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Welche Bassendstufe

  • pse.basti
  • 13. Oktober 2008 um 22:36
  • pse.basti
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    • 13. Oktober 2008 um 22:36
    • #1

    Hallo,
    mal ne Frage welche Endstufe sollte es werden hinsichtlich eines Datenblattes?
    Also d.h. auf was muss ich im Datenblatt achten damit ich den richtigen Amp wähle?
    In der engeren auswahl stehen PSE Stufen oder QSC RMX.
    aber auch was anderes könnte in Frage kommen.
    Als Bässe habe ich B81 von PSE

    Vielen Dank im Vorraus

  • MRspeaker
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    5.030
    • 14. Oktober 2008 um 10:08
    • #2

    Da dir PSE am liebsten ist.. nimm die doch.....

    Datenblätter sagen wenig aus und sind schwer zu vergleichen.
    Und die Leistungsangaben kannst du ja hoffentlich interpretieren.

    Also bleibt nur noch 1zu1 vergleichen und wirtschaftlichkeit und Preis überdenken.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • pse.basti
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    283
    • 14. Oktober 2008 um 17:10
    • #3

    Wieso kann man keine DAtenblätter vergleichen?

  • tobias kammerer
    Verifiziert
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    • 14. Oktober 2008 um 22:00
    • #4

    Hallo,

    ein bißchen kann man das sicher (Datenblätter vergleichen). Achte auch mal auf Slewrate (Anstiegsgeschwindigkeit) und Dampingfactor (Dämpfung). Endstufen, die hier auffällig hohe Werte haben, klingen im Bass in der Regel sehr gut. Für QSC spricht sicher die Zuverlässigkeit und der gute Vertrieb, auch wenn diese Endstufe sicher noch kein Basswunder ist.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • DJ Detto
    Profi
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    • 14. Oktober 2008 um 23:01
    • #5

    Mann kann auch mal die SUCHE Funktion nutzen - das Thema wurde doch schon 1.000 mal durchgekaut

    D

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • Jens Droessler
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    • 15. Oktober 2008 um 00:14
    • #6

    @ Tobias: Wieso sollte die slewrate im Bass einen Einfluss haben? Wenn ein Amp 200V-Rails hat und als Bassamp 200Hz können muss, dann reicht eine Slewrate von 160V/ms. Die Amps werden aber eher in V/us (Mikrosekunde) angegeben, und da eher deutlich zweistellig. Da sehe ich keinerlei Zusammenhang....

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. Oktober 2008 um 00:48
    • #7

    Dämpfungsfacktor ist auch so ne Sache. Es komm drauf an, bei welche Frequenz man gemessen hat (hohe Werte bei 1kHz ist für ne Bassendstuffe unrelevant) und Impendance.

    Nur als Bsp. Kind XT hat ein DF von 300, schiebt deutlich besser im Bass als LDPA mit DF 500.

  • tobias kammerer
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    • 15. Oktober 2008 um 08:42
    • #8

