eliminator
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    3.105
    • 23. September 2007 um 11:08
    • #8
    Zitat

    Wer damit putzt hat sie nicht mehr alle....

    Zumindest nachher. Gottseidank ist der Dreck nicht mehr erhältlich. Eine blitzblanke Transportkiste wäre mir meine Gesundheit nicht wert.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • djobi
    Verifiziert
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    • 23. September 2007 um 11:29
    • #9

    Bevor jetzt noch mehr schimpfen: soll doch jeder mit den "Mittelchen" arbeiten die er für sich verantworten kann.

    Zitat von "Thorsten Glombik"

    Nach dem Sandstrahlen sind aber auch die vermutlich blanken Caseränder anders...

    die sollte man vll vorher abkleben ..

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • Markus Verza
    Verifiziert
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    • 26. September 2007 um 21:46
    • #10

    http://www.kabitec.de


    Q 219
    Graffiti-Entferner auf pflanzlicher Basis
    http://www.kabitec.de/Q219.pdf

    Das Zeug ist sehr gut zu verarbeiten und löst fast alle Lacke.

  • rcz
    Beiträge
    275
    • 26. September 2007 um 23:38
    • #11

    Besten Dank für die vielen Tipps!

    Ich habe nun zwei verschiedene Verdünner angetestet und die Ergebnisse waren schon einmal deutlich besser als mit den anderen Mitteln.
    Wäre es nur eine glatte Oberfläche, so wäre das ganze sicherlich nur eine Sache von ein paar Minuten, so wird das ganze wohl aber dennoch leider einige Stunden in Anspruch nehmen.


    Viele Grüße,
    Marcel

  • thomas diem
    Beiträge
    35
    • 27. September 2007 um 03:27
    • #12

    Du kannst es auch mit nem weichen(Kunststoff) Bürstensatz für die Bohrmaschine machen. Geht recht fix,
    hinterlässt aber meist auch Spuren.
    Ansonten ein Trick aus der Abteilung Haushalt - Scheuerpulver!
    Des is meistens weich genug, dass es keine Spuren hinterlässt!

    Paddy

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 27. September 2007 um 07:53
    • #13

    Auf Alu kratzt so ziemlich alles....

    Eine Möglichkeit wär auch ein Abbeizer, der entfernt Farben wirklich gründlich. Das Alu würde davon wahrscheinlich matt, Nachreinigung ist eh Pflicht, dann mal maschinell polieren damit der alte Glanz wieder da ist.

    Zitat von "djobi"

    Sandstrahlen wäre ne andere Möglichkeit, wäre vll mal nen vorsichtigen Versuch wert.

    wenn du anstelle von Sand Stahlkügelchen nimmst bleibt sogar der Glanz erhalten.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • leo
    Beiträge
    44
    • 27. September 2007 um 09:53
    • #14

    Orangenöl! Löst selbst uraltes Gaffa oder Sticker! Aber Vorsicht, Handschuhe tragen, das Zeug entfettet die Haut wie nix.... Gibt's in Läden, die Hobbytek-Produkte vertreiben.

    Guido

    Ja, das muß so laut!

  • fschleif
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    950
    • 28. September 2007 um 10:34
    • #15

    Zu Manus erstem Vorschlag:

    Man sollte allgemein wenn irgend möglich auf den Einsatz halogenierter Lösungmittel verzichten. Gesundheitsschädlich sind sie alle, die einen etwas mehr, die andern etwas weniger.

    LSM, die bei guter Belüftung einigermassen bedenkenfrei eingesetzt werden können, sind:

    Aceton (keine Einschränkung)
    Isopropanol (keine Einschränkung)
    Pentan oder Heptan (geringe Einschränkung, nicht ins Grundwasser gelangen lassen. NICHT DURCH HEXAN ersetzen - cancerogen)
    Toluol (nicht sehr empfehlenswert, aber zumindest der verträglichste aromatische LSM. Kein Benzol nehmen)

    ein paar weitere Reinigungsversuche sind die folgenden:

    eine Mischung aus crushed Ice (genau, das für Cocktails) und Scheuerpulver und dann reiben. Damit geht sehr, sehr viel weg.

