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! Big Flame Thread: Lochbox, Doppelspider... ;-)

  • bernd häusler
  • 14. September 2008 um 22:48
  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 19. September 2008 um 20:03
    • #41
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Wenn ich ein mechanisches System, gleich welcher Art, permanent am Rand seiner vorgegebenen Belastbarkeit oder darüber hinaus betreibe, muss ich damit rechnen, das es früher als üblich ausfällt, resp. Verschleisserscheinungen an Rande zum Ausfall zeigt.


    Völlig richtig!
    Schwierig wird es allerdings dann, wenn die festzulegende Betriebsgenze für eine akzeptable MTBF sehr weit unter der theoretischen Grenze liegt. Z.B. ein Chassis mit 6,5mm Spule/Platte-Hub nur bei Beschränkung auf 3 mm akzeptabel lange hält, oder viel schlimmer, beim Zusammenfallen einer geringsten Überschreitung, dieser ohnehin inakzeptablen 3mm, mit einem schwierigen, aber nicht als solchem erkennbaren Musiktitel - Die Spule gegen die Platte knallt.

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ein DC Displacement kann am Ausfall eines Lautsprechers beteiligt sein, muss es aber nicht, und wenn es daran beteiligt war, wäre zu klären, welchen Anteil es an der Fehlerkette hat.
    Und weil man für diese Bewertung keine allgemein verbindliche Norm darstellen kann, lässt sich die Diskussion darüber quasi bis ins Unendliche fortsetzen.


    Da ich der Auffassung bin, dass mechanische Defekte immer durch DC-Displacement verursacht werden, und die Mehrzahl der einseitigen Spulenabbrenner auch, diskutiere ich um Hinweise zur Vorhersagbarkeit zu bekommen.
    Ich habe im Zusammenhang mit der URPS-Forschung Chassis gequält. Es hat sich für mich erwiesen, daß Chassis solange sie sauber um die Mittellage schwingen praktisch unzerstörbar sind. (unter Reso). in weiteren Versuchen habe ich Chassis direkt gegen ein Brett geschraubt, und mit absurden Bursts gequält, sowohl die Schwingspulenklebungen hielten, als auch die leichten NAWI-Membranen. Seither suche ich nach den Effekten, die bei um Größenordnungen geringeren Betriebszuständen dennoch zum sofortigen Ausfall führen.

    Zitat von "Matthias Bost"

    Der D54 wurde von Dynaudio als Fillerdriver mit nur 6dB Trennung (in Passivboxen) eingesetzt / empfohlen


    Flach zu trennen war zu dieser Zeit in Mode ich nenne das "Flachtrennwahn" oder "Phasenphobie". Daß Deine Betriebsweise den Ausfall eines gut gebauten Dynaudio Schallwandlers soweit beschleunigt hat, daß er "zu früh" ausfiel mag schon sein.

    Zitat von "Mattias Bost"

    Hi,

    konnte es nicht lassen und mußte ein wenig rechnen. Erstmal geschaut, wieviel mJ so in der gespannten Feder eines Chassis sitzen.

    Ich habe dabei um extreme Werte zu bekommen, mal meinen 22"er als Datenbasis geschnappt, der hat eine mms = 300gr, Nachgiebigkeit = 0,161mm/N => Federkonstante = 6211N/m, Auslenkung +-10mm

    Federenergie = 1/2 * D * s^2 (D = Federkonstante, s = Auslenkung aus nullage)

    einsetzen:
    Federenergie = 1/2 * 6211N/m * (0,01m)^2 = 310mJ (immerhin)

    Kinetische Energie = 1/2 * m * v^2 (m = masse, v = Geschwindigkeit)

    Problem: Wie schnell fliegt eine Membran im unkontrollierten Zustand durch den Magneten? Nehme eine sehr hohe Geschwindigkeit an von 10m/s (Annahme, daß die 20mm Hub in 2,5ms durchlaufen werden, mehr wird wohl bei einer so großen und schweren Membran nicht auftreten)

    Also:

    Kin. Energie = 1/2 * 0,3kg * (10m/s)^2 = 15J (!!!) NE GANZE MENGE, jedenfalls mehr als "gefühlt erwartet"! Respekt an Bernd, ich hatte nur was im ordentlichen mJ-Bereich erwartet.

    Was steckt in einem Netzeil(-elko) drin?

    Elektr. Energie im Kondensator = 1/2 * C * U^2 (C=Kapazität)

    Nehmen wir mal nen normales Netzteil so ner ordentlichen 500W-Hifi Endstufe (da weiß ich was in meiner steckt!), 10000µF (0,1F) bei 80V.

    Elektr. Energie = 1/2 * 0,1F * (80V)^2 = 320J (na ja, da ist glücklicherweise doch einiges drin).

