Pyramide
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lass dir doch einen standsichheitsnachweis rechnen. ansonsten frag mal bei fischer in bremen an. die werden das sicher schon mal bebaut haben.
grundsätzlich würde ich aber zu einem corner statt zu einem sonderbauteil raten. die verstrebungen sind auch sicher sehr wichtig, um die spitze zu entlasten
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Wie sieht´s da mit Bodenplatten aus? Die lassen sich ja nicht so einfach anbringen.
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Hallo,
ich würde behaupten das ist kein sonderbauteil sondern ein normales drei Wege eck ...Grüße
Knirps -
Genau wie bei einem Ground-support darf man dem Publikum keine Klettermöglichkeit bieten, also muss die Truss auf allen Seiten verkleidet werden, vielleicht sogar höher als auf 2,5m, denn anders als bei einem Truss-Steher, kann man ja auch hier an die Travere springen und sich nur mit den Armen bis zur Mitte hochhangeln (auch wenn das bei den diagonalen Bracings alles andere als angenehm sein dürfte)
Dadurch geht aber die Optik der ganzen Kontruktion flöten, besonders bei der Nutzung von Trusslights (und die sind hier absolut zwingend notwendig)
Es sei denn, man verkleidet die Traversen mit Plexiglas, was im ersten Momnt alles andere als günstig klingt.Das war mein erster Gedanke.
Ob man die gesamte Truss auch noch schwarz-gelb lackieren muß, um Stolpern und sich-den-kopf-stoßen zu vermeiden, muß ich erst noch überlegen... -
so gesehen dürfte man Truss in keinster Weise mehr als Design gebendes Elemnt einsetzen.
Solch eine Konstruktion wird man auch eher nicht auf das dörfliche Sauffest stellen. Sondern eher Gala, Messe, DJ-Event ...
Viel kritischer sehe ich den Innen und Außeneinsatz ohne Baseplates.
Grüße
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nun ja, ich glaube (und hoffe) nicht, dass der Threadstarter überhaupt Messe- und Galajobs macht, hier gehts wohl eher um partys und potentiell alkoholisiertes publikum.
Am interessantesten an dem Foto ist für mich übrigens das weiße rechteck in der mitte, was da wohl nicht zu sehen sein darf, würde ich wirklich gerne wissen...
(ok, dem schatten nach wirds wohl nur ne weitere person sein) -
hmm also das ganze stand so auf der nature.
war hinter dem weißen balken nicht ein stack Gae director versteckt?
Aber der Balken wäre hierfür glaube ich dann zu kleinGruß
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@ Tobias: Hättest Du GELESEN, was der Kollege geschrieben hat, würdest Du auch erfahren, daß die Konstruktion auf dem Foto NICHT VON IHM stammt.
Ansonsten: Wenn ich das mit dem Kletterschutz komplett ernst nehme darf keine einzige Traversenbühne mehr aufgebaut werden, denn mir wäre keine Konstruktion bekannt, in deren Standsicherheitsnachweis/Baubuch eine Verkleidung des Groundsupports eingerechnet wäre. Ob es Sinn macht, einen Kletterschutz anzubringen, steht auf nem ganz anderen Blatt.
Die Spitze ist mit nem normalen 3-Weg Corner gemacht meiner Meinung nach, Bodenplatten sind IMHO das Problem. Es sollte wohl Sonderteile geben, die den Winkel der Pyramidenschenkel umsetzen auf 90 Grad für Bodenplatten.
AUF JEDEN FALL KONSTRUKTION RECHNEN LASSEN! Das dürfte bei den üblichen Verdächtigen nicht die Welt kosten.
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Ich bleibe bei dem Standpunkt, den ich auch vor 2 Jahren mit genau dem gleichen Bild vertreten habe (s. Suchfunktion):
Solange da nur 5 Pars drinhängen und der Truss nicht anderweitig belastet wird, ist der Aufbau trotz "falscher" Spitze, fehlenden Bodenplatten und äusserst eingurtiger Belastung des Trusses völlig unkritisch - bei Nutzung eines vernünftigen Trusssystems.Was halt garnicht geht, ist diese komische Planenkonstruktion (mit einer unballastierten, unberechneten Pyramide...)
