Wo ist denn der Inhalt dieser DIN zu finden? Habe nur ein Inhaltverzeichnis gefunden ...
Groundstack absichern? Welche Vorschriften?
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martin
Die EM ist zwar schon rum, aber unabhängig davon. Wenn du dein Equipment an den Veranstalter vermietest, ist das Zeug für die Dauer der Vermietung in seinem unmittelbaren Besitz. Das heißt, bei einem Schaden greift seine Haftpflichtversicherung gar nicht.
Das würde nur dann funktionieren wenn du mit deinem Equipment die Veranstaltung beschallst, sozusagen als Dienstleistung mit Eigenmaterialeinsatz, keine Vermietung.Grüße
Traedei
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Hallo,
So haben wir es letztlich auch gemacht. Erstens dafuer gesorgt, dass nix umfallen kann, zweitens deutlich oefter vorbeigeschaut als eigentlich ausgemacht war. Das trieb zwar bei gleichbleibendem Preis die Arbeitsstunden in die Hoehe, war aber ganz gut so. Nach etlichen regenguessen und Unwettern die Traverse und die Gurte checken, Limitereinstellungen ueberpruefen, DJ auf die Finger klopfen, wenn er mal wieder das Digipult ins Clipping schickte

Gut gelaufen, bissl real life Veranstaltungspraxis erworben, war ganz OK.
Die Haftpflicht des Veranstalters hat mich in erster Linie wegen möglicher Personenschäden interessiert. Das sind ja die Sachen, wo es dann um die grossen Summen geht. Und natuerlich wollt ich schon mal aus Prinzip vermeiden, dass sich da jemand verletzt. Haben die aber ganz gut gemacht. War dann ein angenehmes Arbeiten mit dem Veranstalter.
danke
martin -
Schön das alles gut gelaufen ist. Zum Thema Haftpflicht noch kurz.
Wenn Ihr die Beschallung mit eurem Material ( wie gesagt nicht im Rahmen eines Mietvertrages mit dem Veranstalter) durchführt und es entsteht ein Schaden an Personen oder Fremdmaterial jedweder Art, greift auch die Haftpflicht des Veranstalters nicht.
Hier hilft nur eine Betriebshaftpflichtversicherung euererseits. Die ist aber sauteuer. Wir zahlen ca. 500 Euro im Jahr.
Am besten ist immer wieder: Vermieten an Veranstalter, dieser muss eine Elektronikversicherung für Veranstaltungen abschließen. Da sind die meisten Risiken wirklich gut abgesichert.
Grüße aus Bayern
Traedei
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martin;
Zum Thema Trapezförmige Topteile sichern.Nimm sehr breite Spanngurte um die Auflagekraft zu erhöhen, ich finde diese 2 Tonnengurte ganz gut, sind um die 5cm breit wenn ich das richtig in Erinnerung habe...
An meinen Topteilen sind links und recht Flugschienen, da kommt an den Enden jeweils ein Schiffchen mit Ringöse rein, und die beiden Ösen werden mit einem Schraubnotglied verbunden. So liegt der Gurt zwischen den Ösen, mittig auf der Flugschiene.
Ich würde den Gurt auf keinen Fall durch die Griffschaalen führen, das hilft zwar gegen verrutschen, nur brechen die Griffe schnell aus, da sie selten sehr stabil ausgeführt sind.
Da würde ich eher dazu raten, das Topteil nachträglich mit einer Einrichtung zu versehen, die das verrutschen des Gurtes verhindert.
Ein simpler U-Bügel aus Metall vernünftig verschraubt sollte Abhilfe schaffen.Nichts desto Trotz sollte das Stack im Idealfall erst garnicht wackeln und auch nicht durch Konzertbesucher erreichbar sein. Die Frage ist ja eher, warum wackelt das Top, und nicht wie verhindere ich das ohne das warum zu Hinterfragen.
Meist sind wackelige Zeltböden, Palettenbauten um auf Stackinghöhe zu kommen etc. das Problem.
Mann kann schonmal als Untergrund ein Bütec-Podest mit Varifüßen verwenden, oder Steckfüße vernünftig unterfüttert, dann steht alles gerade und vernünftig. Durch die 2m langen Podeste ist der Hebelarm in der Mitte auch geringer, die Boxen schwanken weniger. (Du musst aussen am Tisch-Fuß einen längeren Hebelarm haben um die Box in der mitte um einige Grad zu kippen).
Steht das Stack auf einer Palette oder gar nur auf einem Bass, wackelts viel viel schneller. Auch Konzertbesucher können dann einzelne Stacks schneller umwerfen, wenn sie dagegen rempeln. Probier das mal wenn das Stack auf einer Bütecplatte steht, die Welt sieht dann ganz anders aus. -