    Jetzt müßte man das mal mit "leichteren", professionellen PA-Lautsprechern "prüfen", deren obere Grenzfrequenz erheblich höher als meiner Kartoonpappe ist. Da die Geschwindigkeiten merklich steigen könnten, könnte es wegen des quadratischen Anstiegs der Energie mit der Geschwindigkeit und der höheren Anzahl von Pappen schon übler für ne Endstufe werden, allerdings haben diese auch einges über 80V Railspannung (und die Spannung hält glücklicherweise auch quadratisch dagegen).

    Z.Zt. würde ich meinen, daß da kein Problem bei den Endstufen ensteht, aber über die Größenordnung der kinetischen Energie bin ich denn doch ernsthaft erstaunt.

    Soweit, Grüße
    Mattias

    Alles anzeigen


    Stelle Dir zur Ermittlung der Geschwindigkeit folgende Situation vor:
    Nimm ein gewöhnliches Chassis, 200 Gramm Mms und folgende Federkurve (das ist ein sehr gebräuchliches modernes, mit Hilfe des Klippeltesters konstruiertes Chassis:


    Jetzt lassen wir einen Musiktitel laufen und stellen den Pegel ein, bei dem diese Chassis maximal 6,5mm Auslenkung macht, das ist der Spule/Platte-Hub dieses Chassis. Dann stellen wir das Signal ab.
    Nun zerren wir die Membrane 15 mm weit Richtung Polplatte und befestigen diese. (Und suchen erstmal keine Antwort auf die Frage, wie die Membrane im Normalbetrieb dahinkommt!).
    Nun lassen wir den Musiktitel mit dem Pegel der Voreinstellung laufen und lösen die Arretierung der Membrane.

    Nun gibt es günstige Fälle für das Chassis, für welche die Endstufe hohe Ströme liefern muß.
    Aber auch sehr ungünstige Fälle für das Chassis mit denen die Endstufe eher keine Schwierigkeiten hat.

    Damit die Ströme berechenbar werden die Bl-Kurve dazu:

    Ohne diesen Versuchsaufbau je gemacht zu haben entsprich er doch sehr gut dem was ich erlebt habe: Das kann sich aufschaukeln, über die 15mm hinaus, warum? Wie fängt das an?

    Anmerkung noch: Dieses Chassis läuft dank der extrem restriktiven Einspannung in BR bemerkenswert stabil, klirrt jedoch erheblich. In BR fällt das im allgemeinen Krach nicht auf, in CB leider sehr.


    Zitat von "unknown_artist"

    Ich denke das Problem, liegt ja wie von Bernd ja schon angesprochen oberhalb der Tuning Frequenz. Sagen wir mal 70 Hz bei einer Abstimmung auf ca 45Hz. Bei den gängigen Abstimmgüten sollte man sich dann doch die Frage stellen was der Antrieb jetzt sieht. Zum einen eine mechanische Induktivität, bestehend aus der schwingenden Masse der Membran und der mitbewegten Luft. Dann sieht er ein bisschen Reibwiderstand, klassifiziert über die mechanischen Verluste des Systems und ein bisserl Schallleistung die er abgibt. Und was bleibt noch über, die akustische Kapazität, die Federwirkung die sich irgendwie lustig aus einem großen Teil der Aufhängung und der Rückkammer-Luft-Verdichtung zusammensetzt.
    Aber, langsam mal. Federt die Rückkammer oberhalb der Tuningfrequenz so wie sie sollte? Wo kommt der 2te Impendanzpeak oberhalb von fb her? Und eben hier sehe ich den kritischen Bereich bei jedem einfach ventilierten System, hier können ganz schnell Hubprobleme angesagt sein... Und das mitten im "Nutzbass"...


    Messerscharfe Fragen, auf die ich zwar reproduzierbare praktische Antworten habe, doch keine "wasserdichte" Theorie.

    Zitat von "Jonnytrance"


    Mal gegengedanke: Membrangrösse und Hub machen SPL aus. Möchte ich im Nutzbereich laut werden, soll Chassi bei diesen Frequenz gut auslenken. Nehme ich die Auslenkung raus, sinkt SPL.
    Vielleicht auch ein denkfehler von mir.

    Sound-Klinik würde jetzt sagen: da setze ich einen Resonator drauf an, also im einfachsten Fall BP6, doch Resonatoren verschlechtern DC-verursachende Phasenwinkel. Immerhin entsteht dennoch Schall. Ein Fließwiderstand wäre geschickter, doch dann wirds natürlich Leise. Resistiver Strahlungswiderstand hilft, doch das wird riesig...

    Underhang, nun, das ist vor allen Dingen teuer und schwer, Spulenlängen kosten immer gleich.

