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Kabelquerschnitt, ab wann 4qmm notwendig?

  • georgenomex
  • 27. Juli 2008 um 16:26
  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 27. Juli 2008 um 16:26
    • #1

    Hi Leutz!

    Derzeit nutze ich ausschließlich 2,5qmm Kabel, da ich demnächst eine Ram S6000 anschaffen werde und diese dann auch im 2 Ohm Betrieb im Bass verwenden will, stellt sich mir die Frage ob die Verwendung eines höheren Querschnittes Vorteile (hörbare) bringt. Setzen wir mal eine Kabellänge von "nur" 10m voraus...

    Theoretisch müsste der Gesamtdämpfungswert mit 4qmm um ca. 50% höher sein, bringts in der Praxis wirklich was?

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • tufkajck
    Profi
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    • 27. Juli 2008 um 16:32
    • #2

    Keine Frage.
    Basskabel müssen 4 mm2 sein.

  • simonstpauli
    Profi
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    767
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    6.590
    • 27. Juli 2008 um 17:19
    • #3
    Zitat von "Jack"

    Basskabel müssen 4 mm2 sein.


    Wieso? Der nötige Querschnitt ist schon auch stark von der Kabellänge und den intern verbauten Patch-Kabeln abhängig (was nützen mir 10 Meter 4 qmm wenn in der Box 1 Meter mit 0,75 qmm folgen)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • klangcharakter
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    644
    • 27. Juli 2008 um 17:30
    • #4

    Da gibt es ne schöne Tabelle :D


  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 27. Juli 2008 um 18:34
    • #5

    Rein rechnerisch sind diese Angaben immer recht spektakulär, in der praktischen Anwendung sollte man sie aber nicht überbewerten.

    15% Verlust im Kabel ist nicht hörbar, und der Impedanzverlauf einiger "konstruktiv komplexer" Basslautsprecher bringt die Endstufe eher in Schwierigkeiten... :wink:

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 27. Juli 2008 um 19:23
    • #6
    Zitat von "Mechwerkandi"

    ... und der Impedanzverlauf einiger "konstruktiv komplexer" Basslautsprecher bringt die Endstufe eher in Schwierigkeiten... :wink:


    ... wobei zu durch hohe Leitungswiderstände einige Basskonstruktionen (die auf elektrische Bedämpfung durch die Endstufe existenziell angewiesen sind) dann durch fröhliches Herumhuben schnell in mechanische Grenzbereiche vordringen. :wink:

  • unknown_artist
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    2.849
    • 27. Juli 2008 um 19:47
    • #7
    Zitat von "simonstpauli"


    Der nötige Querschnitt ist schon auch stark von der Kabellänge und den intern verbauten Patch-Kabeln abhängig (was nützen mir 10 Meter 4 qmm wenn in der Box 1 Meter mit 0,75 qmm folgen)


    Sicher das du das mit den Öhmchen richtig verstanden hast :D ?
    Kurze Strecken mit niedrigem Querschnitt sind relativ schnuppe...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • simonstpauli
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    6.590
    • 27. Juli 2008 um 20:13
    • #8
    Zitat von "unknown_artist"


    Sicher das du das mit den Öhmchen richtig verstanden hast :D ?
    Kurze Strecken mit niedrigem Querschnitt sind relativ schnuppe...


    Aber auch nur relativ, laut der hübschen Tabelle:

    1m 0,75: 0,042 Ohm
    5m 4: 0,040 Ohm

    hier macht also das kürzere Patchkabel den größeren Widerstand aus.

    Mir geht es mehr um die Praxis, 4 qmm haben auch ihre Tücken, wenn man sie in einem Speakon verbauen möchte ;) Da ist mir ein sauber verbautes und hochwertiges 2,5 qmm doch lieber. Und die natürliche Impedanzverlaufglättung auch.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkajck
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    • 27. Juli 2008 um 20:54
    • #9

    Basskabel sind 4mm2.
    Wenigstens bei P.A.
    Davon bin ich hetzt ausgegangen.
    In der angesprochenen Leistungsklasse wird die Box nicht mit 0.75 mm2 intern verkabelt sein.

  • Kracky
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    12.055
    • 27. Juli 2008 um 22:37
    • #10

    Also wir haben im Lager eigentlich nur 2,5mm² und 4mm² und alles was neu gekauft wird ist grundsätzlich 4mm², einfach schon in Hinsicht auf evtl. Nutzungen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • tufkajck
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    • 27. Juli 2008 um 23:34
    • #11
    Zitat von "simonstpauli"

    Mir geht es mehr um die Praxis, 4 qmm haben auch ihre Tücken, wenn man sie in einem Speakon verbauen möchte ;) Da ist mir ein sauber verbautes und hochwertiges 2,5 qmm doch lieber. Und die natürliche Impedanzverlaufglättung auch.

    na komm...

