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reale Kapazitäten von 9V Akkus

  • Peerless
  • 4. Oktober 2008 um 17:33
  • t-bone
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    • 6. Oktober 2008 um 16:12
    • #21

    Nee, also es gibt diverse Chinesische Produzenten da gibt es wie bei allem Chinesischen zig verschiedene.
    Man muss sich eben nur den besten raussuchen, was einige Tests vorraussetzt.
    Wie man da die meiste kapazität rein bekommt, hängt vom Wissensstand der Produzenten ab, also die Dicke vom Seperator, wieviele Windungen, welchen Abstand neg. Elektrode - Seperator - pos. Elektrode etc.
    Und ein Hauptkriterium ist natürlich für die meisten Einkäufer der Preis. Dieser ist in letzter Zeit rapiede angestiegen, aufgrund der stetig ansteigen Rohstoffpreise von so ziehmlich allen Metallen.

    ANAMANN und Fischer AMPS produzieren natürlich nicht selbst, ANSMANN ist aber sehr auf Qualität bedacht und hat strenge Wareneingangskontrollen.
    Bei Fischer AMPS weiß ich das nicht genau, wird aber ähnlich sein. Bei Anderen Herstller kann es eben vorkommen, dass man sehr hohe Produktschwankungen hat, sprich höhere Toleranzen.

    Zu den Lieferanten muss auch gesagt sein, dass z.B. ein Mignon und ein Micro Akku der selben "Produktreihe" eines Verkäufers einen unterschiedliche Hersteller aufweisen können.
    Und diese dann auch zur nächst neueren Produktreihe wiederum gewechselt werden. Das ganze ist ein Katz und Maus spiel welches vom aktuellen Stand und vorallem dem Preis des jeweiligen Lieferanten abhängig ist. Es gibt also keine Firma, die sich auf einen Lieferanten festlegt.

    So ein ELV-Kapazitätsmessgerät ist ja schön und gut, jedoch finde ich, dass die Kapazität eines Akkus nur im Zusammenhang mit der Zyclenfestigkeit eine wirkliche Aussagekraft hat.
    Denn was nütz mir ein Hoch-Kapazitiver Akku, wenn er diese Kapazität nur 20-30 Cyclen halten kann? Nichts oder?

    Gruß
    Jan

  • DJheini
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    4
    • 6. Oktober 2008 um 17:41
    • #22
    Zitat von "T-Bone"


    So ein ELV-Kapazitätsmessgerät ist ja schön und gut, jedoch finde ich, dass die Kapazität eines Akkus nur im Zusammenhang mit der Zyclenfestigkeit eine wirkliche Aussagekraft hat.
    Denn was nütz mir ein Hoch-Kapazitiver Akku, wenn er diese Kapazität nur 20-30 Cyclen halten kann? Nichts oder?

    Gruß
    Jan

    Damit hast du natürlich vollkommen recht. Irgendwie habe ich gerade den
    Verdacht, wir brauchen keine Akkus mehr. Hoch lebe die Batterie! (Trockenzelle)

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • rolf herrmann
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    • 6. Oktober 2008 um 18:54
    • #23
    Zitat von "DJheini"

    Hoch lebe die Batterie! (Trockenzelle)


    Genau, denn wer rechnen kann ist klar im Vorteil... :D
    6 Zellen a 1,5V sind halt genau 9V und wie isses da bei NiCd/NiMH ????
    Lausige 6-Zeller mit 7,2 oder 7-Zeller mit 8,4V... :?
    Würde noch ne Zelle mehr eingebaut, gäbs zwar annehmbare 9,6V, aber da würden einige Geräte bei voll geladenem Akku dann nicht mitmachen.
    Passt eben hinten und vorne nicht.

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

  • Multicore
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    • 6. Oktober 2008 um 20:55
    • #24

    Ein neuer 3000er Handsender? Gibt es da etwas, was ich wissen sollte?

    Zitat von "niggles"


    und ich bin sehr enttäuscht davon daß Sennheiser z.B. in der 3000er Serie immer noch neu designte Handsender mit diesem Zellenformat im Angebot hat...

    Lämpchen glimmt - Schaltung stimmt!
    Techniker rot - Schaltung tot!

  • niggles
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    • 6. Oktober 2008 um 23:29
    • #25
    Zitat von "Multicore"

    Ein neuer 3000er Handsender? Gibt es da etwas, was ich wissen sollte?

