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Strom in Amerika

  • marco kuhnmünch
  • 12. August 2008 um 22:31
  • marco kuhnmünch
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    71
    • 12. August 2008 um 22:31
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich hab ne Frage zum Thema Amistrom. Kennt jemand eine bezahlbare Lösung, in Amerika so ca. 3-6 Phasen 230Volt 50Hz Strom zu bekommen ? Ich hab leider von US-Strom nicht den Hauch einer Ahnung, weiss also auch nicht ob und in welcher Form die da drüben Starkstrom oder sowas in der Richtung haben und natürlich hab ich auch keinen Schimmer was es für sinnvolle Geräte gibt, sowas zu bewerkstelligen. Ideal wäre sowas a´la Amiwasauchimmerstarkstrom rein, 32er raus.

    Ach ja, der Strom sollte "sauber" sein, da daran Studioequipment betrieben werden soll.

    Danke schonmal...

    Die roten LED´s sind bezahlt, dann sollen sie auch leuchten...

  • Mechwerkandi
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    • 13. August 2008 um 08:15
    • #2

    Was ich davon zuletzt mitbekommen habe, ist allerdings auch schon wieder ein paar Jahre her, folgender Zusammenhang:

    Übliches Haushalts-Netz 110V.
    Für Anwendungen mit hoher Stromaufnahme (Herd, Ofen etc.) gab's ein extra Netz mit 220V.
    Drehstrom wie üblich, die Stecker sind allerdings völlig anders.

    Leider ist in USA die Stromversorgung zwischen dem ländlichen Klientel und den Ballungszentren wohl recht unterschiedlich dargestellt. Ich würde auf alle Fälle vorab einen Kontakt mit dem örtlichen Energieversorger suchen.

  • simonstpauli
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    • 13. August 2008 um 08:49
    • #3

    die 220V single phase-Anschlüsse sind wohl die beste Möglichkeit. Quasi 2 Phasen 110V symmetrisch addiert.

    50 Hertz dürften ein Problem werden.

    Du hast erstmal zwei Möglichkeiten:

    1. 220V-Versorgungen in ausreichender Anzahl

    2. dicke Trafos in ausreichender Anzahl

    hab noch was gefunden:
    http://www.faqs.org/qa/qa-8372.html

    PS: wofür brauchst Du ernsthaft so viel Strom?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • marco kuhnmünch
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    • 13. August 2008 um 10:31
    • #4

    Es geht um eine Studioinstallation in Amerika. Da soll vorhandenes Material da drüben verbaut werden. Bei 64 Eingangskanälen, alle mit eigenem High-End Preamp, teilweise mit Röhrenkompressor, mehrere Abhörsysteme, Masteringkette mit einigen Röhrengeräten usw. kommt schon einiges an Strom zusammen. Ich denke man kann´s auf 3 Phasen runterreduzieren, aber mit weniger komm ich nicht klar.

    Die roten LED´s sind bezahlt, dann sollen sie auch leuchten...

  • lambda-halbe
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    365
    • 13. August 2008 um 11:44
    • #5

    Hallo,

    da wir hier ja im Strombrett sind eine kleine Anmerkung:

    Zitat

    Kennt jemand eine bezahlbare Lösung, in Amerika so ca. 3-6 Phasen 230Volt 50Hz Strom zu bekommen ?

    Zitat

    Ich denke man kann´s auf 3 Phasen runterreduzieren, aber mit weniger komm ich nicht klar

    Mehr als 3 Phasen wirst du nirgendwo in der Welt bekommen. Aber vermutlich reicht Dir auch einfach mehr Strom je Außenleiter.

    Stephan

  • marco kuhnmünch
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    71
    • 13. August 2008 um 15:14
    • #6

    Na gut, ich brauche nicht 3 Phasen, ich brauche 3 SchuKodosen die mir je 3,6kW bieten.

    Also, Amistrom auf 16er wäre gut. Amistrom auf 3 SchuKos wäre auch gut.

    Die roten LED´s sind bezahlt, dann sollen sie auch leuchten...

  • da_user
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    844
    • 13. August 2008 um 15:20
    • #7

    Die Geräte werden ja intern kaum mit 230VAC laufen sondern mit n paar Volt DC.

    Also EU-Netzteil raus, Am-fähigesi-Netzteil rein!

    Anbei:
    Ich hatte mal Amerikanische Fertigungsanlagen in den Fingern, da wurde unten drunter einfach ein 2:1 Trafo verbaut.