    Natürlich wäre es sinnvoll Chassis mit absolut linearem BL zu bauen, diese mit einer dann möglichen linearen Einspannung zu versehen und, weil das für PA unumgänglich ist, elektronisch oder mechanisch den Verbleib im linearen Bereich erzwingen.
    Da PA jedoch wirtschaftlich sein muß, und Krach weitgehend akzeptiert ist, gibts erstmal Chassis die mittels progressiver Einspannung zum stabilen Betrieb in BR gezwungen werden. Das klingt FÜRCHTERLICH ist aber so...

    Gruß

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Sound-Klinik
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    • 19. September 2008 um 21:24
    • #42
    Zitat von "Bernd Häusler"

    Sound-Klinik würde jetzt sagen: da setze ich einen Resonator drauf an, also im einfachsten Fall BP6, doch Resonatoren verschlechtern DC-verursachende Phasenwinkel. Immerhin entsteht dennoch Schall.


    Einfach (EINEN !) "Resonator drauf" ist sicher klanglich nicht die erste Wahl. :wink:

    Zitat von "Bernd Häusler"

    Ein Fließwiderstand wäre geschickter, doch dann wirds natürlich Leise.


    Stimmt. Einige Hifi-Hersteller machen das ... aber: sinnvoll für PA ?

    Zitat von "Bernd Häusler"


    Resistiver Strahlungswiderstand hilft, doch das wird riesig...


    Kommt drauf an, ob man es "klassisch" oder konstruktiv "etwas komplexer" realisiert. :D

  • Mechwerkandi
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    • 20. September 2008 um 11:00
    • #43
    Zitat von "Bernd Häusler"


    Da ich der Auffassung bin, dass mechanische Defekte immer durch DC-Displacement verursacht werden, und die Mehrzahl der einseitigen Spulenabbrenner auch, diskutiere ich um Hinweise zur Vorhersagbarkeit zu bekommen.


    Guter Ansatz, IMHO ein ebenfalls wichtiger Punkt:
    Verbindliche Definition der angewendeten Begrifflichkeiten.

    Kurz zusammengefasst:
    Wir haben es mit einem elektro-mechanischen System, hier: Wandler, zu tun.
    Ein Ausfall kann also quo Definition seinen Grund im elektischen oder im mechanischen Anteil des Systems haben.
    Mechanische Probleme wie gerissene Pappen oder festgerannte Spulen sind klar, mechanische Probleme wie Materialermüdung können aber auch elektrisch bedingte Ausfälle wie z.B. einen Zuleitungsbruch nach sich ziehen.

    Versucht man aus diesen Zusammenhängen eine Vorhersehbarkeit abzuleiten, stosse ich rasch auf die Problemstellung, das eine praktikable Vorhersage weitgehend genormte Abläufe benötigt.

    Prinzip Wetterbericht:
    Redet man lange genug vom guten Wetter, tritt es irgendwann ein.

    IMHO lässt aber die zwangsläufige Vielfalt der Systemanwendungen aus der Formel:
    (Chassistyp*Einbauvariante*Programm*Pegel) keine wirklich greifbaren Vorhersage-Parameter zu.
    Ein unter den vorbeschriebenen Aspekten kritischer Lautsprecher wird in der einen Anwendung zeitnah ausfallen, in der anderen problemlos jahrelang funktionieren.

  • ukw
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    • 20. September 2008 um 17:49
    • #44
    Zitat

    Das stimmt leider nicht. Durch den Einbau ins geschlossene Gehäuse wird die Problemzone nur in einen Arbeitsbereich verlagert, wo sie weniger in Erscheinung tritt. Auch im geschlossenen Gehäuse kommt es zu einer Drift es Arbeitspunktes, die ihr Maximum bei ca. der zweifachen Resonanzfrequenz aufweist (mal so eine Klippel-Graphik zum Arbeitspunkt gesehen?). Da die Einbau-Resonanzfrequenz geschlossener Gehäuse im Regelfall kaum unter 60Hz liegt, erscheinen die Arbeitspunkt-Probleme erst in Bereichen, wo der Strahler normalerweise eh kaum noch Hub machen muß.
    Die einzige Lösung, Arbeitspunktverschiebungen vollständig zu vermeiden, ist "urps". Unterhalb der Resonanzfrequenz existiert dieses Problem einfach nicht.

    Quelle hier (unterer Teil des Beitrags): http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=30&thread=6581&postID=97#97

    ... for a few dB's more . . .

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  • ukw
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    • 20. September 2008 um 18:32
    • #45

    Noch einen Quote zum Thema:

    Zitat von "AH."

