Hallo.
Da sich hier doch ein geballter Haufen Kompetenz in Sachen professioneller Verstärker findet, habe ich mich extra im Board hier angemeldet, in der Hoffnung Hilfe zu einer für hier doch recht unüblichen Problemstellung zu suchen.
Ich möchte in meinem Wohnzimmerkino gerne 2 dieser guten Stücke betreiben: http://www.earthquakesound.eu/home-audio/bas…quake-q10b.aspx
Eventuell kommen dann später nochmal 2 (für die andere Sitzreihe) dazu und auch diese sollte der Amp dann noch versorgen können.
Hierfür bin ich nun auf der Suche nach einer geeigneten Endstufe, doch bisher konnte irgendwie nichts so richtig meine Kriterien erfüllen.
Problem: Der Amp steht bei mir mit im Raum und muss daher möglichst unhörbar (leise) sein. Ferner muss er besonders im Tiefstbass-Bereich ausreichend Leistung bringen, den er wird bei 35Hz NACH OBEN getrennt, spielt also wirklich im untersten Bereich, und genau dort trennt sich (wie ich gelesen habe) bei Endstufen die Spreu vom Weizen.
Zuerst dachte ich an etwas in Richtung Crown XLS/XTI, doch die scheinen ja nicht wirklich Tiefbass fähig zu sein. Eine T.AMP PROLINE 3000 wäre ein Traum, aber die ist viel zu laut. (Gewicht ist mir egal)
Im Moment habe ich die Yamaha P7000S auf dem Radar, doch ist die leistungsmäßig schon am unteren Limit und wie es um die Tiefstbassfähigkeit gegeben ist, dazu habe ich keine Infos.
Hat jemand von Euch noch einen Geheimtipp parat, der meinen Anforderungen entsprechen könnte? Mein Preislimit liegt bei ca. 800€ (gerne auch weniger
)
Beste Grüße,
Andreas
Sehr spezieller Amp gesucht -> Problemstellung für Experten
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wieso ist die Proline 3000 zu laut ?
THE T.AMP PROLINE 3000
2x 1100 Watt an 8 OhmQuake Q10B – taktil transducer
power handling: 1000 watts RMS
Impedance: 8 Ohm -
Er bezieht sich vermutlich auf das Lüftergeräusch. Wie wärs mit den digitalen Thomann Endstufen? T.Amp D3400?
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Servus,
Punkt 1: die Kisten KÖNNEN 1KW Leistung vertragen. Aber BRAUCHEN sie diese Leistung auch im "normalen" Heimkinobetrieb? In aller Regel kommt man doch mit deutlich weniger aus. Ich würde also erstmal schaun, wie weit man denn mit handelsüblichen 100W aus dem Hifi-Bereich kommt. vielleicht reicht das ja schon völlig. Mal zur Erinnerung: 250W statt 1000W sind auch nur 6db weniger. Und ich würde mal vermuten, das der Shaker NICHT auf Volllast laufen muss, um prima Ergebnisse zu bringen.
Punkt 2: Endstufen mit passiver Kühlung: Da gibt es z.B. die Alesis RA 150 (vielleicht ein bischen klein) und gelegentlich die RA 500 (das sollte es eigentlich tun). Oder bei den Schätzchen der 80er Jahre schaun, bevor aktive Kühlungen Standard wurden. z.B. die Zeck A 902. Glockenklang hat auch passiv gekühlte, massive Endstufen.
my 2 cents,
Reinald -
Leute, trennt euch von dem Gedanken, daheim Leistungen im kW-Bereich brauchen zu wollen. Mit den richtigen Lautsprechern braucht man vielleicht 20W/Kanal. Auch im Baßbereich.
MfG
DirkB -
Hallo zusammen.
Bis hierher schon mal vielen Dank für Eure Antworten!Zitat von "Fisch"wieso ist die Proline 3000 zu laut ?
Der Lüfter ist zu laut. Die Endstufe wäre sonst absolut perfekt für mich!Zitat von "zegi"Er bezieht sich vermutlich auf das Lüftergeräusch. Wie wärs mit den digitalen Thomann Endstufen? T.Amp D3400?
