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  5. Boxen und Amps

Unter Low Cut Frequenz bei Setups

  • hausmeister
  • 17. Juli 2008 um 09:10
  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 17. Juli 2008 um 09:10
    • #1

    Hallo,

    ich bastel grade ein wenig an underen Controller Setups rum da wir neue Amps gekauft haben und sich dadurch der Sound unserer PA doch deutlich verändert hat. Im Topteilbereich ist der Sound durch die neuen Amps differenzierter und seidiger . also da muß ich nix machen.

    Im Bassbereich wurde er wesentlich differenzierter aber hat eben auch viel an Tiefdruck ( Wums ) verlohren.

    Alter Amp war ein T.Amp 3000 Proline und der neue ist ein Hoellstern 7.2.2.

    Altest Setup war im Bass mit Lowcut 35 HZ und oben 100.
    ( Topteil T24 läuft ab 110 hz )

    Nun habe ich den Lowcut auf 25 hz gezogen und den Highcut auf 110 erhöht und zusätlich die Weichenart auf deine deutlich steilere gestellt. ( ich glaube von ( L24 auf But 48 ) Dadurch kommt wieder wesentlich mehr "Druck" bei differenzierterem Sound.

    Ich habe immer vor Ort nicht so viel Zeit ewig rumzuprobieren.....
    Würdet Ihr den Lowcut bei 25 HZ lassen oder evlt höher schieben-....

    Ach ja Bässe sind 18 er direktabstrahlend.

    Grüße und Danke
    Michael

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  • tufkajck
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    • 17. Juli 2008 um 09:23
    • #2

    Wenn du deine Anlage wirklich gut arbeiten lassen willst, müssen dir bestimmte Parameter b ekannt sein. Der Lowcut muss da hin, wo die Lautsprecher zu sehr auslenken würden. Das ist unterhalb der Abstimmfrequenz der Fall. Die kannst du (in den meisten Fällen) mittels Impedanzmessung identifizieren. Die Trennung zwischen Top und SUb muss auch näher angesehn werden, die Lautsprecher haben in dem Bereich bereits abfallende Flanken und deine Weichenfunktion kann Phasenfehler verursachen, die Leistung in dem Bereich wegnehmen.
    Es macht keinen Sinn, bei den Wellenlängen mit zu grosser Flankensteilheit zu trennen, es wird dann schwer, eine korrekte Summierung zu erreichen. Ohne Messen verschenkt man echt Potential seiner Anlage.

  • hausmeister
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    • 17. Juli 2008 um 09:27
    • #3

    hm...

    also wir waren ja mit unseren Bässen beim Tobi Wüstern als wir die Tops gekauft haben und habe messen lassen.

    Er hat ein schönes Setup erstellt.

    Es gab eben den Effekt das mit den neuen Amps wesentlich weniger "wums" aus den Subs kam obwohl der neue Amp deutlich stärker ist.

    Wodurch kann sowas den noch entstehen ?

    Danke

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  • Campfire
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    • 17. Juli 2008 um 09:36
    • #4

    wenn der Amp verzerrungen oder Klirr produziert klingt er fetter....

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  • hausmeister
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    • 17. Juli 2008 um 09:40
    • #5

    aha .....

    ja aber kann das dann scho ein deutlicher Unterschied sein ???

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  • radartuete
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    • 17. Juli 2008 um 09:54
    • #6

    Hast du daran gedacht das die Eingangsempfindlichkeit der beiden Amps unterschiedlich ist? Der T.Amp 3000 Proline ist mit 0,77 V voll ausgesteuert, die Höllstern braucht mehr Eingangspegel ;)

    Gruß r.

  • hausmeister
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    • 17. Juli 2008 um 10:06
    • #7

    :-)) isch bin ja net dooooooooooofffff :-)) :D

    Ich hab net von Lautstärke sondern von Druck gesprochen.

    Von Fett klingen ..

    Also einfach mehr Wums bei gleicher Lautstärke.

    Grüße Michael

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  • radartuete
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    • 17. Juli 2008 um 11:36
    • #8
    Zitat von "Hausmeister"

    :-)) isch bin ja net dooooooooooofffff :-)) :D

    sorry, das wusste ich nicht :oops:

  • wora
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    • 17. Juli 2008 um 12:22
    • #9
    Zitat von "Campfire"

    wenn der Amp verzerrungen oder Klirr produziert klingt er fetter....


    campfire hat absolut recht, genau so sieht das aus.

    hausmeister:
    du schreibst ja selbst, das der bass nun "wesentlich differenzierter" rüberkommt. das ist ein eindeutiges indiz für deutlich weniger klirr, der in den tiefen frequenzbereichen vom ohr nicht so gut erkannt werden kann wie im mittelton... (nun, einige leute sind aber auch dort recht schmerzfrei ;) ).

    bei den trennfrequenzen solltest du dich vor allem beim LoCut strikt an die herstellervorgaben halten, denn es gibt mit sicherheit einen grund, warum das originalsetting den LoCut bei 35Hz hatte (stichwort bassreflexabstimmung).
    wenn man seine bässe gerne ruiniert, kann man aber natürlich problemlos tiefere cuts setzen. das ist jedem freigestellt. überlastungen kann der hersteller übrigens recht einfach an den schwingspulen ablesen. und somit: tschüss garantie... :D

    also entweder ihr gewöhnt euch an den "echteren" bassound, oder ihr müsst wieder den alten klirrerzeuger anschliessen. 8)
    und ich kann eines aus erfahrung sagen: wenn man saubere und trockene bässe gewohnt ist, nerven die verwaschenen klirrbässe ungemein... es ist also wirklich vor allem eine gewöhnungssache.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkajck
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    • 17. Juli 2008 um 12:49
    • #10

    Aber dass ne "schlechtere" Endstufe fetter klingt untenrum ?
    Bei der Trennfrequenz zum Top würdich dann aber auch nicht viel ändern, wenn gemessen wurde und aufgrund der Messunen Controller eingestellt.

