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Welches Funkmikro für Sprachbeschallung ?

  • calypat
  • 24. Juli 2008 um 16:58
  • calypat
    Beiträge
    24
    • 24. Juli 2008 um 16:58
    • #1

    Im TV sieht man Sprecher die meilenweit vom Mikro entfernt sind, und die Übertragung funktioniert doch.

    Wenn ungeübte Sprecher in meine AKG Mikros reinsprechen und nur 5 cm daneben sind oder das Mikrofon verkehrt halten gibt es Probleme.

    Jetzt möchte ich mir was anderes zulegen.

    Tendiere zu Shure oder Sennheiser.


    Beste Grüße und danke für Vorschläge

    Patrick

  • fabio hermann
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    Beiträge
    1.084
    • 24. Juli 2008 um 17:32
    • #2

    Schwerpunktmäßiger Anwendungsbereich?
    Preisrahmen?
    Zumietbarkeit in der Umgebung?

    Sind alles wichtige und zu beachtende Punke und ohne Informationen können wir dir auch schlecht n Mic vorschlagen.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • tufkaklto
    Profi
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    7.116
    • 24. Juli 2008 um 17:46
    • #3

    man muß unterscheiden:

    In einem TV Studio, wo in der Regel keine oder kaum eine Beschallung anzutreffen ist, ist die Aufgabenstellung der Funkmicros eine Andere als im echten PA Leben.

    Deswegen glauben ja Laien, die dies im Fernsehen sehen, auch immer, das dies ja in der Praxis keine Probleme verursachen sollte,

    Wer im echten PA Leben mit einem Micro so umgehen würde, hat sicherlich mal ziemlich Stress :D

    Was genau willst Du machen?
    Daran können sich die Antworten richten.

    Für Sprachbeschallung eignen sich prinzipiell fast alle Micros.
    Es gibt nur für verschiedene Anwendungen mal bessere oder Schlechtere.

    Aber wenns gut sein soll:
    Sennheiser Funk mit Neumann kapsel ( Neuheiser )
    Shure R Serie mit KSM9
    Shure mit B87 Kopf
    Sennheiser mit den normalen Kondensern ( weiß grad die Bezeichnung nicht )

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • calypat
    Beiträge
    24
    • 24. Juli 2008 um 18:47
    • #4

    @ fabio & Klaus

    Bühnenredner, Moderation Sportveranstaltungen, Kappensitzungen Karneval

    Dachte so an 800 €

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 24. Juli 2008 um 18:49
    • #5

    Sennheiser SKM 365 oder 565

  • yamaha4711
    Reaktionen
    750
    Beiträge
    3.665
    • 24. Juli 2008 um 20:59
    • #6

    Tacho!

    Zunächst einmal hängt das Problem nicht primär an der Funkstrecke, sondern an der verwendeten Kapsel.

    Gehe ich richtig in der Annahme, daß bisher nur Handsender zum Einsatz kamen? Wenn die Leute unbedingt einen Handsender nutzen wollen, dann muß man ihnen das eben vorher erklären und mal üben lassen. Dazu gehört auch, daß es unter Strafe steht direkt VOR den Lautsprechern herumzuturnen. Wenn schon davor, dann direkt vor dem Mund des Sprechers und nicht in Bauchnabelhöhe (alles schon erlebt).

    Wenn es sicher und gut sein soll ein Headset nehmen. Problem ist wenn es unterschiedliche Sprecher sind. Für Moderation aber sehr gut geeignet.
    Andernfalls, wenn's noch unauffälliger sein soll, ein Lavalier nehmen. Ist auch ein bischen schneller zu Wechseln als ein Headset.

    Bei Reden am (Redner)Pult (z.B. Karnelvalssitzung) zwei gute Kleinmembraner nehmen. Die müssen dann auch nicht drahtlos sein.

    Auf die Richtcharakteristik achten! Bei Rednerpulten empfiehlt sich Niere oder sogar Hyperniere. Normale Handsender Niere. Hyperniere kann schon zu problemen führen, wenn die Sprechrichtung nicht mehr stimmt.
    Bei Lavalier oder Headset kann man auch über eine Kugel nachdenken.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 25. Juli 2008 um 02:28
    • #7

    Es gibt eine Eselsbrücke, wenn man sie den so nennen mag die jeder Tontechniker der mit Mikrofonen zu tun hat immer im Kopf haben sollte.

    Der Weg zwischen Mikrofon und Quelle sollte immer um ein vielfaches kürzer sein wie der Weg vom Mikrofon zum nächsten, wiedergebenden Lautsprecher.

    Siehe gestern die Obama Rede, der Mann war überall nur nicht an den Mikrofonen, trotzdem war die Abnahme ok, wenn auch sicher nicht leicht, weil mit guten Kondensern, was es war konnte man unter den dicken Windschützern nicht sehen, mit entsprechender Charakteristik und dem Vorteil der Großbeschallung, weiter Weg zum ersten wiedergebenden Lautsprecher gearbeitet wurde.
    In unseren Breiten, sieht diese Situatuation dan meißt anderst aus. Eine kleine Festhalle, der nächstgelegene Lautsprecher ist gerade mal 2-3m entfernt, das System wohlmöglich noch schlecht entzerrt und dann steht da ein Bauchredner auf der Bühne der erwartet das du Ihn schön verständlich machst. Es geht einfach so nicht.
    Ab einem bestimmten Preisbereich sage ich mal geht es bei Mikrofonen nur noch darum wie genau diese Ihre Charakteristik einhalten, nicht mehr um wirklich gut oder schlecht.
    meine Lieblingswaffe für ungeübte Sprecher ist einfach immer noch das Headset, es bringt die Mikrofonkapsel schonmal am allernächsten an die Quelle. Fraglich ist hier die Wahl der Kapsel, Niere oder Kugel? Niere ansich, wenn entsprechend ausgerichtet ist für mich die erste Wahl, Kugel weicht mir meinen Leitspruch des geringen Abstands schon wieder auf da der Aufnahmebereich wie gesagt ringsum ist, dafür sind diese meißt unauffälliger. ein Lavalier wäre nach dem Headset mit Kugel Charakteristik, die nächste Wahl, kann schön unauffällig an der Kleidung in der nähe der Quelle befestigt werden, aber auch hier ist der Weg schon wieder um einiges größer so das mein Arbeitsbereich kleiner und eingeschränkter wird.
    Überleg die also genau was du brauchst, eine sündhaft teure Funkstrecke wird dein Problem nicht lösen, wie schon weiter oben geschrieben ist die Abnahme der Quelle das eigentliche Problem und hierfür sollte man die bestmögliche Lösung finden.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • merzandr
    Beiträge
    8
    • 25. Juli 2008 um 12:24
    • #8

    Bei der Obama Rede bin ich mir ziemlich sicher dass es Shure Beta 87 sind. Die Mikroklammer ist defintiv Shure und auch das Gehäuse seht stark danach aus. Siehe http://www.spiegel.de

    m.f.G.
    Andreas

  • Schrumpeln
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    908
    • 25. Juli 2008 um 13:26
    • #9

    Shure ist schon richtig, zwei Mikros aus der Beta-Serie, aber zwei unterschiedliche. Das linke sieht aus wie ein B87 und das rechte könnte ein B57 sein, oder B58. Auf jeden Fall hat es einen anderen Schaft, nicht so schlank.
    57 ist ja seit jeher ein US-Präsidenten Mik.

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-33614.html

    Hier ist das ganz gut zu sehen.

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