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X-treme Misi LA

  • zegi
  • 7. Oktober 2007 um 17:46
  • zegi
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    • 7. Oktober 2007 um 17:46
    • #1

    Ich hatte kürzlich das Vergnügen, mit einem X-tremeaudio Misi "Linearray" zu arbeiten.

    http://www.x-tremeaudio.com/eng/products-misi.htm

    Die Veranstaltung war ein Discoanlass mit durchschnittlich 800 Besuchern. Wir hatten pro Seite vier Topteile und zwei doppel18" Subwoofer. Die Tops haben wir mit einem Genitower geflogen, die Subs haben wir vor den Liften platziert.

    Der Aufbau war relativ einfach. Flugrahmen fixieren und die Elemente einhängen. Je ein Top ist aktiv und speist ein passives Top. Controller sind im Aktivtop integriert. Kleiner Nachteil - die Tops lassen sich nur mühsam aus dem Case heben, das liegt je nach Betrachtungsweise an der Position der Griffe am Top oder am Case.

    Soundcheck mit "08-15-Setup" am Controller. Der Klang überzeugte sofort und mit minimalen Eingriffen am EQ war alles im Lot (die Bässe mussten ein wenig gezähmt werden).

    Soweit war für mich noch keine Überraschung dabei. Der Sound überzeugte und klang auch im hintersten Teil des Raumes noch klar.

    Überrascht war ich, als die ersten Angestellten auftauchten (Chef de Service, DJ, etc.). Zuerst mal grosse Augen und fragende Blicke. Nach kurzer Erklärung folgte Nasenrümpfen. Bei den ersten Takten Musik gerieten die meisten ins Schwärmen. Der DJ wollte sich gar nicht mehr erholen vor lauter Lob über den Sound.

    Diese Reaktion hätte ich nicht erwartet, denn eine ähnlich gute Tonqualität haben wir früher schon mit anderen Systemen erreicht, lediglich das Prinzip der Beschallung war halt diesmal anders (Früher: dezentral mit Delays).

    An der Veranstaltung hatten wir dann das Problem, dass im hinteren Bereich der Schalldruck stark zusammenfiel und man die Musik fast nicht mehr hören konnte. Interessant ist aber, dass es den Veranstalter nicht gestört hat, obwohl er sich früher einmal darüber beklagt hatte, als wir ein horngeladenes System da hatten.


    Fazit: Der Sound war sehr gut, überzeugt sehr. Für unsere Veranstaltung hätten wir auf den obersten Tops mehr Druck gebraucht (wenn man das System kennt, wäre das sicher eine einfache Sache). Aufbau/Abbau war insofern einfach, da wir nicht viele Meter Kabel verlegen mussten und mühsam Delays aufbauen mussten.
    Wir haben zwar tontechnisch nicht das Beste Resultat erreicht in dieser Location, jedoch war der psychologische Effekt so stark, dass DJ, Veranstalter und Personal sehr vom System schwärmten.

    Die Veranstalter wollen künftig immer dieses System für diesen Anlass. Allerdings würde die Materialmiete doppelt so hoch werden als sonst. Ich zweifle noch stark daran, dass sie es dann immer noch haben wollen.

    Der Ton macht die Musik.

  • HippeliPA
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    • 8. Oktober 2007 um 08:08
    • #2

    Die Lobeshymden kann ich so jetzt nicht ganz unterschreiben. Auch wenn sich meine Erfahrungen auf ein andres System beziehen. Wir haben hier in einem Club eine Festinstallation mit X-Treme. Allerdings ist das eine Art C4 als 4-Punkt Beschallung. Klingen tut das ganz ordentlich, doch die Zuverlässigkeit der Komponenten lässt etwas zu wünschen übrig. Bilanz aus 3 Jahren Clubbetrieb sind 1 Getauschter Controller, mehrere Endstufenausfälle und unzählige geschossene HT-Treiber. Und das obwohl das System auf ca. 100dbleq ausgelegt ist, was eigentlich bei einem 400PAX Club Schlafbetrieb sein sollte.

    Mein Fazit zur Firma.. Der FIAT unter den PAs. Fährt zwar ganz gut, ist aber ständig verreckt.

    no virtual - no line - no EQs

  • zegi
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    • 8. Oktober 2007 um 09:25
    • #3

    Du sprichst von den frühen XT-Modellen. Mit denen hatte ich auch schon das Vergnügen. Allerdings ist mir noch nicht zu Ohren gekommen, dass die so heikel sein sollen. Der Kollege hat das Lager voll mit dem Material und mir ist nicht bekannt, dass es damit bisher Probleme gab. Ich werde aber mal nachfragen.

    Der Ton macht die Musik.

  • rockline
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    • 8. Oktober 2007 um 20:40
    • #4

    Wäre jetzt mal ganz interessant zu erfahren, was denn die passive Topvariante kostet?
    Sehr nett auch die "Spare parts" man bekommt alle Treiber als Ersatz auch einzeln.
    Scheint ein italienischer Hersteller zu sein, der in Deutschland keinen Vertrieb hat!?
    Stefan

  • Wurst Werner
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    • 9. Oktober 2007 um 07:48
    • #5

    Ist das nicht die alte "Peeckersound-Bande"???
    Cool finde ich die Vertriebssuche nach Leveln (Stage1,2,3)...So'n Level1 Vertrieb kann ja jeder mit einer freien Doppelgarage und einem Internetanschluß machen...mal sehen, wer sich hier erbarmt :D

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Christian Engel
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    • 9. Oktober 2007 um 15:04
    • #6

    Mit dem Vertrieb hat's hier bislang irgendwie nicht so recht geklappt... :roll:

    Wobei die XT Tops wirklich nicht ganz ohne waren...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • zegi
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    • 10. Oktober 2007 um 17:52
    • #7

    Stimmt. X-tremeaudio ist im Prinzip die Weiterentwicklung von Peeckersound. Die Idee war ursprünglich, dass Peeckersound für Disco und Party gedacht ist und X-tremeaudio eher für Liveanwendungen und "gehobenere" Anwendungen.

    Wirft man aber einen Blick auf http://www.peeckersound.it, so könnte man den Eindruck bekommen, dass sich bei Peeckersound nicht mehr viel tut. Ist wohl nicht mehr so interessant.

    Der Ton macht die Musik.

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