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Wie Heizungsrohre Isolieren ?

  • DerNub
  • 21. Januar 2008 um 14:49
  • DerNub
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    • 21. Januar 2008 um 14:49
    • #1

    Hallo,

    Hat jemand von euch schon einmal Heizungsrohre isoliert (gg. Schall)?
    Oder Informationen darüber wie man soetwas bewerkstelligt?

    Geht dabei um eine kleine Location (~100m²), die ansich
    sehr gut gelegen ist: Keller einer alten recht massiv gebauten Fabrik.
    Draussen hört man auch von dem Krach drinnen vernachlässigbar
    wenig - nur leider gehen durch den Keller 2 Heizungsrohre, die
    einmal durch das ganze Hause (in den oberen Etagen befinden sich WEs)
    führen.

    Geld & Arbeitszeit ist wohl vorhanden.

    grüße

  • Wurst Werner
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    • 21. Januar 2008 um 15:13
    • #2

    Viele Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • sven adelaide
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    • 21. Januar 2008 um 15:58
    • #3

    wow,ein echter Praktiker!:-)

    Nach laut kommt taub!

  • treibsand
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    • 21. Januar 2008 um 16:01
    • #4

    Alternativ einen druckfesteren Schlauch, oder gleich einen Kompensator/Absorber mit einbauen. Die Dinger kosten allerdings richtig Geld...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • kiki
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    • 21. Januar 2008 um 16:03
    • #5

    wenn durchflussmenge unkritisch ist, gehört da eindeutig ein "wasser-stop" (oder wie diese teile bei waschmaschienen heißen, die vor schlauchplatzern schützen) rein.

  • deep-house
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    • 21. Januar 2008 um 17:33
    • #6

    Version A)
    wenn die "Plattenheizkörper" als drucksensitive Empfänger erstmal die Luftdruckschwankungen in die Wassersäule übertragen haben, dann ist es zu spät.
    Version B)
    die Rohre laufen "nur durch" könnte heißen, das durch starren Einbau in leichte Trennwände oder auch bei Deckendurchgängen, Einbauten, Kleiderbügel o.ä. die Rohre in Schwingungen versetzt werden.
    Da hilft u.U. nur Detektivarbeit und herausfinden der Übertragungswege.

    Es gibt schon Möglichkeiten über Edelstahl Wellflexrohre eine drucksichere aber Körperschallmindernde (Version B)) Verbindung einzubauen, bei Version A) aber wird es ganz schwer.
    Der Heizungsvorlauf wird schon mal 75° warm bei 2,5 bar Druck, da hilft kein normaler Schlauch, evtl. mal den Installateur fragen, was es dafür gibt, damit auch im Schadenfall die Hausrat zahlt.

    Gruß UweS.

  • hell&dunkel
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    • 21. Januar 2008 um 19:33
    • #7
    Zitat von "KiKi"

    wenn durchflussmenge unkritisch ist, gehört da eindeutig ein "wasser-stop" (oder wie diese teile bei waschmaschienen heißen, die vor schlauchplatzern schützen) rein.


    Ich überlege mir gerade, dich nicht zu fragen, wenn mir ein naß/trocken-Job in Sachsen droht... :D

    Wenn Geld & Zeit vorhanden ist:
    Leitungen abändern, raus aus dem lauten Bereich. Fertig.
    Ansonsten:

    Zitat

    Da hilft u.U. nur Detektivarbeit und herausfinden der Übertragungswege.


    Eben. Das gilt immer bei Geräuschproblemen. Ferndiagnose ist schwer bis unmöglich.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • schoschi
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    43
    • 21. Januar 2008 um 22:27
    • #8

    Hallo

    Ich bin gelernter Heizungsbauer und kenne die Probleme.

    Meistens liegt es schon an den Heizungen selbst.
    Bei älteren Kesselanlagen sind große Pumpen drin die starr immer ihre drehzahl machen.
    Wird dann z.b. automatisch oder manuel der Regler am Heizkörper zugedreht, erhöht sich der druck in den anderen Heizkorpern. Dies kann so weit kommen das ein fieses pfeifen kommt. (Wenn halt dann stat 10 Heizköpern nur einer offen ist) Bei neueren Anlagen sind überströmventile zwischen Vor und Rücklauf eingebaut.
    Neuere Pumpen sind durchfluss und druckgeregelt.
    Das ist wirklich das größe Geräuschproblem bei den Anlagen.

    Anderseits sind die Mauer und Wanddurchführen früher einfach ma eben.. "einfach" gemacht worden.
    Isolierschläuche oder Schaumstoff ... tjo... nix früher :)
    Vielleicht den Durchbruch aufhaun und mit Bauschaum ausschäumen oder Isolierung drum

    Ebenso die Rohrschellen und Wandbefestigungen.
    Früher auf Stahlhäcken, heut in Rohrschellen mit Gummieinlage...
    Klar wenn so eine alte Halterung ohne Gummi in einer Rigipswand drin ist, das die röhrt :roll:

    Heutzutage ist das in Wohn und Büroräumen ein richtiges Problem wenn das arge Fliesgeräusche gibt.
    Auch die Wahl der Fittinge, Ventile und die Rohrführung sind wichtige Punkte..