    Quelle: http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=30&thread=6581&postID=123#123

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • bernd häusler
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    • 20. September 2008 um 19:12
    • #46

    Moin,

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Redet man lange genug vom guten Wetter, tritt es irgendwann ein


    @ Mechwerkandi: Mich stört ja schon, daß der Ausfall irgendwann eintritt, da Lautsprecher mit einem oder gar mehreren Resonatoren im Betriebsband zu DC-Kräften führen, die über das gesammte Leben des Chassis immer in eine Richtung wirken.
    Dann gibt es Chassis/Konstruktions Kombinationen, die schon in der ersten Betriebsminute ausfallen, oder in dem Moment, wenn ein kritischer Musiktitel auf dem Programm steht. Das Vorkommen kritischer Tongemische und Tondauern in Musikaufnahmen hat über das letzte Jahrzehnt dramatisch zugenommen.
    Pegelauswüchse gab es immer, leistungsfähige Endstufen gibt es schon lange, das ist nicht die Erklärung.

    Vor einer Vorhersage kommt ja die Analyse, was war, wie hat es sich entwickelt, wie bei der Wettervorhersage auch. Doch hätte beim Wettergeschehen die wissenschaftliche Forschung (Atmosphäre etc.) nicht stattgefunden, so wären wir nicht bei der heutigen Genauigkeit.

    Ich finde also, daß der nächste Schritt sein sollte, bestehende Konstruktionen auf DC-bedingte Folgen zu untersuchen. Ich habe bereits geschrieben wo sich einseitige Merkmale an ausgefallenen Chassis finden lassen. Dann ist es jedem möglich mit einzelnen Sinustönen im Nutzband zu testen. Modus könnte sein zunächst die Frequenz zu suchen, welche die größte Auslenkung zur Folge hat, diese zur Ermittlung des Maximalpegels heranzuziehen, und dann mit diesem Pegel durch das Nutzband zu steppen. Dabei beobachtet man die Membrane, und fertigt Klirrmessungen an.
    Das fördert schon genügend Überraschungen zu Tage ;)

    Richtig spannend wird es mit Intermodulationsmessungen, Klippel liefert das Vorbild. Allerdings halte ich eine kleine Modifikation für nötig, bei Klippel liegen die Meßfrequenzen zu weit auseinander. Das mag zur Überprüfung von Chassis sinnvoll sein, für recht schmalbandige Lautsprecher nicht. Die Frequenzkombinationen sollten im Übertragungsband liegen. Auch sind mehrere Kombinationen zu messen, die DC-Problematik begrenzt sich bei einigen Konstruktionen auf sehr enge Frequenzbänder.

    Hier könnte sich schnell zeigen, daß "konstruktiv etwas komplexere Konstruktionen" vordergründig, dank mehreren Maßnahmen zur Hubreduktion, zwar höher belastbar bzw. klirrärmer (Harmonischer Klirr ist nicht alles ;) ) eingestuft werden, jedoch diese höhere Belastbarkeit, bzw. der geringere harmonische Klirr teuer erkauft ist. =>mit hohen Chassisverschleiß, FÜRCHTERLICHEN Intermodulationsverzerrungen, oder gar plötzlichen Ausfällen durch unvermutete Collapse Ereignisse.

    @ ukw: Vielen Dank für die Recherche, die Zitate und die Links.

    Gruß

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  • Sound-Klinik
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    • 20. September 2008 um 20:50
    • #47
    Zitat von "Bernd Häusler"

    ... könnte sich schnell zeigen, daß "konstruktiv etwas komplexere Konstruktionen" vordergründig, dank mehreren Maßnahmen zur Hubreduktion, zwar höher belastbar bzw. klirrärmer (Harmonischer Klirr ist nicht alles ;) ) eingestuft werden, jedoch diese höhere Belastbarkeit, bzw. der geringere harmonische Klirr teuer erkauft ist. =>mit hohen Chassisverschleiß ...


    ... könnte .... und könnte vielleicht auch nicht.
    Es wird Konstruktionen geben, wo deine Befürchtungen/Prophezeihungen zutreffen mögen ... aber ich würde sowas nicht verallgemeinern. 8)

  • Mechwerkandi
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    • 21. September 2008 um 12:05
    • #48
    Zitat von "Bernd Häusler"


    Das Vorkommen kritischer Tongemische und Tondauern in Musikaufnahmen hat über das letzte Jahrzehnt dramatisch zugenommen.

    Ich möchte diese Aussage, bei allem Respekt, etwas relativieren:

    Es gibt Bereiche in der U-Musik, in dem das Vorkommen verschleissfördernder Programminhalte zugenommen hat.

