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Der preiswerte Großmembraner für Gitarre

  • stepu
  • 17. April 2008 um 17:00
  • guma
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    • 22. April 2008 um 15:30
    • #21
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Habe den grad mal überflogen.

    Das finde ich schade :D:D

    Zitat von "Christopher Hafer"

    Finde ich erstmal gut, dass Du Dir die Mühe gemacht hast und einige essentielle Informationen zusammengetragen hast.


    Oh, Danke :roll:

    Zitat von "Christopher Hafer"

    Deine Einteilung "GM f. Gesang/Instrumente/Schönfärbung"
    ist allerdings etwas irreführend.


    Du meinst, Du findest sie irreführend.

    Zitat von "Christopher Hafer"

    Ich würde einteilen in
    .....Präsenz-Höhenanhebung...

    ein Versuch der Toleranz gegenüber Andersdenkenden ?

    Zitat von "Christopher Hafer"

    U89 + Derivate (z.B. C414ULS/XLS, TLM170, m930...) Die Gruppe der eher neutralen GMs, wobei sich auch hier Unterschiede auftun.

    Dann wären wir ja wieder bei der alten Zweiteilung Gesangs- und
    Instumentengroßmembran, die meiner Meinung nach noch weniger hilfreich ist. Ich finde TLM170 und 414XLS/ULS gehören nicht in eine "funktionelle" Gruppe

    ...Nö, ich finde meine Einteilung einfach praxisgerechter. :wink:

  • christopher hafer
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    • 22. April 2008 um 15:55
    • #22

    Guma,

    als erstes kannst Du bitte aufhören mir stereotyp Intoleranz zu unterstellen!

    Zitat

    Dann wären wir ja wieder bei der alten Zweiteilung Gesangs- und
    Instumentengroßmembran, die meiner Meinung nach noch weniger hilfreich ist.

    Diese Einteilung "neutrale" GM für Instrumente, verfärbene für Vocals wäre nicht nur meiner Meinung nach irreführend. Es gibt nicht "die" Stimme und es gibt nicht "das" Instrument - oder, zurück zum Thema "den" Amp. Eine dritte Kategorie macht das IMHO nicht besser - im Gegenteil!

    Die Unterschiede einiger GM-Typen sind zum Teil so gering, dass eine qualitative Einschätzung schon im Studio sehr schwerfällt. Das gilt erst recht auf einer Bühne vor einem Git-Amp!
    Wir bewegen uns hier also auf ähnlichem Niveau wie bei der Bassdrum-Mic-Geschichte: JEDES Mikro kann funktionieren.
    Aber vielleicht sind wir uns da mal einig.

    Gruß,

    Ch.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Lamia
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    • 22. April 2008 um 16:38
    • #23

    Ich steh in letzter Zeit auf das C414B-ULS an der E-Git.
    Hatte eins herumliegen und selten Verwendung dafür (live) also hab ichs vor einen Hughes & Kettner Switchblade mit Framus 2x12er Boxerl gehängt und eigentlich nur mehr laut gemacht.
    Hat mir gefallen und spart ein Stativ. (Warum ein 906er kaufen wenn man ein 414er hat).
    Ich finde auch die Aufnahme von Umgebungslärm selbst auf Kleinclubbühnen vernachlässigbar.

    Schon klar, daß das jetzt keine echte Antwort auf die Originalfrage war aber in meinem Fall war's der günstigste Weg.

    - Alex -

  • guma
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    • 23. April 2008 um 09:40
    • #24

    Nachdem 414 bei 'preiswerte Großmembraner' ziemlich OT ist und die Kugeldiskusion auch nicht so wirklich zum Thema gehört, komme ich mal zum Thema zurück und fasse noch mal zusammen:

    Alle Großmembranmics haben einen deutlich weniger linearen Frequenzgang als Kleinmembrankondensatormikros. Sie sind aber im für E-Gitarre relevanten Frequenzbereich meist linearer als der typische Vertreter der dynamischen Fraktion. Die meisten der billigen Exemplare ( angestrebte Preisregion war 100 - 150 € ! ) haben die typische "Gesangshochtonanhebung" oberhalb 5 Khz ( Ich weigere mich weiterhin den Ausdruck "Präsenzanhebung" zu gebrauchen, denn die beginnt meiner Meinung nach und sinvollerweise bei den handgehaltenen Vertretern schon bei 1-2Khz. ) Diese Hochtonanhebung lässt sich für den Anwendungsfall E-Gitarre sehr leicht mit dem primitivsten Kuhschwanzhöhenregler eines sehr einfachen Mischpultes bekämpfen und ist daher imo für die E-Gitarren-Anwendung nicht so relevant. Relevanter finde ich die Pegelfestigkeit des Impedanzwandlers, die ich mir bei billigen Chinatypen schon als kritisch für diese Anwendung vorstellen könnte.

    Hat inzwischen mal jemand das AT2020 oder die AKG perceptions probiert ?

  • Wurst Werner
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    • 23. April 2008 um 10:07
    • #25

    Hatte das ja schon mal gepostet, scheint aber nicht wirklich jemanden zu interessieren. Anyway...Auf der Tools Seite (http://www.tools4Music.de) kann man unter "Mehrwert" -->Ausgabe 2/2006 "Gitarrenabnahme" diverse Soundbeispiele von GTR-Mikes anhören.

