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Festzelt & Linearray

  • SebastianJaeger
  • 16. August 2008 um 00:26
  • Geschlossen
  • SebastianJaeger
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    • 16. August 2008 um 00:26
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich hatte grad einen Job mit einer Coverband in einem Festzelt. Als PA stand dort ein KMT Line Array als ground-stack. Die beiden Stacks hatten einen Abstand von etwa 12m. Mein Problem war jetzt, dass der FOH an der Seite des Zeltes aufgebaut war. Dort war der Sound auch relativ ausgewogen. Wenn man jetzt in die Mitte des Zeltes und weiter nach vorne gegangen ist war dort ein riesen akustisches Loch.
    Da ich die PA nicht aufgestellt habe stellte sich mir die Frage ob bei einem auf dem Boden stehenden Linearray etwas dagen spricht die Stacks etwas nach innen zu drehen um diesem Problem entgegen zu wirken.
    Die beiden Tops die zusätzlich als Nearfill dort standen haben es nämlich nicht wirklich herausgerissen.
    Besten Dank im Voraus

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • tufkaklto
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    • 16. August 2008 um 11:00
    • #2

    Spricht meiner Meinung nach nix gegen eindrehen.

    Im Gegenteil, wenn die schön in die Zeltwände spielen würden, macht das sogar Sinn.

    Es gibt Hersteller, die schwören auf Gerade höngen, Andere wiederum empfehlen das Eindrehen.

    Ich dreh auch gern rein :D

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  • tonzwerg
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    • 16. August 2008 um 11:57
    • #3

    ja warum denn nicht reindrehen?

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Mechwerkandi
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    • 16. August 2008 um 12:02
    • #4

    LA?
    In einem Festzelt??

    Wie gross war den das Zelt?

  • simonstpauli
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    • 16. August 2008 um 12:32
    • #5

    Eindrehen kann man schon, abhängig von der Länge des Zeltes.

    Ich würde vermeiden, daß sich die Strahlen kreuzen (siehe "Ghost Busters")

    Zusätzlich braucht es die Nearfills, um die Bühnenmitte abzudecken. Alternative sind Sidefills ;)

    Was war das denn? 4 Tops Pano pro Seite? 90 Grad?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tonzwerg
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    • 16. August 2008 um 12:49
    • #6

    äh...bei ca. 100° abstrahlwinkel "kreuzen sich die strahlen" sowieso innerhalb von 10m oder so. was ist das denn für ein märchen?

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    -- Douglas Adams

  • SebastianJaeger
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    • 16. August 2008 um 12:54
    • #7

    Hallo,

    das KMT Array hat ja sogar 120° Abstrahlwinkel. Ich weiß grad gar nicht mehr wie viel Tops da pro Seite gestellt waren 4 aber mindestens, da drunter standen noch jeweils 3 Subs übereinander auf einem Bühnenelement. Die Abstrahlung in der Tiefe war völlig OK, nur in der Mitte war halt in 8m Abstand ein fieses Loch.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • linearray
    Gast
    • 16. August 2008 um 13:08
    • #8
    Zitat von "hunterstudios"

    nur in der Mitte war halt in 8m Abstand ein fieses Loch


    dagegen gibt es Nearfills :)

  • tufkaklto
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    • 16. August 2008 um 13:20
    • #9

    Bei 100 oder 120° spielt es auch schön in die seitlichen Planen.

    Allein schon deswegen würd ich es reindrehen.

    Aber eines geht immer:

    Probieren und horchen, so ein Groundstack ist auch mal Allein sehr schnell rumgedreht.

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  • simonstpauli
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    • 16. August 2008 um 13:27
    • #10
    Zitat von "tonzwerg"

    äh...bei ca. 100° abstrahlwinkel "kreuzen sich die strahlen" sowieso innerhalb von 10m oder so. was ist das denn für ein märchen?


    Ich meine die Achse, die Stacks sollten nicht "über Kreuz" schießen.
    Wie ein Ami mal sagte "giant comb filter"

    Ich würde das Haupt-System für die Mitte der Location optimieren, die ersten paar Meter kann man nicht mit einem Groundstack abdecken. 1. siehe oben, 2. wird es sonst hinten mies. Also Nearfills.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • SebastianJaeger
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    • 16. August 2008 um 13:35
    • #11

    Hi,

    im Prinzip gebe ich ja "probieren und horchen" völlig recht. Aber dafür war leider keine Zeit. Da ich auch zum ersten mal unvorbereiteter Weise mit einem Line Array in Berührung gekommen bin, hatte ich auch gar keine Zeit mir da vorher groß Gedanken zu machen. Beim nächsten Mal weiß ich bescheid.
    Die Frage ist halt wie weit man das Stack nach innen dreht.
    Gerade hinsichtlich des Punktes die Zeltplanen zu beschallen. Gerade da frage ich mich natürlich ob es überhaupt sinnvoll ist ein System mit so einem breiten Abstrahlwinkel einzusetzen. Wenn man vermeiden wollte die Seitenwände übermässig zu beschallen müsste man die Stacks ja fast mit 45° nach innen drehen und selbst dann würde noch genug zur Seite Abstrahlen.
    Aber die Stacks so stark nach innen zu drehen macht ja schon deshalb keinen Sinn weil sich dann wenige Meter vor der Bühne alles überlagert.


