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Größere Probleme mit Sennheiser EW100 und EW300

  • dj michael liekmeier
  • 18. Juni 2008 um 10:46
  • dj michael liekmeier
    Beiträge
    72
    • 18. Juni 2008 um 10:46
    • #1

    Hatte am Wochenende mit meiner Sennheiser Funktechnik einige Probleme.

    Ein Empfänger (EW300 G2) hatte sich überlegt, seine Empfangsfrequenz einfach mal um 1 MHz anzuheben. Ein zweiter Empfänger (EW100 G2) ist mehreremale am Abend unglaublicherweise abgestürzt. Soll heißen: Display ist eingefrohren und der Empfänger hat kein Signal mehr abgegeben. Und zu guter letzt hat mich noch ein 300er InEar geärgert. Der Sender hat sich mehreremale einfach selbständig abgeschaltet. Er Lies sich auch nicht mehr über dan On-Knopf einschalten. Da half nur - wie bei der 100er-Funke auch - Strom abziehen und neu einstecken.

    Ich muss jetzt dazu sagen, dass die Stromversorgung nicht ganz so prall war. Aber schlechten Strom haben wir halt hin und wieder mal. Und 4 LAB-Gruppen FP10000Q wollen halt auch ein bisschen Leistung vom Netz sehen. Aber solche Probleme mit den Sennheisern hatte ich noch nie. Alles andere hat problemlos gespielt. Auch alle anderen Funken von Sennheiser (alle G2) haben keinen Stress gemacht. Auch die Kollegen von der Lichtfraktion waren soweit glücklich.

    Hatte von Euch schonmal jemand solche Probleme mit der G2-Serie von Sennheiser?

    habgarkeine Veranstaltungstechnik
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  • knopfy
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    • 18. Juni 2008 um 11:11
    • #2

    Hallo

    Wie Du schon sagtest: Spannungsversorgung nicht so gut, evtl. Unterspannung an den Geräten oder Spannungsspitzen, welche die Elektronik durcheinanderbringen. Abhilfe kann in solchen Fällen eine kleine USV vor dem Siderack...

  • yamaha4711
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    • 18. Juni 2008 um 11:11
    • #3

    Stichwort: "schlechter" Strom.
    War es denn Strom aus der Steckdose oder Strom aus dem Aggregat?

    Anyway...
    Da die EW Serie z.T. digital arbeitet kann es vorkommen, daß der Digitalteil aufgrund von zu wenig Spannung, Oberwellen oder sonstigem Unfug abstürzt.
    Falls das öfter passiert haben die Geräte einen Schuß und sollten in den Service. Ansonsten solltest du nach einer anderen Stromquelle ausschau halten oder bei den empfindlichen Teilen einen kleine USV dazwischenschalten.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • tufkaklto
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    • 18. Juni 2008 um 11:19
    • #4

    Bei den LAB Gruppen holen sich die Amps noch Strom und spielen selbst bei größerer Unterspannung.
    Und wenn die ordentlich ziehen, dann ist das schon eine Erklärung , das die Spannung nochmal massiv einbricht.
    Normal merkt man auch, das da trotzdem weniger leistung rauskommt.

    In so einem Stadium steigen dann gern auch mal diverse Effektgeräte usw aus.
    Also kein Wunder bei den Funken.

    Habt Ihr Spannung gemessen ???
    In so einem Fall ist das dann eine gute Info

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  • MRspeaker
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    • 18. Juni 2008 um 20:25
    • #5

    Ich hatte vor ein paar Wochen auch Unterspannung,
    um die 200V da ein 32A Anschluss nur mit 1x25A abgesichert war.....

    Also den ew100G1 Strecken schien das nicht zu jucken, jedoch waren die Spannungsschwankungen eher langsam.. keine Peaks...

    Probleme hatten eher die Ram Audio DQX Endstufe....

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  • lambda-halbe
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    • 18. Juni 2008 um 22:10
    • #6

    Hallo,

    Zitat

    um die 200V da ein 32A Anschluss nur mit 1x25A abgesichert war.....


    Mir ist nicht klar, was der Nennstrom der Sicherung mit dem Spannungsfall auf der Leitung zu tun hat. Der Spannungfall wird eigentlich nur durch den Kabelquerschnitt beeinflußt.

    LG Stephan

  • MRspeaker
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    5.030
    • 18. Juni 2008 um 23:10
    • #7

    Wenn 6stk 16A Automaten an einer 25er Sicherung in Träge hängen, dann nuckeln die halt erstmal genüsslich....
    bei einer 5x1,5² Zuleitung auf 50m die auf 2x3² geändert wurde...
    Festinstallationen... :twisted:

    Egal, Problem erkannt, Gefahr gebannt...
    Musste halt die Hausdose weichen....

    Zurück zum Thema;
    Die Funkstrecken konnten das ab.


    [/quote]

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  • vsvo82
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    • 18. Juni 2008 um 23:27
    • #8

    Wenn man seine Geräte für den Ernstfall möchte checken, kann man verschiedene Szenarien kontrolliert durchspielen.
    In Deinem Fall mal die EWS Versorgung definiert runterfahren und die Reaktionen beobachten......vielleicht kommt Dir ja was bekannt vor.

    Ansonsten gilt generell: Spannungssensitive Geräte mit USV / Spannungskonstanter betreiben, vor allen Dingen, wenn die Dynamik der Spannungsänderungen nicht vorhersehbar ist.