    Folgende Mikros:

    1. Shure SM-57
    2. Sennheiser MD-441
    3. Sennheiser MD-421
    4. AKG Perception
    5. Audio Technica AT-4050
    6. beyerdynamic M-201
    7. Rode NT-2a
    8. Rode NT-3
    9. Neumann U-87
    10. Neumann TLM-103

    Grüße
    WW

    PS: Meine Favoriten sind das Rode NT2a und das TLM-103

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  • wora
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    • 23. April 2008 um 10:19
    • #26

    [off topic:]
    hmmmm. das 4050 klingt da aber seltsam kraftlos und undefiniert... das kenn ich so nicht.
    [/off topic]

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Wurst Werner
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    • 23. April 2008 um 10:50
    • #27

    wora: Mal wieder der Beweis, dass das was live funktioniert im Studio mit unter nich so dolle ist. Hab selbst zwei 4050, im Studio tolle OverHeadMikes aber vor GTR Amps zumindest bei mir stets unbefriedigend. Zudem hängt gerade beim Gitarrenamp das Ergebnis sehr stark von der Positionierung ab.

    Ich bin ja ein fauler Sack, wenn es um GTR Aufnahmen geht, dann packe ich meist vier Mikros vor den Speaker (57, 421, 509 und TLM) ohne sonderlich auf deren Position zu achten. Kurz alle Mikros auspegeln und einfach mal hören. Da ich auf dem Weg vom Aufnahmeraum in die Regie schon vergessen habe, auf welchem Kanal welches Mikro genau anliegt, bin ich jedesmal erstaunt, wie oft man nur aufgrund des Sounds daneben liegt. "Das klingt jetzt wie ein 509"...geht man im den Aufnahmeraum, merke ich oft, dass ich mal wieder daneben liege :D
    Meist klingen dann nur ein oder zwei Mikros gut, die ich dann für die Aufnahme verwende. Relativ oft ist das SM57 dabei, das zweite Mikro dagegen fast immer zufällig...

    Außerdem: Lothar Matthäus. ER sagte bereits "der Gürtel muss zu den Schuhen passen". Die richtige Kombination von Gitarrist, Amp&Box + Mikro machen DEN Sound. Ein Patentrezept gibt es (Gott sei dank) nicht.

    Viele Grüße
    WW

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  • stepu
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    • 23. April 2008 um 11:08
    • #28

    Moin, moin,

    interessant, wie die geschmäcker auseinander gehen.
    Für mich hat sich ein kleiner Zwischenstand ergeben:

    - Rode NT2a ist scheinbar wirklich ein Livetipp für E-Gitrarren Mikrofonierung.
    - Es gibt definitiv Leute, die neben dem SM57 ein anderes Mikro als IHR Mikro gefunden haben (siehe z.B. SK).
    - Als preisliche Alternative zum 57er hat sich allerdings noch kein Kandidat wiklich durchgesetzt.

    Mal sehen, was sich noch so für Meinungen auftun...


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • erik
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    • 23. April 2008 um 11:30
    • #29

    preisliche Alternative zum SM57 wäre das e606. Benutz ich lieber, zumindest an Bratgitarren.

  • markus olk
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    • 23. April 2008 um 13:17
    • #30

    Ein Kollege hatte vor einiger Zeit ein paar Billigst-Großmambraner nebst SM57 zur Mikrofonierung von Metal-Gitarren-Sound, eher die härtere Schiene.

    Ich glaube es waren Fame oder so ähnlich, auf jeden Fall ne Hausmarke und in der 40€ Region. Waren silber und Spinne war schon dabei. Dürfte da ja nicht sooo viel geben.

    Die Dinger waren erstaunlich gut, was Pegelfestigkeit und Sound ohne EQ betrifft.

    Er benutzt sie seit dem regelmäßig, kann gerne mal nachhören, was es genau war.

    Nachts ist es kälter als draussen, und 22,6274157 hoch zwei ist auch fast 512.

  • Peerless
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    • 23. April 2008 um 13:31
    • #31

    in wie fern spielt der mic pre bei der ganze geschichte eine rolle ? ich habe bei günstigen pulten das gefühl der sound würde spitz klingen auch wenns ein teures mic ist.... vielleicht deshalb auch hier eher der griff zum dynamischen mic, da dies dort weniger auffält ?

    http://www.ae-rental.de

  • Wurst Werner
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    • 23. April 2008 um 13:45
    • #32

    Bei den aktuellen "BilligPulten" (Behringer, Peavey, Phonic usw.) sind die tatsächlichen Unterschiede der PreAmps messtechnisch zu Profizeugs erschreckend gering. Ich denke, was sich messtechnisch nicht darstellen lässt, dürfte umso schwieriger mit Gehör heraus zuhören sein. Den größten Einfluss auf den Sound haben die Lautsprecher! Vergleicht man den Klirr von MikroPreamps mittlerweile im Nachkomma Bereich, so sind PALautsprecher dagegen die reinsten Klirrbomben...

    Ich bin auch der Überzeugung, dass in dem Roland M400 Thread angedachte Pultvergleich (korrekter Pegelabgleich vorausgesetzt) nur zu dem Ergebnis kommt, dass man keinen Unterschied zwischen den Preamps hören wird. Aber das ist jetzt ein ganz anderes Thema...

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  • oton
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    • 23. April 2008 um 18:13
    • #33
    Zitat von "Wurst Werner"


    Ich bin auch der Überzeugung, dass in dem Roland M400 Thread angedachte Pultvergleich (korrekter Pegelabgleich vorausgesetzt) nur zu dem Ergebnis kommt, dass man keinen Unterschied zwischen den Preamps hören wird. Aber das ist jetzt ein ganz anderes Thema...

    der Überzeugung bin ich auch .... nachdem schon die Unterschiede zu höchstpreisigen Studiopreamps kaum noch zu hören sind. Aber da geht es ja auch um EQ/Kompressoren & FX, und da kann es ja durchaus mehr Unterschiede geben. Mal sehen .. ;-))

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

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