    Muss man mal bissl schaun ob man paar Faktoren eindämmen kann

    Grüsse Georg

    PS: Alternativ kann man die Rohre Abschnittsweise aus Kunststoffverbund machen. Das hilft schon sehr viel, um den Schall nicht soo sehr zu übertragen

  • deep-house
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    • 22. Januar 2008 um 08:41
    • #9

    schon O.T., aber:

    wobei bei der Dimensionierung der Fittings bei Kunstoffverbund kritisch deswegen ist, weil dort die Querschnittsfläche bis auf 50% eingeengt wird, was bei konstanem Volumenstrom zu doppelter Strömungsgeschwindigkeit und damit meist zu :
    ==> Volumenstromverlust
    ==> zusätzliche Wirbel mit Geräuschbildung
    ==> erhöhter Pumpenleistung für gleichen Volumenstrom
    führen kann.

    ==> Kunstoffverbund ist nicht zwingend das bessere System

    Gruß UweS.

  • schoschi
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    43
    • 22. Januar 2008 um 08:48
    • #10

    Hiho

    Jo schon klar

    Allerdings wird sich das aufs gleiche rausgehn, da Kunststoffrohr weniger Reibungswiederstände hat.
    Eisenrohr ist da schon anders... wenns mal paar Jahre bissl rostelt.

    Klar um so weniger Fitttings um so besser :P

    Also Biegen Biegen Biegen :wink:

    Grüsse

  • Bertram Schall
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    • 22. Januar 2008 um 13:52
    • #11

    Das erinnert mich an eine Fete im Studentenheim...

    Die Nachbarin von oben: "Ich höhr die Musik so laut durch die Heizung!"
    Antwort meines Bekannten: "Dann drehen Sie doch die Heizung ab..."

    Ich hab mich vor Lachen verbogen...

    http://www.ton-fasching.com

  • djobi
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    • 22. Januar 2008 um 14:31
    • #12
    Zitat von "Schoschi"

    Hallo

    Ich bin gelernter Heizungsbauer und kenne die Probleme.

    Meistens liegt es schon an den Heizungen selbst.
    Bei älteren Kesselanlagen sind große Pumpen drin die starr immer ihre drehzahl machen.
    Wird dann z.b. automatisch oder manuel der Regler am Heizkörper zugedreht, erhöht sich der druck in den anderen Heizkorpern. Dies kann so weit kommen das ein fieses pfeifen kommt. (Wenn halt dann stat 10 Heizköpern nur einer offen ist) Bei neueren Anlagen sind überströmventile zwischen Vor und Rücklauf eingebaut.
    Neuere Pumpen sind durchfluss und druckgeregelt.
    Das ist wirklich das größe Geräuschproblem bei den Anlagen.

    Nix für ungut, Problem ist doch nicht das Fliessgeräusch; sondern der Lärm der Disco, der über die Rohrleitungen nach oben übertragen wird, oder?

    Weitesgehend entkoppeln, wie es ja auch schon genannt wurde, z.b. mittels Gummipuffern in den Schellen / Aufhängern, Kontrolle nach Aufliegen der Rohre an der Wand und anderen Trägern, ggf. auch diese Stahlflex-Schläuche am Ende zum Auftrennen der durchgehenden Rohrverbindung. Aber ob das viel bringt?

    Sind die Rohre denn schon isoliert? Mit ner dicken durchgehenden Wärmeisolierung dürfte sich das Problem doch auch schon mindern, oder?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Volker Holtmeyer
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    • 22. Januar 2008 um 18:07
    • #13

    DerNub, meinst Du wirklich "Heizungsrohre" (also diese dünnen Kupferrohre) oder vielleicht doch eher Lüftungskanäle (diese großen runden [oder auch eckigen] Stahlblechrohre)?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Volker Holtmeyer
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    • 22. Januar 2008 um 18:08
    • #14

    DerNub, meinst Du wirklich "Heizungsrohre" (also diese dünnen Kupferrohre) oder vielleicht doch eher Lüftungskanäle (diese großen runden [oder auch eckigen] Stahlblechrohre)?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Wurst Werner
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    • 22. Januar 2008 um 18:25
    • #15

    Bei Lüftungsrohren empfehle ich:


    :D

    Grüße
    WW

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  • DerNub
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    • 16. Februar 2008 um 15:22
    • #16

    Vielen dank für die Hilfe und die Tipps.

    Leider hat man sich dafür entschlossen in den Räumlichkeiten
    einfach keine Konzerte o.ä. zuzulassen.
    Damit wurde das Lärmproblem direkt an der Wurzel behoben
    und es sind keine baulichen Änderungen mehr notwendig... :?

    trotzdem recht herzlichen dank und jetzt gibts immerhin einen
    Thread zu dieser verbreiteten Problematik :D

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