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Behringer Tubecomposer

  • tufkajck
  • 1. März 2008 um 11:00
  • tufkajck
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    Beiträge
    3.334
    • 12. März 2008 um 18:19
    • #21

    So. Der Tubecomposer wurde geliefert. Dachte ich.
    Was ich bestellt hatte war: T-1952, Tubecomposer

    Was geliefert wurde: T-1953, Tube ultragain.

    Da man aber oben nachlesen kann, dass ich das Teil vor ein Digitalpult schalten möchte, kommt es mir gar nicht so ungelegen, dass ich einen Röhrenvorverstärker statt des Röhrenkompressors bekommen hab.

    Ich werd jetzt was aufbauen und das Teil ausprobieren. Es nimmt schon mal Strom an und leuchtet. ein Poti schrammt etwas am Gehäuse, sonst ist der Gesamteindruck sehr schön fürs Geld. Bis später.

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 12. März 2008 um 19:26
    • #22

    Ja. Das Teil funktioniert schon mal, keine Störgeräusche, kein Knacken beim anfassen des Gehäuses.
    Rauschen ist kein Thema, wenn man die Eingangsverstärkung vom Pult anpasst. Leider gibt es kein unity gain. Wenn ich am Pult das Mikro aussteuere und dann den Tube ultragain dazwischen schalte, aussteuere, kann ich den Ausgangsregler vom Behringer auf null zurückdrehen und hab immernoch mehr Pegel als vorher. Dann rauscht es hörbar mehr als mit dem Mikro allein. Ist jetzt nicht so schlimm, wäre aber einfach nicht nötig.
    Der Hochpass tut was er soll, ich kann keinen boost beim Bereich über der Einsatzfrequenz feststellen wie bei lowcots bestimmter Pulte, die bei einschalten des lowcut alles nur noch schlimmer machen weil sie bei 100 Hz cutten sollen, dafür die 150 anheben.

    Bei heissem anfahren und "warm" Regler auf Anschlag glaube ich, einen bestimmten Röhrensound zu hören. Allerdings wirklich nur dezent.

    Das Ding kommt bald bei Ten Years After in die Leadvocals, dann werdich wohl über diesen Effekt mehr sagen können.

  • tufkajck
    Profi
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    • 12. März 2008 um 21:28
    • #23

    Nachdem alle gegangen sind und ich mit meinem Mikro allein war, kann ich sagen, dass der "warm" effekt eine Art Enhancer sein muss, der schätzungsweise so die 6 Kilo reindreht, wenn er auf Anschlag ist. Hat also mit Wärme nicht viel zu tun, es wird etwas seidig. Dreht man den Regler zurück, wird es irgendwie dumpf. Ich versuch diesen Effekt morgen mal zu messen. Mal seh, was dabei rauskommt.

  • tufkajck
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    • 25. April 2008 um 21:45
    • #24

    Endlich teste ich den Tube Ultragain live. Jetzt grad singt Ainley Lister drüber. Ich muss sagen, es klingt so, dass man es nicht ausschalten will.
    Ich hab ihm gesplittet nen neutralen Kanal für in ear angeboten, dann mal mit Tube Ultragain gezeigt. Das wollte er dann lieber haben.
    Wie klingt's? irgendwie breit, kräftig, mit irgendwie passiert was mit Obertönen, warmth-Regler ist auf halb, Preamp moderat ausgesteuert, fügt das Gerät am ehesten Präsenzen zu, im Lowmid scheint auch was griffiger zu werden, das muss aber Täuschung sein, durch die zugehörigen Harmonischen. Dreh ich warmth mehr auf, wird es irgendwie aggressiver, bin ir aber nicht sicher und dreh jetzt nicht wild rum, während der Mensch singt..
    Sollte das Gerät den Abend überleben, dann finde ich es gut.

  • tufkajck
    Profi
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    3.334
    • 27. April 2008 um 16:16
    • #25

    Der Behringer hat den Abend gehalten, das Gehäuse wird auf der Oberseite ordentlich warm, man muss sich überlegen, wie man es in's Rack baut, sicher nicht unter ein Gerät, das selber viel Wärme produziert.
    Rauschpegel war in Livesituation hier kein Thema.
    Die Klangveränderung gegenüber dem Mikrosignal direkt über das LS-9 finde ich wünschenswert. Der Behringer kommt jetzt erstmal immer mit für die Vocals. Mal sehen, was Fremdtech's dazu sagen.
    Mittwoch Bernard Allison. Sein Tech liebt Analogtechnik. "leider" konnte ich ihm noch nicht mitteilen, dass er auf einem Digitalpult arbeiten wird..

