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einheitliche steuer id ? nö !

  • oops
  • 14. September 2008 um 17:52
  • oops
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    • 14. September 2008 um 17:52
    • #1

    http://www.humanistische-union.de/themen/datenschutz/steuer_id/

    rechts auf der site gibts ein menü mustervordrucke.

    den beschwerdebrief gibt hier:
    http://www.humanistische-union.de/fileadmin/hu_u…debriefBZSt.pdf

    der kostet auch nur 2 minuten zeit und 0,55€ porto... :wink:

  • Volker Holtmeyer
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    • 17. September 2008 um 13:23
    • #2

    Ich versteh nicht recht, wovor Du und die Humanistische Union Angst habt. :?:

    Zitat von "Sven Lüders"

    Bei den deutschen Sicherheitsbehörden werden derzeit geschätzte 1000 Datenbanken geführt, in denen sich Angaben über mehrere Millionen Menschen finden. Allein in die seit letztem Jahr aufgebaute Anti-Terror-Datei werden nach Angaben der Bundesregierung Informationen aus 845 verschiedenen Datenbanken eingespeist. [1] Immer wieder stellt sich dabei die Frage, ob Herr Meier aus Datenbank A mit Herrn Meier aus Datenbank B identisch ist, oder ob es sich dabei nur um eine Namensgleichheit handelt. Geburtsdaten, Anschriften und ähnliche Merkmale mögen dies zwar vereinfachen – bei den in Sicherheitskreisen verbreiteten Datenmengen sind aber auch dann zufällige Verwechslungen nicht zu vermeiden. (Man denke nur an den Hartz IV-Empfänger aus Berlin-Neukölln, dessen Namensgleichheit mit einem Terrorverdächtigen ihm zum Verhängnis wurde und der daraufhin vorübergehend keine Sozialleistungen mehr erhielt.)


    Mit einer einheitlichen ID wäre das nicht passiert.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • oops
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    • 17. September 2008 um 14:12
    • #3

    wenn die id durch einen "human rfid" (ähnlich wie bei haustieren) ersetzt würde, fändest du`s vermutlich immer noch vertretbar...

    ich steh halt nicht auf die variante "gläserner mensch". :roll:

  • falcocgn
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    • 17. September 2008 um 14:15
    • #4

    Richtig Volker, sehe ich genauso. Es gibt zuviel Datenbanken und zuwenig Venetzung. So muss man für eine Gewerbeummeldung zweimal zum Amt: zum Ordnungsamt für die Gewerbeummeldung und nochmal zum Finanzamt, weil die beiden Behörden in diesem Fall nicht vernetzt sind.

    Beispiel Schweden: alle Welt findet das Schwedische Sozial- und Steuersystem ja sooo toll. Das funktioniert nur, weil es dort genau diese eine Nummer ab der Geburt gibt. Die muss man überall angeben und nicht mal diese, mal jene Nummer.

    Grüße,
    Falco

    - DAS Fachbuch für die Veranstaltungstechnik https://www.europa-lehrmittel.de/Fachkunde-Vera…technik/60877-1

  • treibsand
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    • 17. September 2008 um 14:37
    • #5

    Das Problem ist doch ein anderes: wenn die Daten erstmal vernetzt sind und JEDER Bürger EINDEUTIG identifizierbar uns alle seine Aktivitäten protokollierbar sind, ist dieser Schritt nur sehr schwer rückgängig zu machen.
    Ich wette, es wird dann auch nicht besonders lange dauern, bis JEDER auf einfachstem Weg via Google & Co. Daten über andere erfragen kann.Zwei, drei Verknüpfungen von Steuernummer und Name im Netz reichen dann aus, um immer grössere personenbezogene Datenmengen zu sammeln.

    Datenschutz hin oder her - ich glaube nicht, dass auf Dauer ein Durchsickern von Persönlichem aufzuhalten sein wird. Siehe Bankdaten oder ähnliche Skandale.

