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Klemmen oder nicht klemmen hier nochmal extra

  • guma
  • 3. Februar 2008 um 17:40
  • guma
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    • 3. Februar 2008 um 17:40
    • #1

    Nochmal zum Einstieg, ihr erinnert euch ?

    Zitat von "guma"

    Wie ich bereits sagte ....


    .... ist mancher Drummer gar nicht so doof b.z.w. so taub aber nicht weil er Angst um seine Snare hat, sondern weil er gemerkt hat, dass das mit manchen Konstruktionen Scheiße klingt oder weil er zumindest seinem Mixer glaubt. Was man daraus lernen kann, ist eben nur, dass es da bessere und schlechtere Kombinationen aus Halterung und Mikro gibt.


    Ich persönlich mag auch die sicher am häufigsten verwendete Konstruktion e604 mit deren Halterung an den Toms nicht, weil auch diese "Klemmmikrohalterkombi" ganz schön Resonanzcluster überträgt, was möglicherweise nicht nur an der Klemmvorrichtung liegt. Das ist mal mehr und mal weniger auffällig aber aus diesem Grund ist mir die sehr viel besser entkoppelte AT pro35-Konstruktion lieber. Ich würde allerdings heute sagen, dass der Ort der mechanisch-akustischen Entkopplung/Dämfung ( z.B. der "Poppschutz" des pro35 ) egal ist, wenn es funzt. Da eine D-vice ja ein sehr starres Gebilde darstellt, nehme ich an, dass die gute Dämpfung in der Lagerung des Wandlers im Gehäuse der Audix D-serie liegt. Auch sehr unauffällig in dieser Hinsicht fand ich die Kombination e905/D-vice. Mit der t.bone srm1 Konstruktion muß ich da noch Erfahrungswerte sammeln, mit D1/D3 funktioniert das aber schon sehr gut. Wie ist denn das e904 unter diesem Aspekt ? ( immer noch gleiche Halterung aber vielleicht bessere Kapselaufhängung ? )

  • billbo
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    • 3. Februar 2008 um 22:14
    • #2

    904 - sammle ich gerade Erfahrungen mit. Ist mir zumindest noch nicht negativ aufgefallen.

    Die LP – Klemmvorrichtung empfand ich bzgl. Körperschall eigentlich als unproblematisch – zumindest, so lange niemand die Gummilagerung zwischen Arm und Oberteil verbastelt hatte. Die löste sich im Alter nämlich schon mal, und wurde dann Opfer bedenklicher Reparaturversuche (die Dinger waren relativ teuer und in Europa zeitweise auch schlecht zu bekommen).
    Probleme bereitete eher die Art der Befestigung an der Trommel. Die presst nämlich Fell und Rim an einem Punkt gewaltsam aufeinander (wie übrigens je nach Ausführung von Rim und Fell auch die Shure A98 und auch die Audix D-Vice Rimklemme) und nimmt damit Einfluss auf das Stimmverhalten. Deshalb war sie bei Schlagzeugern nicht sonderlich beliebt; außerdem brachte sie in Verbindung mit MD 521 so manches waghalsige Beckenständer – Tom – Konstrukt an seine statische Grenze :D.

    Ähnlich klemmen auch die Sennheiser – Plastikdinger; allerdings, da kleiner und leichter, wohl mit weniger Druck.
    Am Besten gefallen mir diesbezgl. die K&M 24030 - Teile und ihre Abarten. Die klemmen NUR auf dem Rim und haben auf keinen Fall Fellrandberührung. Mit Körperschalldämpfung hat’s da allerdings nicht viel. Der winzigen Moosgummischeibe traue ich nicht, zumal die Haltekraft doch wieder durch die Metallschraube übertragen wird.
    Dummerweise begegne ich in letzter Zeit häufig auch mal Rims mit abgerundeter Oberkante, und daran halten die Teile nicht zuverlässig.
    Das Thomann – Dings sieht faszinierend aus und scheint ein prima Kompromiss zwischen beiden Welten. Da werde ich mir gleich mal einen Satz bestellen; das finanzielle Risiko hält sich ja in Grenzen.

    Live, an Toms zumindest, hat mir Körperschall nie wirklich Sorgen bereitet. In der Praxis bestimmt das Gate das Ausklingverhalten; selbst wenn da irgendwas resoniert, was eigentlich so nicht vorgesehen war, fällt’s im Gesamtergebnis kaum auf.
    Im Studio – Abhörraum würde ich das allerdings vermutlich völlig anders sehen.

    Viel problematischer ist dagegen das Anklemmen an sonstige Hardware. Beckenständer oder – Galgen, Hihatmaschinen, Drumracks, Verbindungsklammern, usw. bieten ja verführerische Möglichkeiten zuhauf. Aber es ist schon gewaltig, welchen Geräuschemüll etwa ein Ride – oder Crashbecken auf diesem Weg in ein Mikrofon induzieren kann, sofern man das nicht auf geeignete Weise entkoppelt.
    Mein Liebling ist hier das Shure SM oder Beta 98. Und zwar in Verbindung mit der mitgelieferten Stativhalterung und irgendwas zum Dranklemmen.(und NICHT mit dem A98 – Schwanenhals!). Dort ruht das Mikro auf einer kleinen, weichen Gummischlaufe; und Schluss ist’s mit jeglichem Körperschall. DIE Universalwaffe für alles Gedöns am Kit, wie Splashbecken, Kuhglocken, Rototoms, Piccolosnares, Chimes, Schellenkränze, und ähnlichen Kram. Prima für Ride und HiHat, für Toms sowieso, und auch als Overhead hat es sich schon mehrfach bewährt.

