Hallo,
da man diesen Beruf ja nicht lernen kann oder würde ich mal gerne wissen wie man Lautsprecherentwickler wird und wer eurer Meinung nach der oder die besten Entwickler sind....?
danke
DER "Lautsprecherentwickler"
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Weil niemand die Kriterien für "gut oder "schlecht" allgemein verbindlich definieren kann, muss jede Aussage in dieser Richtung subjektiv bleiben.
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Haben wir nicht sogar ein paar hier im Forum? Was sagen denn die dazu?
Als "Weg" würde ich folgendes vorschlagen: Einlesen, ausprobieren, weiterlesen, ausprobieren - Studien der Physik oder der Elektrotechnik sind sicherlich auch nicht verkehrt.
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... diese Fragestellung kann ja nur zu heftigsten Kontroversen führen... Vielleicht sollte man auch unterteilen in kleinere heimische Entwickler und die Entwickler die bei den alteingesessenen Herstellern sitzen...
ich denke mal der Tobias Wüstner ist sicher kein schlechter.... aber das ganze "name dropping" führt ja auch zu nichts...
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Tony Endrews: Funktion-One und ehemals Turbosound bis Flash-/Floodlight
http://www.funktion-one.com/John Meyer:
http://www.meyersound.com/about/history.htmChristian Heil:
http://www.l-acoustics.com/anglais/acougb.htmEvtl. mal die Geschichte von JBL zur gemüte führen:
http://www.behringer-electric.de/Behringer_Laut…JBL_English.pdf -
schönes thema!
zuerst einmal wichtig sind image und marketing.
im ersten fall bedeutet das: schwarze sonnenbrillen, fette gürtelschnallen... bräunungscreme verhilft ebenso zu würdiger statusrepräsentation.
darüberhinaus (fließende grenze zum marketing) sind die accessiores von größter wichtigkeit. schlüsselbändchen, aufkleber, auch gratis-visitenkarten haben einschlagende effekte.
jetzt zum langweiligsten teil, den produkten und der entwicklungsarbeit: an erster stelle steht eine möglichst originelle "basswaffe". mindestens 100kg schwer und mit zwei... drei nebulösen buchstaben- und zahlenkürzeln auf dem datenblatt, die auf das vorhandensein revolutionärer, technischer lösungen hindeuten sollen. ein blickdichtes frontgitter erleichtert in diesem zusammenhang natürlich die öffentlichkeitsarbeit. "messkurven" und angabe von daten nach AES-vorschlag bzw. nach DIN 60268-5 sind natürlich fehl am platze - wer kann damit schon was anfangen?
ein linearray im portfolio tut natürlich ebenso not. hat jeder, will jeder, braucht man also. hier verhält es sich mit dem gewicht etwas anders - weniger ist mehr; ein element sollte keine 20kg wiegen. den graden weg geht, wer unnötige teile (frequenzweichen oder wellenformer) einfach weglässt. essentielle bedeutung hat hier natürlich der zuvor erwähnte, blickdichte schaum. aber bitte marke "kuschelweich", denn auch die haptik isst mit.to be continued...

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Fabian
Netter Beitrag, doch sehe ich stellenweise anders.Wirklichen Status hat man erreicht, wenn man bei representativen Auftritten, wie zb. Messen aussieht wie ein Penner. Kleidung und Innenleben sollten minimal eine Woche lang keine Reinigungsmittel gesehen haben. Gut auch, wenn die Kleidung so überhaupt nicht passt. Also viel zu große oder zu kleine Pullies, gerne auch in Kombination mit Hosen, die beim nach Vorne über beugen schön die Ritze präsentieren. Ungewöhnliche Körperbehaarung ist auch von Vorteil. Zb. die Kombination wenige aber lange Kopfhaare mit Glatze, oder auch Bartwuchs der einer Vermummung nahe kommt.
Es gilt, je abgefuckter, desto wichtiger ist man. Geht doch mal über die Messe und schaut euch die Großen an. Die Anzugfraktion dagegen repräsentiert in der Regel die billigen Importprodukte aus Fernost.Zu den Produkten hat Fabian schon gut geschrieben. Wichtig ist, das man jedes Jahr eine oder mehrere der Konkurenz identische Produkte auf den Markt bringt und diese als Innovation beschreibt. Nicht zu vergessen ist der eigene Systemcontroller mit Jahrelanger Entwicklungszeit, welcher aber eigentlich vom Innenleben meist einer der üblichen Verdächtigen aus China ist.