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
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    • 28. April 2008 um 11:58
    • #26

    Nachtrag, etwas o.t.

    Antwort von Dave Brown, Tech von Bernard Allison, auf meinem Versuch, ihn von Digitalpulten zu überzeugen:

    No way, i've tried them all. And they all suck!

  • hausmeister
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    1.075
    • 12. Juni 2008 um 08:15
    • #27

    hallo zusammen,

    ich verwende Live den Tube Composer seit einiger Zeit für Vocs und Bass.
    Ich geb ihn nicht mehr her ;-))
    finde er klingt deutlich besser als ein DBX 166.
    Es geht die Sonne auf wenn man das Teil in den Insert hängt.
    Klingt wesentlich präsenter und seidiger als ohne.

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • Online
    Freakpedda
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    555
    • 12. Juni 2008 um 09:51
    • #28

    sag ich ja... :D
    macht sich auch für die Drumgruppe echt gut.

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

  • tonmeister
    Beiträge
    38
    • 21. Juni 2008 um 08:11
    • #29

    ...ich finde das der Tube Composer zu den wenigen Behringer Gerätschaften gehört, die wirklich gut funktionieren.

    Klanglich und arbeitstechnisch erste Sahne auf "Gesangssubgruppen".
    Da kann die "Warmth" Funktion noch einiges herausholen.

    Den Tube Ultragain verwende ich gerne als DI im Studio für den Bass,
    und fahr den oft mal schön in den roten bereich 8)

  • patty
    Beiträge
    88
    • 23. Juni 2008 um 00:58
    • #30
    Zitat von "Jack"

    Das Pult, wo der arbeiten soll ist das LS-9, das keine Inserts hat.

    Seit wann hat das denn keine Inserts?

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 24. Juni 2008 um 22:52
    • #31

    Dann habich wohl nicht gut hingesehen.
    Unser LS-9 hatte keine Insertbuchsen, als ich das letzte Mal nachgesehen hab..

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 25. Juni 2008 um 09:16
    • #32
    Zitat

    28. Gibt es Inserts für externe Geräte wie FBX (Feedback-
    Unterdrückung)?
    Ja. Insert-Abgriffe gibt es bei den ersten 32 Inputs und bei allen Outputs,
    aber für die Verbindungen benötigen Sie die MY-Karten-Steckplätze. Eine
    MY8ADDA96 würde z.B. für 8 Insert-Sends und 8 Insert-Returns für externe
    Geräte (z.B. Röhren-EQ oder FBX) sorgen.

    http://www.yamahacommercialaudio.com/ca/germany/40_…LS9_FAQ_PDF.pdf

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • christopher hafer
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    • 25. Juni 2008 um 13:22
    • #33

    Um das noch mal klar zu machen: Das LS9 selbst hat leider KEINE Insertbuchsen.
    Die Einbindung analoger Geräte geht zwar durch optionale Karten, diese sind aber sehr teuer und es finden zwei zusätzliche Wandlungen statt, die zumindest bei kritischen Anwendungen Latenzprobleme verursachen können.
    Eine Aufsplittung zwischen MVV und AD-Wandler ist aus (Budget-) Designgründen offenbar nicht mehr möglich. Beim 03D ging das z.B. noch.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

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    • 25. Juni 2008 um 14:24
    • #34
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Eine Aufsplittung zwischen MVV und AD-Wandler ist aus (Budget-) Designgründen offenbar nicht mehr möglich. Beim 03D ging das z.B. noch.

    Umso merkwürdiger, dass das 01V96 welche hat :roll:

  • christopher hafer
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    • 25. Juni 2008 um 15:22
    • #35

    Das 01v(96) hat ja auch nicht diese speicherbaren "Headamps".
    Wenn ich das richtig erklärt bekommen habe, sind MVV und Wandler praktisch eine Einheit. Vermutlich ein Low-Level-Wandler, der die Verstärkung digital bewältigt.
    So ist das ja auch beim M7 und PM5D/RH wenn mich nicht alles täuscht.

    Bei konventionellem Design hätte man für Recall eigentlich Motorpotis/Schalter einsetzen müssen.

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  • guma
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    • 25. Juni 2008 um 22:14
    • #36

    Um einige Inserts für den LS9 "latenzfrei" zu realisieren ( mehr als 8 sollten kaum nötig sein ) kann man z.B. einen presonus Digimax LT über ADAT anschließen. Damit kann man eine 8-Kanalerweiterung und das Insert-Thema gemeinsam erschlagen.

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