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ProSound verkauft seine Adressen?

  • mringhoff
  • 27. August 2008 um 16:12
  • mringhoff
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    • 27. August 2008 um 16:12
    • #1

    Wem geht das ähnlich?
    Wir beziehen monatlich die Fachzeitschrift ProSound aus dem Michel & Wedell Verlag, allerdings mit einer Empfangsadresse, die es nur ein einziges Mal gibt (ein "Ansprechpartner", der noch nie bei uns im Hause war)

    Seit rund 2-3 Wochen bekommen wir inzwischen diverse Cold-Calls, die genau diesen "Ansprechpartner" verlangen.
    Ein klarers Indiz dafür, daß diese Adressen verkauft wurden.

    Der Adresshandel ist ja nicht strafbar, aber wer ein seriöses Unternehmen betreibt, macht so etwas einfach nicht mit seinen Kunden.
    Jahrelang gabs keine Probleme damit, das muss wohl erst in den letzten Monaten passiert sein...

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  • Reini
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    • 27. August 2008 um 17:26
    • #2

    Adressenhandel ist "gang und gäbe".... also nix neues im Staat

    allerdings die Art und Weise wie damit inzwischen umgegangen, wird immer dreister

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • mringhoff
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    • 27. August 2008 um 18:26
    • #3

    klar, aber bislang hat sich kein "seriöses" Unternehmen daran beteiligt.

    Wer natürlich viel an Gewinnspielen teilnimmt, im Internet unbedacht Shoppen geht (und vergisst, sein Kreuzchen zu machen, daß man keine weiteren Infos haben möchte...) oder sonst wahllos seine Adressen hergibt, der braucht sich natürlich nicht wundern.

    Aber wenn ein Verlag seit Jahren seine Kundendaten nur für eigene Zwecke verwendet und dann es auf einmal nötig hat, seine Kunden "zu verkaufen", dann haben sich da wohl extreme Zeiten eingeschlichen...

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  • binson
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    • 27. August 2008 um 18:32
    • #4
    Zitat von "mringhoff"

    Der Adresshandel ist ja nicht strafbar

    Zumindest im gewerblichen Bereich ist das wohl leider so.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • Tonguru
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    • 27. August 2008 um 20:23
    • #5

    Beziehe diese Zeitschrift auch seit einigen Jahren, habe sie aber vor einigen Monaten zum Jahresende gekündigt und um Bestätigung meiner Kündigung gebeten, was bislang bei anderen Verlagen oder Versicherungen nie ein Problem war und umgehend bearbeitet wurde.

    In diesem Fall aber habe ich 2 Monate gewartet, dann nochmals schriftlich um die Bestätigung gebeten - und warte immer noch.

    Also ganz ehrlich, seriös ist anders...

  • tufkajck
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    • 27. August 2008 um 20:44
    • #6

    Dafür hab ich schon 2 x versucht, ein Abo zu bekommen..

  • Volker Holtmeyer
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    • 27. August 2008 um 23:53
    • #7

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Tonguru
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    • 16. April 2009 um 23:29
    • #8

    Nochmal zum Thema PROSOUND und Verlag Michel & Wedell:

    Nachdem ich, wie weiter oben erwähnt, letztes Jahr 2 Kündigungen an den Verlag geschickt hatte und bis heute auf eine Bestätigung warte, konnte ich Anfang des Jahres - nach Erhalt der ersten Ausgabe des nicht mehr gewollten Magazins - doch tatsächlich jemanden telefonisch dort erreichen, der darauf verwies, daß der "Kollege über die Feiertage krank war" (Hallo? Ich hatte bereits vor einem halben Jahr gekündigt...). Mündlich wurde mir versichert, daß die Kündigung nun in Ordnung geht.

    Anfang März dann die nächste Ausgabe im Postfach.
    Nun per Einschreiben mit Rückschein gekündigt und Einzugsermächtigung widerrufen.

    Heute kam besagtes Einschreiben zurück - es wurde nach erfolgloser Benachrichtigung und 14 Tagen Aufbewahrung bei der zuständigen Poststelle nicht abgeholt...

    Mögen die mir ihr Magazin ruhig weiter zusenden - bezahlt wird nix mehr!

