Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem guten Schwanenhalsmikro speziell für Sprache zur Installation auf einem Rednerpult.
Welches würdet ihr empfehlen?
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem guten Schwanenhalsmikro speziell für Sprache zur Installation auf einem Rednerpult.
Welches würdet ihr empfehlen?
Hallo,
da gibt es nahezu von allen nahmhaften Herstellern was passendes.
AT : 857Q (mein Geheimtipp)
Sennheiser ME 36 (sieht man sehr häufig, auch im TV, das Schröder-Kanzlermikro) Sehr schön, weil es im schicken Koffer mit nützlichem Zuberhör geliefert wird.
Shure MX 412
Ansonsten haben wir das auch schon oft besprochen.
Rednerpult bzw. Schwanenhalsmikrofon bringt ne Menge Treffer mit gutem KnowHow. Lesen bildet:-)
Stephan
Der Bush hat ja immer 2 SM57! - muß ich glatt einmal ausprobieren (aber nicht vorm Kunden).
Wir benutzen hauptsächlich Shure MX412/418.
AKG GN 15 / 30 / 50 (= Länge in cm) & CK 33
Die Erfahrung zeigt, dass gerade auf einen sehr niedrigen Level, wo auch Hinzu und Kunz mal ans Mikrofon treten, auch eine vorherige kleine "Schulung" des Mannes an den Fadern viel bringt. Denn gerade wenn frisch auf ein filigranes Schwanenhals-Modell umgerüstet wurde, haben viele Angst, dass Sie nicht mehr gehört werden, und gehen dermaßen nah an die Kapsel, dass es vor Plopp-Geräuschen und Zischlauten nur noch kracht. Eine kurze Einweisung für den jeweiligen Sprecher kann da Wunder wirken.
Wir sind sogar dazu übergegangen von uns ausgerüstet Rednerpulte mit einem kleinen Hinweis zur richtigen Sprechweise in Iconform zu versehen. Gleichzeitiger Vorteil: Ein an der Ecke angebrachtes Firmenlogo macht dezent "Werbung".
Grüße
Interessant! Hast Du ein Bildchen von dem Hinweisschild?
Mal ne Frage am Rande:
Wie macht ihr das eigentlich, wenn ihr 2 Mikros am Rednerpult benutzt? Legt ihr dann eins auf links und eins auf rechts, oder beide Mono?
LG
Flaxx
Stimmt, die AKG's sind auch eine gute Wahl.
Zum panning: eines links, eines rechts aber die Summe mono!
Zitat von "Lamia"Zum panning: eines links, eines rechts aber die Summe mono!
Was' das denn für eine Methode? Dann kannst Du die ja auch sofort zusammenmischen.
Bei zwei Mikrofonen (warum die auch immer da sind ... Optik, Popgeräusche, Bick aufs Manuskript etc.) bleibt eines aus! Stichwort: Interferenzen.
Ich habe bis jetzt sehr gute Erfahrungen mit Sennheiser gemacht (ME36, ME34)
Entweder ein Mikro
oder zwei mit 2x PA (Havariesystem)
Zitat von "Lamia"
Zum panning: eines links, eines rechts aber die Summe mono!
Zwei Mikros auf Mono gibt immer Kammfiltereffekte. Eigentlich soll ein Mikrofon als Backup dienen ... oder man nutzt einen Automatik-Mischer.
Beste Grüße
Zitat von "Volker Holtmeyer"Dann kannst Du die ja auch sofort zusammenmischen.
Echt jetzt?
Ich stell auch die Masterfader immer auf 0 und wenns zu leise ist ziehe ich von links beginnend die einzelnen Kanalfader auf bis die gewünschte Gesamtlautstärke erreicht ist.
Verzeihung ich werde sarkastische beiträge in Zukunft besser kennzeichnen.
Jeder namhafte Mikrofonhersteller bietet gute Schwanenhalsmikros an und die sind alle speziell für Sprachwiedergabe und zur Anbringung an Rednerpulten gemacht. (ein MX418 am Revers kommt halt nicht gut)
Zitat von "Lamia"Verzeihung ich werde sarkastische beiträge in Zukunft besser kennzeichnen.
[...]
(ein MX418 am Revers kommt halt nicht gut)
Da hat du aber die Kennzeichnung schon wieder vergessen! ![]()
Das Shure MX 412 / MX 418 ist für mich zum Standard geworden.
Obwohl das 418 ( natürlich ) mehr Fresse macht, lande ich nach heftigen Protesten der Bildfraktion doch meist wieder beim 412, je nach Pultbauart.
( vom SM 99 würde ich abraten )
( OT on: Generell Shure aber nur in Verbindung mit einem BSS DPR 901 )
Das AT wollte ich auch schon probieren, klappte bislang aber leider nicht !