    An den Darstellungen einer menschlichen Stimme oder einer konzertanten Darbietung hat sich seit Edisons Zeiten nichts wesentliches geändert, was sinngemäss auch analoge Musikinstrumente beinhaltet. :wink:

    Unter diesem Gesichtspunkt wird klar, das vor jedem Fragen nach dem "Warum?" eine Frage nach dem "Ob" stehen muss. Das Thema "DC-Displacement" an sich ist rein technisch betrachtet interessant, allerdings bleiben Aussagen über eine Relevanz rein spekulativ.

    Und eine Dramatik erwächst ohnehin nur im Auge der Betrachters... :wink:

  • mattias bost
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    • 22. September 2008 um 11:25
    • #49

    Hi,

    da das WE bei mir internetlose Zeit bedeutet, erst heut wieder was von mir. Mir ging im Wesentlichen das Statement von Bernd durch den Kopf, daß ein DC-Tod des AMPS kein Chassis mordet. So vom Gefühl her empfand ich das anders, also wieder Annahmen getroffen und mal gerrechnet.

    Schnappe mir wieder meinen sehr schweren 21er, dessen Kraftfaktor bei 28N/A liegt. Können soll das Teil 1kW/8Ohm (ohne die zu hinterfragen), das bedeutet, daß ne Endstufe so mindestens 120V Railspannung haben muß. Die laß ich nun infolge DC-Todes des AMPS auf die knappen 6Ohm der Spule los, macht 20A, das bringt eine Kraft von 560N (boah). Dies ergibt bei 0,3kg mms eine Beschleunigung von 1870m/s^2. Auf den 10mm Hub (Spule noch voll im Spalt) werden das immerhin 6,1m/s. Die weitere Beschleunigung (Spule generiert ja noch nach den 10mm Kraft) laß ich für weitere Betrachtungen außen vor (Bl nimmt ja auch vorher schon ab).

    Die Energie in der Membran beträgt bis dahin immerhin 11J!! Die Membraneinspannung nimmt an dieser Stelle aber nur wenige mJ auf. Ich bin mir damit sicher, daß ein DC-Tod des AMPs die Membran übern Jordan befördert!

    Mache ich Bernds Betrachtung, die Membran an einen "Anschlag" zu befestigen und dann bei großer Ansteuerung frei zu lassen, so ist die Geschwindigkeit der Membran nach Durchlaufen der gesamten "Kraftstrecke" (grob genähert 20mm) um das 1,4 fache größer, also ca. 8,5m/s. Da waren meine angenommen 20m/s so ganz daneben nicht, im unstabilen Zustand geht da schon die Post ab.

    Ja, ich habe vieles außer Acht gelassen (z.B. Auflastung durch Luft, progressive Federkosntanten), ich wollte nur ne Größenordnungsabschätzung. Zwei Aussagen bringt diese aber schon:

    Ein DC-Tod des AMPS wird reichen, ein Chassis zu killen, die Spule vor den Spalt zu bringen oder hinten alles zu "zerdeppern".

    Ein instabiles Chassis/Gesamtkonstrukt nimmt Energien auf, denen die Einsspannung nicht gewachsen ist (schon gar nicht auf Dauer). Darüber sollte man sich auch im Klaren sein.

    Grüße
    Mattias

    Nachtrag: Sorry, habe einen kleinen Bug eingebaut, mir ist bei der Berechnung der kinetischen Energie i.o. Beispiel der Divisor 2 untergegangen. Somit liegen nicht 11J vor sondern "nur" 5,5J. Retten tut das aber auch nix.

  • bernd häusler
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    • 29. September 2008 um 05:58
    • #50

    Moin Matthias,

    danke für die Betrachtung. Daß die Einspannung so viel weniger Kraft entgegensetzt als der Antrieb liefert - da hätte ich mich erheblich verschätzt.

    Ich wurde von der Robustheit eines heutigen PA-Chassis überrascht. Bei nicht unüblichen 25mm bis zur Polplatte (18", oberes Segment) und der bis dorthin immer progressiver arbeitenden Einspannung (Doppelspider) kann ein solches Chassis das Anlegen einer Gleichspannung tatsächlich mechanisch überleben. Die Schwingspule verglüht natürlich in wenigen Sekunden.