    So,
    nun versuche ich mal wieder viel zu erklären:
    Die Kind XT "schiebt" im Bass gerade deswegen mehr, weil Sie schlechter dämpft. Warum???: Wenn ein Lautsprecher aufgrund geringer Dämpfung nachschwingt, erzeugt er eigentlich einen ähnlichen Effekt wie ein Kompressor, daß heißt: er erhöht die Ausklingzeit der z.B. Basedrum. Dadurch steigt die Durchschnittslautstärke, daß wiederum empfindet gerade das Ohr als lauter (Da sich der Lautstärkeeindruck über Pegel*Zeit ergibt). Das ist aber eine klangliche Verfärbung, die ich schonmal aus Prinzip nicht will und ich tatsächlich auch sehr deutlich höre. Deswegen habe ich inzwischen meine Kind XT ausgetauscht gegen andere Endstufen. Generell kommen da oft Vorurteile gegenüber guten Endstufen daher, bei denen es immer heißt, sie seien keine guten Bassendstufen. Fast alle am Markt befindlichen Endstufen haben im Bass vergleichbare Leistungen (also kaum Abfall gegenüber z.B. 1 kHz). Wo soll denn dann da bei einer mehr Bass daherkommen? (Die schwingen einfach nur länger nach und fertig)
    Die Slewrate ist auf eine Frequenz bezogen tatsächlich ausreichend, wenn die Spannung genausoschnell steigt, wie der Sinus, ABER: Mehrere Frequenzen gleichzeitig, ergeben zusammen steilere Flanken. Gerade eine Naturbasedrum startet nahezu rechteckförmig (Viele Sinuse geschichtet, siehe Wellenlehre). Das heißt: der ideale Amp dafür müßte eigentlich eine UNENDLICH hohe Slewrate haben. Auch hier ist klanglich sehr vieles zu unterscheiden.
    Fazit: Oft wird viel Bass (dröhn, wummer...) mit gutem Bass verwechselt. Ihr könnt gerne mal mit solchen Dröhnbasssetups versuchen eine anspruchsvolle Klassik- oder besser Jazzband zu beschallen. Hier geht es bei Kontrabass und Basedrum um absolut saubere Übertragung, sonst klingt das zum ko.... Da wünsche ich viel Spaß beim Streiten mit der Band. Den gängigen Techno DJ interessiert das natürlich nicht.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. Oktober 2008 um 10:56
    • #9
    Zitat von "Tobias Kammerer"

    Die Kind XT "schiebt" im Bass gerade deswegen mehr, weil Sie schlechter dämpft. Warum???


    Habe doch gesagt, dass Frequenz und Impendance abhängig ist.
    XT hat ein DF von >400 bei 10-1000Hz @8 Ohm
    LDPA1600 DF 1000 bei 1000Hz, und DF bei 50-100Hz??? So um die 100?

  • tobias kammerer
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    • 15. Oktober 2008 um 13:44
    • #10

    Hallo,

    OK fand ich vorher mißverständlich. Meine jetzigen Endstufen haben da um die 600, das hört man deutlich.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Volker Holtmeyer
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    • 15. Oktober 2008 um 16:54
    • #11
    Zitat von "Tobias Kammerer"

    Die Slewrate ist auf eine Frequenz bezogen tatsächlich ausreichend, wenn die Spannung genausoschnell steigt, wie der Sinus, ABER: Mehrere Frequenzen gleichzeitig, ergeben zusammen steilere Flanken. Gerade eine Naturbasedrum startet nahezu rechteckförmig (Viele Sinuse geschichtet, siehe Wellenlehre)


    Dieses "Rechteck" wird dann aber (hoffentlich) von den Tops wiedergegeben, nachdem es durch den X-Over durch ist ...

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Blancblue
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    • 15. Oktober 2008 um 17:33
    • #12

    Naja, das mit dem Dämpfungsfaktor ist immer so eine Sache. Die Werte, gerade wenn ohne Senseleitung gearbeitet wird, gehen doch durch Speakerbuche,-kabel usw ratzfatz nach unten.

    ________________________________

    Signatur?

  • tufkajck
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    • 15. Oktober 2008 um 18:49
    • #13
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    Dieses "Rechteck" wird dann aber (hoffentlich) von den Tops wiedergegeben, nachdem es durch den X-Over durch ist ...

    :wink:

  • rockline
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    • 15. Oktober 2008 um 19:38
    • #14

    Bei den Dämpfungsfaktoren muss man bedenken, dass allein schon durch die Verwendung der Kombination Speakonbuchsen/Stecker der Faktor auf unter 100 gesetzt wird. Der Fakto des vorgeschalteten Endstufenteils ist dagegen um ein vielfaches höher. Man muss also immer berücksichtigen wie das bewertet wurde.

