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phenolharz-braune Cases schwarz "färben"

  • mirkot
  • 27. September 2008 um 02:52
  • mirkot
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    • 27. September 2008 um 02:52
    • #1

    Ich hab im Lager noch ein paar Kisten die funktionell in tadellosem Zustand sind, optisch aber nicht mehr der Bringer.

    Nicht das da jetzt unglaublich große Löcher drin sind, nein, sie sind einfach nur phenolharz-braun - und das finde ich irgendwie nicht mehr so schick und zeitgemäß.

    Hat jemand schonmal Versuche mit schwarzer Beize gemacht?
    Lackieren halte ich für weniger sinnvoll - dann kommt an den Kratzstellen direkt wieder das alte braun raus und dann sind sie endgültig ablegereif.

    Wäre das denkbar? Anschleifen, Beizen, (Versiegeln?)...

    Der Aufwand spielt dabei auch eine erhebliche Rolle. Es soll wesentlich billiger und deutlich weniger zeitintensiv sein als neu kaufen oder bauen ;)

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • wora
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    • 28. September 2008 um 02:08
    • #2

    komisch. ich lasse mir meine cases absichtlich in "natur" bauen, weil ich mich von den anderen abheben möchte ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mirkot
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    • 28. September 2008 um 13:51
    • #3

    Ok...aber meine neuen Kisten sind scharz und dunkelblau mit Strukturoberfläche...

    Strukturfolie aufkleben scheidet aus weil die Platten am Stück gepresst werden müssen und es an den Profilen nie und nimmer sauber würde.

    Ich will die Cases ja nicht neubauen...

    OT: Nach naturbelassenen Cases fehlt ja eigentlich nicht mehr viel zum "Ökö-Sound-Service" :wink: Ob man damit bei den Sozialverbänden punkten kann? :D

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • wora
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    • 28. September 2008 um 14:00
    • #4

    aber sicherlich.
    letztes jahr gab es z.b. ein weltweit verbreitetes 24h-konzert, bei dem hohe ansprüche auf möglichst energieeffiziente technik gelegt wurde. die idee ist also nicht ganz abwegig... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkail
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    • 28. September 2008 um 16:11
    • #5

    So richtig viele Möglichkeiten kommen da meines Erachtens nicht in Frage. Ein Dreh- oder Bandschleifer hat den Nachteil, dass du nicht in alle Ecken kommst und aufwendig ist es allemal.

    Ein anderes Problem sehe ich darin, dass das phenolharzgetränkte Multiplex vermutlich nur ungern Beize aufnehmen wird.

    Und dann will das auch noch lackiert werden.

    Ich würde an deiner Stelle sämtliche Nieten ausbohren, neue schwarze Beschichtung draufziehen bzw. draufbügeln und dann wieder vernieten. Wenn du dir eine pneumatische Nietenzange besorgst geht das schneller als man denkt.

    Sonst musst du ja alle Kanten und Griffe abkleben und haste nicht gesehen.

    Also: keine Scheu vor der Nietzange.

  • ThomasL
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    • 28. September 2008 um 16:29
    • #6

    Ein Kollege von uns hat neulich seine richtig hässlichen alten Cases (blaugrünmelliert, ganz fürchterbar) von einem größeren Lackierer mit Warnex machen lassen. Das Ergebnis ist richtig gut und auch mit der Stoßfestigkeit hat er bei normaler Behandlung kein Problem.

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • tufkaklto
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    • 28. September 2008 um 16:55
    • #7

    Es gibt die Möglichkeit des Lackierens.

    Wie gut das auf Dauer hält, ist halt die Frage.
    Je professioneller, je besser, aber ist halt mit echt viel Arbeit verbunden.

    Oder Schichtstoffplatten mit 2 Komponentenkleber und Druck.
    http://www.fundermax.at/interior.101.htm
    Arbeit ist wohl beides, wobei Diese Möglichkeit sicher widerstandsfähiger ist.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • bias79
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    • 29. September 2008 um 12:41
    • #8

    Ich würde da lassen. Wenn du die Zeit mitrechnest wird das teurer als neue Cases. Ich find phenolharz braun nach wie vor schick. Bei uns sind alle Kisten braun (politisch natürlich nicht).