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • nojunk
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    • 13. August 2008 um 16:23
    • #8
    Zitat von "da_user"

    Also EU-Netzteil raus, Am-fähigesi-Netzteil rein!


    guten morgen.
    net umbedingt!
    ICH würd mal zuerst einmal schaun, ob die netzteil nicht die "ami spannung" tun (die meisten sollten es ja...)
    falls net, dann vor ort einen wandler - ich glaub furman macht so ein teil, mieten oder wenn's länger dauern soll - kaufen.
    ... und ja, auch im ami land gibt's ein paar fähige leute die dir weiterhelfen können ... :lol:

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • simonstpauli
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    • 13. August 2008 um 16:41
    • #9

    oh ja, klar eigentlich.

    1. Das Zauberwort heißt "universial power supply" Meistens steht dann "100 - 240V, 50/60Hz" am Gerät oder selbst wenn nicht, kann es trotzdem "universal" sein. Das weiß dann der Hersteller. Diese Geräte laufen direkt an 110/120V

    2. Alle anderen Geräte brauchen 240V.

    - entweder nutzt man den 240V (single phase für Großgeräte)
    - oder eine 120V-Phase mit einem guten Trafo (hier fangen die Probleme an, da es Studiotechnik ist)

    3. Drehstrom in USA ist 208V / three legs, was uns hier wohl nicht wirklich weiterbringt. Dieser wäre aufzulösen und wieder hochzutransformieren.

    4. US-Netzteile zu besorgen wäre evtl. kostengünstiger als Trafos.

    5. Im Extremfall nimmst Du 3 einzelne Phasen 120V / 40 amp und 3 Trafos, aus denen dann 240V / 20 A (bzw. 16 A abgesichert) kommt.

    Diese Trafos werden auch in den USA verkauft, wie z.B. (man möge mir die "Werbung" in Hinblick auf die generelle Information vergeben):

    http://www.dvdoverseas.com/store/index.ht…atalog91_0.html

    Sogenannte Step-Up-Converter. (Oft als Step-Down-Up verkauft)


    EDIT: es gibt auch noch 480V/277V-Drehstrom in den USA, wird oft für Licht verwendet.

    Also insgesamt:

    480V/277V dreiphasig
    208V/120V dreiphasig
    240V zweiphasig (das kann auch ein Problem sein, die Spannung wird zwischen 2 Phasen abgegriffen, es gibt keinen Neutralleiter hierbei)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

    Einmal editiert, zuletzt von simonstpauli (13. August 2008 um 16:54)

  • marco kuhnmünch
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    • 13. August 2008 um 16:49
    • #10

    Also gut, im Grunde bin ich jetzt deutlich schlauer als vorher. Alles was an 110 Volt läuft, wird so verwendet, alles andere kriegt nen Trafo, Dinge wie Clockgeneratoren usw. werden wir wohl in USA zukaufen.

    Auf jeden Fall...

    DANKE, ihr habt mir sehr geholfen.

    Die roten LED´s sind bezahlt, dann sollen sie auch leuchten...

  • fabio hermann
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    • 13. August 2008 um 19:55
    • #11

    Bei der Lösung wäre ich auch vorsichtig, da kann zu zu Brummproblemen kommen und die sind im Studio noch schlimmer als live

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • tufkadib
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    • 13. August 2008 um 22:09
    • #12

    Soll ein Studio damit fest und dauerhaft aufgebaut werden oder ist das nur eine zeitlich begrenzte Sache?

    Laßt Euch doch vom Energieversorger einen ausreichend großen Trafo mit 110V-0-110V an den Mittelspannungsleitungsmast vor dem Studio bammeln und gut. Wird billiger sein als an -zig Geräten rumzukrampfen.

    Wenn die Geräte 50Hz vertragen, dann werden ihnen 60Hz nicht schaden. Es sei denn, ihr wollt Magnetbandmaschinen mit netzsynchronisierten Capstanmotoren betreiben, die müßten dann auf Fremdspeisung umgestellt werden.

    MfG

    DirkB

  • simonstpauli
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    • 13. August 2008 um 22:34
    • #13

    Um das Chaos perfekt zu machen, es gibt auch

    - 240V Delta, 3 Phasen, 240V zwischen den Außenleitern, kein Neutralleiter

    in den USA,

    Du sollstest auf jeden Fall vorher klären, was es genau gibt an Strom.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • fabio hermann
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    • 13. August 2008 um 22:34
    • #14

    Andere Idee: Was ist mit ner hinreichend großen USV, die stabilisier doch auch, was sagen den die Profis?

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • djobi
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    • 13. August 2008 um 23:20
    • #15

    Wie so oft: es kommt nicht auf die Größe an :D
    Es gibt online USVn und "Standby" USVn - letzter springt erst ein, wenn definierte Schwellwerte über oder unterschritten werden - bringt in dem Fall also gar nichts ...