Wirkliche Innovation gibt es kaum noch. Und wenn, dann werden diese innovativen Firmen aufgekauft und zum Mainstream zurechtgebogen. Leute die auf alle Trends sch..en und Ihr Ding machen gibt es leider viel zu wenige.
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Ein "X" im Produktnamen ist ebenfalls sehr von Vorteil, es repräsentiert Innovation und wirkt mystisch anziehend, ebenso sind Zahlen ab 2000 immer gut.
Abstand nehmen sollte man vom Namenszusatz "Pro", dieser polarisiert sehr stark und bestimmte Usergruppen schließen sich als potentielle Kunden gleich selbst aus.

Gruß Markus
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Zitat von "HippeliPA"
Wichtig ist, das man jedes Jahr eine oder mehrere der Konkurenz identische Produkte auf den Markt bringt und diese als Innovation beschreibt.
Und wieviele User verfügen tatsächlich über das notwendige Know-How, technologisch "alte Kamellen" (mit "innovativen" neuen Bezeichnungen ...) als solche zu erkennen ?Denn:
Die Menschen "hören" was sie "sehen" (und lesen ...), "glauben", was sie "verstehen" (d.h. mit ihrem Wissen nachvollziehen können ...) oder was ihnen glaubhaft erscheint (und woran sie glauben wollen ...). :wink:Zitat von "HippeliPA"Leute die auf alle Trends sch..en und Ihr Ding machen gibt es leider viel zu wenige.
Wer sich beim Entwickeln von LS-Systemen von Vernunft und Know-How leiten läßt, wird nie gigantische Stückzahlen verkaufen ... und dies gilt nicht nur für die PA-Branche !Es ist eine Frage der eigenen Philosophie und Wertschätzung.

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Zitat von "Sound-Klinik"
Wer sich beim Entwickeln von LS-Systemen von Vernunft und Know-How leiten läßt, wird nie gigantische Stückzahlen verkaufen ... und dies gilt nicht nur für die PA-Branche !Naja.. wenn man sich die Meilensteine so anschaut, waren das immer recht ausgefallene Ideen, welche sich dann auch ausbezahlt haben.
Das Fängt mit "voice of the theatre" an.
Über legändere Hornkonstrukte wie "Martin-Bin"
Und Großbeschallungskonzepte wie Flashlight oder dann das Linearray von L-Ac.
Alles Sachen die extrem mutig waren und später 1000fach kopiert wurden.
Und das man mit so einem "Treffer" richtig Geld macht steht auch ausser Frage. Doch so etwas benötigt nunmal auch viel mehr Entwicklungsaufwand, als einfach Formelsammlungen zu welzen und sich in Sicheren Bereichen zu bewegen.Fakt ist um einen Richtigen "Treffer" zu landen muss man Dinge erstmal komplett anders angehen, um auf richtige Fortschritte zu stossen. Allerdings ist es trotzdem ein Glücksspiel mit aussergewöhnlichen Produkten zu punkten. Selbst technologischer Vorsprung sind keine Garantie für Erfolg. Bewegt man sich in der Mittelmässigkeit, oder besser Basisklasse hat man auf jeden Fall sicherer sein Geld.
PS: Das mit der Mittelmässigkeit soll jetzt keine Beleidigung sein. Ich spüre am eigenen Leib das man damit einfach besseres Geld verdient. Sprich meine 0-8-15 Anlagen verdienen das Geld und mein besseres Material ist eher dazu da um meine persöhnlichen Bedürfnisse zu stillen.
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Zitat von "F.A.Bi.A.N."
schönes thema!
zuerst einmal wichtig sind image und marketing.
im ersten fall bedeutet das: schwarze sonnenbrillen, fette gürtelschnallen... bräunungscreme verhilft ebenso zu würdiger statusrepräsentation.
darüberhinaus (fließende grenze zum marketing) sind die accessiores von größter wichtigkeit. schlüsselbändchen, aufkleber, auch gratis-visitenkarten haben einschlagende effekte.Nun ja ... wenn ich mir da die mir bekannten Verantwortlichen anschaue....
Bei Kling & Freitag oder d&b sind das eher lockere Typen Marke "Zigaretten Selbstdreher". Fachlich hoch kompetent und trotzdem sympathisch.Die von dir beschriebenen Charaktere vermute ich eher bei den kurzweiligen Trendmarken.
EDIT:
Fabi: bei zweitem Lesen fällt auf, dass dein Beitrag nicht ganz so ernst zu nehmen ist. -
Zitat von "HippeliPA"
Das Fängt mit "voice of the theatre" an.