    Ich habe hier 18" Chassis aus dem oberen Segment - mit Doppelspider. Diese habe ich Freeair in der Oktave um 40 Hz gequält. Über 1000W RMS. Daß ein solches Chassis unter diesen Bedingungen, schon mit Bruchteilen dieser Leistung, seinen linearen Hub überschreitet ist logisch. Unerwartet war jedoch das Hub-Ergebniss bei besagten über 1000W. Die Membrane war trotz stinkender Schwingspule nicht über 9mm auszulenken. Den Klang würde ich mit "Anprall an Gummistoppern" beschreiben. (Das Chassis war nicht nur zur Bemusterung in meinem Besitz, sondern mein Eigentum. Solche Versuche an Mustern empfinde ich als schlechtes Benehmen :wink: )

    Zu überlegen wäre auch, inwieweit diese progressive Einspannung doch relevante Energiemengen speichert, wenn sich der Hub von Durchgang zu Durchgang weiter erhöht. Krass ist, daß die Kräfte schon in vereinfachter Betrachtung erheblich über denen eines Endstufendefekts liegen. Den Collapsefall habe ich bei obigem Test jedoch vermieden, da ich sicher bin, daß die Spider dann abreißt, oder die rapiden Bremsungen den Membranehals an der Schwingspulenträger-Klebung endgültig überfordern. Zu überprüfen wäre jedoch, ob der Collapsefall überhaupt eintritt, wenn die Schwingspule dermaßen rigide im Spalt gehalten wird. Übrigens: das DC-Displacement über Reso war zwar nicht offensichtlich, jedoch deutlich sichtbar.

    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... bei kleinen CBs mag das bei tiefen Frequenzen schon hinkommen ... bei einer BR-Abstimmung ist der zusätzliche Energieentzug (Impedanzminimum !!) bei der Abstimmfrequenz (hier wird mehr Wechseldruck generiert) schon merklich.


    Mit konstruktiven Wechseldruck-Widerständen auf DC zu antworten ist nicht zwingend zielführend. Schon knapp oberhalb der Tuningfrequenz ist eine BR eine CB, mit einem riesigen Leck gegenüber DC und tiefen Frequenzen. Zumindest das riesige Leck zeichnet viele weitere Bauweisen konstruktiv aus.

    Zitat von "[color=red

    unknown_artist[/color]"]Federt die Rückkammer oberhalb der Tuningfrequenz so wie sie sollte? Wo kommt der 2te Impendanzpeak oberhalb von fb her?

    Zitat von "[color=red

    unknown_artist[/color]"]Wenn sie auf fb in Phase sind, wer sagt denn das sie das bei 1,5 fb immer noch sind?

    Manche vereinfachte Betrachtung ist schlicht falsch? :oops: :D

    Zitat von "Mattias Bost"

    Ein instabiles Chassis/Gesamtkonstrukt nimmt Energien auf, denen die Einsspannung nicht gewachsen ist (schon gar nicht auf Dauer). Darüber sollte man sich auch im Klaren sein. .

    Wenn ich nicht einige Male zugeschaut hätte, an Einigen nach recht gewöhnlich ausgelegten Bauprinzipien gebauten Bässen, daß offensichtlich extreme Kräfte walten... ...Schön, daß Du das theoretisch gezeigt hast.

    Gruß

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  • Mechwerkandi
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    • 29. September 2008 um 08:22
    • #51
    Zitat von "Bernd Häusler"


    Zu überlegen wäre auch, inwieweit diese progressive Einspannung doch relevante Energiemengen speichert, wenn sich der Hub von Durchgang zu Durchgang weiter erhöht.

    In dem Kontext stellt sich mir die Frage, wieweit da überhaupt etwas an Energie gespeichtert wird, und wie sich das auswirkt.
    Wenn man die Einspannung als "progressive Feder mit innerer Dämpfung" betrachtet, wird während der Auslenkung tatsächlich zunächst Energie gespeichert.
    Bei der Rückwärtsbewegung addiert sich die Federrate zu der eingebrachten el. Energie, die Membran wird beim Rücklauf in die Nullage zusätzlich beschleunigt, darüber hinaus mit der gleichen Rate wieder gebremst.
    Die Summe sollte eigendlich Null sein.
    Eine masselose Membran ohne Einspannung wäre näherungsweise signaltreu, alles andere bleibt zwingend kompromissbehaftet.

  • Sound-Klinik
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    • 29. September 2008 um 11:09
    • #52
    Zitat von "Bernd Häusler"


    Mit konstruktiven Wechseldruck-Widerständen auf DC zu antworten ist nicht zwingend zielführend. Schon knapp oberhalb der Tuningfrequenz ist eine BR eine CB, mit einem riesigen Leck gegenüber DC und tiefen Frequenzen


    Die Generierung von hörbarem Schall liegt nicht im Bereich von DC ... auch nicht einige Hz darüber ... und zeitgemässe PA-Endstufen übertragen kein DC (bzw. Frequenzen mit wenigen Hz "darüber").

