Hallo zusammen,
ich hatte vor einiger Zeit in einem Threat schon einmal angemerkt, dass ich hin und wieder an Akkuboxen rumtüftle und wollte nach und nach die einzelnen Kisten mal vorstellen. Das Ganze ist zwar nicht unbedingt ein Veranstaltungstechnikprojekt, aber ich denke, dass das halbwegs hier her passt.
Angefangen hat alles vor ca. 14 Jahren mit G1 und mittlerweile bin ich glaube ich bei der sechsten Kiste angekommen.
Leider ist nicht alles dokumentiert, aber mal schauen was ich noch so an Infos zusammen bekommen kann.
Fangen wir mal mit der aktuellsten Version an:
G6
Zielsetzung:
Gewicht < 8kg
Voll Rucksacktauglich
USB Ladeschnittstelle für Ipod / Iphone und Co.
EQ, Preamp
Vernünftig klingend
Verbaute Komponenten:
Aufgrund der diversen Projekte in der Vergangenheit hatte sich einiges an Testmaterial angesammelt, weswegen ich für diese Box eigentlich nichts neu kaufen musste.
Lautsprecher:
Bestückung: Monacor Carpower Proneo-6
(erstklassiger Mitteltieftöner mit sehr niedrigem Gewicht und guten Parametern, leider nicht ganz günstig)
Monacor DT-284 Hochtonkalotte (wenn vernünftig verbaut ein guter Hochtöner)
Die Weiche konnte aufgrund der recht linearen Komponenten ziemlich einfach ausfallen.
Elektronik:
Das Ampmodul basiert auf dem Philips TDA1562Q, welcher je nach Spannung und akzeptierten Verzerrungen ca. 50 Watt an 4 Ohm liefert und als Ruhestrom nur ca. 150mA konsumiert.
http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/philips/TDA1562.pdf
Der Equalizer basiert auf dem LM1036 IC. Da es leider keine fertigen Platinen gibt musste ich wieder per Hand rann.
http://www.national.com/ds/LM/LM1036.pdf
Des Weiteren ein 0815 Transistor Vorverstärker, da moderne MP3 Player ja leider kaum Pegel ausgeben.
Dazu kommt ein kleiner DC/DC Steller, der die Spannungsanzeige und die USB Buchse mit 5 Volt versorgt. Eine entsprechende Beschaltung der Datenleitungen der USB Buchse damit auch Apfelprodukte geladen werden können gibt es auch.
Als letztes noch ein par LEDs:
Grün: Amp an
Rot: Clip
Gelb: wird geladen
Akku:
3,5 Ah 12V von Panasonic. Hält auch bei brauchbarem Pegel etliche Stunden
Gehäuse:
9mm Birkenmultiplexgehäuse lackiert mit Warnex Strukturlack
So kompakt wie möglich gebaut, damit es gut mitzunehmen ist.
(Mit Absicht kein vollflächiges Gitter oder ähnliche Dinge, da dies eine Menge Volumen kostet und das Abstrahlverhalten der Kalotte durch Kanten an den Seiten massiv verschlechtert würde)
Abmessungen:
24 x 19 x 36 cm
Realistisches Innenvolumen: 8 Liter
60 Hz Tuningfrequenz des Bassreflexports
Gesamtgewicht inklusive Allem: 6,1 kg
Ergebnis:
Die Box ist ein ganzen Stück leichter als gewünscht geworden, passt gut in einen Rucksack, klingt auch im Bass mit leichtem EQ Einsatz erstaunlich gut und produziert auch einen guten Maximalpegel. Ich war selten so zufrieden mit einem Selbstbau wie bei dieser Box!
Fotos: (noch etwas groß, muss ich noch verkleinern)
http://www.extreme-webhosting.de/thomas/Akkubox/IMG_0715.jpg
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G5 habe ich in den letzten Tagen auch fertig gestellt, aber dazu später mehr.