    Bei Endstufen hat weiterhin das immer vorhandene Eingangshochpassfilter eine entscheidende Bedeutung auf das Bassverhalten (ebenso wie die Art und Ausführung der eigentlichen Endstufen-Schaltung). Der Lowcut und dessen resultierender Phasengang spielen eine nicht unerhebliche Rolle!

    Auch das Stromvermögen des Transformators hat einen hohen Anteil an der Wiedergabe sehr tiefer Frequenzen.
    Als Beispiel: kleine Trafos mit hoher Leerlaufspannung bieten zwar für entsprechende Geräte hohe Leistungen bei Crest um die 12dB, können aber bei höher komprimierter Musik kaum noch die Betriebsspannung aufrecht halten! Das tatsächlich nutzbare Bassverhalten ist bei großen Subs dann nicht sonderlich beeindruckend.

  • tobias kammerer
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    • 15. Oktober 2008 um 20:25
    • #15

    @ Volker und Jack,

    war mir fast klar, daß den Einwand wieder jemand bringt. Faktisch bringt ein Teil dieses Rechtecks der Bass. Man kann sich das ganze ja mal auf einer Wellendarstellung in einem Computerprogramm mit und ohne Tiefpass anschauen. Man sieht, daß das in den Bässen immer noch nicht unerheblich ist. Das Rechtecke entsteht ja nicht durch gleichphasige Übelagerung von Sinusen, dann wäre die höchste Frequenz das größte Übel! Die Flanke eines solchen Signales ist definitiv steiler als die Flanke der gemeinsten Einzelfrequenz. Das ist auch in der Addittion der ziefen Frequenzanteile so der Fall.
    An alle anderen:
    Generell bleibt der Dämpfungsfaktor schon lange Zeit hörbar, wenn man nicht eine vollkommen miserable Verkabelung dazwischen hängt. Es gibt aber natürlich auch Sinn auf diese Komponente zu achten. Ich habe übrigens keine sinnvoll messbaren Übergangswiderstände an Speakonbuchsen feststellen können. Also was macht Ihr mit Euren Steckern??? Der Kabelquerschnitt und die Länge dagegen sind auf jeden Fall relevant.
    Zum Schluß möchte ich aber nochmals betonen, daß das ja nur Hinweise waren um gute Endstufen nach Datenblatt von schlechten zu unterscheiden und nicht, was sonst drumrum noch alles schiefgehen könnte.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • rockline
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    • 15. Oktober 2008 um 22:03
    • #16

    Vielleicht sollten wir das Mysterium Dämpfungsfaktor und Stecker/Kabeleinfluss mal kurz genauer überdenken:

    Eine Endstufe hat ja einen Innenwiderstand. Da ja eine geschlossene Regelschleife vorliegt sprechen wir von einem dynamischen Innenwiderstand! Die Regelung macht sich das Prinzip der negativen Gegenkopplung einer offenen Schleifenverstärkung zunutze. Das erst mal vorweg.
    Um den Innenwiderstand einer Endstufe zu ermitteln brauchen wir zwei Spannungen: einmal eine exakt eingestellte und gemessene Leerlaufspannung (zb. 10Volt). Dann als zweites eine Klemmenspannung unter Nennbelastung (zb. genau 4Ohm) und messen also erneut die Spannung. Angenommen wir messen nun 9,9Volt, so ergibt das einen Spannungsabfall 0,1Volt!
    Mit diesen 0,1Volt ermitteln wir den Innenwiderstand:
    I = U / R: 9,9 Volt geteilt durch 4 Ohm ergibt 2,475 Ampere.
    R = U / I: 0,1 Volt geteilt durch 2,475 Ampere ergibt 0,04 Ohm!