Genau! (siehe oben!)
Die T.Amp D 3400 ist schon die Leistungsklasse die ich suche, doch laut diverser Bewertungen sind die Lüfter schon recht laut. Ein weiteres Problem:
Wo beginnt eine digitale PA Enstufe zu spielen? Meist doch erst ab 20 Hz, oder drüber,…… oder? Man bedenke, dass der Spielbereich der Subsonic Bereich ist.
Für mich zum Verständnis: Kommen Digitale auch so weit runter?Zitat von "Reinald Kirchner"Servus,
Punkt 1: die Kisten KÖNNEN 1KW Leistung vertragen. Aber BRAUCHEN sie diese Leistung auch im "normalen" Heimkinobetrieb? In aller Regel kommt man doch mit deutlich weniger aus. Ich würde also erstmal schaun, wie weit man denn mit handelsüblichen 100W aus dem Hifi-Bereich kommt. vielleicht reicht das ja schon völlig. Mal zur Erinnerung: 250W statt 1000W sind auch nur 6db weniger. Und ich würde mal vermuten, das der Shaker NICHT auf Volllast laufen muss, um prima Ergebnisse zu bringen.
Punkt 2: Endstufen mit passiver Kühlung: Da gibt es z.B. die Alesis RA 150 (vielleicht ein bisschen klein) und gelegentlich die RA 500 (das sollte es eigentlich tun). Oder bei den Schätzchen der 80er Jahre schaun, bevor aktive Kühlungen Standard wurden. z.B. die Zeck A 902. Glockenklang hat auch passiv gekühlte, massive Endstufen.
my 2 cents,
Reinald
Naja, die 1000 Watt werden die nicht brauchen, aber 500W pro Transducer müssen es schon gerne mindestens sein (und zusätzlicher Headroom kann ja nicht schaden)
Zum Vergleich meine bisherigen Erfahrungen mit dem Zeug:
Im Moment setzte ich 4 modifizierte billig Shaker ein (die vertragen ne Ecke weniger als die zukünftigen quake 10.0b aus dem Erwachsenen- Bereich). Eine T.Amp S-150 war damit maßlos überfordert (absolut unbrauchbar). Meine digitale QSC (eigentlich zu laut fürs Wohnzimmer) hat die Dinger ca. 2 Jahre überlebt (mit den Pegelreglern am Vollausschlag), dann war sie hinüber. Mit den „großen“ Transducern ist das sogar nochmal eine andere Nummer, die können und sollen noch stärker gefüttert werden. Mit dem Hifi-Zeug kommt man da leider nicht weit. Im Prinzip geht es ja um die Erzeugung einer Menge mechanischer Energie im Subsonic Bereich. Das braucht dann halt Leistung. Jeder Shaker muss immerhin ein komplettes Podest incl. Sofa und 3 Personen kontrolliert zum rütteln bringen.
Ein passiver Amp wäre für mich perfekt, doch gibt’s die in der Leistungsklasse? Die oben genannten sind aus genannten Gründen auf jeden Fall leider wohl zu klein dimensioniert. Mit leise drehenden Lüftern (oder mit sehr guter Temperaturregelung) könnte ich mich anfreunden.
Beste Grüße,
Andreas -
Zitat von "DirkB"
Leute, trennt euch von dem Gedanken, daheim Leistungen im kW-Bereich brauchen zu wollen. Mit den richtigen Lautsprechern braucht man vielleicht 20W/Kanal. Auch im Baßbereich.
MfG
DirkB
Würde es nur um Lautsprecher im herkömmlichen Sinne gehen, würde ich Dir absolut zustimmen. Als Lautsprecher setzte ich einfache Studiomonitore ein und viel Leistung setzen die nicht um, um doch beachtliche Pegel zu erzeugen.
Hier geht es aber um etwas anderes: Hier wird ja kein Schall erzeugt, sondern es geht um die Erzeugung reiner mechanischer Energie. Da gelten andere Regeln und es muss schon etwas Potenteres her.