  • hausmeister
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    • 17. Juli 2008 um 12:51
    • #11

    Hm...

    na dann muß ich doch nochmal ins Setting gehen und gg mal a weng ausprobieren bzw den Lowcut doch wieder hochschieben...


    @ Wolfgang wie siehst du das mit der Verschiebung nach oben von 100
    auf 110 und Veränderung der Flankensteilheit ?

    Grüße Michael

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  • tufkajck
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    • 17. Juli 2008 um 13:06
    • #12

    Und ich sollSchnautze halten, Ja? :D

  • hausmeister
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    • 17. Juli 2008 um 13:22
    • #13
    Zitat von "Jack"

    Und ich sollSchnautze halten, Ja? :D

    Fränkisches Fragewort mit 2 Buchstaben ??

    HÄ ?

    na anyway...

    ich gehe nochmal abstimmen ..

    Tobi hatte ja das Setup aufgrund unserer damaligen Amps erstellt und auch nach hören noch ein paar kleine Anpassungen gemacht ..

    Wie gesagt ich geh mit der unteren Frequenz auf jeden Fall mal wieder höher auf 35 HZ ( Speakerschutz ) und dann tüftel ich mal weiter ...

    Merci ..

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  • tufkajck
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    • 17. Juli 2008 um 13:30
    • #14

    Die Trennfrequenz zu den Tops ist kritisch, Flankensteilheit auch, setzt sich aus der Flanke der natürlichen Abfälle der Boxen in diesem Bereich zusammen. LR ist dann unter Umständen nicht mehr LR, Butterworth auch nicht mehr. Es kann bis in die Bässe wirken, wenn die Phasen auseinanderlaufen. Pegelveränderung verschiebt auch die akkustische Trennfrequenz. Ich würde da an nem gemessenen setup nichts machen, man hört, dass sich was tut, aber das Gehör hat da ne zu schlechte Auflösung, um zu hören, was man schrauben soll.

  • hausmeister
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    • 17. Juli 2008 um 13:35
    • #15

    na ich hab ja das "alte" Setup noch ...

    may be sollte ich mal einfach mal die Bässe deutlich lauter fahren als früher ...
    muß ich mal testen ....

    Grüße

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  • wora
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    • 17. Juli 2008 um 15:02
    • #16
    Zitat von "Hausmeister"

    ...
    @ Wolfgang wie siehst du das mit der Verschiebung nach oben von 100
    auf 110 und Veränderung der Flankensteilheit ?...

    das ist in der regel natürlich unproblematischer, zumindest was die haltbarkeit der chassis angeht.
    dennoch würde ich mich auch hier an das ursprünglich erstellte setup halten, denn der entwickler weiss meistens an besten, warum er was macht.
    wenn man ein wirklicher crack ist, der ahnung von den physikalischen zusammenhängen hat und zudem noch mit den nötigen messgeräten ausgerüstet ist, dann kann man hier natürlich anpassungen an die jeweilige situation machen. aber ich würde hier eher dazu raten, die einstellungen zu übernehmen.
    die idee mit dem erhöhten basspegel könnte durchaus ein gangbarer weg sein. probier´s einfach aus.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • unknown_artist
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    • 17. Juli 2008 um 16:38
    • #17
    Zitat von "wora"


    die idee mit dem erhöhten basspegel könnte durchaus ein gangbarer weg sein. probier´s einfach aus.


    Auf keinen Fall! Die Frequenz bei der beide System gleichlaut sind liegt dann ganz woanders, was ja nicht schlimm wäre wenn die Phase passen würde, was sie aber dann zu 99% nicht tut.
    Wenn dann leg einen Geschmackseq VOR die Trennung, sprich auf den Input.
    Gruß

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • tufkajck
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    • 17. Juli 2008 um 16:43
    • #18

    Eben. Sag ich ja.
    Die Trennfrequenz schiebt sich bei Pegelerhöhung nach oben.
    Die Weichenfunktion macht nicht das, was draufsteht, sondern was sie macht in der Summe der Flanke des Systems selbst und der Weichenfunktion. Man muss messen.

  • hausmeister
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    • 17. Juli 2008 um 21:44
    • #19

    na dann hab ich doch mal den Tobi von TW angerufen...:-)

    Also die oberne Settings ( Trennung zum Top ) sind wieder "orginal" wegen Stimmigkeit im System. Tobi meinte ich kann mal ein paar DB im Frequenzsetting auf die 39 ( da sind grade 8 db plus drauf ) bzw 42 geben.
    mal sehen was da passiert.

    GG die Trennfrequenz nach unten von 34 auf 30 schieben wobei er meinte das sich da net soooooooooo viel tun wird..

    Bin morgen wieder unterwegs und schau mal ob ich da testen kann bzw die Zeit reicht .

    Grüße aus Franken..

    .

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  • tufkajck
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    • 17. Juli 2008 um 21:57
    • #20

    Das klingt schlüssig. Ist also die Anhebung bei der Abstimmfrequenz der Subs?

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