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Kaufberatung: Pult mit 24 Kanälen für Live & Studio

  • basti2003
  • 23. November 2007 um 17:57
  • basti2003
    Beiträge
    185
    • 23. November 2007 um 17:57
    • #1

    Hallo,

    Es steht die Anschaffung eines neuen Pultes an. Einsatz zu 60-70% in Studioumgebung, 30-40% Live.

    Folgende Voraussetzungen sollte es erfüllen:
    * mind. 24 Kanäle
    * mind. 2 param. Mitten
    * mind. 6 Auxe (gerne schaltbar)
    * mind. 4 Gruppen, gerne aber mehr
    * Direct-Outs pre (schaltbar) wären gut, aber kein KO-Kriterium
    * Breite ohne Case max. 1,20m; mehr Platz ist an dem geplanten Einsatzort nicht; Höhe/Tiefe spielen keine Rolle.
    * Preis bis max. 1000 Euro, gebraucht
    * daher gerne als modularer Aufbau oder zumindest einigermaßen Wartungsfreundlich.


    In der näheren Auswahl habe ich:
    a) A&H GL2000
    b) A&H GL3, Preislich etwas über dem Rahmen
    c) A&H GL2200, Wie liegt das preislich? auch leicht drüber, oder?
    c) LX7, aber wegen Wartungsunfreundlichkeit eher nach hinten verschoben in der Wunschliste
    d) Soundtracs MRX/MX Serie
    e) Soundcraft Delta

    Wie ist der Sound beim GL2200 bzw GL3 im Vergleich?
    Angenehm beim 2200er finde ich die kleine LED-Kette in jedem Kanal...
    Wo ist das Soundcraft Delta bzw die Soundtracs-Pulte einzuordnen?

    Würde mich freuen, wenn ihr eine preisliche und qualitative Einschätzung abgeben könntet. Erfahrungsberichte willkommen! Evtl. hat ja noch jemand einen Geheimtipp :wink:

    Viele Grüße,
    Basti

  • markus olk
    Beiträge
    210
    • 23. November 2007 um 19:02
    • #2

    Fällt digital komplett raus?

    Ein 02R wäre ja schon in diesem Bereich zu bekommen.

    Keine Direct Outs, allerdings könnte man die Inserts 1-8 dafür missbrauchen.

    8 Aux, davon 6 frei und zwei intern für Effekte

    4 Gruppen

    Ins und Outs einfach erweiterbar mit Karten.

    Kompakt, gute Quali, günstig in der Anschaffung.

    Nachts ist es kälter als draussen, und 22,6274157 hoch zwei ist auch fast 512.

  • basti2003
    Beiträge
    185
    • 23. November 2007 um 19:14
    • #3
    Zitat von "Markus Olk"

    Fällt digital komplett raus?

    Ein 02R wäre ja schon in diesem Bereich zu bekommen.

    Keine Direct Outs, allerdings könnte man die Inserts 1-8 dafür missbrauchen.

    8 Aux, davon 6 frei und zwei intern für Effekte

    4 Gruppen

    Ins und Outs einfach erweiterbar mit Karten.

    Kompakt, gute Quali, günstig in der Anschaffung.

    Alles anzeigen

    Ich schließe digital grundsätzlich nicht aus, gerade die Recall-Funktion macht es sehr interessant für mich.

    Allerdings habe ich so meine Zweifel, ob man für einen tausender da schon etwas einigermaßen gescheites bekommt...
    (Meintest Du das 02R Version 2 oder 1? Bekommt man das schon für <1000€?)

    EDIT: Wenn ich das richtig sehe, hat das 02R nur 16 Mic-Kanäle oder? D.h. ich müsste weitere 8 per ADA8000 o.Ä. nachrüsten. zzgl. einer ADAT Karte fürs 02R... da bin ich doch locker über dem Preisrahmen oder?

