hi Leuts!
Ich grübel grad mal wieder.
Was bringt in einer Br Box ein Langhubchassis mehr oder weniger als ein Kurzhubchassis.
zb.
12mm +/- xmax mit 97 dB
oder
6mm +/- xmax mit 99 dB
Was ist der unterschied im Betieb?
hi Leuts!
Ich grübel grad mal wieder.
Was bringt in einer Br Box ein Langhubchassis mehr oder weniger als ein Kurzhubchassis.
zb.
12mm +/- xmax mit 97 dB
oder
6mm +/- xmax mit 99 dB
Was ist der unterschied im Betieb?
bitte vergiss dB Angaben bei Basschassis !
Wen interessiert da bitte die Efficiency oberhalb 500Hz ??
Hol Dir die in Frage kommenden Chassis, bau sie ein, gib Feuer drauf und hör Dir's an.
Das Langhubchassis klingt bei Vollgas vielleicht noch brauchbar, das andere eher furchtbar.....
der eine hat kurzen hub der andere langen. ![]()
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Danke danke thorsten auf das wäre ich net gekommen *muahahah* :lol:
Der Kurzhuber wird lauter sein bis er an seine mechanischen Grenzen stoesst. Der Langhuber wird eventuell mehr maximalpegel ahben, dafuer aber mehr Pel verbraten. Eine BR Box mit Langhuber laesst sich aber eh nicht sinnvoll machen, wenn sie tiefer als 45-50Hz soll.
CU
martin
Edit: KURZHUBER muss das da oben natuerlich heissen ![]()
Simu downloaden, TSPs eintippen und dann schauen was wirklich im Bassbereich für eine Empfindlichkeit zusammenkommt. Und wieviel Power ich auf den Speaker geben kann, bis Xmax erreicht wird.
Um bei tiefen Frequenzen Pegel zu erreichen braucht man HUB, egal wie die TSPs oder die Empfindlichkeit des Speakers aussehen!
Und die Xmax Angaben der Hersteller GENAU lesen! Da gibts wesentliche Unterschiede ....
mfg
JF
Zitat von "JF"braucht man HUB
und Strahlungswiderstand, sonst passiert da nichts ![]()
der unterschied zw kurz und langhuber ist nur der das die antriebsspule beim kurzhuber aus dem magnetfeld rauslaufen kann bei volllast/überlast....antrieb wird weniger...dadurch belastbarer.
beim langhuber läuft die spule immer im magnetfeld bis zum bittren ende, antrieb ist grösser und effizienz auch jedoch dann auch bei überlast schnell kaputt(bsp. görlitzer bass15'' aus ddr zeit, war bei 200watt geil und bei 205 watt kaputt)
kann sein das das alles nicht stimmt, hat ich mal in einem ddr-pa buch gelesen,,,wenn die zeit drüber ist dann lass ich mich gern belehren
Bei direktabstrahlenden Bass-Systemen (also Bassreflex - weniger geschlossen ...) muß ein gewisses Verschiebevolumen aufgebracht werden, um eine vernünftige Tieftonwiedergabe zu realisiseren.
Besonder kleine Kisten mit kleinen Bässen (12" oder kleiner - z.B. im HiFi-Bereich ...) werden daher so konstruiert, daß der Antrieb auch bei höhreren Auslenkungen im linearen Bereich bleibt. Realisieren läßt sich dies mit einem langen Luftspalt oder einer langen Spule (... von der immer nur ein Teil vollständig im Luftspalt ist.
Der Nahcteil bei solchen Systemen ist, daß bei gleicher Leiterlänge und Feldstärke des Magneten der Wirkungsgrad absinkt. Die Feldstärke "verteilt" sich - einfach gesagt - über einen größeren Bereich.
Bei horngeladenen Systemen wird - sofern alles richtig abgestimmt ist - kein großer Membranhub benötigt, da die starke Bedämpfung durch den Trichter ein verhältnismässig hohen Druckanstieg ermöglicht und die Membran dadurch erheblich weniger Hub machen muß.
Man konzentriert bei solchen Chassis die Feldstärke auf einen kürzeren Weg und bekommt im Gegenzug dadurch einen stärkeren Antrieb spendiert.
Fazit: Bei akustisch "eigentlich zu kleinen" Boxen und/oder Lautsprechern muß der Antrieb größere Auslenkungen ermöglichen - bei Hornsystemen dagegen wird der Schwerpunkt mehr auf einen starken Antrieb gelegt.