    Wenn das nicht reicht, Ein Bad aus Isopropanol und KOH (Kaliumhydroxid) und einweichen. ACHTUNG: sehr stark ätzend, aber sehr effektiv. Hier auf jeden Fall Handschuhe tragen

    Für alle anderen Lösungmittelreinigungsverfahren: Im Idealfall auf Handschuhe verzichten, bzw. diese SOFORT nach Gebrauch ausziehen und wegschmeissen. Grund: Die LSM diffundieren durch das Handschuhmaterial und haben dann richtig lagen Kontakt mit der Haut, da sie kaum mehr ablüften können.

    Ich hoffe, ein wenig geholfen zu haben.
    Bei weiteren Fragen gerne PN an mich.

    PS: Bei Unsicherheiten zum Umgang mit Lösungsmitteln etc. gibt es komplette Sicherheitsdatenblätter unter http://www.vwr.com

  • buzz
    Profi
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    • 28. September 2007 um 10:49
    • #16
    Zitat von "fschleif"


    LSM, die bei guter Belüftung einigermassen bedenkenfrei eingesetzt werden können, sind:

    Aceton (keine Einschränkung)
    Isopropanol (keine Einschränkung)
    Pentan oder Heptan (geringe Einschränkung, nicht ins Grundwasser gelangen lassen. NICHT DURCH HEXAN ersetzen - cancerogen)
    Toluol (nicht sehr empfehlenswert, aber zumindest der verträglichste aromatische LSM. Kein Benzol nehmen)
    (...)
    Für alle anderen Lösungmittelreinigungsverfahren: Im Idealfall auf Handschuhe verzichten, bzw. diese SOFORT nach Gebrauch ausziehen und wegschmeissen. Grund: Die LSM diffundieren durch das Handschuhmaterial und haben dann richtig lagen Kontakt mit der Haut, da sie kaum mehr ablüften können.
    (...)
    PS: Bei Unsicherheiten zum Umgang mit Lösungsmitteln etc. gibt es komplette Sicherheitsdatenblätter unter http://www.vwr.com

    Alles anzeigen

    Auhauerha!

    Wen Du schon zu Lösungsmitteln wie Aceton oder Toluol rätst, dann doch bitte mit dem Hinweis, dass beide extrem (!) feuergefährlich sind.

    Und wenn das Lösemittel so schnell durch den Handschuh diffundiert, dass man besser ohne arbeiten sollte (???) ,dann war es der falsche Handschuh! Zudem gehört bei der Verwendung von derarigen Lösungsmitteln eine abgestimmte Hautpflege obligatorisch dazu!

    Ich bin ja durchaus auch ein Freund vom passenden Lösemittel für den jeweiligen Anwendungszweck, aber einem Laien derartige Chemikalien zu empfehlen (die der Laie dann vielleicht auch noch erwerben kann oder vom Kumpel ausser Aabeit mitgebracht bekommt), und selbige als "einigermassen bedenkenfrei" einzuschätzen, das halte ich für einigermassen leichtsinnig... Für Otto Normalbastler heisst das nämlich übersetzt: "kannst bedenkenlos verwenden, ist nicht schädlicher als Pril"...

    Und davon sind Aceton, Toluol und Konsorten dann doch extrem weit entfernt...

    Dein Link zu den Sicherheitsdatenblättern ist zwar gut gemeint, aber wer liest und versteht die denn, ausser den Profis (die nicht wirklich eine derartige Frage stellen würden)...


    Seis drum, das richtige Lösemittel für den richtigen Zweck ist richtig verwendet durch nichts zu ersetzen...

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz (der "für schlechte Zeiten" auch noch so ein paar Kanister und Hobbocks im Giftschrank stehen hat...)

    Hier geht's weiter...

  • fschleif
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    950
    • 28. September 2007 um 13:43
    • #17

    Moment!