  • daniel wilhelm
    Verifiziert
    Beiträge
    512
    • 23. November 2007 um 19:58
    • #4

    von deinen Angaben her könnte auch ein Gl2400 passen:
    6 Aux, 4 Gruppen, parametrische Mitten, und dazu noch Direct Outs und eine Matrix.
    Noch schöner wäre sicherlich gerade für Studio Sachen aber auch für den Live Einsatz eine digitale Lösung.
    Ich denke das Ls9 fällt preislich raus?
    :?:

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • basti2003
    Beiträge
    185
    • 23. November 2007 um 19:59
    • #5
    Zitat von &quot;Daniel Wilhelm&quot;

    von deinen Angaben her könnte auch ein Gl2400 passen:
    6 Aux, 4 Gruppen, parametrische Mitten, und dazu noch Direct Outs und eine Matrix.
    Noch schöner wäre sicherlich gerade für Studio Sachen aber auch für den Live Einsatz eine digitale Lösung.
    Ich denke das Ls9 fällt preislich raus?
    :?:

    LS9, leider ja... Preislich ist bei 1000, maximal 1300 Schluss....

    Deshalb wohl was gebrauchtes, analoges... und Total Recall per Foto :D

  • basti2003
    Beiträge
    185
    • 23. November 2007 um 23:14
    • #6

    Habe gerade mal die Alternative durchgerechnet... Wenn es ein Digitalpult werden sollte, und ich das analoge Equipment dafür verkaufe... wäre eine Summe von 1800,- drinnen.

    Also so gesehen, wäre ein 01V96 V2 auch eine Alternative...

  • slayer
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.478
    • 24. November 2007 um 00:31
    • #7

    brutto oder netto?

    bei netto könnte man eventuell an eine venice240 rankommen...

    hauptsarre gitarre !

  • basti2003
    Beiträge
    185
    • 24. November 2007 um 00:32
    • #8

    brutto. Und ist wirklich als oberstes Maximum anzusehen... sprich mit Kompromissen gerne auch drunter ;)

  • markus olk
    Beiträge
    210
    • 24. November 2007 um 11:28
    • #9

    Ich habe gerade ein 02R V2 in Bestzustand frisch nach Yamaha-Service inkl. zwei Karten mit je 8 zusätzlichen Ins und Outs für 1250 erstanden.

    War bei mir eine ähnliche Überlegung. Einiges vom Siderack geht weg und das ganze fängt an sich zu rechnen.

    Dazu kommt der ungeheure Vorteil der Größe. Wenn alles auf Multipin umgestellt ist, habe ich einen FOH den ich fast alleine tragen kann und mit zwei Stecker-Verbindungen fertig aufgebaut ist ;)

    Und trotzdem hat man beim 02R noch das Gefühl, hinter einem "richtigen" Pult zu sitzen, alles für digital noch recht groß und griffig.

    Nachts ist es kälter als draussen, und 22,6274157 hoch zwei ist auch fast 512.

  • basti2003
    Beiträge
    185
    • 24. November 2007 um 11:54
    • #10

    Wo sind denn die Unterschiede zwischem dem 02R V2 und dem 01v96 V2?
    In der Bedienung / Praxis und Klanglich (Was man so liest scheinen die Hall-Effekte beim 01v96 eher mäßig zu sein -> Vorteil des 02R mit Einbau der TC Karte?)

    Habe gestern einiges zum 01v96 gelesen....
    Das Pult müsste ich auf jeden Fall durch eine 16ADAT Karte erweitern.
    Dann hätte ich 24 digitale Eingänge per ADAT (zum Ausspielen der Spuren vom PC / HD Rekorder), für Live kommen ADA8000 o.Ä. drann. An die Ausgänge im Studio wieder der PC für die Stereosumme, Live entweder der Rekorder zum Mitschneiden oder ein DEQ830 o.Ä.
    Auch die WLAN-Option finde ich sehr interessant.

    Wie das hier beim 02R aussieht,... muss ich erstmal noch Handbuch durchstöbern...

    EDIT: Läuft das 02R eigentlich mit dem Studiomanager?

  • uncelsam
    Verifiziert
    Beiträge
    771
    • 24. November 2007 um 23:40
    • #11
    Zitat von &quot;Basti2003&quot;


    EDIT: Läuft das 02R eigentlich mit dem Studiomanager?

    Ne geht leider nicht!