Viele Grüsse sendet
Habe mich jetzt mal ein wenig mit AJ-Horn gespielt ....
Also für die gleiche Lautstärke macht ein Treiber im Horn weniger Hub.
Aber bei gleicher LEISTUNG macht er kaum weniger Hub, geht dafür aber natürlich lauter!
Sprich um 1kW im Horn umzusetzen, brauchts erst wieder Hub .....
mfg
JF
p.s.: berücksichtigt AJ eigentlich den Anstieg des Strahlungswiderstandes beim Stacking richtig?
Langhub Chassis haben weniger BL und somit höheres Qts. D.h. sie sind Tiefbasstauglicher, haben dafür aber weniger wirkungsgrad.
Für direkt strahlende Systeme braucht man langhuber um Pegel im Tiefbassbereich zu realisieren. kurzhuber hingegen sind meist horntauglich (außer der Hersteller spart mit dem Magneten) und sind zur Basswiedergabe in direkt Strahlenden Konstrukten ungeeignet.
Zitat von "JF"Habe mich jetzt mal ein wenig mit AJ-Horn gespielt ....
Also für die gleiche Lautstärke macht ein Treiber im Horn weniger Hub.
Aber bei gleicher LEISTUNG macht er kaum weniger Hub, geht dafür aber natürlich lauter!Sprich um 1kW im Horn umzusetzen, brauchts erst wieder Hub .....
mfg
JFp.s.: berücksichtigt AJ eigentlich den Anstieg des Strahlungswiderstandes beim Stacking richtig?
Ein Treiber in einem Horn macht bei gleicher eingespeister Leistung - verglichen mit dem Einbau in eine BR-Kiste - insgesamt weniger "Hub" - die abgestrahlte akustische Leistung ist aber dennoch höher.
Der Grund für die kleinere Auslenkung liegt im größeren Stahlungswiderstand - d.h. der Lautsprecher "sieht" einen größeren akustischen Widerstand (oder: akustische Impedanz).
Gleichzeitig sinkt dadurch auch die elektrische Impedanz leicht ab und der Lautsprecher zieht bei gleicher Ausgangsspannung der Endstufe mehr Strom.
Sogar das Stacking mehrerer Basshörner führt zu einer - wenn auch leichten - Verringerung der elektrischen Impedanz jedes einzelnen Bass-Lautsprechers (... die Lautsprecher bedämpfen sich gegenseitig durch den kollektiv aufgebauten Wechsel- bzw. Schalldruck).
Viele Grüsse sendet
Grüsze!
Hast du das mal nachgemessen?!
Die mir bekannte und gängige Meinung ist, das ein funktionierendes Horn die Impedanz STEIGERT! Siehe hier, Posting von Jürgen Heinzerling:
http://www.audiodiskussion.de/foren/hoerner/msg.php?idx=9488
Was mir auch logisch vorkommt, da erhöhter Strahlungswiderstand.
mfg
JF
Zitat von "JF"Grüsze!
Hast du das mal nachgemessen?!
Die mir bekannte und gängige Meinung ist, das ein funktionierendes Horn die Impedanz STEIGERT!
Nein, je höher Za desto geringer Ze weil der Antrieb eines LS die Eigenschaften eines Gyrators hat.
nein ein hornstack steigert die impedanz die elektrische! nicht dass wir da aneinander vorbeireden das kann gewaltige dimensionen annehmen von 2 auf 4 ohm z.b. das sind 100%
Alle mir bekannten professionellen Hornkonstrukteure (u.a. Tom Danley) sagen, dass die elektrische Impedanz mit dem Strahlungswiderstand steigt. Ein "ideales" Horn erhöht die LS-Impedanz ziemlich genau auf das Doppelte. Wer das nicht glaubt, kann ruhig bei mir vorbeikommen, dann demonstrier ich das gerne mit den alten Peavey FH1, die ich hier stehen hab!
Bestückung: ein 4 Ohm BW1504
Systemimpedanz (keine passive Weiche o.ä.): 8 Ohm
und das habe ich schon nachgemessen! Allerdings fällt unterhalb des unteren Horn-CutOffs die Impedanz zunächst auf 4 Ohm, dann noch etwas tiefer....
Hörner sind sehr komplexe Gebilde und es wird oft viel Blödsinn darüber geschrieben.