    Dioe Lösungsmittel, die ich aufgezählt habe, wurden größtenteils im Thread bereits angesprochen. (By the way ist Aceton Hauptbestandteil der meisten Nagellackentferner). Wenn also sehr lapidar über solche Stoffe geredet wird, sollte man sie in einen Gesamtkontext bringen - das habe ichversucht zu tun. Weiterhin habe ich das Gefährdungspotential de jeweiligen LSM in Relation gesetzt. Denn wenn hier halogentierte Lösungsmittel empfohlen werden, so ist das in meinen Augen sehr leichtsinnig. Die von mir aufgeführten Substanzen sind alle deutlich ungefährlicher.
    Ein kleiner Kommentar zur Verdünnung, Terpentin u. ä.: Das sind Abfallerzeugnisse der Petrochemie. Was da drin ist, weiss keiner so genau, bzw. es kann von CHarge zu Charge wechseln. Deswegen bevorzuge ich den überlegt gewählten Einsatz "reiner" Substanzen, denn hier ist es mir möglich, Gefährdungspotentiale realistisch abzuschätzen.
    Die R&S-Sätze der Sicherheitsdatenblätter sind durchaus von Laien zu verstehen, denn für solche wurden sie geschrieben. Ziel ist es, schnell und einfach auf die Gefahren und Risiken sowie deren Behandlung von Substanzen zu informieren. Das muss z. B. ein Mediziner verstehen, und den würde ich (ohne jemandem zu nahe treten zu wollen) auch eher als Laie auf diesem Gebiet einstufen.
    Weiterhin: Thema Handschuhe: Es gibt keine Handschuhe, die Lösungsmitteln ewig standhalten. Die Erklärung dafür ist auch sehr einfach: Abgesehen von rein chemischen Solvatationsvrgängen (die die Sache noch verschlimmern), besteht ein Handschuh aus einem polymeren Material. Polymere zeichnen sich durch lange Molekülketten aus, die über relativ schwache Wechselwirkungen miteinander verbunden sind. MAn kann sich das ganze wie ein Wollknäuel vorstellen. Lösungsmittelmoleküle sind wesentlich kleiner als die zwischenräume der Polymerketten. Also ist es eine Frage der Zeit, bis das LSM durch das (dünne!) Handschuhmaterial hindurch difundiert. Deshalb gilt bei Umgang mit LSM große Vorsicht und keine Handschuhe. Wenn diese unbedingt erforderlich sind, weil direkter Hautkontakt nicht zu vermeiden ist, müssen sie so schnell wie möglich gewechselt werden.

    Zu meinem angeblichen Verharmlosen von Gefährdungen durch Chemikalien: Davon bin ich weit entfernt, ganz im Gegenteil. Sog. Haushaltchemikalien bergen ein sehr hohes Gefahrenpotential, das häufig falsch eingeschätzt wird, weil die Substanzen frei im SUpermarkt etc. erhältlich sind. Sobald aber ein "Fachbegriff" auftaucht gehen bei vielen Leuiten die roten Lampen an. Das ist vollkommen verkehrt, weil es einen objkektiven Umgang mit Gefährdungen durch Chemikalien verhindert. setzt man sich jedoch sinnvoll mit diesem Thema auseinander, kann man zum einen die Handhabeung der Substanzen optimieren, zum anderen kann man zielgerichteter die reichtige Chemikalie für den gewählten Einsatzzweck bestimmen. Das Ergebnis hiervon ist das genaue Gegenteil von dem,. was Du mir vorwirfst, nämlich eine Verringerung der Gefährdung, da nicht pauschal die große Keule ausgepackt wird, sondern man auf harmlosere und für die Aufgabe besser geeignete Substanzen zurückgreifen kann.

    Ich hoffe, mien Standpunkt ist einigermassen klar geworden.

    Gruss

    Frank

  • buzz
    Profi
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    1.248
    • 28. September 2007 um 14:15
    • #18

    Hmmm, habe mir den Thread nochmal durchgelesen und bekenne unsaubere Recherche. Asche auf mein Haupt!

