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Preise namhafter Hersteller gerechtfertigt?

  • ikli
  • 13. November 2011 um 17:26
  • ikli
    Beiträge
    1.185
    • 15. November 2011 um 12:27
    • #41
    Zitat von "Matthias Falke"

    Darum geht es überhaubt nicht, ich kann bloß das Gejammer über billig billiger und am billigsten nicht mehr ertragen. Einerseits forderst Du Qulität aber billigst soll das auch sein. Das passt hinten wie vorne nicht, Wenn Du diesen Stahlstift brauchst und diesen wo anders nicht bekommst musst du halt diese 12 Euronen berappen.
    Ich habe neulich für meinen uralt DVD Player von Pioneer eine Lasereinheit bestellt. das Teil kostete mich 90 Euro Netto im EK. Weil ich dieses Gerät rep. haben möcht, bezahle ich das halt, ohne gleich in einen Forum zu jammer wie teuer und ungerecht das ist.

    Matthias

    ich gebe Dir ja Recht.....
    Aber überteuerte Preise ist genau das umgekehrte (Kehrseite) was du anprangerst "Geiz ist Geil" Mentalität. Und sowas ist auch mein tägliches Geschäft und weiß genau was du meinst!

    Aber im Falle der des Stiftes, reden wir von einen d=5mm und 20mm langen Stahlstift was man im Baumarkt oder beim Schlosser für max. 1 Euro kaufen kann....ist genau das gleiche was ein Member ein paar postings vorher auch beschrieben hat (Rahmen für 800 euro für ein bißchen Stahl).....Und ich jammere nicht hab die Dinger ja gekauft weil ich Sie braucht...aber trotzdem ist es nicht i.O.!!
    Und dieses Besipiel sollte nur das beschreiben was hier diskutiert wird....

    P.s. Stellt sich die Frage ob du auch 150.- Euro für Lasereinheit ausgegeben hättest? :wink:

    Greetz

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • Jochen Schmeing
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    • 15. November 2011 um 12:42
    • #42
    Zitat von "Matthias Falke"

    Ich habe neulich für meinen uralt DVD Player von Pioneer eine Lasereinheit bestellt. das Teil kostete mich 90 Euro Netto im EK. Weil ich dieses Gerät rep. haben möchet, bezahle ich das halt, ohne gleich in einen Forum zu jammenr wie teuer und ungerecht das ist.


    Ärgern tust Du dich nur, wenn Du dann einen Standard Philips Laser auspackst, den es an jeder Ecke für 39,90 € gibt, um im Bild zu bleiben.
    Qualität hat fraglos Ihren Preis. Oder Nein, nicht fraglos!

    Aber wenn die 1,99 € Beipack-Netzstrippe im Pioneer/Denon/Wasweißich-Tütchen plötzlich 28,00 € kostet, oder für eine Bedienungsanleitung (8 DIN-A4 Seiten, kopiert) inkl.Versand 18,00 € aufgerufen werden (ist mir passiert), mutet das schon sehr seltsam an.
    Eine Lithium-Batterie ( ca. 5,00 Euro im freien Handel) kostet bei einem Premium-Heizungshersteller 39,50 €. In diesem Fall wurde sogar der Vertragshändler mit über 20,00 € zur Kasse gebeten. es war eine handelsübliche Varta-Batterie, nicht mal umgelabelt.

    Hohe Preise sind dort gerechtfertigt, wo dafür eine Premium-Leistung geboten wird. Aber auch als Premium-Hersteller mit entsprechen hohen Kosten für Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Marktplatzierung sollte man differenzieren können und für normale Leistung normale Preise aufrufen. Sonst wird man auf lange Sicht unglaubwürdig.

    Beste Grüße

    Jochen

  • matthias falke
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    • 15. November 2011 um 12:57
    • #43

    Und was kannst du daran ändern?
    Jeder der versucht seinen Plunder oder auch nicht Plunder bei Ebay mit möglicht viel Gewinn loszuschlagen macht nicht anderes. Und mal Hand aufs Herz, wer hat das von denen die hier über zu teuere Preise schreiben noch nicht versucht.

  • skyworker
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    • 15. November 2011 um 13:26
    • #44

    ikli - lies doch bitte mal deine eigenen Postings und dann denk mal einen Schlag nach...