  • basti2003
    Beiträge
    185
    • 25. November 2007 um 14:31
    • #12

    Hm... also wenn schon digital, dann würde ich die Studiosoftware auch nutzen wollen. Da würde ich mich sonst nacher tot ärgern drüber ;)

    Wie stehen denn die zu Beginn vorgeschlagenen Analog-Pulte zueinander?
    Bin mir noch nicht sicher, ob die Digitallösung den Mehrwert für mich hat, der preislich dazu kommt....

  • anhe
    Beiträge
    33
    • 25. November 2007 um 15:14
    • #13

    ich rate dringend von digipulten ab. die geräte unter 10000 sind umständlich bedienbar und klingen meistens deutlich schlechter als analog. zudem kriegst du die schlecht vermietet. das wird sich zwar irgendwann ändern aber dann ist es für vorschnelle ls9-32 benutzer zu spät. der preisverfall dieser computer ist enorm. riderprobleme gibts auch bei allenheath pulten. die verarbeitungsqualität hat so ihre tücken. midas und soundcraft geht hingegen gut.

  • basti2003
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    185
    • 25. November 2007 um 15:57
    • #14

    Ridertauglichkeit ist zweitrangig, spielt keine so große Rolle.

    Zur Bedienbarkeit: Ich hätte mir das 01v96 oder was auch immer vorher für 1-2 Tage ausgeliehen zum Antesten... Das die Bedienung an einem LS9/M7 intuitiver ist, steht ja eigentlich außer Diskussion...

    Also konkret: Welches analoge Pult würdet ihr für gut 1000 Euro gebraucht empfehlen?

    (ich tendiere zu einem GL2200...)

    Einmal editiert, zuletzt von basti2003 (25. November 2007 um 20:46)

  • wtfits
    Beiträge
    641
    • 25. November 2007 um 17:53
    • #15

    :D

    Einmal editiert, zuletzt von wtfits (27. Februar 2009 um 12:25)

  • basti2003
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    185
    • 25. November 2007 um 18:41
    • #16
    Zitat von &quot;Thomas Schäfer&quot;

    Hallo erschtmah!
    Das o. g. würde ich Dir empfehlen. Ist vom Klang her deutlich besser als die A&H Sachen, gerade weil Du es auch im Studio nutzen willst.
    MfG der Thomas

    Hatte mir das Mackie 8 Bus auch schonmal angeschaut... was mir dort nicht so richtig gefällt ist die Aux-Umschalterei. Also für Aux 3/4 bzw. 5/6 nur zwei Potis...

  • daniel wilhelm
    Verifiziert
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    512
    • 25. November 2007 um 20:04
    • #17
    Zitat von &quot;anhe&quot;

    ich rate dringend von digipulten ab. die geräte unter 10000 sind umständlich bedienbar und klingen meistens deutlich schlechter als analog. zudem kriegst du die schlecht vermietet. das wird sich zwar irgendwann ändern aber dann ist es für vorschnelle ls9-32 benutzer zu spät. der preisverfall dieser computer ist enorm. riderprobleme gibts auch bei allenheath pulten. die verarbeitungsqualität hat so ihre tücken. midas und soundcraft geht hingegen gut.

    Lieber anhe!
    es scheint mir so, als hättest du schlechte Erfahrungen mit Digitaltischen gemacht und du "einfachere Digitaltische" generell verurteilst und dies ist finde ich eine vorschnelle Aussage!
    Mir stellt sich die Frage mit welchen Geräten du gearbeitet hast denn zum Beispiel das Ls9 ist eine durchaus sehr brauchbare Lösung mit einer fast schon komplett "intuitiven Bedienung" die auch sicher viele hier im Forum bestätigen können.
    Es kommt immer auf den Anwendungszweck an der ja durchaus vielfältig sein kann und dort bietet sich schon bei simplen Anwendungen solch ein Pult an. Ich möchte nun aber keine weitere Grundsatzdiskussion über Digi- und Analoggeräte lostreten^^.
    Woher ziehst du denn Schluss, dass sich die einfacherren Digitaltische schwer vermieten lassen (ich spreche NICHT von super-hyper-billig Tischen)
    Ich denke es gibt sicher einige Anwender die keine Analoge Lösung möchten aber auch keinen horrenden Preis für ein deutlich überdimensioniertes Digitalpult ausgeben möchten!