    Dennoch haben Lösemittel wie Aceton (versuche mal heutzutage einen Acetonhaltigen Nagellackentferner zu kaufen - kannste vergessen) und Toluol in Laienhänden definitiv nichts verloren...


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

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  • Eliminator
    Beiträge
    3.105
    • 28. September 2007 um 14:51
    • #19

    Bei Werkzeugbauern sehr verbreitet sind Trockeneis-Strahlgeräte, da bleibt nach der Behandlung nichts übrig außer Co2 und bissl Kondensat. Vielleicht darf man da ja irgendwo mal ran. Aber Vorsicht! Ohne Handschuhe und Gesichts- bzw. Gehörschutz ist es nicht zu empfehlen. Wir haben selbst so ein Ding auf der Arbeit und sind begeistert davon, es macht echt jeden Dreck weg.

    Brauchst nur eine potente Druckluftversorgung, der 89Euro-Aldi-Kompressor tuts da nich.

    Zum Thema Handschuhe: Beim Fachhändler (z.B. Kroschke) gibt es für die einzelnen Handschuhtypen Beständigkeitslisten, wie lange sie einem bestimmten Stoff standhalten. Ist diese Zeit überschritten, müssen sie entsorgt werden. Dort gibt es übrigens auch Atemschutzmasken in verschiedenen Klassen, falls jemand unbedingt mit Tri oder sowas herummatschen muß.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • rcz
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    275
    • 29. September 2007 um 20:07
    • #20

    Nochmals besten Dank für die zahlreichen Anregungen.

    Zitat von "Manuela"

    [...] Eine Möglichkeit wär auch ein Abbeizer, der entfernt Farben wirklich gründlich. Das Alu würde davon wahrscheinlich matt, Nachreinigung ist eh Pflicht, dann mal maschinell polieren damit der alte Glanz wieder da ist. [...]


    Der Tipp mit dem Abbeizer war wirklich hervorragend. Damit geht die Farbe wirklich problemlos innerhalb weniger Minuten ab. Anschließend nochmals mit Aceton und Putzwolle drüber und die Oberfläche sieht aus wie neu. Die befürchtete Ermattung blieb sogar auch aus.

    Die beiden anderen Vorschläge mit dem Trockeneis-Strahlgerät und dem "Sandstrahlen" mit Stahlkügelchen klingen auch ganz interessant, nur leider fehlen mir hier dazu die Voraussetzungen und die Cases sind auch nicht allzu handlich, so das ich mir dadurch anfallende LKW-Fahrten auch lieber ersparen möchte.


    Zitat

    [...] Ich bin ja durchaus auch ein Freund vom passenden Lösemittel für den jeweiligen Anwendungszweck, aber einem Laien derartige Chemikalien zu empfehlen (die der Laie dann vielleicht auch noch erwerben kann oder vom Kumpel ausser Aabeit mitgebracht bekommt), und selbige als "einigermassen bedenkenfrei" einzuschätzen, das halte ich für einigermassen leichtsinnig... Für Otto Normalbastler heisst das nämlich übersetzt: "kannst bedenkenlos verwenden, ist nicht schädlicher als Pril"... [...]

    [...] Dein Link zu den Sicherheitsdatenblättern ist zwar gut gemeint, aber wer liest und versteht die denn, ausser den Profis (die nicht wirklich eine derartige Frage stellen würden)... [...]


    Keine Angst. ;) Wie in meinem ersten Beitrag bereits erwähnt, habe ich es bereits schon mit Isopropylalkohol, Aceton und ähnlichem versucht und habe auch oft genug mit solchen Chemikalien zu tun und bin somit auch mit deren Umgang vertraut. Nur leider brachten diese Chemikalien nicht den gewünschten Erfolg, was jedoch nicht auf deren Uneignung als Lösungsmittel ansich zurück zu führen ist sondern vielmehr auf die Oberflächenstruktur und das schnelle Verflüchtigen der Flüssigkeiten.


    Viele Grüße,
    Marcel

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