    Der 3072 in der Ausführung mit Display unten und den bunten Plastikkappen halt. Sah früher noch etwas anders aus, aber unverständlicherweise wurde bei der Designänderung nicht auch die Stromversorgung modernisiert. Inzwischen ist das Teil neben der Billigserie Freeport mWn das einzige 9V-Gerät im Sennheiser-Programm :roll:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Peerless
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    • 7. Oktober 2008 um 07:47
    • #26
    Zitat von "Rolf Herrmann"


    Würde noch ne Zelle mehr eingebaut, gäbs zwar annehmbare 9,6V...

    es gibt bei ELV 9,6V Akkus mit passendem Ladegerät

    http://www.ae-rental.de

  • Mechwerkandi
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    • 7. Oktober 2008 um 08:17
    • #27
    Zitat von "Rolf Herrmann"


    Würde noch ne Zelle mehr eingebaut, gäbs zwar annehmbare 9,6V, aber da würden einige Geräte bei voll geladenem Akku dann nicht mitmachen.

    Unwahrscheinlich.
    Ad eins sind die 9,6V nur die Nennspannung, die Ladeschlusspannung von so 'nem ollen Nixx-Akku liegt bei 1,45V/Zelle, das macht bei intakter 8-Zellen Technik 11,6 V...
    Ad zwo ist davon auszugehen, das die Spannung intern auf einen niederen Wert begrenzt wird.
    Ad drei bricht die Spannung unter Last ohnehin ein, wäre zu prüfen, was da noch übrig bleibt.

    Ich würde da ohnehin eher in Richtung 3s LiPo insistieren.

  • uncelsam
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    • 7. Oktober 2008 um 16:04
    • #28

    Hallo,

    noch ein kurzes Wort zum Vergleich 9V Akku zu Mignon Zellen:

    Man darf in dem Fall nicht die mA Stunden mit einderverleichen sonder man muss die mWh mit einanderverleichen

    Also
    1,2V Mignon mit 2700mAh macht 3240mWh
    8,4V "9V Block" mit 300mAh macht 2520mWh

    Wie man sieht ist der unterschied gar nicht so groß was die Kapazität angeht.

    t-bone:
    Ich meine Fischer Amp und Ansmann ist das selbe.
    Zumindest bei den Ladegeräten ist es so...

  • simonstpauli
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    • 7. Oktober 2008 um 16:18
    • #29
    Zitat von "uncelsam"

    Hallo,

    noch ein kurzes Wort zum Vergleich 9V Akku zu Mignon Zellen:

    Man darf in dem Fall nicht die mA Stunden mit einderverleichen sonder man muss die mWh mit einanderverleichen

    Also
    1,2V Mignon mit 2700mAh macht 3240mWh
    8,4V "9V Block" mit 300mAh macht 2520mWh

    Wie man sieht ist der unterschied gar nicht so groß was die Kapazität angeht.

    t-bone:
    Ich meine Fischer Amp und Ansmann ist das selbe.
    Zumindest bei den Ladegeräten ist es so...

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    1. Stimmt der Vergleich der mWh zwar, allerdings kommen Geräte auf AA-Basis meist durch die verringerte Betriebsspannung mit weniger Energie aus.
    2. Sind die Ladegeräte von Fischer Amps und Ansmann bis auf das Label gleich.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • uncelsam
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    • 7. Oktober 2008 um 16:41
    • #30
    Zitat von "simonstpauli"


    1. Stimmt der Vergleich der mWh zwar, allerdings kommen Geräte auf AA-Basis meist durch die verringerte Betriebsspannung mit weniger Energie aus.


    Stimmt so nicht ganz:

    Es gilt immer: P=U*I
    Bei konstantem P ist beim 9V System der Strom geringer.

    Jedes System hat eine bestimmte Leistung, diese ändert sich aufgrund der Betriebspannung kaum (Verluste in Step Up/Down Wandlern mal ausgelassen).

    Bezüglich dem Nennspannungvergleich zwischen "9V-Akku" und Mignon Akku schneidet der 9V-Akku sogar besser ab wie die Mignon-Zelle:

    8,4V zu 9V macht 93%
    1,2V zu 1,5V macht 80%

    Den Grund warum es kaum noch 9V Gerät gibt würde ich nicht bei den Akkulaufzeiten suchen, sondern eher bei den Verbrauchskosten.

    Wenn es eine aktuelles Funkstrecke wahlweise mit Mignon oder 9V geben würde, wäre die Laufzeit meiner Meinung nach fast gleich...

