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jetzt kopieren sich schon deutsche Hersteller?

  • wora
  • 14. März 2008 um 12:24
  • wora
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    • 14. März 2008 um 12:24
    • #1

    ich war einigermassen fassungslos:

    als ich gestern auf der PL&S am Sennheiser stand vorbeikam, entdeckte ich die bekannten Schoeps mikrofonstative.
    zunächst war ich erfreut, das die relativ kleine und edle firma schoeps gefeatured wird.
    andererseits haben die doch Neumann gekauft, hmmm... seltsam...

    bei genauerem hinschauen stellte ich allerdings fest, das da sennheiser draufsteht.
    und das es neben den stativen sogar (zumindest optische) kopieen der CCM serie von Schoeps gibt!
    das fand ich recht unverschämt, das ist ja "chinesisches niveau".

    weiss da jemand mehr darüber?
    ist das vielleicht eine zusammenarbeit beider hersteller?
    oder kopiert sennheiser tatsächlich die kleine firma Schoeps?


    EDIT: kleiner Fehler entfernt

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (16. März 2008 um 13:29)

  • tufkaklto
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    • 15. März 2008 um 01:04
    • #2

    Die gibts schon seit einem Jahr
    Zumindest ha ich die damals schon bei einer inoffiziellen Vorstellung gehört.

    Klingen sehr geil!!!!

    Sind wohl nur optisch gleich, soll angeblich sonst anders sein.

    Ich wollteletztes jahr 2 zum Testen haben bei einer Veranstaltung,aber waren die Prototypen leider nicht verfügbar

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  • guma
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    • 15. März 2008 um 09:09
    • #3

    Bei genauerem Hinsehen ein nicht nur obszöner sondern auch diletantischer Versuch. Sieht man sich die Messschriebe an, kann man vom Schoepsschen Perfektionismus nichts wiederfinden. Dafür, dass die Dinger nur wenig billiger sind, bekommt man sehr viel weniger Mikrofon. Dieser Abstieg lohnt sich für mich nicht. Entweder ich nehme ein perfektes Mikrofon ( Schoeps ) oder ich nehme ein sehr gutes aber preiswertes ( Audio Technica, Rode ) mit einem sehr deutlichen Preisunterschied. Eine schlechte Kopie ( zwar ist der Wandler keine Kopie, die Produktlinie aber schon ), die nur ein bisschen billiger ist, nützt eigentlich überhaupt nichts.

    Das einzige, was man sehr deutlich sehen kann: den Zeitgeist, die Niveaulosigkeit, die Gier, das Neureichenproletariat ( vor allem unter den wiwis, deren Würdelosigkeit einfach nach dem Hochschleimen in einer deutschen Unternehmenshirarchie keine Grenzen kennt )
    Und wieder: ARMES DEUTSCHLAND

    ..... wie Fernau schon so treffend über den Untergang Roms schrieb:
    " Hört ihr die Wölfin heulen ?"

  • skyrace
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    • 15. März 2008 um 11:09
    • #4

    Ich sehe in dieser Sennheiser "Entwicklung" nicht ganz so den
    Weltuntergang der Durlacher Firma. Durch die Übernahme von
    Neumann durch Sennheiser vor Jahren haben diese Herren ja
    bereits ein "Markenname" im eigenen Haus. Von denen es bereits
    seit deutlich über 10 Jahren das KM100 System gibt, was in den
    Grundzügen dem Schoeps System auch schon entsprach.

    Besonders wenn wir nun den Umfang an Zubehörteilen, an Ideen
    und an KnowHow vergleichen, braucht sich Schoeps hierzu keine
    größeren Gedanken machen.

    Das angepeilte Preisniveau von Sennheiser für diese
    3 Kapseln und weniger als 20 Standard-Zubehörteile
    ist alles andere als wirklich preiswert daher muss ich
    sagen, dass zwar die Richtung erkennbar ist, aber noch
    lange nicht die Flexibilität und schon garnicht die Qualität
    bei Schoeps auch nur annähernd erreicht wurde.