Gruß,
Andreas -
Wie das mit den Lüftern ist, kann ich dir nicht sagen. Grundsätzlich sind die Lüfter von günstigen Geräten meist laut. Und du brauchst bei deinem Budget und den Anforderungen eine "billige" Endstufe, von daher könnte das schwierig werden.
Die meisten Audio-Komponenten haben einen Frequenzbereich von 20Hz bis 20'000Hz, so auch die digitale Tamp. Für klassische Lautsprecher ist schon 20Hz unnötig.
Die Powersoft Digam M50 Q (4x 740W an 8Ohm) hat gem. Datenblatt den Frequenzgang von 5Hz bis 30kHz, kostet aber auch 2300 Euro.
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Ich würde jetzt meinen, dass in hochwertigen Heimkinos, die nicht mit diesen standard Receivern betrieben werden, die Ampracks sowieso in einem Nebenraum stehen oder nicht?
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Wir könnten ja auch mal weiter vorne Anfangen - bei der Quelle... Wo kommt denn das Signal her? Was ist das Medium? Und - kommen da überhaupt nenneswerte Geräusche in dem Frequenzbereich?
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In einem dezidierten Kinoraum hätte ich auch bestimmt einen Technikraum. Leider handelt es sich um ein Wohnzimmerkino, somit steht das 19"-Studio-Rack im Wohnzimmer.
Die Quelle (Bluray) gibt schon nennenswerte Frequenzen in diesem unteren Spektrum wieder. Hohe Pegel mit 17Hz sind da schon gerne mal mit drauf. -
Ich wundere mich gerade ernsthaft über die Leistungsangaben auf dem Teil. Ich hab bei mir einen 8,- Pollin-Shaker im Sofa verbaut und betreibe den mit einem primitiven 1-Chip-Amp, der 10 (!) Watt bringt und 1,95 € kostet (kein Witz) ich glaube nicht, dass ich den Amp ansatzweise an seine Leistungsgrenze bringe.
Ok, ich möchte nicht mit dem Sofa durch den Raum wandern, sondern nur eine dezente FX-Unterstützung haben... mir reichen die 10 Watt völlig

Tom
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Vor ca. 1,5 bis 2 Jahren gab es ein lange diskutiertes Thema (hier oder im PA-Forum) bei dem ein begehbarer Podest innerhalb einer Halle (Ausstellung oder sowas ...) gerüttelt werden sollte.
Die damalige Fragestellung war zwar Suche nach günstigen Chassis u. möglichst flachen Subwoofer-Gehäusen, aber als Lösung (um den Effekt des kontrolierten Rütteln zu erzeugen) wurden u.a. auch einige Querverweise in Richtung Maschinen- u. Straßen-Bau gemacht.
:arrow: Wer will --> kann das Thema ja raussuchen.
Jedoch:
Wir hatten in den letzten Wochen reichlich Neu-Anmeldungen, die dann 1-2 Tage später scheinheilige Frage-Themen eröffneten.
Endlich mal "ein Neuer", der scheinbar was Sinnvolles fragt. :wink:
(wirkt zumindest so und die Beschäftigungstherapie funktioniert wieder)Das *ABER..* spare ich mir an dieser Stelle für später auf ...
Hoffentlich irre ich mich in diesem Fall.Ausklink-Modus: Mich NICHT benachrichtigen, sobald eine Antwort geschrieben wurde
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Zitat von "ewok"
Ich wundere mich gerade ernsthaft über die Leistungsangaben auf dem Teil. Ich hab bei mir einen 8,- Pollin-Shaker im Sofa verbaut und betreibe den mit einem primitiven 1-Chip-Amp, der 10 (!) Watt bringt und 1,95 € kostet (kein Witz) ich glaube nicht, dass ich den Amp ansatzweise an seine Leistungsgrenze bringe.