    Gut, unser Verstärker hat also einen Innenwiderstand von 0,04 Ohm. Wir möchten aber den Dämpfungsfaktor wissen!
    Und der ist nichts anderes als das Verhältnis unseres ermittelten Innenwiderstand zur Lastimpedanz.
    Also rechnen wir: 4 Ohm geteilt durch 0,04 Ohm ergibt 100

    Unser Verstärker im Beispiel hat also einen Dämpfungsfaktor von 100!
    Mit diesem Wissen um den Zusammenhang des Begriffs "Dämpfungsfaktor" addieren wir nun eine mickrige Impedanz von nur 0,2Ohm für die Übergangswiderstände in der Speakonverbindung hinzu. Das ist nicht mal unrealistisch!
    Also nochmal rechnen:
    4 Ohm Lastwiderstand geteilt durch 0,24 Ohm (0,04 Innenwiderstand Endstufe plus 0,2 Ohm Buchse) und erhalten dann einen Dämpfungsfaktor von sensationellen 16,6 :D

    Bei jeglicher Diskussion um diesen tückischen Wert ist also höchste Skepsis geboten. Ich kann den Dämpfungsfaktor wesentlich besser darstellen, indem ich das zb. mit einer hochohmigen Lastimpedanz ermittel, und dann auf niedrige Impedanzen einfach umrechne. Dann kommen Werte zustande die in der Realität nie erreicht werden!

    Ich hoffe der Exkurs war nicht zu langweilig - aber ich denke das es doch zu ein wenig mehr Bodenständigkeit verhilft.
    Gruss

  • tufkajck
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    • 15. Oktober 2008 um 22:46
    • #17
    Zitat von "rockline"

    Ich hoffe der Exkurs war nicht zu langweilig - aber ich denke das es doch zu ein wenig mehr Bodenständigkeit verhilft.
    Gruss

    Absolut!

  • Jens Droessler
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    • 16. Oktober 2008 um 00:30
    • #18

    @ Tobias: Defakto ist ein Tiefpassfilter aud eine relative Amplitude bezogen nichts anderes als ein Flankensteilheitsbegrenzer. Steigt die Flankesteilheit durch Ein Signalgemisch an, filtert einTiefpass die Anteile, die zut höheren Steilheit beitragen aus. Das haißt, dank passendem Hochpass für die Tops kümmert sich dann das Top darum. Dei einzige Möglichkeit, die Flanke steiler werden zu lassen, ohne dass der Filter "eingreift" wäre, auch die Amplitude mitzuerhöhen. Ums etwas wissenschaftlicher zu sagen: Die Grenzfrequenz eines Filters gilt nur für Sinussiganle. Sobald ich mehrere Sinussignale mische, sodass sich an den Flanken etwas ändert, habe ich kein Sinussignal mehr und die Frequenzangabe passt nicht mehr. Schau dir deine Gemische mal als FFT an (bitte darauf achten, dass das Programm auch "echtes" FFT beherrscht)...

    @ all: Genaugenommen müsste man um den DF zu errechnen laut Lehrbuch sogar noch den Re der Last hinzurechnen... damit wäre der DF endgültig nur kanpp über Faktor 1....

  • Blancblue
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    • 16. Oktober 2008 um 10:47
    • #19

    Über den tatsächlichen Einfluss des Querschnitts von Lautsprecherkabeln auf den Dämpfungsfaktor: http://www.elektronikinfo.de/audio/audiokabel.htm#Lautsprecher


    Ansonsten kann man via Senseleitung dem Dämpfungsfaktor auf die Sprünge helfen, macht z.B. Alcons.

    ________________________________

    Signatur?

  • DJ Detto
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    • 16. Oktober 2008 um 13:28
    • #20
    Zitat von "Blancblue"

    Über den tatsächlichen Einfluss des Querschnitts von Lautsprecherkabeln auf den Dämpfungsfaktor: http://www.elektronikinfo.de/audio/audiokabel.htm#Lautsprecher


    Ansonsten kann man via Senseleitung dem Dämpfungsfaktor auf die Sprünge helfen, macht z.B. Alcons.


    Plastischer - da mehr Bildchen find ich den hier
    http://www.musik-service.de/lautsprecherka…ck-mkb31de.aspx

    Gruß

    Der Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

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