    Zitat

    weil die Stifte eine gewisse Konformität entsprechen

    - es geht also nicht um Baustahl, sondern um ein Teil, das einer gewissen Spezifikation genügt. Diese Spezifikation ist - bei vernünftigen Produkten - Teil eines Prozesses, der sehr viel Geld kostet. Gutachten, Entwicklung, Statik, Materialprüfung, Zertifizierung, ... . Im Falle eines Falles kann es darauf ankommen, ob du elf Euro gespart hast und eine Schraube aus dem Baumarkt verwendet hast oder ob du für zwölf Euro an der richtigen Stelle das richtige Tool eingesetzt hast...

    Ich fürchte allerdings, ich kann mir hier noch weiter das Maul fusselig reden - wenn es bei 12 Euro für ein Zubehörteil schon schwierig wird. Das erinnert mich ein bisschen an die Leute, die großartiges Equipment haben und das Zeug dann in der Wolldecke durchs Land zerren, weil das Geld fürs Case fehlt. Und dann maulen, wenns kaputt geht.

    Und was das Gerede vom „Zauberschein“ angeht – könntet ihr bitte aufwachen? Das Gewerbe hilft bei der chinesischen Botschaft oder bei ein paar Vertrieben, einen EK zu kriegen. Aber die wirklich guten Kurse gibt’s erst dann „wenn Fertigung und Versand wegen eurer Bestellung Überstunden machen müssen“, wie das ein kluger Mann mal formuliert hat.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • ikli
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    • 15. November 2011 um 13:47
    • #45

    Sky

    Weiß du um was es für ein Stift handelt?
    Es handelt sich um ein Stack-Align stift. Sprich um die 2 Tops Horn auf Horn zu legen damit man das obere Top nach rechts oder links schwenken kann :roll:
    Und Konformität für was? Das es jeder Blinder sehen kann das es sich um ein handelsüblichen Stahlstift handet? Und das hat mir der deutsche Vetrieb bestätigt.....denn ich versuche kein halbwissen zu verzapfen, bestimmt nicht.
    Also lassen wir mal die Kirche im Dorf.....denn wir reden hier nicht über Flugbügel oder sonstiges Flugzubehör

    Und ja ich weiß ich poste........und bitte ich denke natürlich nach was ich schreibe und was ich von mir gebe... :wink:

    Greetz

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

    Einmal editiert, zuletzt von ikli (15. November 2011 um 13:53)

  • skyworker
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    • 15. November 2011 um 13:53
    • #46

    Mann, Mann, ist es nicht eigentlich Wurst, was dieser Stift tut? Kannst du nicht verstehen oder willst du nicht? Konformität für deine Sicherheit - und die der Leute, die unter deinem Geraffel stehen oder sitzen...

    Ich lass die Kirche gerne im Dorf - dir ist Manches zu teuer, mir auch, aber ich weine keine bitterlichen Tränen, wenn ich einmal eine Entscheidung getroffen habe. So ist das halt mal.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • ikli
    Beiträge
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    • 15. November 2011 um 13:59
    • #47

    Sky sag mal liest du das was ich poste? Noch mal es ist ein ganz normaler Stahlstift! Willst du jetzt bitte aufhören mich zu belehren? Denn bei Sicherheit hört bei mir der Spaß auf! Denn ich weiß was ich tue.
    Derjenige der Begriffstutzig bist du.....der Punkt ist ich habe die Dinger bestellt als das Wort Konformität bla bla bla aufkam. Denn ich wusste auf was die MAin hinaus wollte :wink:
    Am Ende hat mir ein interner MA genau das bestätigt was ich vermutet habe. Was ist daran nicht zu verstehen??
    Die nehmen ein Stahlstift verkaufen das als ob es aus Marsstahl besteht und blubbern was Konformität......Obwohl es weit und breit keine Konformitätserklärung existiert!

    Hast du jetzt die Botschaft verstanden? Mann oh Mann.......

    P.s. :wink: immer schön auf die Emotionalität achten :grin: :grin: (Ernst an) Also ich habe ein hohe Meinung von Dir.....

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

    3 Mal editiert, zuletzt von ikli (15. November 2011 um 14:29)

  • ikli
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    • 15. November 2011 um 14:10
    • #48

    Aber wie ich sehe muss man hier aufpassen. Denn wenn hier nicht die ganze Story aufgetischt wird, werden gleich Unterstellungen, Belehrungen und sonstiges gestartet. Obwohl eigentlich im Psoting alle nützlichen Infos enthalten sind. Das ist anstrengend! :roll: :roll: Leute bitte ein bißchen enstpannter ok?