    Aber an die Spielsnare klemme ich’s natürlich trotzdem niemals :!:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • guma
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    • 3. Februar 2008 um 22:46
    • #3
    Zitat von "BillBo"


    ........... und auch die Audix D-Vice Rimklemme) und nimmt damit Einfluss auf das Stimmverhalten.

    Das ist so nicht richtig. D-vice klemmt nur am Rim, ohne am Anpressdruck für das Fell was zu verändern.

    Bei der Halterung für das 98 gebe ich Dir uneingeschränkt recht. Die Entkopplung mit dem Gummiringchen ist Klasse, Der Rimhalter hat allerdings genau das von Dir beschriebene Problem.

  • wora
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    • 4. Februar 2008 um 00:35
    • #4

    ich will ja nicht kleinlich sein. aber den neulingen sagen wir ja oft, das sie doch bitte etwas eindeutigere thread-titel wählen sollen... :roll:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gezz-abba
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    • 4. Februar 2008 um 01:26
    • #5

    Ich habe auch jahrelang die LP claws an den trommeln verwendet, fand das System damals super, weil es diese schicken miniclips ( zum glück) noch nicht gab und stative grundsätzlich aus eisen waren. Nun bin ich aber auch komplett auf besagte K&M klemmen umgestiegen. Klein, leicht, praktisch. Mit denen komme ich sogar noch viel gezielter an das instrument heran, vor allem wenn ich pfuschtechnisch zwei hängetoms mit einem mikro abnehmen will . Mit den kleinen Beyer M420/422 ist das noch eine relativ leichte geschichte.

    Wobei ich die LP an der Snare und nach möglichkeit auch an den Toms GRUNDSÄZTLICH am unteren rim angeschraubt habe. Anders hätte es auch wenig sinn gemacht. Leider haben die LP klemmen verdammt schnell das Gummi in den spannzangen verloren.

    Die LP wurde prinzipiell für Conga und andere Percussion aus dem eigenen Hause entwickelt . Dort werde ich sie nun auch weiterhin verwenden...
    gruss,
    arnt

    edith: bei mir hat sich noch keiner wegen klemmen an der snare beschwert und es waren schon recht teure kessel dabei. Mit stativen würde ich manchmal auch gar nicht vernünftig drankommen..

  • wora
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    • 4. Februar 2008 um 01:47
    • #6

    also, dann lass ich meinen senf hier auch nochmal ab. :wink:

    LP Claws hab ich auch noch zwei im einsatz, aber recht selten. flexibel und stabil für jedes mikro, aber etwas umständlich und auch schwer.

    ich benutze am liebsten die AT 8665 klemme (ähnlich der e604 klemme - aber flacherer winkel) und an den racktoms das ATM 350 oder Pro35 clipmikrofon.

    für mein 4050 tom-mikro werde ich demnächst mal die t-bone SRM1 antesten, das macht nen guten eindruck.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • treibsand
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    • 4. Februar 2008 um 10:31
    • #7

    Ich hatte Samstag das Vergnügen für einen Forumskollegen arbeiten zu dürfen und dabei sowohl die K&M, die T-Bone und die Sennheiser Klemmung an einem Schlagwerk nutzen zu können und kann ebenfalls nur die genannten Vor- & Nachteile feststellen:
    - die Sennheiser ist mir je nach Micro zu wackelig
    - die thomann hält Körperschall einigermaßen unter Kontrolle, lässt sich aber sicherlich durch die Öffnungsweite nicht an alle Rims klemmen.
    - die LP ist enorm flexibel in der Positionierung, dadurch oft wackelig und trotzdem Körperschall leitend.
    - die K&M ist die festsitzendste, dadurch aber auch gut übertragende.

    Letztere habe ich übrigens auch immernoch bei einer Samba-band im Einsatz, die die Trommeln nebst nicht ganz leichten EV 308 ordentlich durchwirbelt. Frei Nach der Haarspray-Werbung: New York, 21.oo Uhr, die Microfonierung hält.
    Alles, was mir an microfon-eigenen Klemmungen bislang unterkam (Ramsa S5, AT Pro35, Beyer Opus87 etc.) hat i.d.R. Nachteile der obigen Systeme vereint...

    IMHO gilt es bei der Klemme - genauso wie ja auch beim Mikrofon - nach einer anwendungsoptimierten Lösung zu suchen!

    Im übrigen hatte ich auf obiger VA erstmals das Problem, dass weder Stative für die Toms, noch Clips für die Snare machbar waren, weil das Schlagwerk komplett verbastelt war. :?


    Als Fan der möglichst stativfreien Bühne habe ich eine ganze Reihe von unterschiedlichen Klemmungen an unterschiedlichen Instrumenten versucht und bin bislang noch nie mit den entsprechenden Besitzern aneinander geraten.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

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