    Ich denke auch mal nicht, daß populäre Musik heute zunehmend auf Infraschall baut (hört eh' keiner ... und Ghettoblaster bzw. KiZi- oder die in vielen Haushalten anzutreffenden "HiFi"-Anlagen übertragen sowas erst recht nicht ...).
    Insofern ist eine Optimierung der Effizienz im relevanten Nutzbassbereich und Minimierung des Transportgewichts bei PA-Systemen einfach sinnvoll. Jede Argumentation dagegen ist Philosophieren ohne wirklichen Praxisbezug (und der "hohe" Anteil des "DC-Displacements" an Chassisausfällen IM PRAXISALLTAG bei Systemen ohne* geschlossenem (Rückkammer-) Volumen ist eine unbewiesene These). 8)


    * Anmerkung:
    Klangqualität, Übertragungseigenschaften und Ausfallrate sind bei LS-Systemen mit Vents (im weitesten Sinne ...) sehr "durchwachsen". Genauso wie es bessere und weniger gute Musiker/Ingenieure/Bäcker/Klempner/etc. gibt, findet man bei Lautsprechersystemen bessere und - häufiger - weniger gut durchdachte Konstruktionen ! :wink:

  • mattias bost
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    • 29. September 2008 um 11:28
    • #53

    Hi,

    mal ne ganz andere Frage, die nur bedingt mit den beschriebenen Problem zu tun hat. Gibts eigentlich Systeme die eine geregelte Membransauslenkung beinhalten? Dank DSP-Power sollte sowas heutzutage eigentlich ohne Mängel (von Philips-MFB und co) machbar sein. Damit wären gleich mehrere Fehler behebbar.

    Und noch ne Frage, wie "progressiv" wird denn ne Federeinspannung bei modernen Chassis, bevor die "durchgespannt" ist?

    Grüße
    Mattias

  • Sound-Klinik
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    • 29. September 2008 um 11:34
    • #54
    Zitat von "Mattias Bost"

    Gibts eigentlich Systeme die eine geregelte Membransauslenkung beinhalten? Dank DSP-Power sollte sowas heutzutage eigentlich ohne Mängel (von Philips-MFB und co) machbar sein. Damit wären gleich mehrere Fehler behebbar.


    Theoretisch geht sowas.
    Es gibt seit vielen Jahren Versuche in diesem Bereich (z.T. mit Sensorik ... einige simulieren auch lediglich das Chassisverhalten* anhand von Modellen). Das Problem dabei ist, daß man dabei eigentlich nie an ALLES** gedacht hatte ... :D


    * ... welches sich aber dann nicht ändern darf ... weder durch Alterung noch durch Abweichungen im Grenzbereich. :wink:

    ** ... ein kleiner Softwarefehler (oder falsche Kommastelle bei den ms) und es macht ggf. "bumm" ... :D

  • Jonnytrance
    Gast
    • 29. September 2008 um 11:39
    • #55
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Ich denke auch mal nicht, daß populäre Musik heute zunehmend auf Infraschall baut (hört eh' keiner ... und Ghettoblaster bzw. KiZi- oder die in vielen Haushalten anzutreffenden "HiFi"-Anlagen übertragen sowas erst recht nicht ...).
    Insofern ist eine Optimierung der Effizienz im relevanten Nutzbassbereich und Minimierung des Transportgewichts bei PA-Systemen einfach sinnvoll.


    Deswegen mag ich lieber hochgetunte Kisten.
    Alles andere hat fast kein Sinn im PA.

  • mattias bost
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    • 29. September 2008 um 11:58
    • #56

    Hi,

    vom "Simulieren des Chassisverhaltens" halte ich, seit ich "Klippel" kennenglernt habe, gar nichts mehr, wie will man denn das zum choatisch neigenden Chassis damit "sicher" fahren.

    Eine Regelung wäre da schon angesagt, diese würde Streuungen der Chassis "wegbügeln" und die Membran (weitestgehend) das machen lassen, was sie soll. Zu berücksichtigen wäre "lediglich" der Frequenzgang sowie Umgebungsparameter (wie z.B. veränderte Strahlungswiderstände infolge Stackens, Aufbaus...). Dann noch ne "Grenze" rein, in die das Chassis nicht kommen darf (wie xmax) und fertig wär das System. Softwarefehler, na ja, solang bei DSP-Lösungen auf Win verzichtet wird und man sich Gedanken auch über "irreguläre" Zustände macht, sollte eigentlich was betriebssicheres gehen. Und ein möglicherweise totes Chassis ist ebenfalls nicht "betriebssicher".

    Wichtig wäre allerdings bei der Regelung mit Absolutgebern zu arbeiten, reine Beschleunigungssonsoren bergen das Risiko eines schleichenden Auswanderns. Wenn schon, denn schon.

    Grüße
    Mattias

  • Mechwerkandi
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    • 29. September 2008 um 14:31
    • #57
    Zitat von "Mattias Bost"


    Und noch ne Frage, wie "progressiv" wird denn ne Federeinspannung bei modernen Chassis, bevor die "durchgespannt" ist?