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also ich habe mit Pyramiden durchaus schon experimentiert
http://www.expo-engineering.de/projekte,page-…gory_id-49.htmlund habs dann auch irgendwann sein lassen
da die Ecke oder Gelenke extremen Belastungen ausgesetzt sind
man bedenke die Hebelwirkung der strecken und wie sich das in der ecke bemerkbar macht
wir hatten alles verspannt haben aber trotzdem das material ganz schön vergewaltigt ...
stefan
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Zitat
wir hatten alles verspannt haben aber trotzdem das material ganz schön vergewaltigt ...
Irgendwie ist das Bild von dir / euch aber auch ne ganz andere Dimension. Außerdem ist der Winkel in eurem Bild ja ein ganz anderer als der auf dem ersten Foto ... noch dazu sind es bei euch 4 Schenkel und bei Foto 1 3 Schenkel .... Aber interessieren würden mich 2 Dinge ...1. Du schreibst dass das Mat "vergewaltigt" wurde ... wie hat sich das geäußert ?
2. Sind das tatsächlich Patendlights an den Traversen ? :shock:Grüße
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Man sieht sogar einen "Wassertank" für die Ballastierung (links)

Spass beiseite: hier muss man halt die Belastungen für das Eckteil ausrechen (lassen). Notfalls muss zwischen den drei Stehern eine entsprechende Pipes eingebaut werden, um die Auseinanderspreizung der Füsse zu vermeiden. Im Bild sieht man ja das ganz schön. Ob das reicht, muss aber erst errechnet werden
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und weil feste ecken nicht so belastbar sind wie corner, sollte da ein corner hin.
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Rein statisch betrachtet funktioniert diese Aufbauvariante nur, wenn das horizontale Weggleiten der Auflager am Boden verhindert wird.
Optionen dafür wären eine Verankerung im Boden oder eine horizontale Verstrebung (Zugstab oder Zugseil).
Das maximale Biegemoment tritt in der Verbindung der drei Traversen auf. In der Praxis muss man rechnen, ob die eingebrachten Lasten, das maximal zulässige Biegemoment eines Corner-Blockes, nicht übersteigen lassen.
Eine gelenkige Verbindung (Sonderbauteil ähnlich eines Book-Corner) wäre hier eine Option.
Viel problematischer ist die Tatsache, dass 4-Punkt-Traversen in der gezeigten Lage (Spitze unten und oben) nur sehr eingeschränkt belastbar sind, da keine direkte Aussteifung / Verbindung zwischen Ober- und Untergurt besteht. Als reiner Deko-Aufbau geht das auch rechnerisch durch - aber wenn es um Tragen von Lasten geht, kommt das Material schnell an seine Grenzen.
Eine Lösung wäre die Nutzung von 3-Punkt-Traversen. Aber auch hier wird man nicht um Sonderbauteile für die Spitze herumkommen. Die Verbindung von Traverse zur Bodenplatte realisiert ein 45°-Standard-Winkel. Selbstverständlich kommt es auch auch den Winkel der diagonalen Traversen zum Boden an. Die Bodenplatten können dann zur Bodenverankerung genutzt werden (z.B. Erdspieße). Falls eine Bodenverankerung nicht möglich ist, wären gespannte Stahlseile von Traverse zu Traverse eine optisch gute und funktionierende Lösung. Den Einsatz von Alu-Pipes würde ich aufgrund der Verbindung mit Schelle zur Traverse vermeiden.Alles in allem ist ein hoher Aufwand nötig, wenn man solche Konstruktionen sinnvoll (belastbar) einsetzten möchte.
Ein rechnerischer Nachweis sollte Pflicht sein, denn so ein System überschlägt man nicht mehr einfach so im Kopf.
Zur Outdoor-Nutzung gehört dann noch der Stand- und Kippsicherheitsnachweis (Thema Windlast etc.).Mal weg von allem Technischen - ich finde, dass es eine optisch interessante Aufbauvariante ist, die sicherlich auch bei Kunden auf Interesse stößt.
Schnell wird die Frage kommen: "Da können doch sicherlich auch dreieckige Werbebanner als Sonnensegel oder Projektionsfläche rein, oder!?".
Jetzt geht die Berechnung richtig los.
Hier noch eine ähnliche Variante (VMB PIRAM Tower-Lift):
http://www.lynx-audio.de/lynx-line-array.htmlPA-Tower auf der JBL-Webseite:
http://www.jblpro.com/pressroom/jan0…ductionhigh.jpg