    GHOSTNOTE-SOUND

  • mringhoff
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    • 29. September 2008 um 18:20
    • #9

    ich würde mittelfristig die alten gebraucht verkaufen und dann neue nachkaufen.
    Wenn die alten Cases optisch ja noch o.k. sind, wirst Du sicherlich 30-50% des Neupreises erzielen können.
    Für den Differenzbetrag, den Du somit drauflegen müsstest, sparst Du Dir die ganze Arbeit und hast zudem dann ganz neue Cases, denen man es auch an den Ecken, Verschlüssen und Kanten ansieht, daß sie neu sind.

    Lackieren würde ich das auch nicht, nach einer gewissen Zeit schaut das dann schlimmer aus als ohne Lackierung. Außerdem musst du ja auch alles abschleifen und sauber abkleben und selbst dann, sieht man das immer noch, daß da nachlackiert wurde.
    Wenn renovieren, dann würde ich die Methode wie vom Igor Linowski empfohlen wählen: alle Nieten raus, Bretter freilegen, Strukturfolie aufziehen (Sprühkleber), Profile, Griffschalen, Verschlüsse wieder festnieten und fertig.

    Dann hast Du aber immer noch die alten Beschläge dran. Mit der Zeit laufen die an und korrodieren evtl. an kritischen Stellen. Es bleiben also nach wie vor gebrauchte Cases.

    Aus diesen Gesichtspunkten entweder die alten Cases "aufbrauchen" oder wenn man ein sauberes Case-Image pflegen möchte, gleich neue kaufen und die alten verscherbeln...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • mirkot
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    • 29. September 2008 um 23:02
    • #10

    Alleh hopp dann...da wollte ich einmal sparsam sein und dann kommt ihr.
    Ich kaufe ja gerne und meinen Casebauer wirds auch freuen.

    Wer braucht noch gebrauchte Cases? 19", Truhencases, Ampracks... 8)

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • nojunk
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    • 30. September 2008 um 08:44
    • #11

    schick mal ein paar bilder per email...

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • mringhoff
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    • 30. September 2008 um 11:57
    • #12

    Die Standard-Cases (19", Kabeltruhen etc.) gehen ja ganz gut im Gebrauchtmarkt, da lohnt sich das rumbasteln kaum.

    Wenns sich aber um größere Spezialcases (z.B. größeres Mischpultcase etc.) handelt, dann wirds schwieriger mit dem Verkaufen und ein neues ist nicht grad billig. Da könntes sich das Neu-Folieren vielleicht noch rentieren....

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • christian hackmann
    Beiträge
    138
    • 30. September 2008 um 20:47
    • #13
    Zitat von "wora"

    aber sicherlich.
    letztes jahr gab es z.b. ein weltweit verbreitetes 24h-konzert, bei dem hohe ansprüche auf möglichst energieeffiziente technik gelegt wurde. die idee ist also nicht ganz abwegig... :wink:

    [OffTopic]
    Hatten wir da nicht letztens noch was mit einer Energiesparmesse und dementsprechend die Bitte um "Umrüstung" auf Energiesparlampen in den Scheinwerfern?
    [/OffTopic]

    MfG Christian Hackmann

    Dass eine Lampe defekt ist, wenn sie nicht mehr leuchtet, ist einleuchtend.
    TuneBase.FM - We change everything!

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 1. Oktober 2008 um 01:18
    • #14

    Hm, kleines bisschen OT... Letzte Tage las ich von irgendeinem Test (Stiftung W.?), der belegte, dass diese ganzen Energiesparlampen in keiner Weise halten, was sie versprechen, weil sie viel eher kaputtgehen, als sie sollen usw. Auch Markenteile waren da nicht ausgenommen. Darüberhinaus ist das Geflacker durch die Taktung zwar zunächst nicht wahrnehmbar, es soll sich aber trotzdem durch die visuelle Wahrnehmung auf die Gesundheit auswirken (und zwar negativ). Und dass die Farbtemperatur des Lichtes dieser Tranfunzeln einfach nur grausig ist, das finde wohl nicht nur ich. Ich bin bis jetzt nicht umgestiegen, bei mir gibt's keine Sparlampe... und wie es aussieht, auch auf längere Zeit nicht :oops:

  • Jim
    Beiträge
    883
    • 1. Oktober 2008 um 01:47
    • #15

    Wer sich für Energiesparlampen interessiert, sollte mal bei allen die Stromaufnahme nachmessen. da werden so einigen die Augen rausplumsen.

    so long Jim

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