Hallo!
ich greife mal ein teilweise leidiges Thema. Es soll nicht über Sinn oder Unsinn der DIN-Norm gesprochen werden sondern über mögliche Lösungs-Ansätze.
Fall 1: Festzelt mit bis zu (laut Zulassung vom Bauamt) 2700 Pax. Gefühlte 3500 sind es zwar immer, auch Bestuhlungstechnisch, aber es tut nix zur Sache.
CenterStage, Beschallung mit Galeo(mono, 4 x Galeo+Sub Stacks, Groundstack, vierfach), dazu Delaylines(je eine pro Seite)
Forderung vom Ordnungsamt: 90 dB(A) Peak, 85 dB(A) durchschnitt.
Wie lösen? aus Erfahrung ist singendes Publikum bei verschiedenen Songs defintiv lauter als 106 db(A)(am FOH gemessen, 15m von der Bühne entfernt. Die PA haben wir da nur noch nach Kopfhörerund Verdacht gemischt...)
wie kann man sowas lösen?
Fall 2: Band Contest in einer Schulaula, 1 Band spielt mit Gehörschutz, ich mute Gitarren und Bass-Kanäle sowohl am FOH- als auch am Monitor-Platz und Messe 106 dB(A) durchschnitt am FOH! Peak war entsprechend bis zu 118dB(A)... runterdrehen? band dreht sich nach 10sekunden wieder hoch. Veranstalter? machtlos - er hat denen ja die Möglichkeit zum spielen gegeben, er wills nicht verderben... Wurde dann von mir auf Körperverletzung hingewiesen(wenn mir meine Ohren am FOH 25 von der Bühne weg weh tun, was passiert vor der Bühne?)
Das Publikum feiert die lauteste Band des Abends...
wie löst man sowas?
und nachtrag zum Sinn: wäre eine Anhebng der Pegelgrenzen auf 106 dB(A) nicht Sinnvoller? zB im Festzelt überschreitet alleine das Publikum beim Mitsingen den Pegel LOCKER... da misst man aber dann auch 106 und geht davon aus, das wäre die PA... Schön, odeR?
MfG,
Alexei der hofft mal ein Praxis-nahes Thema getroffen zu haben.