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
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  • audiobo
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    • 25. November 2007 um 20:19
    • #18

    Ich denke mal, um wirklich eine Empfehlung (gerade wieder bei den Pro/Kontra-Digipult Diskussionen) aussprechen zu können, solltest du die Anwendungen etwas näher spezifizieren.

    z.B. Studio:

    - Handelt es sich eher um ein Projekt-Studio, in dem man mal an dem einen Song rumschraubt, dann an `nem anderen und später wieder am voherigen?!
    -> Digital
    - Hast du feste Bands, die immer wieder mit dem gleichen/ähnlichen Setup reinkommen?
    -> Digital
    - Sprecher u.ä.?
    -> Digital
    - möglichst flotte Aufnahmen von Demos, hauptsache du kannst viele Kanäle gleichzeitig (schnell) bedienen?!
    -> Analog

    Live sieht das ziemlich ähnlich aus. Übrigens ist das 8-Bus für Live `ne Katastrophe, da z.B. die Pre-Fade-Auxe nicht mit gemutet werden. Und der Sound hat (sorry) bis heute nicht überzeugt. Zwar klar und rauschfrei, aber bei vielen Kanälen wird´s schnell recht hart obenrum (und ohne wirkliche Transparenz).

  • basti2003
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    • 25. November 2007 um 20:43
    • #19

    In Studioumgebung geht es im Wesentlichen bzw. fast ausschließlich um die Verarbeitung von Live-Mitschnitten.
    D.h. dort wird ähnlich wie in Live-Situation der Sound einer Band zusammengebaut, Konzert einmal durchgespielt und die Summe gespeichert.

    > Hast du feste Bands, die immer wieder mit dem gleichen/ähnlichen Setup reinkommen?

    Ja, spielt für mich aber keine maßgebende Rolle, die Häufigkeit ist da nicht gegeben. Die Einstellungen kann ich mir auch schnell beim Soundcheck auf einem analogen Tisch nach gehör wieder zurechtdrehen

    >- Sprecher u.ä.?

    Nein. Beschränkt sich auf Band-Jobs live sowie auf die Studioarbeit und dort zu 80% Verarbeitung von Live-Mitschnitten. Also von den Anforderungen sehr ähnlich zu live-Jobs. Da finde ich es sehr angenehm, wenn die Aux-Wege pre/post schaltbar sind, um ein paar mehr FXe im Mix unterbringen zu können. Und live mit dem gleichen Pult mehrere Monitorwege zu fahren.

    >- möglichst flotte Aufnahmen von Demos, hauptsache du kannst viele Kanäle gleichzeitig (schnell) bedienen?!

    In einem Großteil der Jobs reichen 24 Kanäle zzgl. der Effektreturns/Stereokanäle.... Die Bediengeschwindigkeit ist für mich jetzt nicht so wichtig. Einen sehr großen Teil der Jobs werde ich selber fahren. Und eingearbeitet in das (u.U. etwas gewöhnungsbedürftige) Pult sehe ich dann keine Probleme.

    Achso, Direct-Outs die pre-Fader und pre EQ liegen wären ein optimales Feature...

  • audiobo
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    • 25. November 2007 um 21:40
    • #20

    Wenn du live mit einen 24-Spur-Recorder/Rechner aufzeichnest, hätte ein Digipult wiederum den Vorteil, das du evtl. auf zusätzliche Wandlungen verzichten könntest.

    Ansonsten, um bei Analog zu bleiben, lade dir doch mal die UserGuides aller potenziell in Frage kommenden Pulte runter. Am Ende hast du meistens das Blockschaltbild, in dem ersichtlich ist, wo z.B. der DirectOut abgegriffen wird.
    Der Rest ist oft auch Geschmacksache, ich komme mit A&H wunderbar klar, andere mögens vielleicht nicht so sehr.
    Im übrigen kannst du PreFader am Insert abgreifen, du brauchst lediglich ein Satz Kabel, die auf einer Seite eine Stereoklinke mit Tip-Ring-Verbindung haben.

    P.S.:

    GL2200 (gebraucht auch schon für ca. 1000€) - DirectOut postfade, per Jumper prefade/premute/post EQ
    GL2400 - dito, zusätzlich ist der (komplette) prefade-Weg (also auch für die Auxe) pre EQ - fähig, allerdings immer post Mute (nur als Beispiel)

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