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Anwenderfrage: wie viele Q-Sub für Q10?

  • wora
  • 4. Juni 2008 um 09:21
  • wora
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    • 4. Juni 2008 um 09:21
    • #1

    in den letzten beiden wochen hatte ich zwei gigs mit Q10 in räumen für ca. 300 und 500 zuschauer.
    mit den tops kam ich sehr gut zurecht, aber mit den bässen kam ich irgendwie nicht klar.
    mir fehlte ganz einfach der kick der bassdrum.
    am ersten termin war es je ein sub zu einem top, beim zweiten forderte ich dann min. 2 bässe pro top. aber auch mit 2 bässen war kein nennenswerter druck da.
    das kenne ich von anderen systemen ganz anders, wenn man da mit vier 18"ern oder gar nur 4x15" ankommt, bekommt man einen wunderbaren kick raus.

    gibt es einen trick?
    vielleicht eine controllereinstellung?

    und bitte jetzt nicht gleich wieder "d&b ist ja sowieso müll" usw...

    am liebsten wären mir anwendertipps, denn ich werde demnächst, aus gründen die hier nix zur sache tun, noch öfter mit den systemen arbeiten.
    z.b. wie viele bässe braucht man zu den tops?
    oder ist für den zweck zwingend der B2-woooofwer erforderlich?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (4. Juni 2008 um 09:31)

  • gogu
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    • 4. Juni 2008 um 09:30
    • #2
    Zitat

    aber mit den bässen kam ich irgendwie nicht klar.
    mir fehlte ganz einfach der kick der bassdrum.

    Hallo wora,

    diesen Eindruck habe ich auch. Wir haben ein ähnliches Setup: 2xQ7, 4xQ-Sub.

    Ich habe das beim Händler und bei d&b moniert, worauf ich als Antwort erhielt, ich sei der erste, der dies so feststelle....

    Ich dachte, es läge daran, daß man mit 18" grundsätzlich nicht so einen knackigen Kick hinbekommt. Ich kannte bis dato nur 15". Aber offensichtlich ist dem, Deinen Ausführungen folgend, nicht so.

    Ich bin schon sehr gespannt auf die Antworten!

    Mit besten Grüßen
    gogu

  • 4Art
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    • 4. Juni 2008 um 09:48
    • #3

    Ein befreundeter Verleiher von uns aus Deiner Ecke fährt wenn immer möglich auch bei kleinen Setups (auch wenn's manchmal nicht bezahlt wird) mit drei Subs pro Seite und CSA-Setup. Das kickt und rumst dann eigentlich anständig...

  • guma
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    • 4. Juni 2008 um 12:07
    • #4

    @ wora

    1. 2 subs für 1 Q10

    2. Da die Abstimmung nicht so auf Tiefbass wie bei den Dir bekannten Ritterbuschbässen getrimmt ist, mußt Du den Tiefbass im EQ dazu tun ( z.B. über den frei zugänglichen parametrischen EQ im D12.

  • wora
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    • 4. Juni 2008 um 12:57
    • #5

    es könnte also eine frage des richtigen setups sein.

    der tiefbass ist im übrigen nicht unbedingt mein problem, die bassgitarre kam ja mit ausrichendem schwung rüber. mir fehlte einfach der attack der bassdrum, nicht die tiefe...
    das weder die bassdrum noch das mikro dafür verantwortlich ist, konnte ich auf anlagen von RCF und Syrincs hören. dort hat sie schön gekickt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 4. Juni 2008 um 13:34
    • #6

    Dann könnte es auch eine Frage der Trennrequenz sein. Die kann man im D12 zwischen 100Hz und 130Hz hin und her stellen. Probier das mal aus. ( Standardbetrieb ist 130Hz, Umschaltung in dem man im Q10-Kanal '100Hz' einschaltet. )

  • wora
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    • 4. Juni 2008 um 13:44
    • #7

    alles klar, danke für den tipp.
    werde ich dann mal probieren, sobald ich wieder ne anlage vor der nase habe.
    von d&b war ich es halt bisher gewohnt, das man keine eingriffsmöglichkeiten hatte. so kam ich erst gar nicht auf die idee, das man da etwas verstellen könnte...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • oton
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    • 4. Juni 2008 um 14:11
    • #8
    Zitat von "4Art"

    Ein befreundeter Verleiher von uns aus Deiner Ecke fährt wenn immer möglich auch bei kleinen Setups (auch wenn's manchmal nicht bezahlt wird) mit drei Subs pro Seite und CSA-Setup. Das kickt und rumst dann eigentlich anständig...

    Mache ich bei kleineren Setups auch so, CSA klingt einfach um einiges "knackiger". Dann am D12 noch ein wenig Bässe unten rein, dann speilt das einwandfrei. Obwohl für viele kleinere Sachen wie Jazz etc. der weichere Sound des QSubs auch durchaus passend sein kann.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
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  • Hami
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    • 4. Juni 2008 um 17:16
    • #9

    Ich hatte im Test 1x Q7 mit einem Bass je Seite, das ging gar nicht für alles außer akustischen Sachen.

    Beim zweiten Test hatte ich zwei Bässe zur Verfügung und habe den EQ in der D12 angespitzt, und zwar im Bass um einiges. Dadurch hatte ich einen kräftigen Bass ohne Verzerrungen, der bei Nullstellung nicht möglich schien. => da kann man mächtig etwas am Sound ändern, ohne direkt ins Clipping zu kommen, so mein Eindruck.