    Greetz

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • matthias falke
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    • 15. November 2011 um 16:09
    • #49
    Zitat von "ikli"

    Noch mal es ist ein ganz normaler Stahlstift!

    Um deines inneren Frieden Willens und der Gewissheit das im Fall eines Falles der Hersteller die Haftung übernimmt, hast du also schweren Herzens die 12 Euro ausgegeben. Ist es Dir das nicht wert?

  • ikli
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    1.185
    • 15. November 2011 um 16:15
    • #50

    Ja sicherlich......aber schweren Herzens..... jetzt bitte nicht übertreiben :grin:
    Aber trotzdem ändert es nichts an der Tatsache das die Dinger überteuert sind.........ich weiß wo du hinaus willst 8)
    Die Stifte waren ja nur zur Veranschaulichung da das Thema des Zubehörs erwähnt worden ist, und wir sollten dieses Thema nicht auseinander nehmen (nicht zuviel rein interpretieren :wink: ), da gibt es bestimmt andere, bessere Beispiele. Da sind schon ganz andere Summen geflossen wegen anderer "überteuerter" Sachen....aber die auch so nötig gewesen sind.......aber in einen ganz anderen Kontext.......


    Greetz

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  • schmidt, peter
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    136
    • 15. November 2011 um 16:50
    • #51

    Lieber ikli glaube mir es ist ein ganz tolles gefühl wenn du dazu gehörst. Ich fühlte mich wie ein anderer mensch. Qualität macht frei !!!!!

  • ikli
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    • 15. November 2011 um 16:59
    • #52

    Dann bin ich ja froh wenn ich dich mit meiner Präzenz glücklich machen kann.
    Ich kann nur das gleiche von deinen sehr aussagekräftigen Post sagen. Ich fühle mich wie ein neuer Mensch der mich durch diesen, DEINEN, Beitrag mit Glück erfüllt! :roll: :roll:

    Greetz

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  • soundworx
    Profi
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    748
    • 15. November 2011 um 17:29
    • #53

    Das Beipiel "Stahlstift" ist gar nicht so schlecht...
    Warum ist das Teil denn so teuer?

    Weil beim Hersteller selbst bei einem so einfachen Teil ein irsinniger Aufwand ausgelöst wird bis das Teil beim Kunden landet.

    Zunächst muss der Entwickler für einen bestimmten Zweck (Zitat: Es handelt sich um ein Stack-Align stift. Sprich um die 2 Tops Horn auf Horn zu legen damit man das obere Top nach rechts oder links schwenken kann) eine Lösung ausdenken. Dazu wird dann eine Zeichnung mit Spezifikationen, wie Material, Festigkleit, Masse, Toleranzen, usw. gemacht. Diese wird vom Einkauf des Herstellers an verschiedene Zulieferer geschickt um entsprechende Angebote einzuholen.
    Der beste (nicht unbedingt der billigste) Anbieter erhält dann den Fertigungsauftrag. Der Artikel wird im Warenwirtschaftssystem des Herstellers angelegt und bestellt. Die ersten Muster treffen ein und müssen auf die korrekte Funktion in Verbindung mit den Tops geprüft. Eventuell gibt es noch einen Korrekturlauf mit geänderten Spezifikationen. Jetzt wird die Serienproduktion eingeläutet. Die Lieferung trifft beim Hersteller ein und wird vom Wareneingang ausgepackt. Es erfolgt eine Qualitätskontrolle (bestimmte Anzahl von Testmustern, je nah Losgrösse). Wenn die Freigabe durch die QS erfolgt, geht das Teil ans Lager (die anteiligen Kosten für den Lagerplatz nicht vergessen!). Der Mensch, den Du angerufen hast um herauszufinden welches Teil dein Problem löst muss auch bezahlt werden. Du bestellst beim Verkauf (schon wieder eine kleine Summe für anteiliges Gehalt der Verkaufsmitarbeiter), der Auftrag kommt im Lager raus, wird kommissioniert, verpackt und für den Paketdienst bereitgestellt. Die Buchhaltung erstellt die Rechnung und schickt diese raus.
    Was für ein irrsinniger Aufwand für so ein einfaches Teil!

    Darum kostet ein einfacher Stahlstift halt schon mal 12 Euro...