  • simonstpauli
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    • 17. April 2009 um 00:06
    • #9
    Zitat von "Tonguru"

    Nochmal zum Thema PROSOUND und Verlag Michel & Wedell:

    Nachdem ich, wie weiter oben erwähnt, letztes Jahr 2 Kündigungen an den Verlag geschickt hatte und bis heute auf eine Bestätigung warte, konnte ich Anfang des Jahres - nach Erhalt der ersten Ausgabe des nicht mehr gewollten Magazins - doch tatsächlich jemanden telefonisch dort erreichen, der darauf verwies, daß der "Kollege über die Feiertage krank war" (Hallo? Ich hatte bereits vor einem halben Jahr gekündigt...). Mündlich wurde mir versichert, daß die Kündigung nun in Ordnung geht.

    Anfang März dann die nächste Ausgabe im Postfach.
    Nun per Einschreiben mit Rückschein gekündigt und Einzugsermächtigung widerrufen.

    Heute kam besagtes Einschreiben zurück - es wurde nach erfolgloser Benachrichtigung und 14 Tagen Aufbewahrung bei der zuständigen Poststelle nicht abgeholt...

    Mögen die mir ihr Magazin ruhig weiter zusenden - bezahlt wird nix mehr!


    Kleiner Tip: solche Briefe immer als Einwurf-Einschreiben schicken, dann kann der Empfänger den Empfang nicht sabotieren... (Einschreiben nicht annehmen und nicht abholen ist ein Klassiker) Gerne auch vorab als Fax mit Sendebericht für die Akten.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • mringhoff
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    • 17. April 2009 um 09:10
    • #10

    Gekündigt ist gekündigt. Das ist eine einseitige Willenserklärung, dazu braucht man keine Bestätigung. Sie muss nur mit den Kündigungsfristen und der Formvorgabe aus dem Vertrag übereinstimmen (und im Streitfall beweisbar sein). Die Abbuchungen kannst Du dann einfach zurückgehen lassen. Da würde ich mir keine Sorgen machen, die Zusendung der weiteren Zeitschriften erfolgt dann freiwillig. Und das ist gar nicht so ungewöhnlich.
    Wir bekommen seit Jahren das Zeug umsonst, warum weiß ich auch nicht. Als ich mal wegen eines Adressenwechsels dort angerufen habe, kamen gleich zwei Hefte (eins an die alte und eins an die neue Adresse)...
    Irgendwie müssen diese Werbeblätter ja auf ihre Auflage kommen....

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  • Tonguru
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    • 17. April 2009 um 10:43
    • #11
    Zitat von "simonstpauli"

    Kleiner Tip: solche Briefe immer als Einwurf-Einschreiben schicken, dann kann der Empfänger den Empfang nicht sabotieren... (Einschreiben nicht annehmen und nicht abholen ist ein Klassiker) Gerne auch vorab als Fax mit Sendebericht für die Akten.

    Der Tip ist gut. :D
    Demnach würde aber dann die (eingeworfene) Benachrichtigung über das Einschreiben, die nachweislich erfolgte, doch ebenfalls als (Zustell-) Beweis gelten. Besonders in Verbindung mit dem zurück gesandten (und verschlossen aufbewahrten) Einschreiben.

    mringhoff:

    Da mache ich mir auch gar keine Sorgen.
    Die Situation mit der Willenserklärung ist mir bekannt, aber man fühlt sich besser, wenn man weiß, daß sie angekommen ist. Einen normalen Brief kannst du ja eben nicht beweisen.

    Daß die ihre Blätter los werden müssen, den Verdacht habe ich mittlerweile ebenfalls. :wink:

    Übrigens scheint der Trupp umgezogen zu sein, von Bochum nach Dortmund (wurde auf dem Einschreiben vermerkt).
    Im Impressum des Heftes und der Website steht aber immer noch die alte Adresse.
    Lasse mich überraschen, wie es weitergeht.
    :D

  • simonstpauli
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    • 17. April 2009 um 10:54
    • #12
    Zitat von "Tonguru"

    Der Tip ist gut. :D
    Demnach würde aber dann die (eingeworfene) Benachrichtigung über das Einschreiben, die nachweislich erfolgte, doch ebenfalls als (Zustell-) Beweis gelten. Besonders in Verbindung mit dem zurück gesandten (und verschlossen aufbewahrten) Einschreiben.


