deep-house hat weiter oben die für mich vernünftigsten Ansätze gebracht, bauliche Massnahmen haben ein schlechtes Verhältnis von Aufwand zum kurzfristigen Nutzen....
Meine favourisierten Massnahmen:
1) oft werden die Fenster von Gästen gekippt, weil die Luft immer schlechter wird. Das muss natürlich unter allen Umständen verhindert werden.
2) Manche Nachbarn haben einfach eine empfindliche Seele und die optische Beeinträchtigung durch herausblinkende Lichteffekte reizt manche schon stark. Hier einfach alle Glasflächen mit Molton abhängen. Dann sieht man von aussen wenigstens nichts mehr. Das hilft oft mehr als man meint bei solchen Nachbarn ![]()
Nebenbei sind auch so sämtliche Fensterhebel verdeckt, das willkürliche Öffnen der Fenster durch Gäste wird somit auch nochmal reduziert.
3) Durch die Abhängung mit Molton kann man den Verantwortlichen in der Uni bzw. bei den komunalen Behörden darlegen, daß etwas gegen den nach aussen dringenden Schall getan wird. Für viele Entscheider reicht diese (lärmtechnisch eher sinnlose) Maßnahme um politisch nicht mit leeren Händen dazustehen...
4) Ansonsten einfach die kritischen Frequenzen reduzieren. Für viele Gäste ist ein starker Bass gar nicht so notwendig. Der Sound ist zwar nicht "perfekt", aber besser mit weniger Bass feiern, als um 23.00 Uhr alles ausmachen.
Evtl. kann man ja den Bassbereich (je nach Aussenwirkung z.B. bis ca. 100-150 Hz) erst nach einer gewissen Uhrzeit langsam reduzieren. Dann haben viele Gäste genug getrunken und sind mit Tanzen, Flirten und Sonstigen so beschäftigt, daß die Bassreduzierung gar nicht mehr so wahrgenommen wird....
5) Kompressor verwenden, evtl. frequenzselektiv nur für die Bässe. So werden v.a. die ein oder anderen DJ-Eskapaden mit bassexponierten Musikmaterial neutralisiert....