Daher mal grundlegend zur Physik:
Ein elektromagnetischer Antrieb, der in seiner Bewegung behindert wird, zieht aus einer Konstantspannungsquelle einen höheren Strom (... was gleichbedeutend ist mit einer Impedanzverringerung !).
Beispiel: Wenn Du eine Bohrmaschine in ihrer Drehbewegung behinderst (z.B. durch eine teilweise oder komplette Blockierung ...), dann steigt der Strom an (ggf. fliegt sogar die Sicherung raus - wenn der Anker nicht schon vorher abbrennt).
Ein Lautsprecher, der "frei" schwingen kann - also relativ unbedämpft ist, hat seine größte Impedanz bei seiner Freiluftresonanzfrequenz.
In einem Gehäuse eingebaut steigt die Resonanzfrequenz und Güte an - die Resonanzspitze wird höher und wandert zu einer höheren Frequenz - bei der neuen Resonanzfrequenz kann der Lautsprecher leichter (höhere Güte = geringere Bedämpfung !!!) zum Schwingen angeregt werden (er schwingt auch länger nach, wie mit der Messung des Zerfallspektrums leicht nachgewiesen werden kann !
Eine Erhöhung des Strahlungswiderstandes durch ein Horn führt zu einer stärkeren Bedämpfung des Lautsprechers und verringert dadurch (bei einem idealen Horn, welches "sehr lang ist") die elektrische Impedanz.
Eine Einflußgröße, welche die elektrische Impedanz dagegen - im interessierenden Frequenzbereich - erhöht, ist die geschlossene Kammer hinter dem Lautsprecher, die wie eine akustische Kapazität wirkt und zu einer Erhöhung der Güte führt (wie beim geschlossenem Gehäuse - s.o. - bereits erläutert).
Da die Resonanzfrequenz des Horntreibers (ohne Trichter) nicht am Ende des Übertragungsbereiches liegt, sondern "irgendwo" mittendrin, steigt die Impedanz (ohne Trichter ...) in diesem Bereich an. Erst der Trichter (!!!)bedämpft dann den Treiber (und verringert insgesamt die elektrische Impedanz. Ist der Trichter - was gelegentlich vorkommt - besch... konstruiert, führt dies dann insgesamt auch mal zu einer Erhöhung der elektrischen Impedanz. Fazit: An der Impedanzkurve läßt sich die Qualität eines Horns (bzw. wie gut es den Treiber bedämpft ...) gewissermaßen mitablesen !
Übrigens: Auch ein Bassreflexsystem besitzt bei der Abstimmfrequenz (wo der Strahlungwiderstand durch die Kopplung mit einem Resonator vergrössert wird ...) genau sein Impedanz-MINIMA (... d.h. hoher Strahlungswiderstand = geringe elektrische Impedanz !).
Viele Grüsse sendet
Zitat von "Jens Droessler"Alle mir bekannten professionellen Hornkonstrukteure (u.a. Tom Danley) sagen, dass die elektrische Impedanz mit dem Strahlungswiderstand steigt. Ein "ideales" Horn erhöht die LS-Impedanz ziemlich genau auf das Doppelte. Wer das nicht glaubt, kann ruhig bei mir vorbeikommen, dann demonstrier ich das gerne mit den alten Peavey FH1, die ich hier stehen hab!
Bestückung: ein 4 Ohm BW1504
Systemimpedanz (keine passive Weiche o.ä.): 8 Ohm
und das habe ich schon nachgemessen! Allerdings fällt unterhalb des unteren Horn-CutOffs die Impedanz zunächst auf 4 Ohm, dann noch etwas tiefer....
Hallo Jens,
dieser Vergleich hat aber einen Haken !
Denn: Du müßtest das Chassis einmal (mit geschlossener Kammer hinterm Chassis) OHNE TRICHTER und dann (unter gleichen Bedingungen) MIT TRICHTER messen. Mit Trichter sinkt die elektrische Impedanz (abgesehen von den bei kurzen Hörnern nicht vermeidbaren Trichterresonanzen ...). Will heißen: Die o.g. Schlußfogerung ist so leider nicht richtig !
Über die wirklichen Ursachen für eine höhere Impedanz (geschlossene Kammer ...) habe ich mich im meinem letzten "Artikel" bereits ausgelassen ...
Viele Grüsse sendet