    Meiner Meinung nach sollte sich Sennheiser ihrem Segment der
    Audiotechnik widmen und nicht zusehr im Zukauf und der Vereinigung
    von den diversen "Sparten" die es heute unter dem Dach Sennheiser
    so gibt weiterentwickeln.

    Ich denke, dass diejenigen die Mikrofone dieser Art und Preisklasse
    im Einsatz haben, sich der Alternativen (meist) bewusst sind und erkennen
    das dieses Sennheisermodell nicht das "Originalsystem" ist.
    Bei dem genannten, nur geringen Preisunterschied von etwa
    20-25% zugunsten von Sennheiser (MHK8040 zu CMC64)
    darf sich jeder selbst überlegen welches Produkt und welchen Service
    man kaufen möchte. Zudem hat Schoeps ja schon länger kleine
    Konkurrenz aus ehemalig eigenem Hause durch MBHO Haun.

    Vll alles etwas lockerer sehen....
    Die Asiaten sind hier ja "noch" in weiter Ferne.

    Grüße
    Alex

  • guma
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    • 15. März 2008 um 13:11
    • #5

    Ja ich kanns auch weniger dramatisch sagen: Es ist ja o.k. wenn Firmen für ähnliche Anwendungen ähnliche Produktgruppen haben und natürlich ist es prima, wenn es Firmen wie Haun gibt, die sich bemühen, gute Kleinmikrofone zu bauen, die aber auch eine deutliche eigene Note haben.

    Allerdings finde ich das mit dem Design und dem Zubehör einach plump. Beim genaueren Hinsehen ist denn die einzige wirklich eigene Designidee, nämlich, statt ein normales Stäbchen und eine Kleinvariante wie CCM, ein mittelgroßes Zwischending zu bauen, das für typische CCM oder CMR Anwendungen einfach zu groß, ist nicht gerade erleuchtet. Was das Produkt aber wirklich disqualifiziert, ist die für diese Preiskasse ausgesprochen lockere Korrelation zwischen Frequenzgang und Richtcharakteristik. Da gibt es tatsächlich sehr viel preiswertere Mikrofone, die das besser können. So gesehen sind die Dinger wirklich zu teuer :wink:

    Ziemlich seltsam in dem Zusammenhang finde ich, dass diese Produktlinie unmittelbar nach der bekannten personellen Veränderung bei Schoeps kam, so als wäre gegenseitiger Respekt eine an eine Person geknüpfte Sache, die dann einfach hinfällig ist. Das hat ein "Gschmäckle"!
    Und.... nein ich bin kein Schoepsmitarbeiter und kein Lokalpatriot. :wink:

  • binson
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    • 15. März 2008 um 20:09
    • #6

    Da fällt mir nur JB-Lighting -> GLP ein, gab wohl etwas Ärger auf der Messe...

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • wora
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    • 16. März 2008 um 13:50
    • #7

    wenn es tatsächlich keine zusammenarbeit Schoeps/Sennheiser gibt, finde ich das hier tatsächlich eine grenze der guten sitten überschritten wurde.

    das gute sachen gerne kopiert werden, ist in unserer branche sowieso üblich. und zum grossteil auch sinnvoll.
    aber eine optische 1:1 kopie ist schon unverschämt.
    ich gebe zu, das ich da richtig sauer reagiert habe.

    na ja, dann kann ich nur hoffen, das die käufer das entsprechend "honorieren". ich werde das für mich jedenfalls tun.


    was war denn bei GLP?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • freeze
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    • 16. März 2008 um 14:28
    • #8

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=68890

    Gruß

  • Audiowerk
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    • 18. März 2008 um 14:39
    • #9
    Zitat von "wora"

    das gute sachen gerne kopiert werden, ist in unserer branche sowieso üblich. und zum grossteil auch sinnvoll, aber eine optische 1:1 kopie ist schon unverschämt.