    Gruß

    Sebastian

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    • 16. August 2008 um 16:21
    • #12

    Was waren denn das für Nearfills, die es nicht geschafft haben, das 8m Loch zu schließen? :shock:


    BTW: Das PANO ist von KME, nicht von KMT

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  • simonstpauli
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    • 16. August 2008 um 16:29
    • #13
    Zitat von "Blancblue"

    Was waren denn das für Nearfills, die es nicht geschafft haben, das 8m Loch zu schließen? :shock:


    und wo standen diese?

    Zitat von "Blancblue"

    BTW: Das PANO ist von KME, nicht von KMT


    ah jetzt ja, was es alles gibt...

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    • 16. August 2008 um 22:07
    • #14

    siehe nächster Post :)

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    Einmal editiert, zuletzt von Blancblue (16. August 2008 um 22:09)

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    • 16. August 2008 um 22:08
    • #15
    Zitat von "hunterstudios"


    Die beiden Tops die zusätzlich als Nearfill dort standen haben es nämlich nicht wirklich herausgerissen.

    Hier 8)

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    • 17. August 2008 um 09:16
    • #16

    Hi,

    die beiden Tops waren glaube ich Mach MT-14 oder MT-15. Diese standen direkt innen an den Linearray Stacks und waren mit 45° eingedreht. Da wir nur so wenig Zeit hatten, habe ich mir auch nicht mehr alles genau angehört. Ende des Gigs habe ich nur festgestellt das die Tops viel zu leise waren.

    Gruß

    Sebatian

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    • 17. August 2008 um 09:51
    • #17

    Morgen Gemeinde - das Zauberwort steht bereits im Text:

    Zitat

    Gerade da frage ich mich natürlich ob es überhaupt sinnvoll ist ein System mit so einem breiten Abstrahlwinkel einzusetzen.

    Verzeihung, aber das ist doch mal wieder der Klassiker: "Sagen sie, haben sie denn auch so ein modernes Linearray" - auf diese Frage hin drehen alle ihre Boxen um 90 Grad und stellen im gleichen Moment das Nachdenken ein. Schade eigentlich, wann realisiert man eigentlich endlich mal, dass Linearrays nur einen sehr eingeschränkten, sinnvollen Einsatzbereich haben. Und das Bierzelt gehört nicht dazu.

    Sorry Hunterstudios, das hilft dir jetzt auch nicht weiter, aber wenn du beim nächsten mal auf so eine unsägliche Situation triffst, Mut zur Drehung und zur Lücke, will sagen Eindrehung. Und wenn möglich, ruhig auch die Frontfills zur Mitte hin schieben und verifizieren, womit die Dinger beschickt werden. Am - hoffentlich vorhandenen - Controller dafür beherzt arbeiten, Zeiten anpassen und gerne auch vieles rausnehmen, waqs über das Hautsystem kommt. Kann helfen, muss aber nicth, so ist das leider.

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • SebastianJaeger
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    • 17. August 2008 um 11:22
    • #18

    Hi,

    das war eben auch mein Eindruck. "Wir haben das Teil im Lager stehen und jetzt muss es auch benutzt werden".
    Ich mach nicht viele Technik Jobs und das auch noch nicht so lange. Allerdings behaupte ich das mein Livesound sehr ordentlich ist.
    Ich habe nur manchmal das Gefühl das sich die VT Firmen nicht unbedingt alle besonders viel Gedanken bei der Aufstellung der PA machen. Das wird allerdings auch an den betreffenden Firmen liegen, nicht das jemand auf die Idee kommt ich wolle alle über einen Kamm scheren.
    Da werden Topteile nicht hoch genug gestellt, Linearrays für Zelte genommen die meiner Meinung nach nicht dafür geeignet sind.
    Lautsprechersysteme miteinander gemischt die völlig unterschiedliche Klangeigenschaften haben.
    Und die meisten Fehler ließen sich mit einem Blick ins Datenblatt und etwas technischem und physikalischem Verständnis vermeiden. Aber das scheint irgendwie nicht immer von Interesse der jeweiligen Firma zu sein.
    "Wieso? Da kommt doch was raus". "Bei 10m Distanz brauchen wir kein Delay, das geht auch so". Naja, offensichtlich liege ich mit meiner Einschätzung das es günstiger gewesen wäre etwas konventionelles zu nehmen ja gar nicht so falsch. In diesem Sinne, wünsche ich noch einen schönen Sonntag. Gruß Sebastian

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    • 17. August 2008 um 13:02
    • #19

    Versteh nicht ganz das Problem. LA hin oder her, auch bei engabstrahlenden Horntops braucht man Nearfills. Und der Sound war doch bis auf das Loch okay anscheinend. Einfachste Lösung wäre vielleicht gewesen, den Tech vor Ort zu bitten, die NEarfills lauter zu machen.

    ________________________________

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    • 17. August 2008 um 13:52
    • #20
    Zitat von "Blancblue"

    Versteh nicht ganz das Problem. LA hin oder her, auch bei engabstrahlenden Horntops braucht man Nearfills. Und der Sound war doch bis auf das Loch okay anscheinend. Einfachste Lösung wäre vielleicht gewesen, den Tech vor Ort zu bitten, die NEarfills lauter zu machen.

    .... und entsprechend der Pegelkorrektur auch mal eben die Laufzeit nachzukorrigieren :wink:

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