    Im übrigen wo es um den Vergleich zu Schweden geht:

    Zitat von "Wikipedia"

    In Schweden gilt das Öffentlichkeitsprinzip, das heißt, dass behördliche Schriftstücke mit geringen Ausnahmen der Presse und allen Privatpersonen zugänglich sind. Niemand muss angeben, warum er ein Schriftstück einsehen möchte, noch muss man sich ausweisen. Es ist seit 1766 verfassungsrechtlich garantiert und ist damit die weltweit älteste Verfassungsregelung zur Informationsfreiheit. Auch auf dem Gebiet des Datenschutzes, dem Gegenstück zur Informationsfreiheit, gehört Schweden zu den Vorreitern: Während das weltweit erste Datenschutzgesetz 1970 in Hessen verkündet wurde, trat das weltweit erste nationale Datenschutzgesetz 1973 in Schweden in Kraft.


    Und: In Schweden gab es (in den letzten Jahrhunderten) deutlich weniger Staatsformen und -apparate, die sich Daten wiederrechtlich bedient haben, als in Deutschland...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • marcoboy
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    • 17. September 2008 um 15:54
    • #6

    ich hatte heute Post, mein Körper hat nun eine Nummer.

    Muss ich diese Nummer auch auf Rechnungen oder gar ins Impressum aufführen ?

  • Volker Holtmeyer
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    • 17. September 2008 um 17:03
    • #7

    Ja. Aber auf die Stirn tätowieren musst Du sie Dir nicht.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • ADMIN
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    • 17. September 2008 um 19:50
    • #8

    Der "gläserne Bürger" wäre ja durchaus einzusehen, wenn es ebenso den "gläsernen Staat" oder den "gläsernen Abgeordneten" gäbe...

    Solange aber die Damen und Herren Abgeordneten dem Bürger (der ja nach irgendwelchen demokratischen Theorien der Souverän, also der Chef sein soll) vorschreiben können, welche Daten er preiszugeben hat, umgekehrt aber dieser sogenannte Souverän keine Möglichkeiten hat, den Abgeordneten vorzuschreiben, welche Daten sie zu veröffentlichen haben, solange haben wir hier keine Volksherrschaft.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • observ lounge
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    • 17. September 2008 um 20:03
    • #9

    Jeder bundesbürger hat sowieso eine "id" und wenn es nur die personummer ist.

    Es mag schocken, aber hätte man von jedem bürger eine ID mit fingerabdruck und DNA code, brüllen die datenschützer laut, die eltern nicht.

    nebel, farbfilter und drehende gobos sind was für weicheier. [1999-2000]

    Express Yourself.

  • falcocgn
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    • 17. September 2008 um 21:12
    • #10

    ADMIN: das Volk ist der Souverän. Bloß sind wir hier in D anscheinend alle der Meinung, daß es reicht alle 4 Jahre sein Kreuz zu machen.

    Jeder Bürger hat einen Abgeordneten, der ihn in den jeweiligen Themenkreisen (Stadt, Bundesland, Bund, Europa) vertritt, auch wenn der jeweilige Bürger mal kein Kreuz gemacht hat. Mir fällt es auch immer schwerer, einen angemessenen Ort für mein Kreuz zu finden...

    Der geneigte Bürger sollte den/seinen Vertreter nur häufiger daran erinnern, dass er der Vertreter ist. Das kann dadurch geschehen, dass der jeweils zuständige Abgeordnete identifiziert wird http://www.abgeordnetenwatch.de und dessen Adressdaten gespeichert werden. Dann sollte bei entsprechendem Bedarf auch mal kommuniziert werden.

    Ich wage zu behaupten dass, wenn sich nur 5% des Souveräns zu Wort melden würden, die Abgeordneten ganz anders arbeiten würden.

    - DAS Fachbuch für die Veranstaltungstechnik https://www.europa-lehrmittel.de/Fachkunde-Vera…technik/60877-1

  • treibsand
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    • 18. September 2008 um 13:11
    • #11

    Achso.
    Weitgehend unbemerkt in Deutschland, aber solche Schwachstellen bringt das System auch mit sich.
    Umso schlimmer, dass die Norweger nicht einmal absichtlich die Daten preisgeben, sondern nur "versehentlich".