    Also noch einmal: ruhig an den Einstellungen in der D12 probieren, wenn keine anderen tools zur Hand. Dürfte auf Q10-Setups übertragbar sein, da es ja nur um den Bass geht.

    Gruß,

    der Hami

  • guma
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    • 4. Juni 2008 um 18:06
    • #10
    Zitat von "Hami"

    Dadurch hatte ich einen kräftigen Bass ohne Verzerrungen, der bei Nullstellung nicht möglich schien. => da kann man mächtig etwas am Sound ändern, ohne direkt ins Clipping zu kommen, so mein Eindruck.

    Ja, das wars genau, was ich auch noch sagen wollte:

    Die Bässe nehmen die Eq-Aktionen nicht übel. Deswegen finde ich es auch nicht schlimm, dass sie nicht so auf "fett" getrimmt sind, wie man das von den B1-en früher kennt. Ich mache mir das selbst, wie ich das brauche.

  • wora
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    • 5. Juni 2008 um 09:59
    • #11

    könnt ihr hier einen tipp abgeben, wie die controllerwerte einzustellen sind?
    also frequenz und bandbreite?
    der gain geht dann natürlich nach geschmack.

    ich habe ja seltenst zeit auf dem gig lange rumzuprobieren und ich weiss wie lange es dauern kann, bis man sich korrekte controllerwerte erarbeitet hat.
    wenn man es richtig machen möchte, bräuchte man ein richtiges messystem.
    aber zumindest wäre das wissen über die tuningfrequenz wichtig, um den bass nicht zu beschädigen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 5. Juni 2008 um 11:08
    • #12

    Der einzige Zugriff auf die Weiche ist die 100/130 Hz Geschichte. Zusätzlich gibt es pro Amphälfte einen Vierband-param. EQ. Du hast also für die "Q-Sub Hälfte einen Komletten "Vierfiltersatz". Wie und wieviel du davon einsetzt, hängt natürlich auch von der akustischen Umgebung ab. Ich habe da keinen systembezogenen Geheimtipp.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 5. Juni 2008 um 12:38
    • #13

    Viele Hersteller schieben etwas an (ca 3 bis 6 dB) bei Tuningsfrequenz mit Bandbreite von Q2 bis 3. Zweite EQ kann man dort einsätzen wo es mangelt. In diesem Fall würde ich was um die 65 Hz versuchen.

  • gogu
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    • 10. Juni 2008 um 18:44
    • #14
    Zitat von "oTon"

    Mache ich bei kleineren Setups auch so, CSA klingt einfach um einiges "knackiger". Dann am D12 noch ein wenig Bässe unten rein, dann speilt das einwandfrei. Obwohl für viele kleinere Sachen wie Jazz etc. der weichere Sound des QSubs auch durchaus passend sein kann.

    Ich finde 3 Bässe pro Seite für eine Q-7 Basisanwendung übertrieben. Dann dient der 3. Bass im CSA Mode fast ausschließlich zur Charakteränderung des Basssounds und dazu brauche ich auch noch eine zusätzliche D12. Ganz ehrlich: wirtschaftlich und materialseitig ist das nicht zu rechtfertigen.

    Wenn man das Material nicht selber bezahlen und aufbauen muß, fällt so eine Empfehlung sicher leicht ;)

    Das Problem liegt für mich auch nicht im Tiefbassbereich. Mir der fehlt der mittige Kick der BD. Genau so wie wora es beschrieben hat.

    Den hatten wir vorher, aber seit Q haben wir ihn nicht mehr.

    Wenn oTon dann noch den weichen Bass des Q-Sub für Jazz empfiehlt, wird mir ganz schlecht. Da kommt so ein Gefühl von vollkommener Fehlentscheidung hoch. Weil in weicher Bass ist so ziemlich das letzte, was man in rockiger Mucke braucht, gelle? ;)

    Mit besten Grüßen
    gogu

  • oton
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    • 10. Juni 2008 um 21:52
    • #15
    Zitat von "gogu"


    Das Problem liegt für mich auch nicht im Tiefbassbereich. Mir der fehlt der mittige Kick der BD. Genau so wie wora es beschrieben hat.
    Den hatten wir vorher, aber seit Q haben wir ihn nicht mehr.

    Wenn oTon dann noch den weichen Bass des Q-Sub für Jazz empfiehlt, wird mir ganz schlecht. Da kommt so ein Gefühl von vollkommener Fehlentscheidung hoch. Weil in weicher Bass ist so ziemlich das letzte, was man in rockiger Mucke braucht, gelle? ;)

    ich verwende die QSubs genauso für schmeichelnden Loungejazz wie für wüsten Rock´n Roll. Nimm einfach den EQ und stelle die Subs so ein wie du sie haben willst, wie guma schon bemerkt hat ist das ohne Probleme möglich. Die CSA hat auch übrigens noch andere Vorteile ausser Sound.

    Ich hatte auch schon kleinere Clubgigs mit 2x QSub pro Seite + Q7, dann musste ich die Bässe halt eq´en, habe vorher nachgesehen, 43 Hz +3dB, 80Hz +4dB und 100 Hz -3dB, dann machte das auch Hallo. Trennnung bei 100 Hz.

    Alternativ wenn es geht lege ich die 4 Bässe als Monocluster vor/unter die Bühne, dann muss ich meistens ausser der kleinen Dip bei 100 Hz nichts mehr verbiegen. Dann noch die 2 äussersten ganz leicht delayed, dann stimmt auch die Abstrahlung.

    und für die BD habe ich ja auch immer noch einen Kanal EQ ...

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