Ok, ich möchte nicht mit dem Sofa durch den Raum wandern, sondern nur eine dezente FX-Unterstützung haben... mir reichen die 10 Watt völlig
Tom
Von den „Kindershakern“ aus dem Pollinkatalog (Hersteller: Aura) betreibe ich aktuell ja ebenfalls 4 Stück. So wie sie sind brauchen die echt nicht viel Leistung, sind mit ihrer fRES von ca. 45Hz aber auch eher ungeeignet. Wenn man sie jedoch mittels zusätzlicher Schwungmasse auf eine tiefere Resonanzfrequenz trimmt, dann sieht sie Sache schon anders aus. Wie gesagt: Da haben 4 Stück (im 2 Ohm Betrieb) bei mir ne QSC PLX 1202 vernichtet. An einer T.Amp S150 haben sie sogar kaum gezuckt.
Schaut man sich mal die wirklich professionellen Körperschallwandler an, so sind das laut Nenndaten alles solche Leistungsfresser (Quake, Buttkicker, I-Beam, usw). Meine Erfahrungen bestätigen dies.Zitat von "Waldschrad99"
Wir hatten in den letzten Wochen reichlich Neu-Anmeldungen, die dann 1-2 Tage später scheinheilige Frage-Themen eröffneten.
Endlich mal "ein Neuer", der scheinbar was Sinnvolles fragt. :wink:
(wirkt zumindest so und die Beschäftigungstherapie funktioniert wieder)
Das *ABER..* spare ich mir an dieser Stelle für später auf ...
Hoffentlich irre ich mich in diesem Fall. [/i]
Mach Dir keinen Kopf: Du irrst Dich in diesem Fall!
Zitat von "Matthias Falke"Bau dir das Teil, dann braucht du kein mechanischen Schüttelbass :grin:
Ein Visaton TL Sub? Nee, nichts für mich. Einen recht tief spielenden (und für meine Zwecke ausreichend potenten) Sub habe ich bereits, doch den rüttelnden Effekt von einem kräftigen Tritt in den Hintern, wenn etwas explodiert, kann auch der dickste Sub nicht darstellen. Klar kommt das Gegrummel in der Magengegend gut, doch ersetzt das für mich nicht den Körperschall am Sofa.
(…der Projektor sieht nach nem Seleco aus. Die gute alte Röhrenzeit. Irgendwie trauere ich meinem alten Barco Dino nach
..aber zurück zum Thema: Ich suche noch immer eine passende Endstufe. Noch immer habe ich die Yamaha oben auf der Liste, da sie ja fast lautlos sein soll. Hat jemand Erfahrungen mit dem guten Stück?....besonders im Bass Bereich?
Hat schon mal jemand an einer T.AMP PROLINE 3000 den Lüfter modifiziert? -
Hallo !
ich hatte auch mal was zu dem Thema mit Shakern im Heimkino gepostet,ist aber schon was länger her ich finde auch den Thread gerade nicht.Empfehlenswert sind aber auch der Ibeam und der Buttkicker im Heimkino
http://www.ibeam.de/deutsch/was-ist-ibeam.htm
http://www.ibeam.de/deutsch/faq.htm
gerade den thread wiedergefunden mit Erdbebensimulator:
http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=69669&hilit=Ibeam
mfg,Dirk Prokein
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Hallo.
Ibeam und Buttkicker kenne ich, bzw. hab ich getestet. Beide waren in der engeren Wahl, doch ist der Quake den beiden laut diverser Tests noch überlegen. Ich habe mich auf eine kompromisslose Lösung eingeschossen, somit wird's der Quake werden. Das mechanische Konzept steht soweit auch bereits. Da gibt es keine Probleme. Schwierig wird es halt im Bereich Amp.
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Vielleicht das Teil, kostet so um die 600 Euronen.
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Ich hatte doch neulich die Verstärker für Rütteltische verlinkt, die Leistungsspanne war von 250W ... 200kW. Wäre das nichts? Wenn ich mich recht entsinne, kleinste Abschlußimpedanz 0,16 Ohm...

MfG
DirkB -
Matthias
ist da ein PA Treiber in der Visaton TL? Oder sieht das auf dem Foto nur so aus? -