    Und jetzt überlegt mal, was für ein Aufand es bedeutet, einen LS-Controller zu entwickeln, programmieren, testen, prüfen, für weltweiten Gebrauch zertifizieren, vermarkten, supporten, Garantie bieten, Ersatzteile vorhalten, usw. usf ...

    Ich glaube kaum das es einen Hersteller gibt der sich in unserer Branche eine goldene Nase verdient. Die Mitbewerber auf gleichem Qualitäts- und Reputationslevel würden das ansonsten sicher gnadenlos ausnutzen!

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 15. November 2011 um 19:53
    • #54
    Zitat von "soundworx"

    Weil beim Hersteller selbst bei einem so einfachen Teil ein irsinniger Aufwand ausgelöst wird bis das Teil beim Kunden landet.


    Nein, anders: weil die Hersteller offenbar heute weder willens noch in der Lage sind, dieses Problem preisgünstig zu lösen.

    Zitat von "soundworx"


    Zunächst muss der Entwickler für einen bestimmten Zweck (Zitat: Es handelt sich um ein Stack-Align stift. Sprich um die 2 Tops Horn auf Horn zu legen damit man das obere Top nach rechts oder links schwenken kann) eine Lösung ausdenken. Dazu wird dann eine Zeichnung mit Spezifikationen, wie Material, Festigkleit, Masse, Toleranzen, usw. gemacht. Diese wird vom Einkauf des Herstellers an verschiedene Zulieferer geschickt um entsprechende Angebote einzuholen.
    Der beste (nicht unbedingt der billigste) Anbieter erhält dann den Fertigungsauftrag. Der Artikel wird im Warenwirtschaftssystem des Herstellers angelegt und bestellt. Die ersten Muster treffen ein und müssen auf die korrekte Funktion in Verbindung mit den Tops geprüft. Eventuell gibt es noch einen Korrekturlauf mit geänderten Spezifikationen. Jetzt wird die Serienproduktion eingeläutet. Die Lieferung trifft beim Hersteller ein und wird vom Wareneingang ausgepackt. Es erfolgt eine Qualitätskontrolle (bestimmte Anzahl von Testmustern, je nah Losgrösse). Wenn die Freigabe durch die QS erfolgt, geht das Teil ans Lager (die anteiligen Kosten für den Lagerplatz nicht vergessen!). Der Mensch, den Du angerufen hast um herauszufinden welches Teil dein Problem löst muss auch bezahlt werden.


    Weil man heute jeden Handschlag "outsourcen" muß, ergeben sich natürlich viel längere Wege, mit Durststrecken über -zig Schreibtische.
    In Deiner Beschreibung hast Du übrigens noch die unzähligen Besprechungen, Workshops, Briefings und ähnlichen unproduktiven Pipikram (der die Projektgruppe "Stahlstift" in ihrer Arbeit hemmt) vergessen, bis denn dann nach endlos langer Zeit endlich mal ein Stahlstift zustande kommt. Ein Wunder, daß da der Stückpreis nur 12€ beträgt...

    Früher, als Saurier noch die Erde bevölkerten und Geld noch durch arbeitende Hände verdient wurde, wäre der Entwickler mit einer Bleistiftskizze in die Fertigung gegangen und hätte zum Zerspaner gesagt: "Davon brauchen wir 100 Stück." Zwei davon wären per Post verschickt worden und hätten incl. Versand vielleicht 8,-DM gekostet. Die übrigen Exemplare wären ins Lager gewandert.
    Meine Lautsprecherstative sind ungefähr so entstanden, vor etwa 30 Jahren. Ohne CE, TÜV, GS oder Ähnliches, dafür aber auch nicht aus billigem Alurohr und Plaste, sondern aus feuerverzinktem Stahlrohr größerer Wandstärke und mit Bleimennige über den Schweißstellen.


    MfG
    DirkB

  • ikli
    Beiträge
    1.185
    • 15. November 2011 um 20:49
    • #55
    Zitat von "DirkB"


    Nein, anders: weil die Hersteller offenbar heute weder willens noch in der Lage sind, dieses Problem preisgünstig zu lösen.