  • Schrumpeln
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    • 7. Oktober 2008 um 17:27
    • #31

    Der Vorteil der AA_Akkus ist doch, das es Einzeller sind, gegenüber den 9V-Mehrzellern. Das Einzelligelebewesen ist entweder intakt und kann verwendet werden, oder eben Kaputt und wird aussortiert. Der 9V-Block hingegen muss auch bei einer einzelnen defekten Zelle im Verbund getauscht werden. Deshalb ist die Haltbarkeit und die Zuverlässigkeit von solchen Mehrzellen-Akkus einfach geringer (schon rein statistisch gesehen).
    Dazu kommt noch die Wirtschaftliche Komponente 1 oder 2 AA Zellen sind viel billiger als ein 9V Block. Das trifft auf Akkus genauso zu wie auf Batterien.

  • t-bone
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    • 7. Oktober 2008 um 17:33
    • #32
    Zitat von "uncelsam"


    t-bone:
    Ich meine Fischer Amp und Ansmann ist das selbe.
    Zumindest bei den Ladegeräten ist es so...

    mhm, das wüsste ich aber, da ich bei ein der beiden Firmen arbeite ;)
    Fischer AMPS kauft Geräte mit eigenem Label von ANSMANN ein ;)

    Und scheinbar auch Akkus *g*
    http://www.thomann.de/de/fischer_amps_aa2600_mah.htm
    (Man Achte hierbei auf das Label des Akkus)

    Gruß
    Jan

  • simonstpauli
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    • 7. Oktober 2008 um 17:40
    • #33
    Zitat von "uncelsam"

    Stimmt so nicht ganz:

    Es gilt immer: P=U*I
    Bei konstantem P ist beim 9V System der Strom geringer.

    Jedes System hat eine bestimmte Leistung, diese ändert sich aufgrund der Betriebspannung kaum (Verluste in Step Up/Down Wandlern mal ausgelassen).

    Bezüglich dem Nennspannungvergleich zwischen "9V-Akku" und Mignon Akku schneidet der 9V-Akku sogar besser ab wie die Mignon-Zelle:

    8,4V zu 9V macht 93%
    1,2V zu 1,5V macht 80%

    Den Grund warum es kaum noch 9V Gerät gibt würde ich nicht bei den Akkulaufzeiten suchen, sondern eher bei den Verbrauchskosten.

    Wenn es eine aktuelles Funkstrecke wahlweise mit Mignon oder 9V geben würde, wäre die Laufzeit meiner Meinung nach fast gleich...

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    Ich widerspreche mal teilweise.

    Meiner Meinung nach ist P nicht konstant anzunehmen, mag sein, daß die Sendeleistung konstant bleibt, wenn ein Hersteller das Design ändert, wobei nicht mal das sicher ist.

    Vergleichen wir einfach mal Sennheiser eW G1 und G2, erstere mit 9V, letztere mit 3V Spannungsversorgung.
    Bauteile mit einer Betriebsspannung von 1/3 deswegen ja nicht automatisch den dreifachen Strom.
    Ich behaupte eher, daß die Verlustleistung sinkt wenn die Betriebsspannung sinkt.
    Also haben alle Hersteller (meiner Beobachtung nach) das Bestreben, in Sendern die Betriebsspannungen zu senken (d.h. Schaltkreise zu entwickeln oder einzukaufen, die mit geringeren Spannungen arbeiten).

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • uncelsam
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    • 7. Oktober 2008 um 21:42
    • #34

    Hab gerade mal in den Manuels von Shure nachgesehen:

    UHF-R 3V System: 9,5Stunden (10mW)
    ULX 9V System: 8Stunden (20mW)

    Also glaube ich kaum, das die Laufzeitunterschied zwischen G1 und G2 nur durch das ändern der Stromversorgung zu stande kammen.

    Aber vieleicht kann uns Jürgen von Shure ja die Gründe nennen, warum AA-Zellen eingesetzt werden...

  • niggles
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    • 7. Oktober 2008 um 23:03
    • #35
    Zitat von "uncelsam"

    Hab gerade mal in den Manuels von Shure nachgesehen:

    ULX 9V System: 8Stunden (20mW)

    Mit Primärbatterien...
    Schon bei nur leicht gebrauchten (100-200 Zyklen) Akkus ist allerspätestens nach 4 Stunden Sense. Sagt die Praxis. :cry:
    Bei ew G1/G2 genau der gleiche Effekt. Die leicht höhere Energiedichte und wesentlich höhere Spannung wird mit enormer Empfindlichkeit gegen Übertemperatur und Teilentladung erkauft.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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