    Das machen andere Hersteller doch seit Jahren so, und es kräht kein Hahn danach. Dort heißt es dann lapidar, tja, die Chinesen wieder. Und da kommen rein optisch mal richtig gute Klone bei heraus - nur vom Fachmann zu unterscheiden! Bist du jetzt so aufgeregt, weil es deinen Haus- und Hoffabrikanten getroffen hat? Hört sich fast so an, als seiest du beleidigt, dass dein Lieblingsmikrofon nun auch einen Klonbruder hat. Nun ja, bei den horrende unrealistischen Preisen für Mikrofone mit 'Sch' vorne kommt vielleicht auch dieser elitäre Laden mal etwas unter Druck, gerade weil ein Inländer nun zum Angriff bläst. Wenn ich mir das angucke, was so ein Condenserstift von denen neu kostet... 2000€ für ein Mikrofon im Holzkästchen, die haben doch nicht mehr alle Kerzen am Christbaum. Da stehen Preis und Leistung nicht mal mehr entfernt in irgendeinem Verhältnis imho. Ich will jetzt nicht wieder die teuresMikro-gutesMikro-Diskussion anzetteln, das hatten wir schon oft genug. Ich finde es bloß bemerkenswert, dass die elitärste Fraktion hier im Forum am lautesten schreit, wenn es an ihr geliebtes Zeug geht, mit dem man sich gern abhebt und profiliert. Leute, so ist das Leben. Das macht der niedere Beschallungspöbel schon seit Jahren mit. Irgendwann trifft's jeden mal, heute mich, morgen dich. ;)

    Tja, und jetzt kommt Professor Sennheiser vorgerückt. Mal sehen, was passiert :D

  • wora
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    • 18. März 2008 um 19:54
    • #10

    ja, es hat mich tatsächlich getroffen.
    und zwar vor allem, weil dieser innovative hersteller seit jahrzehnten höchste qualität liefert und sehr viel zur forschung beigetragen hat.
    das die chinesischen fabriken die funktion ganz offenbar nicht kopieren können, hatte ich bisher als positiv gewertet.
    aber jetzt kommt die konkurrenz unnötigerweise aus dem eigenen land. und ich meine, damit wird der edlen firma aus Durlach ein ordentlicher bremsschuh in den weg gelegt. ich kann nur hoffen, das sich die sennheiser-kopieen ähnlich unbrauchbar erweisen wie die chinesischen. dann bliebe auch dieser kleine, hochinnovative hersteller erhalten.

    nun ja, das war jetzt vielleicht ein bisschen zu theatralisch. ich gehe jetzt nicht davon aus, das wegen der kopieen bei Schoeps bald schluss ist.
    aber forschung kostet nunmal viel geld, und wenn die verkaufszahlen langfristig sinken, steht auch weniger kapital für forschung zur verfügung.


    zum deiner aussage "Da stehen Preis und Leistung nicht mal mehr entfernt in irgendeinem Verhältnis" möchte ich folgendes erklären:
    ein Schoeps mikrofon besteht aus sehr vielen, zum teil winzigsten einzelteilen. denn hier wird keine elektronik für frequenzgangkorrekturen eingesetzt, das geschieht alles rein mechanisch! aus diesem grunde halten die mikrofone über viele jahre und jahrzehnte ihre werte ein. und auch, weil die membranen ganz offenbar sehr lange ihre werte einhalten.
    daher kommt auch der sehr gute ruf und wiederverkaufswert. ein Schoeps mikro ist quasi fast immer "wie neu".
    diese vielen einzelteile werden übrigens komplett in deutschland gefertigt und zusammengebaut. die wertschöpfung erfolgt also vollständig in unserer republik!
    viel forschung, zusammen mit der sehr aufwändigen fertigung in unserem land in höchster qualität, kostet eben seinen preis.

    ich kann da jedenfalls keine überteuerten produkte erkennen. sicher, sie sind nicht billig. aber die gesamte preis/gegenwert-relation stimmt eben.
    ich hoffe, du kannst nun etwas besser verstehen, warum man solche mikrofone nicht in grossserie herstellen wird.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Audiowerk
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    • 18. März 2008 um 20:27
    • #11