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Reini
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    • 18. September 2008 um 17:50
    • #12

    dass wir permanent verarscht werden ist hier mal wieder deutlich zu sehen... und nur eines vielen Dingen was bei uns im Staat falsch läuft.

    die ID wird doch nur eingeführt, damit das FA ganz genau weiss, wer wann wieviel auf das Konto bekommt (sprich Rente, Betriebliche Rente, zusätzliche LV...) um dann zu stehlen was schonmal bestohlen wurde. Warum sollte klar sein (Stichwort Bevölkerungspilz und wo man noch Geld holen kann)

    Die Problemlösung kann nur heissen, weg vom Bargeldlosen Zahlungsverkehr, hin zum Bargeld (angefangen bei der Lohntüte.....).

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • jrisch
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    • 18. September 2008 um 18:16
    • #13

    Guten Tag
    Ja es ist auch meine Auffassung, daß dem Staat möglichst der Zugriff auf private Daten und das Geld der Bürger entzogen werden sollte.
    Es wird Zeit, daß sich die Bürger gegen das (Berliner) Verprassen Ihres Volksvermögens durch unfähige Politiker und Beamte zur Wehr setzen.
    Eine schöne alternative Zahlungsform ist auch Gold welches in kleinen Bouillions (Barren) von wenigen gr gibt. Werthaltiger als Bargeld, welches nur zu einem geringen Teil durch entsprechende Edelmetallreserven der Bundesbank gedeckt ist, ist es allemal.
    Man stelle sich nur einmal vor alle Sparer wollten gleichzeitig Ihre Konten ausbezahlt haben; das Geldsystem würde zusammenbrechen.

    Ich hätte keine Probleme damit Gold oder Platin anstelle von Geld oder Überweisungen anzunehmen.

    Grüße
    J. Risch

    http://www.creativ-media-service.de
    http://shop.creativ-media-service.de

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 18. September 2008 um 22:30
    • #14
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Ich versteh nicht recht, wovor Du und die Humanistische Union Angst habt. :?:


    in diesem zusammenhang ist es empfehlenswert, sich einmal über deren vorsitz zu informieren. die frau wird im berliner raum in gewissen kreisen als "berüchtigt" bezeichnet. tatsächlich hat sie eine etwas außergewöhnliche biografie. entscheide jeder für sich selbst.

    nachtrag: die "humanistische union" hat NICHTS mit dem "humanistischen verband" (HVD) zu tun.

  • Volker Holtmeyer
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    • 18. September 2008 um 22:41
    • #15

    Genau. Die judäische Volksfront ist ja bekanntlich auch keines Wegs mit der Volksfront von Judäa zu verwechseln.

    Probleme haben die ... :roll:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 18. September 2008 um 22:43
    • #16

    hä? nee nee, hier unterscheidet sich tatsächlich der inhalt ganz gravierend, der name ist zufällig ähnlich. wie gesagt, der vorsitzenden von ersterem verein eilt ein gewisser ruf voraus.

  • smitty
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    • 19. September 2008 um 10:58
    • #17
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    nachtrag: die "humanistische union" hat NICHTS mit dem "humanistischen verband" (HVD) zu tun.

    möchte ich auch noch mal ernsthaft unterstreichen, wobei die Anmerkung zu der judäischen Volksfront schon witzig ist, aber wie gesagt, das hier tatsächlich zwei verschiedene Gruppierungen sind.

    Simon@fye-service.de

    http://www.fye-service.de

  • oops
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    • 19. September 2008 um 11:40
    • #18
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    ...wie gesagt, der vorsitzenden von ersterem verein eilt ein gewisser ruf voraus.

    das nenn ich doch mal eine präzise aussage...

  • oops
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    • 25. September 2008 um 23:16
    • #19

    hier mal reingucken kann auch nicht schaden... wie man das für sich bewertet, sei mal jedem selbst überlassen...

    & nein, ich bin kein verschwörungstheoretiker, is lediglich ein anderer blickwinkel auf die dinge...

    insbesondere der 3. teil sollte zum nachdenken anregen.

    http://video.google.de/videoplay?docid=1338572241371195960

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