  • rené m bieler
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    • 27. Juli 2008 um 23:55
    • #12

    es kommt nicht immer auf die größe an, sondern auch auf die technik :D

    ich würde ein gut und engverseiltes 2,5mm² kabel mit talkumfreier ummantlung def. einem billig 4mm² vorziehen.. wenn man sich mit der materie mal auseinandersetzt, merkt man das es auf viele faktoren ankommt.

    fakt ist auch, das die bassfrequenzen im kabelkern optimal übertragen werden..deshalb sollte der größer ausfallen..

    klanglich gesehen wirkt sich allerdings ein zu großer querschnitt auch negativ auf die präzision des basses aus..hier sollte man auf noch größere querschnitte als 4mm² vermeiden.

    wir nehmen für die ganze pa (bass/tops) sommercable SC-ECLIPSE SPQ240 MKII in 4mm² - sind zwar nicht ganz billig, halten aber viel mehr biegezyclen als normalokabel aus, was man auch nicht unterschätzen sollte

    Einmal editiert, zuletzt von rené m bieler (28. Juli 2008 um 00:03)

  • tufkajck
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    • 27. Juli 2008 um 23:58
    • #13

    Naja. Jetzt kommen die Praktiker.
    Die jedes WE ne Anlage aufbauen und deshalb genau wissen, wo der Hase läuft.

  • rené m bieler
    Verifiziert
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    347
    • 28. Juli 2008 um 00:10
    • #14

    nicht nur praktiker, sondern auch leidenschaftlicher hi-ender und schon hunderte stunden kabel probegehört..

    man unterschätzt den einfluss von kabel.. egal ob stromzuleitung, nf oder speaker :shock:

  • tufkajck
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    • 28. Juli 2008 um 00:20
    • #15

    Danke für den Tip..

  • unknown_artist
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    • 28. Juli 2008 um 00:22
    • #16

    Ähm naja... Ich halte es für Esoterik, aber jedem das seine...
    By the way, ich dachte der Praktiker schätzt 2,5er Durchmesser, allein weil das Kabelcase danach erheblich leichter ist ;)

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • georgenomex
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    • 28. Juli 2008 um 00:28
    • #17
    Zitat von "René M Bieler"


    fakt ist auch, das die bassfrequenzen im kabelkern optimal übertragen werden..deshalb sollte der größer ausfallen..

    Mir ist zwar der Skin-Effekt bekannt, dem zufolge höherfrequente Signalanteile an der Aussenwand des Leiters besser übertragen werden. Das nun aber das Gegenteil für Bassfrequenzen gelten soll ist mir unbekannt und wäre meiner Meinung nach unlogisch.

    Dann würden spezielle High End Hohlleiterkabel wie Monitor Black&White LS-1202 den Bassbereich verschlechtern...

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • databass.ch
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    • 28. Juli 2008 um 01:08
    • #18
    Zitat von "Klangcharakter"

    Da gibt es ne schöne Tabelle :D



    Sorry, aber diese Tabelle stimmt nicht! Alleine, dass 50m 0.75mm2 Kabel bei einem 2Ohm Lautsprecher mehr als 100% Verlust haben sollen, sollte einem nachdenklich machen. Nach meiner Rechnung, würde ein Lautsprecher im obigem Fall noch 48.78% der Leistung (genauer Spannung) abbekommen, der Rest wird im Kabel verheizt.

  • wora
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    • 28. Juli 2008 um 01:34
    • #19
    Zitat von "René M Bieler"

    ...
    klanglich gesehen wirkt sich allerdings ein zu großer querschnitt auch negativ auf die präzision des basses aus..hier sollte man auf noch größere querschnitte als 4mm² vermeiden...


    das verstehe ich jetzt nicht ganz, es widerspricht den grundlagen, die ich in meiner elektroniker-ausbildung gelernt habe. kannst du das näher erklären?

    die werte in der gezeigten tabelle kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. ich komme auf andere ergebnisse.
    ein verlässliches rechentool kann man sich beim IFB herunterladen (d_powertool v 1_2.xls).

    aber eines wird hier schon klar:
    2 ohm betrieb erfordert hohe querschnitte, schon für 10m kabel sind 2,5mm² nicht mehr sinnvoll (Dämpfungsfaktor!)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • databass.ch
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    • 28. Juli 2008 um 01:50
    • #20
    Zitat von "wora"

    die werte in der gezeigten tabelle kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. ich komme auf andere ergebnisse.
    ein verlässliches rechentool kann man sich beim IFB herunterladen (d_powertool v 1_2.xls).

    Anscheinend sind sogar die angegebenen Widerstände für die Kabel in der Tabelle falsch (das hab ich oben nicht überprüft). Obiges Tool kommt bei 50m 0.75mm2 auf 2.53Ohm :roll: Wi(e)derstand ist auch noch falsch geschrieben :roll: :roll:

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