    Wora... wusste ich nicht! Bin da jetzt auch etwas schlauer, habe zwar in Theaterhäusern schon häufiger mit den Teilen gearbeitet, aber nie mal hineinschauen können. Wusste nicht, dass da so viel kleiner Mechanikhuddel drinsteckt. Forschung und Bau in Westdeutschland spricht natürlich auch für sich, da gebe ich dir ebenso kompromisslos Recht, das ist teuer. Ist denn aber nicht eher Mechanik anfälliger für Defekte und Unebenheiten über die Jahre? Kann mir gerade schlecht vorstellen, wie es in so einem Teil ausschaut. Nimm doch mal eins auseinander und stell' Bilder hier ein :D

    Was die Forschung angeht, nun - da ist ja Sennheiser auch nicht gerade jemand, der nur irgendwas bastelt. Aus dem Stall kommt ja schon das eine oder andere, was im Laufe der Jahrzehnte als wegweisend galt - wenngleich ich alles andere als ein Sennheiserfreund bin, besonders die gesamte Gesangsmikroreihe finde ich grausig.

    Die feine Englische ist das nicht mit der Kopiererei, das stimmt natürlich. Umso brisanter, wenn ein inländischer Mitbewerber so auf die Nuss haut. Andererseits macht das natürlich etwas mehr Konkurrenzdruck, und kopiert wurde ja schon immer. Die ersten Aphex-Dinger kamen ja auch zur Miete ins Studio in Form eines Gußharzblockes, bloß damit keiner gucken konnte, was diese Zauberkisten wirklich machen! Heute baut das auch jede Witzfirma nach und hat ihrer "eigenen" PAP im Range.

    Vielleicht geht Schoeps ja jetzt auch zur Polizei oder so :D

  • hermste
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    • 18. März 2008 um 21:27
    • #12

    Ich finde es auch beschämend, was sich Neumann da leistet. Beide Unternehmen, Schoeps wie Neumann (Sennheiser) sind renommiert, sehr renommiert.

    Ich denke mir, dass, da Neumann nun "a Sennheiser company" ist, führende, marktwirtschaftlich denkende Menschen, für die gesetzliches Recht gleich moralische Werte sind, zugeschlagen haben und auch vor Frau Netrebko stehen wollen. Es dauert bestimmt nicht mehr lange, bis es "featured artists" gibt...

    Ich selbst bin Schoeps Besitzer und auch enttäuscht, eine Systemkopie (das wird niemand leugnen) von dem renommierten Hersteller Neumann zu sehen.

    Natürlich basiert das Neumann-System auf der bewährten MKH-Serie, die nun MKH80 xx heißt und mit HF-Technik arbeitet.

    Ich denke, dass sich Neumann bestimmt vorher rechtlich abgesichert hat, ob das so in Ordnung geht - aber beschämend ist es allemal. VIelleicht legen sie es auch auf einen Prozess an - in Anbetracht der Unternehmensgröße Sennheisers...

    Der einzige Grund, warum das eine oder andere Festspielhaus/Theater/Oper auf Neumann umsteigen sollte, ist meines Erachtens Politik. Der technische Leiter kennt da jemanden bei XY usw. usf. . Es gibt einfach keinen Grund, Schoeps abzulehnen.

    Andererseits muss man auch sagen, dass Schoeps jahrzentelang ein Monopol auf E-Musik-Mikrofonie besaß, an dem bisher niemand sägte. Ich bin mir sicher, dass Schoeps schon seit absehbarer Zeit mit einem derartigen unmoralischen Zug eines Global Players gerechnet hat.

    Ich für mich jedoch werde stets ein überzeugter und bekennender Schoeps-Befürworter sein.

    Grüße,
    Hermann

    P.s.: Die MKH80-Serie ist tatsächlich schon etwa zwei Jahre im Gespräch.

