Ist das Kabel symmetrisch belegt?
Klick
Symmetrisches Kabel?
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2x 0,22 + Schirm, Klinke 3pol - ja, das müsste passen.
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Hm, Stereo-Klinke macht außer für "symmetrisch" mit nur einem XLR eigentlich keinen Sinn, mit der verwendeten Leitung wäre es auch machbar.
Intelligenterweise hätte man das in der Offerte aber auch entsprechend dazuschreiben können.
Gruß, Jürgen :wink:
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Ok, erstmal danke. Meine Logik sagt mir auch, dass es sich nur um eine symmetrische Belegung handeln kann.
Ich bin aber grad verwirrt, oder ahnungslos. Ich hänge seit Tagen in den diversen Shops rum und weiss gar nicht mehr, was ich eigentlich wollte.
Bei dem gelinkten Kabel geht es um das "Balanced"-Out-Signal des Mischers über Klinke zum Amp mit "Balanced"-XLR-Eingängen. Soweit so gut.Wie steht es aber bei Mikros in die andere Richtung?
Gehe ich recht in der Annahme, dass mir ein symmetrisches Kabel (wie das oben verlinkte - nur mit XLR-female) für ein "normales" Mikro gar nichts bringt, weil das Mikro selbst kein symmetrisches Signal ausgibt?
Bei allen Mikro-Offerten steht nie in der Beschreibung bei: "symmetrisches Mikro".
Wenn ich also die "Symmetrie" bei der Mikro-Signalübertragung nutzen möchten, um bei langen Kabeln die Störungseinflüsse zu eliminieren, bedarf es eines Geräts (DI-Box, Vorverstärker, etc.) kurz hinter dem Mikro, welches das Signal zur Weiterleitung symmetriert. Sehe ich das richtig? -
Zitat von "ometa"
Wie steht es aber bei Mikros in die andere Richtung?
Gehe ich recht in der Annahme, dass mir ein symmetrisches Kabel (wie das oben verlinkte - nur mit XLR-female) für ein "normales" Mikro gar nichts bringt, weil das Mikro selbst kein symmetrisches Signal ausgibt?
Bei allen Mikro-Offerten steht nie in der Beschreibung bei: "symmetrisches Mikro".
Wenn ich also die "Symmetrie" bei der Mikro-Signalübertragung nutzen möchten, um bei langen Kabeln die Störungseinflüsse zu eliminieren, bedarf es eines Geräts (DI-Box, Vorverstärker, etc.) kurz hinter dem Mikro, welches das Signal zur Weiterleitung symmetriert. Sehe ich das richtig?
Vielleicht hilft dir dieses Schaltbild von 2 meiner Mikros weiter (beide von Beyer):
Demnach ist ein symmetrische Kabel durchaus angebracht. :wink: -
Dynamische Mikrofone sind eigentlich alle symmetrisch, außer ganz billiger Mist - erkennt man aber an den "Mono-Klinkensteckern", die meist an fest angeschlossener Leitung baumeln (zum Beispiel die Karaoke-Mikrofone für die Playstation sind solche Kandidaten, abgesehen davon haben die auch noch Spezialstecker für die versenkten Buchsen...)
Gruß, Jürgen
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DJheini
Ich versuchs mal:
Die Beyerdynamic-Seite verrät mir, dass das 201 einen integrierten Brumm-Kompensator hat. Das wird wohl das parallele LRC-Glied in Verbindung mit der seriellen Spule sein.
Beim TG-X sieht mir das parallele Element aus wie ein Schalter (was keinen Sinn ergibt)?Ich sehe halt grundsätzlich, dass + und - auf eigene Pins gelegt sind, getrennt von der Masse (Potenzial heisst das?)
Beim nicht symmetrischen Mikro würden sich demnach "-" und Masse eine Leitung teilen.
Soweit ok?Jürgen
Wie sieht es denn mit Kondensator-Mikros aus?Ich hab dann mal nachgeschaut, wie denn mein Galileo 238 verkabelt ist (fertig konfektioniert gekauft GA1B-1000-SW) und war sehr verwirrt!
Wo kommt denn das schwarze Kabel her? Geht das im Inneren irgendwie auf den Schirmwendel, oder ist da eine 3. Ader drin? (Das weisse Kabel ist leider nur schwer zu erkennen, da die Case-Kante blendet.)Ihr seht schon, ich hab mich bisher nicht ernsthaft damit auseinander gesetzt. Bisher lief alles unter dem Motto: eingesteckt, geht irgendwie, und gut.
Mein eigentliches "Problem" ist, dass ich zukünftig ein paar Jobs habe, wo ich Kondensator- und dynamische Mikros gleichzeitig verwenden muss/möchte und deshalb Phantom-Speisung brauche.
Wenn ich richtig informiert bin, liefern die Pulte die Phantom-Speisung nur über die XLR-Eingänge, was bedeutet, dass ich die Dynamischen über Klinke anschliessen muss, weil mein Mischer den Phantom-Strom entweder an alle oder keinen Eingang liefert.
Jetzt stehe ich vor der Wahl entweder neue, entsprechend viele und lange, symmetrische Klinke-XLR-Kabel anzuschaffen, oder einen Einspeiseadapter zu kaufen und kann bei XLR-XLR bleiben. Und dabei kam dann auch noch die Überlegung, ob so ein kleines 8er Multicore nicht praktisch wäre... Das artet aber alles wieder so aus und ich mach die Jobs ehrenamtlich und vielleicht 3 - 4 mal im Jahr. gna gna gna -
Hallo Gero,
Phantomspeisung ist kein Problem beim symmetrischen, dynamischen Mikrofon, da der Plusanschluss der Speisung auf beiden Signaladern (also "Hot" UND "Cold") liegt. Somit baut sich direkt in der Mikrofonspule kein Potenzial auf und du kannst problemlos gespeiste Kondensator, oder Elektretmikrofone zusammen mit dynamischen Mikrofonen benutzen, wenn Dein Mischpult die Phantomspeisung beispielsweise nicht einzeln schaltbar hat.
Gruß, Jürgen :wink:
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ups, jürgen war schneller... egal:
ein normales dynamisches Mikro (SM58,...) kann ohne Probleme an einen Eingang mit Phantomspeisung angeschlossen werden.
Kauf also am besten durchgängig XLR-XLR-Kabel und für den Mixer 2x kurze Adapter StereoKlinke-XLR. Damit bist du dann flexibel und hast keine zwei 20m-Kabel am Mixer, wenn du ihn mal direkt neben den Endstufen aufstellst.
Tom
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Zitat von "ometa"
Beim TG-X sieht mir das parallele Element aus wie ein Schalter (was keinen Sinn ergibt)?
Damit kann man das Mikro stummschalten. Alles andere haben die beiden anderen schon geschrieben.