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Historische Hintergründe der VA-Technik

  • manuel steffan
  • 26. März 2008 um 17:51
  • manuel steffan
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    7
    • 26. März 2008 um 17:51
    • #1

    Hallo zusammen,

    vielleicht gibt es ja schon einen Eintrag zu diesem Thema, wenn ja dann bitte verlinken.

    Wie kam es denn zu der heutigen Veranstaltungstechnik, sprich wie gliedern sich denn die geschichtlichen Hintergründe?
    Wie wurden früher "Veranstaltungen" technich unterstütz?

    Es wäre nett wenn jemand Quellen oder Ideen mitteilt.

  • Sound-Klinik
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    • 26. März 2008 um 18:07
    • #2

    Stichworte:
    Beginn der Tonfilmzeit in Kinos, politische Veranstaltungen in den 20er/30er-Jahren (beliebt: Neumann-Mikrofone, Trichterlautsprecher etc.) ...

  • Hami
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    • 26. März 2008 um 18:29
    • #3

    Schreibst Du über die Ferien ein Referat :?:

    Dazu gibt es bestimmt so einige Bücher. Ich würde jedenfalls nicht in den 20er-Jahren ansetzen, sondern ein paar tausend Jahre vorher.

    Bühnentechnik? Theater (Personenflugwerke, Hebebühnen) vor über 2000 Jahren

    Bildtechnik? Mmhhh. Camera Obscura vom Herrn Aristoteles, dürfte auch fast 2500 Jahre her sein

    Tontechnik? Naja, früher baute man akustisch sinnvoll, sodass gar keine Verstärkung nötig war. Das erste Mikrofon gab es vor etwa 130 Jahren

    Lichttechnik? Nun ja, früher sind viele Theater abgebrannt - auch Flammlicht konnte man szenisch einsetzen. Edison hatte dann vor knapp 130 Jahren seinen großen Wurf, nicht viel später gab es auch Glühbirnen in Theatern

    Nur mal der Vollständigkeit halber, genug Bildung für heute...

    Gruß,

    der Hami

  • manuel steffan
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    7
    • 26. März 2008 um 18:40
    • #4

    danke sehr hilfreich und so schnell!

  • hell&dunkel
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    • 26. März 2008 um 18:41
    • #5

    Jetzt musst du nur noch erklären, was ein

    Zitat von "Proful"

    Vertaltungskaufmann

    ist. :wink:

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • manuel steffan
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    7
    • 26. März 2008 um 21:27
    • #6

    Ein Veranstaltungskaufmann ist für diePlanung, Koordination und Abwicklung einer Veranstaltungen zu gebrauchen ;)

    Ist eine kaufmännische Ausbildung und geht 3 Jahre.

  • djobi
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    • 27. März 2008 um 11:18
    • #7

    gut, dann lernen wir heute die erste grundlegende Lektion: es heisst VERANSTALTUNG! :D

    PA ..
    wo fangen wir an? Mit der Erfindung des elekrischen Lichts? (vor 1900)
    die "PA-Technik", die wir heute kennen fängt IMHO in den 50/60ern an, zu Zeiten wo Bands wie die Beatles erstmals große Konzerte gaben.
    Als Aux-Wege noch Foldback hiessen und es noch keine 8 Stk davon am Pult gab ...
    Schöne Fotos (aus den 70ern?) findest du z.B. hier:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=63782&highlight=pink+floyd
    oder hier
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=41249&highlight=greatful
    anfänge der Mikrofonentwicklung gibt es z.b. bei Neumann (ab 1923)
    http://www.neumann.com/?lang=de&id=about_us_history_part_1
    jbl (ab 1947) hat eine history
    http://www.jbl.com/home/history.aspx?Language=ENG&Country=DE&Region=EUROPE
    einhergehend mit der Lautsprecherentwicklung ist die Entwicklung der Halbleiter zu nennen, z.B. die Erfindung des Transistors (1947), die auch immer höhere Endstufenleistungen, Vorverstärker etc ermöglichte und die Röhrentechnik ablöste.
    Dort setzt auch die Lichttechnik an: dank Triacs wurden Dimmer und Lichtsteuerungen möglich - auch ohne riesige "Lastpotis".

    ansonsten gibt es hier einen Bericht:
    http://www.dthg.de/fachverband/news/news.php?newsID=135&mode=
    demnach gibt es einen
    „Förderverein zum Erhalt Historischer Theatertechnik und Theaterarchitektur e.V.“, gegründet von Walter Gerriets,
    unter http://www.gerriets.de/de/unternehmen…beleuchtung.php
    und
    "die Geschichte der Tontechnik erklärt. Dieses Tondokument wurde von Jürgen Hanelt vom Verband deutscher Tonmeister e.V. für den DTHG-Stand auf der SHOWTECH 2007 in Berlin erarbeitet"
    vielleicht findest du da ja was informatives?