  • tufkaklto
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    • 18. März 2008 um 21:46
    • #13
    Zitat

    Nun ja, bei den horrende unrealistischen Preisen für Mikrofone mit 'Sch' vorne kommt vielleicht auch dieser elitäre Laden mal etwas unter Druck, gerade weil ein Inländer nun zum Angriff bläst. Wenn ich mir das angucke, was so ein Condenserstift von denen neu kostet... 2000€ für ein Mikrofon im Holzkästchen, die haben doch nicht mehr alle Kerzen am Christbaum. Da stehen Preis und Leistung nicht mal mehr entfernt in irgendeinem Verhältnis imho. Ich will jetzt nicht wieder die teuresMikro-gutesMikro-Diskussion anzetteln, das hatten wir schon oft genug. Ich finde es bloß bemerkenswert, dass die elitärste Fraktion hier im Forum am lautesten schreit, wenn es an ihr geliebtes Zeug geht, mit dem man sich gern abhebt und profiliert. Leute, so ist das Leben. Das macht der niedere Beschallungspöbel schon seit Jahren mit. Irgendwann trifft's jeden mal, heute mich, morgen dich.

    Sag mal, wie bist Du denn drauf ????? :shock:

    Denkst Du eigentlich nach, bevor Du sowas schreibst?


    Wer mit Schöps gearbeitet hat, wird verstehen, das die Teile ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältniss haben.

    Es mag teuer wirken, ist es aber eigentlich nicht.

    Wenn man versteht , um was es geht.
    Und wer das nicht versteht, sollte nicht mitreden.

    Die von mir rot eigefärbten Sätze, die Du geschrieben hast, verstehe ich als absichtlich provozierend und beleidigend.

    Sowas sind keine Kollegen :?

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  • wora
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    • 18. März 2008 um 23:00
    • #14

    der Klaus nu wieder... :D

    starstage hatte ja nach meiner beschreibung des hertellers mittlerweile eingelenkt und ist von seiner harten linie zurückgetreten.
    also kein grund mehr, noch sauer zu sein!
    man muss auch mal verbale unschönheiten vergessen können, wenn danach ruhe einkehrt. 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 18. März 2008 um 23:14
    • #15

    Hast auch wieder Recht :D

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  • songe creux
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    • 18. März 2008 um 23:27
    • #16
    Zitat von "klauston"

    ...Wer mit Schöps gearbeitet hat, wird verstehen, dass die Teile ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis(s) haben. Es mag teuer wirken, ist es aber eigentlich nicht.

    Wer 20 CCM21 gekauft hat, wird verstehen, dass die Teile in erster Näherung erstmal teuer sind. Aber ich hatte auch schon oft Diskussionen mit (Nur-)Technikern, deren Bandreputation gerade so zu tun hatte, 500 Leute zu je 10,- EUR in den Saal zu locken, allerdings eine H-1000-40 am FoH als "zwingend essentiell für die Performance" angesetzt hatte.

    Keine Frage, WÜRDE ich, so ich denn bezahlten Bedarf an dieser Mikroklasse habe, den geringen Mehrpreis zu Schoeps (Schöps ist ein Hammel) zahlen.

  • HMPF
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    • 19. März 2008 um 00:19
    • #17

    Ist doch völlig wurst, wie die Mikros aussehen. Wer sich für ein solches Mikrofon interessiert, der wird sich beide anhören, und wenn es die Bank erlaubt, das Schoeps kaufen. Wenn es die Bank nicht erlaubt, dann wird er halt Sennheiser kaufen.

    Was genau hat sich jetzt also geändert?

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • mringhoff
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    • 19. März 2008 um 08:45
    • #18
    Zitat von "starstage"


    Das machen andere Hersteller doch seit Jahren so, und es kräht kein Hahn danach. Dort heißt es dann lapidar, tja, die Chinesen wieder. Und da kommen rein optisch mal richtig gute Klone bei heraus - nur vom Fachmann zu unterscheiden! Bist du jetzt so aufgeregt, weil es deinen Haus- und Hoffabrikanten getroffen hat?