    Weil man heute jeden Handschlag "outsourcen" muß, ergeben sich natürlich viel längere Wege, mit Durststrecken über -zig Schreibtische.
    In Deiner Beschreibung hast Du übrigens noch die unzähligen Besprechungen, Workshops, Briefings und ähnlichen unproduktiven Pipikram (der die Projektgruppe "Stahlstift" in ihrer Arbeit hemmt) vergessen, bis denn dann nach endlos langer Zeit endlich mal ein Stahlstift zustande kommt. Ein Wunder, daß da der Stückpreis nur 12€ beträgt...

    Früher, als Saurier noch die Erde bevölkerten und Geld noch durch arbeitende Hände verdient wurde, wäre der Entwickler mit einer Bleistiftskizze in die Fertigung gegangen und hätte zum Zerspaner gesagt: "Davon brauchen wir 100 Stück." Zwei davon wären per Post verschickt worden und hätten incl. Versand vielleicht 8,-DM gekostet. Die übrigen Exemplare wären ins Lager gewandert.
    Meine Lautsprecherstative sind ungefähr so entstanden, vor etwa 30 Jahren. Ohne CE, TÜV, GS oder Ähnliches, dafür aber auch nicht aus billigem Alurohr und Plaste, sondern aus feuerverzinktem Stahlrohr größerer Wandstärke und mit Bleimennige über den Schweißstellen.


    MfG
    DirkB

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    :)

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  • soundworx
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    748
    • 15. November 2011 um 21:33
    • #56

    Hallo Dirk!
    Na klasse. Da Du ja genau weisst, wie man das kostengünstig in kompletter Eigenregie aufziehen kann, solltest Du Dir die entsprechenden Entwickler, Produktionsmitarbeiter usw. suchen und loslegen.

    Nur noch Treiber selber schnitzen, Spulen wickeln, Bäume anpflanzen und Meyer, d&b und Co können sich warm anziehen... :grin:

    Oder natürlich bei einem der Hersteller als Berater vorsprechen und denen plausibel darlegen wie man die Produkte rentabel für die Hälfte produzieren kann. Damit könntest Du sicher ein Vermögen verdienen.

    Aber mal im Ernst: wenn Du denkst dass Dich der oder die Hersteller absichtlich über den Tisch ziehen, dann kauf was anderes oder bau es selber.

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • ikli
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    1.185
    • 15. November 2011 um 21:40
    • #57

    Klingt hier langsam nach Lobbyismus :grin:

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  • matthias falke
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    • 15. November 2011 um 21:46
    • #58

    Nein, eher nach wahren Leben.

  • Online
    Marian Humann
    Verifiziert
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    1.683
    • 15. November 2011 um 21:48
    • #59
    Zitat von "soundworx"

    Nur noch Treiber selber schnitzen, Spulen wickeln, Bäume anpflanzen und Meyer, d&b und Co können sich warm anziehen... :grin:


    Gibt Hersteller die machen das auch... Gut, außer die Bäume pflanzen aber ansonsten... Die müssen sich auch hinter Meyer, d&b und wie sie alle heißen nicht verstecken, haben aber nicht die Vertriebsstruktur und genanntes Problem, dass der Vertrieb auch Neukunden hohe Rabatte gewährt und damit alte Großkunden vergrault... Gut für die Neukunden, schlecht für die Großkunden, fragwürdig ob sich das so rentiert... Aber es scheint zu funktionieren, seit einigen Jahren boomt die Firma ziemlich stark in Deutschland...
    Allerdings kostet hier auch der Flugrahmen für das angebotene Großbeschallungssystem 2499€ lt. Liste


    Zitat von "soundworx"


    Aber mal im Ernst: wenn Du denkst dass Dich der oder die Hersteller absichtlich über den Tisch ziehen, dann kauf was anderes oder bau es selber.


    In unserer Branche ist aber - Gott sei Dank - Selbstbau gerade was Rigging angeht, äußerst ungern gesehen. Das lassen sich die Hersteller bezahlen, teuer bezahlen... Es wurde ja schon genannt, einerseits ist das sinnvoll, der Hersteller macht sich schließlich große Gedanken über die Sicherher und das ganze Konzept, andererseits ließen sich garantiert Strukturen finden, wie man mit gleicher Gewinnmarge dem Kunden das (Zuberhör-/Ersatzteil-)Produkt günstiger anbieten kann...

  • ikli
    Beiträge
    1.185
    • 15. November 2011 um 21:49
    • #60

    Wieso ist Lobbyismus nicht das wahre Leben? Oder nur die Erfindung von ein paar Wenigen.... :roll:

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