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ERLEDIGT - Vandalismussicherer Bildschirm im öffentl. Raum

  • Jeremy
  • 23. Juni 2008 um 11:56
  • Jeremy
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    1.491
    • 23. Juni 2008 um 11:56
    • #1

    Hallo,

    ich bin um einen Rat gefragt worden, den ich aus dem Stegreif nicht geben konnte:

    Welche Möglichkeiten gibt es, einen relativ großen Bildschirm (Plasma 50" aufwärts) im öffentlichen Raum vandalismussicher aufzustellen? Es soll dort keinerlei Benutzereingriff stattfinden, das Bild wird aus dem Internet abgerufen (und dort nach Bedarf geändert).

    Die Edelstahl-Infoterminals sind mir bekannt, lösen aber das mir geschilderte Problem nicht. Strom-/Datenleitung wird vorhanden sein.

    Aller Wahrscheinlichkeit nach muss das ganze auch wetterfest sein.

    Vielen Dank schon mal!

    --
    Jeremy

    EDIT: Theadtitel wg. Erledigung angepasst

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

    Einmal editiert, zuletzt von Jeremy (7. Juli 2008 um 20:29)

  • cheesy
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    • 23. Juni 2008 um 14:54
    • #2

    Hi,

    muss es denn ein Plasma sein ?

    Als ich deine Frage gelesen habe, ist mir als erstes ein Beamer eingefallen. Ein weises Rechtecke auf die Wand gemalt und den Beamer in ein anschliesbares Gehäuse an die Decke montiert. Wäre auf jeden Fall recht sicher. Natürlich ist Bildqualität nicht so berauschen.

    Frage ist, wofür das System verwendet werden soll ?
    Werbung in der Öffentlichkeit ?

    Gruß
    Cheesy

  • smitty
    Verifiziert
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    476
    • 23. Juni 2008 um 15:14
    • #3

    also mir fallen spontan zwei Möglichkeiten ein.
    Zum einen diese, den Plasma in die Wand einzubauen und eine (Plexiglas-) Scheibe davor bauen.

    Wenn nicht gewünscht ist, dafür die Wand zu beschädigen, dann eine Plexiglasscheibe vor den Plasma bauen.
    Hierbei möchte ich an den Schutz von Bildern und Denkmälern an Wänden erinnern, da wird das auch so gehandhabt.

    Ansonsten, Beamer ist sicherlich mit am günstigsten.
    Da muss man dann auch nicht jeden Tag die Scheibe putzen.

    Grüße
    Smitty

    Simon@fye-service.de

    http://www.fye-service.de

  • Jeremy
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    1.491
    • 23. Juni 2008 um 15:30
    • #4

    Vielen Dank schon mal für die ersten Antworten.

    Beamer kommt nicht in Frage, da das ganze zum einen im Tageslicht stattfindet und zum anderen relativ flach sein soll (es wird nach den mir vorliegenden Infos ein Zaunelement zwischen zwei Betonsäulen entfernt und durch den Bildschirm ersetzt, somit sollte die Gesamtkonstruktion nicht erheblich stärker als ca 25 cm sein).

    Rückpro geht nicht, da sich direkt innerhalb des Zaunes ein Biergarten befindet (und der wird nicht angetastet, dasgehtgaaarnicht). Aufpro scheitert am Tageslicht und v.a. daran, dass direkt vor dem Zaun ein rege benutzter Fußgängerbereich liegt ... drum soll das Ding genau da hin.

    Dargestellt werden Veranstaltungshinweise, gespeist aus dem Internet (dafür wird eine spezielle Seite angelegt und gepflegt).

    Die Idee mit der Glasscheibe drängt sich ja fast auf. Gibt es da irgendwelche grundsätzlichen Bedenken gegen einen stinknormalen Reklamekasten (die sind ja wohl vandalismussicher)?

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • markus gerards
    Beiträge
    66
    • 23. Juni 2008 um 15:45
    • #5

    Joa du solltest drauf achten, falls du den Plasma oder was auch immer in einen solchen kasten setzt, dass der trotzdem entsprechende zu- und ablüfte bekommen kann....musst aber auch generell aufpassen, wie das ist mit Sonneneinstrahlung und oder Schlagseite und so....ich weiß von nem örtlichen Verein hier, dass der Aushängekasten aufgrund der Ausrichtung zur Schlagseite undicht geworden ist......hat so ein Plasma bestimmt auch nicht gern....

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    1.756
    • 23. Juni 2008 um 15:54
    • #6

    Plasma geht auch nicht wegen einbrennen.
    Da must du einen LCD nehmen.

  • test
    Profi
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    994
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    10.232
    Marktplatz Einträge
    4
    • 23. Juni 2008 um 18:09
    • #7

    und die üblichen werbekästen sind nicht wirklich stabil :D
    du solltest vielleicht zum metaller deines vertrauens und der soll dir dann eine solide rahmenkonstrukion um eine zweischicht polycarbonatplatte basteln. die dünnere äußere platte wird dann, wenn zu zerkratzt, einfach getauscht.
    bitte nicht den erfindergeist der diebe unterschätzen!!

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • hell
    Beiträge
    57
    • 23. Juni 2008 um 18:53
    • #8

    Hi,

    da fallen mir die Produkte von
    Audipack
    http://www.audipack.com/audipack_websi…t_details/23685
    ein.

    Schönen Gruß,

    hell

  • nitrox
    Beiträge
    59
    • 23. Juni 2008 um 20:01
    • #9

    Villeicht sind die Sachen von Conrac was für dich. Gibt's auch mit Gehäusen in IP54/55/65

    greets,
    nitrox

  • chrisbern
    Beiträge
    104
    • 25. Juni 2008 um 08:14
    • #10

    Wenn das Budget reicht kann man dafür wunderbar ein 4mm LED Display nehmen. Kostet ca. 100k pro qm
    Ansonsten kann man noch überlegen ob man nicht einfach ein einfarbiges Textdisplay bauen will. ACT aus Österreich macht sowas z.b.
    Aber wenns tageslichttauglich sein soll kannst du LCD, Plasma und Beamer vergessen. Selbst die neuen Anzeigetafeln von der Bahn haben bei Sonneneinstrahlung ein Problem.

  • don
    Profi
    Beiträge
    28
    • 7. Juli 2008 um 20:05
    • #11

    Die Firma Conrac (http://www.conrac.de) ist Hersteller vandalismus-sicherer Bildschirme für den öffentlichen Bereich. Im Prinzip kaufen die OEM Displays bekannter Hersteller und bauen diese in Stahlgehäuse umit bruchfesten Frontscheiben ein. Gruß Torsten

  • Jeremy
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.491
    • 7. Juli 2008 um 20:26
    • #12

    Vielen Dank für die ganzen Tipps, ich hatte inzwischen mal mit Conrac Kontakt. Die dort genannten Budgetgrößenordnungen (deutlich im mittleren fünfstelligen Bereich) haben das Projekt schnell wieder im Kreativitätsorkus verschwinden lassen.

    Das Ganze ist somit vorerst gestorben. Offensichtlich ging der potentielle Auftraggeber davon aus, dass es mit einem Bildschirm aus dem ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt, einem Reklamekasten a la "Neues aus dem Schützenverein" und einer kleinen Linuxkiste getan gewesen wäre.

    Wobei ich ganz offen zugebe, dass ich von der Höhe der Kosten selber ein wenig überrascht war.

    --
    Jeremy

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