    Das beweist nur den Zustellversuch.

    Es ist übrigens interessant, was einem Anwälte für Tips geben können, die sind mit den Winkelzügen der Postzustellung bestens vertraut.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • mringhoff
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    • 17. April 2009 um 14:14
    • #13

    In Verbindung mit dem oben erwähnten Adressenverkauf, diesen seltsamen Geschäftsgebahren um das Abo und der derzeitigen Konjunkturflaute, wo allgemein viele Verlage um Inserenten kämpfen, kann man nichts gutes erwarten...

    Schade, wenn es hier dem Ende zugehen würde, denn einerseits sind manche Artikel dort durchaus lesenswert gewesen... Was würde neben der PP und der pma übrigbleiben? nur noch das VPLT-Magazin :(

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  • marcoboy
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    • 17. April 2009 um 18:08
    • #14

    nach einen Umzug und Bekanntgabe der neuen Adresse kam gar keine Ausgabe mehr :D Ich habe ich auch nicht mehr darum gekümmert eine Einzugsermächtigung gab es nicht :roll:

  • Tonguru
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    • 24. März 2010 um 13:17
    • #15

    Neuester Stand: Letzte Woche kam erneut eine Rechnung, für Bezug der Zeitschrift von 02/2009 bis 01/2011.

    Da auf dem Postweg dort ja anscheinend niemand erreicht werden kann, habe ich eben eine email geschrieben und die Rückbuchung des Betrages angekündigt, sollten sie die Lastschrift tatsächlich ausführen.

    Ob die denn wenigstens ihre emails lesen? :)

  • marcoboy
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    • 27. März 2010 um 08:43
    • #16

    Offenbar nicht, sonst wüsten Sie auch wo mein Briefkasten jetzt steht. Bei der alten Adresse ist nur noch eine Wiese :lol:

    Ich denke solche Zeitschriften muss man nicht lesen. Der Leserkreis beschenkt sich auf Leute die Ihre schlaue Meinung aus solche Zeitschriften holen. Ich komme ja gerade von der Messe was manche Vertreter im Stand für einen Käse von sich geben ist erstaunlich. Der gleiche Käse steht dann da drin.

  • Tonguru
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    • 29. März 2010 um 14:20
    • #17
    Zitat von "marcoboy"

    Offenbar nicht...

    Stimmt. Heute morgen wurde abgebucht. :shock:
    Und natürlich gleich wieder zurück gebucht. 8)

    Zitat von "marcoboy"

    Ich denke solche Zeitschriften muss man nicht lesen.

    Sehe ich genau so. Daher meine Kündigung vor mittlerweile 2 Jahren.

    Die Kommunikationsresistenz erinnert mich an einen Webhosting- und DSL-Anbieter aus dem Westerwald, von dem ich mich mittlerweile getrennt habe - aber das ist ein seitenfüllendes Thema für sich...

    Gruß,
    Tonguru

  • Volker Holtmeyer
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    • 29. März 2010 um 14:36
    • #18

    Wie wäre es denn, wenn du die beiden einfach mal anrufst?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • mringhoff
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    • 29. März 2010 um 15:07
    • #19

    ...hat er doch schon mal...

    Zitat von "Tonguru"


    Da auf dem Postweg dort ja anscheinend niemand erreicht werden kann, habe ich eben eine email geschrieben und die Rückbuchung des Betrages angekündigt, sollten sie die Lastschrift tatsächlich ausführen.


    Schau mal ob Du überhaupt noch die aktuelle Adresse hast: http://www.prosound.de/index.php?id=18

    Und wegen Adressverkauf:
    inzwischen bekommen wir auch schon diverse Post/Werbebriefe auf diese Fantasieadresse zugeschickt. Ein ganz klares Zeichen, daß der Verlag seine Adressen nicht nur für eigene Zwecke nutzt, sondern diese auch verkauft...

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  • mischpultschorsch
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    • 29. März 2010 um 15:09
    • #20
    Zitat

    Wie wäre es denn, wenn du die beiden einfach mal anrufst?


    Laut Forumseintrag des Users "Tonguru" vom 16 Apr 2009 22:29 Uhr, hat er genau das bereits erfolglos praktiziert...

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