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Kann man DI Boxen auch "falsch herum" gebrauchen

  • janos buttgereit
  • 6. Dezember 2007 um 18:24
  • janos buttgereit
    Beiträge
    412
    • 6. Dezember 2007 um 18:24
    • #1

    Hi,

    mir ist gerade nur so ein Einfall gekommen: Spricht eigentlich etwas dagegen, passive DI-Boxen falsch herum zu benutzen, also zum Beispiel erst das symmetrische Signal vom Mischpult durch's Multicore schicken und dann erst am Ende zu "entsymmetrieren". Weil wenn ich am Ende ein Gerät mit asymmetrischen Eingang habe, würde ich ja durch den Zusammenschluss der Schirmung und des -Pins wieder eine Aysmmetrische Leitung haben und es würder brummen. Funktioniert meine Überlegung?

    Grüße
    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • bemi
    Reaktionen
    64
    Beiträge
    1.755
    • 6. Dezember 2007 um 19:00
    • #2

    ja

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • eisfux
    Beiträge
    79
    • 6. Dezember 2007 um 20:02
    • #3

    Ja, das geht, es klingt nur etwas anders. Das hängt sehr mit den verwendeten Übertragern zusammen. Es gibt auch extra für Gitarrenanwendungen "Reamp-Boxen" die eine umgekehrte DI-Box darstellen und auch in aktiver Ausführung zu finden sind.

  • janos buttgereit
    Beiträge
    412
    • 6. Dezember 2007 um 20:07
    • #4

    Was heist "das klingt etwas anders"?

    Habe ich da mit Klangeinbußen zu rechnen? Ich denke das wird doch auch was mit der Eingangsimpendanz des Gerätes zu tun haben, ob ich jetzt in nen Gitarrenamp reingehe oder in irgendein Aufnahmegerät, oder?

    Grüße
    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • eisfux
    Beiträge
    79
    • 6. Dezember 2007 um 20:09
    • #5

    Ja genau, das hat mit den Eingangs und Ausgangsimpedanzen zu tun. Was für Signale möchtest du denn darüber schicken?

  • janos buttgereit
    Beiträge
    412
    • 6. Dezember 2007 um 20:53
    • #6

    Es steckten 2 überlegungen dahinter:1. Wenn man ein Rack mit Funkempfängern hat, wo die Gitarren drüber gehen und das Funkmikro des Sängers, könnte man die Amps, die ja nicht alle neben dem Rack stehen über die symmetrischen Ausgänge der empfänger mit den Gitarrenamps verbinden und da halt dann ne DI kurz vorm Amp, was aber wie ich es jetzt verstanden habe nicht so gut klingen wird.
    2. Idee: Wenn man ne Kamera hat, die Filmt, aber ganz wo anders steht als das Mischpult, man aber trotzdem ein Tonsignal vom Pult auf der Aufnahme haben will. Es geht hier jetzt um ganz normal Consumer Camcorder, die ganz bestimmt keine symmetrischen Audioeingänge haben. Hier könnte ich mir eher vorstellen, dass es mit der Impendanz passt.

    Ich will jetzt aber kein zusätzliches Material kaufen, sondern nur nachfragen, ob es mit den so wie so vorhandenen passiven DI's geht.

    Grüße
    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • thc
    Verifiziert
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    6
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    2
    • 6. Dezember 2007 um 21:39
    • #7
    Zitat

    Es geht hier jetzt um ganz normal Consumer Camcorder, die ganz bestimmt keine symmetrischen Audioeingänge haben.


    Nö, die haben einen Mikrofoneingang - meiner jedenfalls.
    Und das hört sich ganz toll an, wenn da ein Signal mit Linepegel anliegt.
    Da sich aber Ton mit Linepegel viel besser übertragen lässt als Video, ist die Idee, den Ton zur Kamera zu transportieren, so schlecht nicht.
    Vielleicht ein Notebook plus externem MPEG-Encoder daneben stellen und die Aufnahme auf die Platte packen?
    Gruß
    Claus

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 7. Dezember 2007 um 14:30
    • #8
    Zitat von "Janos Buttgereit"

    ... ganz wo anders steht als das Mischpult, man aber trotzdem ein Tonsignal vom Pult auf der Aufnahme haben will. Es geht hier jetzt um ganz normal Consumer Camcorder, die ganz bestimmt keine symmetrischen Audioeingänge haben.


    Der Consumer-Camcorder hat i.d.R. ein Netzteil ohne Schutzkontakt, er ist also erdfrei. Den kannst Du auch ohne Übertrager anschließen. Geht natürlich auch mit, hab ich auch schon gemacht. Mit einem 40dB-Dämpfungsglied kannst Du mit Line-Pegel in den Mikroeingang gehen. Ich habe auch einen mit Hochpegeleingängen, aber die gehn nur, wenn auch das Video von extern kommt.

    -sf-

  • janos buttgereit
    Beiträge
    412
    • 7. Dezember 2007 um 16:12
    • #9
    Zitat von "siedfleisch"


    Der Consumer-Camcorder hat i.d.R. ein Netzteil ohne Schutzkontakt, er ist also erdfrei. Den kannst Du auch ohne Übertrager anschließen. Geht natürlich auch mit, hab ich auch schon gemacht. Mit einem 40dB-Dämpfungsglied kannst Du mit Line-Pegel in den Mikroeingang gehen. Ich habe auch einen mit Hochpegeleingängen, aber die gehn nur, wenn auch das Video von extern kommt.

    -sf-

    Ja, aber der Lichtdimmer im Raum nebenan kann immer noch Brummen in die asymmetrische Leitung einstreuen. Mir ging es jetzt weniger um Masseschleifen-Brummen, sondern eher um ganz normale Brummeinstreuungen.

    Aber die Idee mit dem Dämpfungsglied ist interessant, die haben jo normale DI's auch schon eingebaut.

    thc:
    Die Idee, direkt aufn PC aufzunehmen hatte ich auch schon, man kann ja auch live direkt übern Fire-Wire das Kamerabild aufnehmen und dann halt den Ton über nen normalen Line In am Computer. Bis jetzt war aber noch nie die Zeit da, das auszuprobieren.

    Grüße
    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • thc
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    2
    • 7. Dezember 2007 um 22:10
    • #10
    Zitat

    Bis jetzt war aber noch nie die Zeit da, das auszuprobieren.


    Wenn die Zeit mal da ist, brauchst Du die auch, um Bild und Ton nachträglich zu synchronisieren.
    Es könnte nämlich durchaus sein, dass Du feststellen wirst, das Bild und Ton nicht ganz synchron gelaufen sein werden und Du den Ton ein wenig strecken oder stauchen musst - das Erlebnis kenne ich schon.
    Deswegen der Vorschlag mit einem externen Hardware(!)-MPEG-Encoder.
    Der bekommt das Bild vom Camcorder (oder Videomixer - und da ist dann nix mehr mit FW) und den Ton vom Mischpult (oder extra Kleinmixer mit FoH + Atmos - was ich bevorzuge).
    Ein weiteres Plus: Im Idealfall ist mit AVStoDVD eine halbe Stunde nach der VA das DVD-Image fertig.
    Gruß
    Claus

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