    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • tufkaklto
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    • 19. Juni 2008 um 10:27
    • #9

    Es ist unwahrscheinlich ( wenn aber nicht unmöglich, dafür extrem selten ) das das gleiche Phänomen bei mehreren Geräten unabhängig voneinander auftritt.

    In so einem Fall muß man den gemeinsamen Nenner finden.

    Und in so einem Fall würde ich auf Unterspannung tippen.
    Ich kenn das von Effektgeräten usw

    Kannst ja mal an einen Dimmer hängen und vorsichtig schauen, was passiert.
    Aber nicht übertreiben und brav messen

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  • bemi
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    • 19. Juni 2008 um 11:15
    • #10
    Zitat von "klauston"

    Kannst ja mal an einen Dimmer hängen und vorsichtig schauen, was passiert.

    wenn, dann doch eher mit Stelltrafo (oder Sinuswellendimmer). Wobei du da dann nicht die Peaks simulieren kannst. "Richtig" waere in diesem Fall eine Netznachbildung, aber die hat man nun mal leider nicht mal schnell an jeder Werkbank stehen.


    ciao
    bemi
    ... der ein Sync-Problem zwischen M7 und 960L auch nicht mehr simuliert bekommt


    EDIT: zum urspruenglichen Thema faellt mir noch ein: ich hab was von IEM gelesen, hattet ihr IEM-Sender und Funkempfaenger (bzw. deren Antennen nah beieinander)? HF-Einstreuung, Empfaenger ueberfahren ...?

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • tufkaklto
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    • 19. Juni 2008 um 19:28
    • #11

    Das hab ich auch kurz überlegt, genauso wie Störsender.

    Aber das würde das einfrieren des Displays nicht erklären

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  • dj michael liekmeier
    Beiträge
    72
    • 22. Juni 2008 um 22:45
    • #12
    Zitat von "bemi"

    EDIT: zum urspruenglichen Thema faellt mir noch ein: ich hab was von IEM gelesen, hattet ihr IEM-Sender und Funkempfaenger (bzw. deren Antennen nah beieinander)? HF-Einstreuung, Empfaenger ueberfahren ...?

    Jau. Die sind sogar sehr nah beieinander. Aber das nun schon seit ca 1,5 Jahren...

    Da die Funktechnik dieses Wochenende wieder ohne Probleme funktioniert hat, kann es (wie ich ja schon vermutet habe) nur ein Stromproblem gewesen sein. Obwohl es mich immernoch ein bisschen wundert, da ich vorher noch nie solche Probleme hatte. Aber es gibt ja bekanntlich für alles ein erstes mal. :wink:

    habgarkeine Veranstaltungstechnik
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  • rolf herrmann
    Beiträge
    137
    • 6. Juli 2008 um 19:06
    • #13

    Soweit mir die Sennheiser-Geräte noch bekannt sind, handelt es sich um Kisten mit koventionellen Steckernetzteilen, sprich Trafo, Gleichrichtung und evtl Längsregelung. Tausche diese Netzteile gegen Schaltnetzteile mit Universalspannungseigang aus, dann hast du in Bezug auf Unterspannung keine Probleme mehr, da diese Geräte einen Eingangsspannungsbereich von 90-250V AC abdecken! Die Teile sind zwar etwas teurer, aber spucken auch mehr Strom aus. Evtl reicht ein Netzteil sogar für mehrere EW-Empfänger (und/oder auch IEM-Sender) aus.
    Da du auf Veranstaltungen nie ein sauberes Netz hast, hier noch ein günstige Alternative zu USV`s: Netzfilter sieben eine beachtliche Menge der Störungen aus und lassen sich in der Wirkung durch hintereinanderschalten sogar noch verstärken. :wink:
    Gruß, Rolf

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 8. Juli 2008 um 16:19
    • #14
    Zitat von "bemi"


    ... dann doch eher mit Stelltrafo (oder Sinuswellendimmer).


    Mit Phasenanschnit würde ich bei den Chinanetzteilen der ew-Serie auch vorsichtig sein.

    Zitat von "bemi"

    ... zum urspruenglichen Thema faellt mir noch ein: ich hab was von IEM gelesen, hattet ihr IEM-Sender und Funkempfaenger (bzw. deren Antennen nah beieinander)? HF-Einstreuung, Empfaenger ueberfahren ...?


    Das führt aber nicht zu Kanalumschaltungen.
    Wenn die Teile zu dicht zusammen kommen, geht vielmehr der Empfang bzw. die Verbindung zum Teufel (wg. zu geringer Selektivität der Tuner bei hohen HF-Pegeln von benachbarten Frequenzen ... ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung ... :? ).

    DJ Michael
    Hast du mal gecheckt, ob auch bei abgeschalteten Sendern ein HF-Träger an den Empfängern angezeigt wurde ?

  • dj michael liekmeier
    Beiträge
    72
    • 9. Juli 2008 um 01:20
    • #15
    Zitat von "Sound-Klinik"

    DJ Michael
    Hast du mal gecheckt, ob auch bei abgeschalteten Sendern ein HF-Träger an den Empfängern angezeigt wurde ?

    Aber natürlich ist das gecheckt! :D

    Hatten jetzt auch schon wieder einige Job's und es lief wieder alles wie immer: Vollkommen problemlos!

    habgarkeine Veranstaltungstechnik
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