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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

HÖRNER wie richtig falten?

  • morgen77
  • 6. März 2003 um 14:02
  • morgen77
    Beiträge
    61
    • 6. März 2003 um 14:02
    • #1

    @ all die ahnung von bass-Hörnern haben

    ich habe mir in den letzten monaten mal ein paar formeln zum
    berechnen von hörnern zusammengesucht soweit so gut

    hab damit mal herumgerechnet und mit die ergebnisse mit denen von
    Audiocat8 verglichen und wenn das proggi richtig rechnet stimmen auch
    meine formeln so halbwegs.

    jetzt hätt ich nen hornhals nen hornmund und die kontur dazwischen nur

    ??? wie falte ich das ganze richtig und worauf ist dabei zu achten ???

    bitte bitte um tips zu der thematik

    mfg morgen77

    quäle euch nur ungern
    aber irgendwie muß ichs ja lernen

    ps: zuviel bass gibt es nicht
    guter mt/ht ist undbezahlbar

  • www.malareen.de
    Beiträge
    1.731
    • 6. März 2003 um 14:06
    • #2
    Zitat

    ??? wie falte ich das ganze richtig und worauf ist dabei zu achten ???

    Achte darauf das möglichst wenige Knicke (Umlenkungen) und so gut wie keine Leerräume entstehen dann bist Du auf den richtigen Weg !

    Gruß, Paul

    Gruß, Paul

    http://www.lsv-hamburg.de
    Lautsprecher Versand

  • MikeMcFluke
    Beiträge
    1.285
    • 6. März 2003 um 14:29
    • #3

    Genau so ist es... Jeder Knick stört!

    Wenn ein Knick nötig ist, dann möglichst sachte um die Ecke und die gleiche einen U-Turn wenn möglich!
    Je mehr einzelne Bretter du sägst und einpaßt, desto besser. Werden es nur wenige, dann wird es auch eher grob mit der Anpassung, das ist klar.

    Evtl. mal bei http://www.egbeck.de schauen, der hat schon so eingies an Plänen auf der Page, da kann man bestimmt spicken...

    Die Hornkammer kann ja beliebig geformt sein (so lange das Volumen stimmt) Damit kann man sich evtl. einen Vorteil verschaffen...

    Zunächst würde ich aber festelegen, welche Außenmaße das Ding haben soll. Denn wenn Du sehr viel tiefe hast, sollte es ein wenig einfacher sein, als wenn Du hoch bauen willst.

    MIKE

    Laut statt hell...

  • morgen77
    Beiträge
    61
    • 6. März 2003 um 14:58
    • #4

    hoch tief gute frage

    vorgeschichte:
    eigentlich sollten es ja 4 bec1/california werden hab mich aber mittlerweile soweit vertieft das es was eigenes werden soll.

    www.malareen.de
    thx ist mal ein anfang wenn auch logisch

    MikeMcFluke
    knick wird wohl nicht vermeidbar sein bei 2,2m hornlänge
    und bei bec lähn ich mich an was mich irritiert ist das der alles sehr eckig hat dachte rund ist besser

    ganz allgemein geh ich mal davon aus das die faltung mal auf keinen fall so sein darf das der schall wieder zurückgeworfen wird also 90° winkel
    was ich gerne wissen würde ob die faltung zum horn zählt oder extra gerechnet werden muß?

    weiters nur mal so ne idee kann mann den hornmund auch auf 2 kisten verteilen wenn ihn praktisch ab der letzten faltung halbiert und und kisten
    flanschbar baut. würde doch ne menge platz sparen

    mfg morgen77

    quäle euch nur ungern
    aber irgendwie muß ichs ja lernen

    ps: zuviel bass gibt es nicht
    guter mt/ht ist undbezahlbar

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 6. März 2003 um 15:34
    • #5

    länge: aufpassen dass man nicht die "berühmten" bei 150 hz +- orgelpfeifen baut
    faltungen länge beachten - zhält mit druch umlenkung leichte virtuelle längenänderung, rundungen unnötig solange < 0,5 lamda längenteilstücke beachten dass keni TML stück entsteht
    auf "versteckte" vorkammern achten
    aussenlänge - innenweglänge unterschied max 2,5 ca. - ausprobieren sprich iwnkel der aufaltung nicht zu groß - ca.45° machen stichwort heughens komtm drauf an wenn mans wil ldass das horn schon fürh anfängt dann shcon wirkungsgrad geht aber runter dafür auch shcon in kurzer entfernung volle entfaltung
    stacken ja logisch! bloss nix mit extra teilstücken ein gutes hron zerfetzt diese nämlich
    nicht zu lang machen! > 2 meter ist tödlich für den speaker

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • D.Achenbach
    Beiträge
    539
    • 6. März 2003 um 15:49
    • #6
    Zitat von &quot;morgen77&quot;

    hoch tief gute frage

    1. eigentlich sollten es ja 4 bec1/california werden hab mich aber mittlerweile soweit vertieft das es was eigenes werden soll.