    EDIT: mechwerkandi hatte im anderen Thread noch diesen netten Link gepostet:
    http://www.medienstimmen.de/ela/

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

    Einmal editiert, zuletzt von djobi (27. März 2008 um 15:27)

  • falcocgn
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    • 27. März 2008 um 13:05
    • #8

    Bei meiner Weiterbildung habe ich das Buch "Bühnentechnik" von Bruno Grösel kennengelernt. Kostet 64,80 Euro und z.B. beim VPLT oder DTHG auf deren Seiten erhältlich. Da wird es schon sehr historisch.

    Grüße,
    Falco

    - DAS Fachbuch für die Veranstaltungstechnik https://www.europa-lehrmittel.de/Fachkunde-Vera…technik/60877-1

  • binson
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    • 27. März 2008 um 14:53
    • #9

    Wer sich für die PA-Technik von Pink Floyd seit Beginn (1967) interessiert, dem seien folgende vier Artikel aus der Zeitschrift "Sound On Stage" ans Herz gelegt:

    Teil Eins

    Teil Zwei

    Teil Drei

    Teil Vier

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • maccaldres
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    • 28. März 2008 um 14:26
    • #10

    lustig ist (aus heutiger sicht) natürlich auch das man früher in theatern nicht


    "pzzsssssst" (also diese aufforderung das jemand leise sein soll) machen durfte

    DENN damals waren die lampen ja gasbetrieben und wenns gezischt hat sind alle GAAAAANZ schnell gerannt

    heutzutage wird man verdammt blöd von der darstellern angeschaut :lol: :lol:

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • karel noon
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    • 28. März 2008 um 16:49
    • #11

    und ich hatte es eher so im kopf das das geräusch pssst deswegen nicht verwendet wird, weil es sich unglaublich gut durchsetzt, einleises pssst geht bis in die hinterste reihe, deswegen ist es gerade für den eigentlich angedachten "wortzweck" völlig ungeeignet.

    ein leises "ruhe" funktioniert da durchaus besser :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • cheesy
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    579
    • 28. März 2008 um 18:07
    • #12

    Soweit ich weis, haben die alten Lampen (Gasdrucklampen ?) eher ein pfeifendes Geräusch von sich gegeben, daher sollte man auch heute noch beim Betreten der Bühne nicht den aktuellen Ohrwurm vor sich hin pfeifen :D

    Das zischenden Geräusch eines "Pssst" könnte eher mit fallenden Gegenständen aus dem Bühnenturm in Verbindung gebracht werden. Ich habe eine Geschichte gehört, wo Bühnentechniker sich bei einem solchen Geräusch durch einen Sprung auf die Seitenbühne vor zwei fallenden Bühnengewichten gerettet haben. Die Gewichte hatte jemand auf den Rand einer Rauchklappe gelegt... (Wie weit dies ein modernes Märchen ist, kann ich nicht einschätzen).

    Gruß
    Cheesy

    Achso BTT: Ich denke gerade im Tonbereich wird man bestimmt bei den Anfängen des Kino-Ton fündig, da hier die ersten leistungsstarken Lautsprecher entwickelt wurden (Hornsysteme etc...)

  • tufkaklto
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    7.116
    • 28. März 2008 um 21:03
    • #13

    Nebel kam auf, d es früher mal üblich war, in einfacheren Theatern beim Publikum anfangs mal zu nebeln, und zwar zum Zwecke der Desinfektion gegen Läuse usw.
    Das wurde mit hochwertigen Alkoholen gemacht, die erwärmt wurden.

    Bis man draufkm, dsa der effekt in Verbindung mit Licht auch gut ist :D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • subkontrabob
    Beiträge
    508
    • 30. März 2008 um 09:25
    • #14

    zum Thema Grossbeschallung im 3. Reich:

    S. 160 - 168 aus "Elektrische Klangmaschinen - die Pionierzeit in Deutschland und Österreich" (Peter Donhauser, Böhlau Verlag, ISBN978-3-205-77593-5)

    mit interessanten Details und Fotos.

    Stichworte:

    Löschstrahler, "Maximus Titan", Pilzlautsprecher

    Gruss,

    Robert

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