Wie ist das denn im Vergleich zu den MX`en ??
Im diffizileren Einsatz wird bei mir aber nach Vor - Ort Akustik entschieden:
"hellhörig" = Shure oder, wenn vorhanden, sehr gerne Schoeps CMC ( ein Traum )( kein EQ , nur der Gain )...
"gutmütig" = hier kann ich das Urvieh AKG C747 empfehlen, welches aber leider nicht mehr hergestellt wird.
Insbesondere bei den "ich hör mir jetzt mal selber zu" Rednern.
"Politiker" = ist fürwahr eine Sondersparte, die wissen scheinbar um die Funktion des Mikrofons als Sinnbild des Ohrs der Anwesenden Bescheid...
= Milab LSR 2000 wäre hier mein Tipp, wenngleich das kein Schwanenhals mehr ist...
Beim Herrn Bush wären es dann 3 x SM 57 ( tightpacked )= 1 x PA, 1 x Recording, 1 x Backup... Fresse halt...
Bezüglich des "Zusammenmischens" zweier Mikros: Es wird grundsätzlich ( wie schon gesagt ) nur eines heiß (mono) gefahren, und das zweite hängt so - 5 bis - 6dB dahinter als Backup; im Fall des Falles ( Ausfall oder Rednerdrehungen )wird an passender Stelle schnell umgeblendet,
somit umgeht man das leidige Thema der Interferenzen. D.h. daß das zweite Mikro wirklich nur Backup - Funktion hat.
( Nochmal OT on: Und zuletzt fällt mir noch der Eventide H3000 ein, da gibt es so ein Programm...Stichwort Pitch - Change ( 2 - 5 Hz ) und Delay...manchmal einfach arschrettend, dezent hinzugemischt natürlich. Oder Polyfusion für die Älteren unter uns. )
Zitat von "Audiobug"...Das AT wollte ich auch schon probieren, klappte bislang aber leider nicht !
Wie ist das denn im Vergleich zu den MX`en ??...
als einer der liebhaber des AT U857 darf ich anmerken:
einen direkten vergleich hatte ich bislang noch nicht, die performance dürfte gefühlsmässig aber sehr ähnlich sein. das 857 liefert eine ausgezeichnete sprachverständlichkeit, ich hab damit schon ein paar vergleichstests "gewonnen".
es gibt für das AT übrigens auch eine hypernierenkapsel, falls der besprechungsabstand mal groß sein muss...
ach ja, so eine mini-keule, wie sie heute modern ist, gibts dafür natürlich auch, nennt sich "Uni-Line".
aber egal:
der mikro top-favorit kommt immer noch aus Karlsruhe ![]()
und endlich gibt es hier mal ein paar stimmen, die mit dem unsinn der doppelmikrofonierung von rednerpulten mit mir einer meinung sind.
wir hatten hier vor jahren schon diskussionen zum thema, bei denen ich mit meiner argumentation leider überwiegend auf taube ohren gestossen war.
ein zweites mikro aus redundanzgründen ist natürlich vertretbar, aber ehrlich gesagt habe ich noch keinen mikrofondefekt erlebt, der während der VA plötzlich aufgetreten wäre...
dennoch: safety first, dann muss der rest aber auch redundant sein, sonst machts ja keinen rechten sinn.
Tja.
Dann nehm ich mal hiermit meine Aussage über das C 747 wieder zurück.
Zum Thema Redundanz:
Manchmal ist es halt so, das es auf die 5 Minuten Rede ganz besonders ankommt. ( Moneychannel ).
Und sich dabei auf nur 1 Mikro zu verlassen, finde ich mutig.
Mir ist es schon mehrmals passiert, daß das Main-Mikro Probleme bekam
( plötzliches Sirren, Knacksen, Ploppen ), zum Totalausfall ist es aber dann doch nie gekommen.
Vielleicht hab ja aber auch nur ich solch ein "Glück".
Ich kann mich aber auch an einen Redner erinnern, der aufgebracht nach mindestens 3 Mikrofonen verlangte. Auf meine Wieso - Frage, bekam
ich postwendend die Antwort, das es eben wichtiger aussähe.
Na denn !
Wir benutzen auf Konferenzen die AKG CK47 Kapsel mit den bereits in anderen beiträgen erwähnten Hälsen. Wir haben damit sehr gute erfahrungen und ergebisse gemacht. Redner hat hinter dem Mikrofon ordendlich viel kopfbewegungsfreiraum und die Sprachverständlichkeit der Stimme ist sehr gut.
Es ist allerdings recht empfindlich, was allerdings durch gutes EQ'ing des Raums im vorfeld nicht so ins gewicht fällt.
Gruß,
Moritz