    Nun mit dem einen Unterschied, daß diesesmal eine renommierte Firma unter die Kopierer gegangen ist, die sonst eigentlich selbst gegen Plagiate vorgeht.
    Das wäre als wenn Adidas ein Nikemodell kopiert...
    Schoepskopien aus China würden ja auch keinen aufregen...

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  • wora
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    • 19. März 2008 um 12:14
    • #19
    Zitat von "mringhoff"

    ...Schoepskopien aus China würden ja auch keinen aufregen...


    die gibts schon.
    und sie klingen im vergleich zum original grauenhaft 8)
    da braucht man keine bedenken haben. es ist eben "chinaware".

    Zitat von "HMPF"

    ...Was genau hat sich jetzt also geändert?


    gehe 9 antworten zurück, dort hatte ich was dazu geschrieben.

    Zitat von "mringhoff"

    ...Nun mit dem einen Unterschied, daß diesesmal eine renommierte Firma unter die Kopierer gegangen ist, die sonst eigentlich selbst gegen Plagiate vorgeht...


    genau das ist es, was mich daran erschreckt. ich konnte es kaum glauben...
    wirklich schade.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Audiowerk
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    • 19. März 2008 um 14:07
    • #20
    Zitat von "wora"


    genau das ist es, was mich daran erschreckt. ich konnte es kaum glauben...
    wirklich schade.


    Das ist jetzt eine Sache, da schließe ich mich wirklich bedenkenlos an. Ich gebe euch völlig Recht! Ein entscheidender Unterschied zum kopierenden Chinesen... das war aber auch das einzige, was mich in der Angelegenheit tatsächlich aufgewühlt hatte, dieses "jetzt fangen die zu Hause auch schon damit an, und dann ausgerechnet so eine große Bude".

    Andererseits... wir haben auch einige gute Hersteller etwa von Lautsprecherkabinetten in Westdeutschland ansässig - und wenn da mal jemand in der aufkeimenden Blüte der Neunziger mit den 2x12"/2"-Brüllmöbeln einen entwicklungstechnischen Hit gelandet hatte oder eine Bassbox einen guten Bums entwickelte, dann wurde das doch von den anderen Firmen auch gerne dankend übernommen.

    Last but not least gibt es noch die heimlichen Megaflegel, die zu Hause in den Buden in Massen die etablierten Boxen der Hersteller nachbauen und am Ende vielleicht sogar so dreist sind, Frontgitter mit Herstellerlogo draufzunageln. Stoppen lassen sich diese Kameraden doch auch nur, wenn irgendwas gar nicht rekonstruierbar ist - etwa weil das GFK-Hornflare eben ohne Form nicht im Keller eben so nachgebastelt werden kann. Ich habe noch keine Beschallerbude gesehen, die im Laufe ihrer Karriere nicht schonmal irgendwas Boxenmäßiges kopiert hätte. Okay, das war früher vielleicht noch mehr Mode, als man diese komischen Badewannen und Voice-Of-Kisten zimmerte... aber auch dort geht in der Summe einiges an Schaden für den Hersteller ein, der Entwicklungskosten en masse hatte und dann zusehen muss, wie die Box in einer Umbaupause auf dem Stadtfest hinter der Bühne eben aufgemacht wird, damit ein Kollege mal eben Maß nehmen kann.

    Wora hat einen schönen Satz gesagt - geklaut und kopiert wurde schon immer, das ist unvermeidbar und sinnvoll. In den gesellschaftswissenschaftlichen Fakultäten an der Universität gibt es einen alten Spruch: "Das Plagiat ist die höchste Form der Ehrbezeugung." Und wer studiert hat, der weiß, wie wahr erstens dieser Spruch ist, und wie oft er zweitens anzuwenden ist. Das ist auch kein Merkmal der Generation Doof, nein. Alter Wein in neuen Schläuchen wurde immer schon gerne praktiziert.

    Nichtsdestotrotz werde ich interessiert weiterverfolgen, was sich in Bezug auf diese Sache hier tut.

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