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Filterdesign nach Le Cleac´h

  • Gitarrenschlumpf
  • 16. Juni 2008 um 16:38
  • Gitarrenschlumpf
    Beiträge
    166
    • 16. Juni 2008 um 16:38
    • #1

    Moin,

    ich bin im Netz auf eine recht interessante Sache gestoßen. Meine eigene Meinung halte ich erstmal zurück und würde gern eure Meinung dazu hören. Vielleicht gibt´s ja sogar Leutchen, die das schonmal probiert oder gehört haben.

    Hier der Link: http://freerider.dyndns.org/anlage/LeCleach-DE.htm

    Besten Dank!

  • Gitarrenschlumpf
    Beiträge
    166
    • 17. Juni 2008 um 16:03
    • #2

    Nochmal hoch damit. Traut sich keiner? Oder hat keiner Zeit, sich das reinzuziehen? Wenn es Diskussionen über IIR und FIR mit mehr oder weniger gleichphasigen Controllersettings gibt, dürfte das doch hier nicht uninteressanter sein, oder?

    Einmal editiert, zuletzt von Gitarrenschlumpf (19. Juni 2008 um 11:41)

  • rockline
    Profi
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    Beiträge
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    • 17. Juni 2008 um 21:24
    • #3

    Liest sich interessant, ist aber auf den ersten Blick nicht ganz verständlich. Soweit ich das verstanden habe geht das nur mit zweiweg-aktiv PA!?

    Die Frage bleibt, wie ist das horizontale Abstrahlverhalten einer ausgewachsenen PA nach solchen Maßnahmen?
    Sobald ich Zeit habe studiere ich das genauer....
    Stefan

  • Gitarrenschlumpf
    Beiträge
    166
    • 17. Juni 2008 um 21:31
    • #4

    Na das ist doch mal n Anfang. Danke dir schonmal ... und warte gespannt auf Manfred! :wink:

    Ja, geht nur mit 2- oder 3-Wege-PA. Aber eigentlich trennt doch jeder mindestens Topteil und Bass. Von daher hat man ja schon 2 Wege. Wenn man in diesem pdf für Weg 3 einen blöden Wert eingibt (0 oder 50000 Hz oder so), sieht man, wie sich das Ergebnis anpasst und der 3. Weg wegfällt.

  • Sound-Klinik
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    • 18. Juni 2008 um 06:25
    • #5

    Ich habs noch nicht durchgelesen - aber die Sache mit dem phasengedrehtem Mitteltöner kenne ich von diesem "Fillerdriver"-Konzept.

    Filterdesigns sind immer Kompromisse - man kann nie alle Probleme gleichzeitig lösen. Ich hab mir das Dokument mal runtergeladen.

  • tufkajck
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    • 18. Juni 2008 um 15:41
    • #6

    Ich finde das Quatsch.
    Ein Filter muss zum Frequenzgang des vorhandenen Lautsprecher passen, da er sich mit diesem addiert.
    Deshalb gibt es keine Wunderfilter sondern nur passende und weniger passende.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 18. Juni 2008 um 16:59
    • #7
    Zitat von "Jack"

    Ein Filter muss zum Frequenzgang des vorhandenen Lautsprecher passen, da er sich mit diesem addiert.


    Richtig - aber es gibt mehrere Ansätze (glatter Leistungsfrequenzverlauf, glatter Amplitudenverlauf, glatter Phasenverlauf ... alles gleichzeitig geht nicht).
    Filter mit niedriger Ordnung können ggf. ein besseres Zeitverhalten hinlegen ... dafür geht der Amplitudenverlauf (wg. der Überlappung - dto. bei ungeraden BW) außerhalb von 0° dann den Bach runter.
    Ebenso muß das Filterverhalten der LS-Chassis ins Gesamtdesign einbezogen werden.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. Juni 2008 um 17:19
    • #8

    Alle 3 Bedienungen (Leistung, Spannung, Phase) sind mathematisch nicht möglich, aber 2 davon. Deswegen gibt keinen perfeckten Filter, alles nur Kompromisse und bessere davon sollte man treffen.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
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    • 18. Juni 2008 um 18:28
    • #9
    Zitat von "Jonnytrance"

    Alle 3 Bedienungen ...

    :D

  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. Juni 2008 um 18:35
    • #10

    Upss :oops:
    hab ja vergessen, dass wir hier im Rechtschreibforum sind.
    Bedinungen soll heißen :wink:

  • sebastian
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.078
    Marktplatz Einträge
    2
    • 18. Juni 2008 um 19:07
    • #11

    Hallo,

    hab jetzt nicht die Lust - weil ich kein weiteres Filterkonzept benötige - mich
    intesiv mit der Materie auseinander zu setzten. Aber kann es sein, dass
    das hier besprochene Filter instabil ist? Auf dem Bild sieht es bei dem "Rechteck"
    so aus als würde darauf eine Schwingung liegen.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 18. Juni 2008 um 19:26
    • #12
    Zitat von "sebastian"

    Aber kann es sein, dass
    das hier besprochene Filter instabil ist? Auf dem Bild sieht es bei dem "Rechteck" so aus als würde darauf eine Schwingung liegen.


    Ich denke, daß einfach die Ausgangssignale von Hoch- und Tiefpass addiert wurden - der Einfluß der LS ist da wohl noch nicht berücksichtigt. :wink:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. Juni 2008 um 20:12
    • #13
    Zitat von "Sound-Klinik"

    der Einfluß der LS ist da wohl noch nicht berücksichtigt. :wink:


    Das würde ein Traum für uns wenn Filterung die TSP mitberücksichtigen können. Aber, wie hoch soll die Rechneleistung sein, wieviel Steps.
    Aber die Phasenverschiebungen im Filterung lassen sich gut ausrechnen und dementsprächend anpassen durch drehen, verzögern, gut durchdachten Trennen.

  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 22. Juni 2008 um 15:10
    • #14

    LeCleach's Vorschlag ist sehr interessant. Schaut euch mal die Impulsantwort des klassischen BW 3 und des modifizierten Filters an. Aber - wie Manfred schon sagt, es ist und bleibt ein Filter ungerader Ordnung. Der Phasenunterschied an der Eckfrequenz betraegt rund 95 Grad, was eine Neigung der Hauptabstrahlachse nach sich zieht, und unschoene Nebenkeulen bildet. Koaxiale oder koinzidale Systeme erscheinen geradezu praedestiniert fuer derartige Filterkonzepte. Zudem stellt sich mir die Frage, ob heutigem Systementwurf Filtersteilheiten von "nur" 18 dB/oct noch genuegen.

    Darum - Forumsprojekt: Phasenoptimiertes quadriertes Butterwortfilter.

    Gong!

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