    Das hängt von der Intention des Konstrukteurs ab und ist sicherlich nur schlecht zu pauschalisieren.
    Technisch sinnvoll wäre die Einspannung im Betriebsbereich linear, darüber hinaus stark progressiv ansteigend.
    Bei einer üblichen Konstruktion wird sich das aber nur näherungsweise darstellen lassen.

  • bernd häusler
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    • 1. Oktober 2008 um 02:09
    • #58

    Moin,

    Zitat von "Mechwerkandi"

    Das hängt von der Intention des Konstrukteurs ab und ist sicherlich nur schlecht zu pauschalisieren.
    Technisch sinnvoll wäre die Einspannung im Betriebsbereich linear, darüber hinaus stark progressiv ansteigend.
    Bei einer üblichen Konstruktion wird sich das aber nur näherungsweise darstellen lassen.

    Das habe ich oben an einem realen Chassis beschrieben. Es schien so, als sei die reale Einspannung "etwas" progressiver als in den Klippeldiagrammen auf einer der letzten Seiten.
    Ich denke auch, daß die gnadenlos knappe Auslegung, 9mm mit brutaler Gewalt, bei 6,5 linear ist schon knapp, einige hier formulierte Ziele auch ohne externe Regelung schon erreicht. Vor allem wenn man pingelig innerhalb der linearen 6,5mm aussteuert. (Doch das wäre HiFi ;) die nötigen Sicherheitsreserven selbst mit theoretisch optimalem Limiter sind zu groß)

    Das Problem bleibt jedoch der Klirr, denn perfekt linear wird, und darf, die Einspannung nie sein. Bei einer linearen Einspannung entsteht der Klirr dann durch starkes Auswandern aus dem "linearen" BL hinaus, und zusätzlich aus der Kollision mit dem dann extremst progressiven Einspannungsende. Da gehe ich schon davon aus, daß eine "gewisse Zahl" von Herstellern dem Optimum recht nahe sind, der Klippeltester ermöglicht die saubere Trennung der Klirrquellen, und ein paar wenige Chassisentwickler nutzen das erfolgreich.

    Aber bei aller Optimierung, es klirrt... ...kollabiert, oder hält nur kurz, manchmal alles zusammen. Leute, alles wegen DC-Displacement, begreift es. Der kürzeste Weg zum Ziel ist also das DC-Displacement als Eigenschaft gebräuchlicher Membranantriebe zu eliminieren.
    Eine Lösung ist Servodrive ;) . DSP-Regelung mit Absolutwertgeber... ...ich finde gerade die Forschungsarbeit nicht wieder, das war ein optischer Absolutwert- Geber mit DSP, 10 dB weniger Klirr, immerhin. ...aber eine glühende Schwingspule.

    Konstruktionen mit hohem Leistungsbedarf...

    Gruß

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Sound-Klinik
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    • 1. Oktober 2008 um 05:57
    • #59

    +++ gelöscht, weil Beitrag zweimal abgeschickt (und erst jetzt bemerkt ...). +++

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (1. Oktober 2008 um 14:22)

  • Sound-Klinik
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    • 1. Oktober 2008 um 05:58
    • #60
    Zitat von "Bernd Häusler"

    Eine Lösung ist Servodrive ;) . DSP-Regelung mit Absolutwertgeber... ...ich finde gerade die Forschungsarbeit nicht wieder, das war ein optischer Absolutwert- Geber mit DSP, 10 dB weniger Klirr, immerhin. ...aber eine glühende Schwingspule.

    Konstruktionen mit hohem Leistungsbedarf...


    Ich hab vor einigen Jahren darüber eine Arbeit gelesen, bei der die angesprochene Problematik (= hoher Leistungsbedarf, um dem Chassis ein "optimales Verhalten" aufzuzwingen) angesprochen wurde.

    Als Fazit kam heraus, daß es wohl praxisbezogener ist, den erforderlichen Regelungsbedarf durch geeignete Chassis und Bedämpfung in Grenzen zu halten (und das schon bei HiFi-Anwendungen !!). Welche Konsequenzen dies im PA-Sektor hat, mag jeder für sich selbst herausfinden. :wink:

    Meine persönliche Einschätzung ist die, daß man aus einer Gurkenkiste durch DSPs mit Sensorik KEINE praxistaugliche PA-Kiste zaubern kann. Ich sehe den Einsatz von DSPs daher primär im Bereich höherer Betriebssicherheit und Feintuning.
    Und da heutzutage (nicht nur im Party-PA-Forum !!) immer mehr auf Billigstlösungen Wert gelegt wird, brauchen wir über Sensorik (wenigsten für die Mehrzahl von Beschallungsfirmen und Muckern) nicht groß nachzudenken. :?

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