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • tufkail
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    • 14. August 2008 um 00:39
    • #16
    Zitat von "simonstpauli"

    Um das Chaos perfekt zu machen, es gibt auch

    - 240V Delta, 3 Phasen, 240V zwischen den Außenleitern, kein Neutralleiter

    in den USA,

    Du sollstest auf jeden Fall vorher klären, was es genau gibt an Strom.

    Wie es mir bei all diesen amerikanischen Entdekungen im Strombereich scheint, muss ein Elektrotechnik-meister dort Einiges mehr können und wissen, als hier, um einigermaßen Überblick zu behalten.

    Da ist Russland sogar konformer: es git halt 220V einfasig und 220/380 Stern mit N. PE Leiter fehlt allerdings meistens.

  • djobi
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    • 14. August 2008 um 09:49
    • #17

    Jungs, ich weiss gar nicht, wo das Problem ist:

    Zitat von "the.island.guy in einem anderem Forum"


    16.07.2007, 22:51
    Da das Netz in Amerika von der Spannung her nidriger liegt als das europäische wird dir wohl so schnell nichts um die Ohren fliegen. Das mit dem Adapter[stecker] sollte problemlos funktionieren. Das einzige was dir passieren kann, ist dass deine PSP/dein Handy/dein Laptop vielleicht länger braucht um voll aufgeladen zu sein.


    Also - ist doch alles in Ordnung, der Ton braucht nur nen bischen länger durch die Effekte, schraubt man die Hallzeit halt etwas runter! :D :roll:

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
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  • tufkaklto
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    • 14. August 2008 um 11:48
    • #18

    Nach 2 jahre Amerika kann ich sagen:

    Im normalfall die 120 Volt, der "Starkstrom" der drüben im Regelfall vorhanden ist, ist 220 Volt. ( 3 Phasig von Ph zu Ph )

    Alla anderen Ströme soll man vorher unbedingt abklären ob verfügbar.

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  • niggles
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    • 14. August 2008 um 20:37
    • #19
    Zitat von "klauston"

    Im normalfall die 120 Volt, der "Starkstrom" der drüben im Regelfall vorhanden ist, ist 220 Volt. ( 3 Phasig von Ph zu Ph )

    Genau das ist leider nicht der Fall. "Richtige" Dreiphasensysteme mit Mp ("Wye") haben 120V zwischen L1/2/3 und Mp und 208V Phase zu Phase. So was findet man aber in den USA im Gegensatz zu Europa nicht in jeder Gastwirtschaft, sondern praktisch nur im industriell-gewerblichen Umfeld.
    Der Hintergrund ist, daß dort noch immer weite Teile des Mittelspannungsnetzes nur einphasig ausgeführt sind - Drehstrom kostet immer extra.
    Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe (Clubs und Discos) haben bei entsprechendem Bedarf einen eigenen Mittelspannungstrafo mit einigen bis einigen zig kVA - und da kommt auf der Sekundärseite besagte zweiphasige Versorgung mit 120 V Phase gegen Mp und 240 V Phase zu Phase (180°) raus.
    Auf Messen und großen Festivals gibts standardmäßig erst mal nur 120/208 Drehstrom :!:
    Und von Dingen wie "open Delta" und generell allem Dreiphasigen ohne den Zusatz "Wye" oder "Y" (=entspricht dem deutschen "Stern") sollte man ohne kundigen örtlichen Stromer ganz viel Abstand halten...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • marco kuhnmünch
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    71
    • 14. August 2008 um 21:40
    • #20

    Also gut, geholfen wäre mir schonmal, wenn einer definitiv sagen kann, daß die 110 V Standardstecker wirklich (wie von Simonstpauli geschrieben) mit 40A abgesichert sind, dann wäre es ja kein grösseres Problem, da einfach 3 Trafos dran zu hängen und daraus den Strom zu verteilen.

    DirkB

    es geht um eine dauerhafte Installation. Daher wäre es schon sinnvoll, eine solide Lösung zu finden. Bandmaschinen sind auch nicht dabei, das einzige was wirklich stabil laufen muss, ist der Clockgenerator, den kann man aber auch drüben besorgen, wobei der ja eigentlich nichts mit der Netzfrequenz zu tun haben dürfte.

    Eigentlich wäre mir das liebste, wenn irgend jemand sagen würde:

    Hier ist Gerät XY, da steckst du Amistrom rein und bekommst deutschen Strom raus. Fertig.

    Das ist aber offensichtlich nicht der Fall, also muss ich halt mal überlegen, wie wir das hinbekommen.

    Die roten LED´s sind bezahlt, dann sollen sie auch leuchten...

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