    2. ganz allgemein geh ich mal davon aus das die faltung mal auf keinen fall so sein darf das der schall wieder zurückgeworfen wird also 90° winkel

    3. weiters nur mal so ne idee kann mann den hornmund auch auf 2 kisten verteilen wenn ihn praktisch ab der letzten faltung halbiert und und kisten
    flanschbar baut. würde doch ne menge platz sparen

    mfg morgen77

    Hallo!
    zu 1. Dann mach dich mit dem Gedanken vertraut, dass nicht gleich das Erste was wird. Einfach mal so ein Horn entwerfen, was funktioniert, ist nicht so einfach. Wenn man nicht ne Menge Brennholz haben will, lieber was erprobtes bauen.

    zu 2. ist so richtig. In einem Beitrag in Seakerbuilder hat Bruce Edgar (wer Ihn nicht kennt: in den USA einer der Horn Gurus) mal dies untersucht. Das Problem bei seinem Horn trat allerdings erst zwischen 300Hz und 400 auf, wo der Frequenzgang ein Loch hatte. In diesem Fall waren die Reflektoren so dimensioniert, dass die Fläche in den Umlenkungen nahezu gleich blieb. Nach Verrgrößern der Reflektoren war das Loch aufgefüllt.

    zu3. Finde ich nicht praktikabel. Der Hornmund ist ja alleine mechanisch ein nicht gerade sehr stabiles Konstrukt. Außer 4 Brettern ist da nicht viel. Verstaut werden muss das auch. Zuzurechnen noch die Mechanik für den Flansch, was die Kiste ja nicht kleiner macht.

    Gruß
    Dieter

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 6. März 2003 um 18:52
    • #7

    morgen77:

    Gut konstruiert Hörner findest Du unter http://www.selenium.com.br/site2000/subgr…/subgraves1.pdf.

    a) wenige Knicke, gut ausgebildet
    b) sehr gut versteift
    c) speaker sehr gut zugänglich
    d) kein Volumen verschenkt (Kammervolumen durch Tiefe und Breite anpassbar)
    e) für stacking gute Ausbildung Hornmund / Symmetrie

    Wenn es länger werden soll --> Tiefe erhöhen

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 6. März 2003 um 20:49
    • #8

    ah ja wieder die in aller munde kurzhörner :) auch mit richtigen hornspeakern - wenn auch selenium wegen wuchervertreib etwas teuer ist :(

    sind ganz gut als filler zu missbrauchen :)

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • morgen77
    Beiträge
    61
    • 7. März 2003 um 13:56
    • #9

    hi da bin ich wieder

    also

    @all
    mal danke für die tips

    trockenbassfetischist
    die 0,5lambda sind auf die unter grenzfrequenz gerechnet?
    von tml(transmissonl...?) hab ich keine ahnung worauf genau achte?

    D.Achenbach
    meine mutter heizt mit holz :) (naja ich bin einer der immer selber auf die schnautze fliegen muß bevor er es einsieht)
    das mit dem flansch ist anders gemeint morgen gibts zeichnungen die sagen dann mehr aus
    auf jeden fall mal danke für die aufschlußreiche antwort (will das horn max bis 120-150hz betreiben)

    so jetzt nochmal meine pseudoweisheiten die ich gelesen habe:

    1. halsfläche durch membranfläche 0,3-0,7 weniger ist weniger verzerrung mehr sollte mehr wirkungsgrad ergeben?

    2. honlänge sollte ca. lambda/2 der unteren grenzfrequenz betragen

    3. hornmund bei bodenaufstellung d=c/(2pi*fg) c=345m/s fg=untere Grenzfrequenz

    für kommentare ob schwachsinn oder von mir falsch aufgefasst währ ich dankbar

    4. achja fals es sowas überhaupt gibt hat jemand ne brauchbare formel zur wirkungsgradberechnung des horns? (die 2 formeln die ich gefunden habe sind müll)

    mfg morgen77

    ps: morgen sollte ich dann schon mal erste bildchen dazu haben bin schon gespannt was ihr dazu sagt

    quäle euch nur ungern
    aber irgendwie muß ichs ja lernen

    ps: zuviel bass gibt es nicht
    guter mt/ht ist undbezahlbar

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 8. März 2003 um 11:50
    • #10

    labhorn das einzig wahre.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • morgen77
    Beiträge
    61
    • 11. März 2003 um 17:50
    • #11

    hi

    naja aus samstag wurde dienstag der streß halt

    also hier mal ein sehr schematisches wie ich mir das so ca. vorstelle


    soll ne seitenansicht sein und in der mitte die hornkontur
    daneben das brett für die treiber farblich glaub ich leicht zu kombiniere
    und noch weit weg von fertig

    wie man rechts unten sieht ist das ganze so das noch ne 2te box dann
    angeflanscht wird man so das die hornkontur ab dem hellblauen feld durch 2 geteilt ist


    zu den daten:

    box innebreite 75cm
    bestückung: 2x15pl40
    halsfläche: 1200 qcm
    mundfläche: 23200 qcm also bei einer nur 11600 qcm
    länge: 190cm
    frequenzbereich:45-180hz
    kammer: 100l
    vorkammer 40l

    tja ich glaub das waren die wichtigsten daten.
    freu mich schon mal auf anregungen und wahrscheinlich auch auf einige rügen aber bitte nur zu lernen tu ich aus beiden :)

    mfg morgen77

    quäle euch nur ungern
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