Über legändere Hornkonstrukte wie "Martin-Bin"
Das ist lange her ... heutzutage wird aber häufig altes (bewährtes) kopiert und bekommt einfach einen anderen Namen verpaßt. "Fachredakteure" lassen sich dann darüber aber nicht aus, weil ihnen sonst die Anzeigenkunden wegbleiben würden. Denn: Je dümmer die Leserschaft gehalten wird, desto besser funktioniert die Geldmaschinerie (diesen "Dummbleiben-lassen"-Trick kannten schon die alten Römer ...).
Zitat von "HippeliPA"Fakt ist um einen Richtigen "Treffer" zu landen muss man Dinge erstmal komplett anders angehen, um auf richtige Fortschritte zu stossen. Allerdings ist es trotzdem ein Glücksspiel mit aussergewöhnlichen Produkten zu punkten.
Je lauter die Werbung, desto "amtlicher".
Das war früher schon so und ist heute (in vielen Bereichen - z.B. bei Handys, Flachfernseher, Spielkonsolen oder Automobile etc.) nur ausgeprägter und schriller geworden.Zitat von "HippeliPA"Selbst technologischer Vorsprung sind keine Garantie für Erfolg.
Das ist auch nicht neu. Schon früher wurden Ideen geklaut und vermarktet ... heute noch weitaus extremer (Stichwort: Fernost). :wink: -
Zitat von "Sound-Klinik"
Je lauter die Werbung, desto "amtlicher".Dazu kann ich nur sagen QSC und Sennheiser
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Alternativ beginnst du eine Lehramtsstudium, beginnst selbst Lautsprecher zu basteln weil dir das Geld für "amtliche" Kisten im größeren Maßstab fehlt.
Nach dem Lesen einiger Bücher und 2000 gespammten Beiträgen im Forum hast du die nötige Eloquenz und Arroganz um hier neu schreibende Jung-Mitglieder einmal kräftig durch den Kakao zu ziehen...
Durch diese Schandtat innerlich gestärkt schreibst du mit dem nötigen Selbstbewusstsein weiter, immer wissend das nur die objektive Messung die du selbst(!) gemacht hast die heilbringende Erlösung bringt!
Mit freundlichen Grüßen gen Osten
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sack!

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Zitat
da man diesen Beruf ja nicht lernen kann oder würde ich mal gerne wissen wie man Lautsprecherentwickler wird
Ich bin zwar kein Lautsprecherentwickler, aber wenn Du ein Studium der Elektrotechnik oder Physik - natürlich möglichst gut- abschließt, dann hast Du sehr gute Vorraussetzungen, um bei einem Profi mit Know How "in die Lehre" zu gehen. Soll heißen Anstellung als Dipl. Ing. nach Studium. Die Konnektions dazu knüpfst du während des Studiums. Vielleicht sind da themenspezifisch auch Studienarbeiten und am Ende eine Diplomarbeit möglich.
Klingt einfach, ist es teilweise auch. -
... wobei ich anmerken möchte, daß man, wenn man nicht bei einem der "amtlichen" Hersteller einsteigt, schwerlich mehr als ein Nischendasein erreichen wird.
Das Markenbewußtsein im PA-Bereich ist m.E. genausogroß wie bei den Kiddies auf dem Schulhof, die ohne angsagte Schuhe, angesagte Beuteljeans, angesagte Jacke und angesagtes Mobiltelefon glauben sterben zu müssen... (oder auch: Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht)
MfG
DirkB
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Das ding ist was Manni von SK und auch andere hier einfach vergessen darzustellen ist der.
ES GIBT KEINEN MASTERPLAN !
Du nennst Dich EAW. Dann versuch doch mal rauszufinden was Kenton Forsythe so gemacht hat in seinem Leben.
Ich hatte die ehre mit dem mal Kaffee zu trinken und da hat der reichlich erzählen können, was der so gemacht hat.
Was auch noch dazu kommt ist, es gibt so Buden wie SK ( nichts gegen Manfred ) und es gibt solche Buden wie den Herrn Wüstner und dann halt EAW Meyer und Funktion One etc.
Nur alle sind ohne Promo und Vermarktung einfach nix.
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Zitat von "MIKE"
Nur alle sind ohne Promo und Vermarktung einfach nix.
Sofern sich der Status und die Leistungsfähigkeit von Verleihfirmen primär über den Bekanntheitsgrad des verwendeten Material definiert. Mich interessiert die akustische/technische Seite eben mehr als das Marktgeschrei und durch Werbeanzeigen finanzierte Testberichte. :wink:Jeder muß den Weg wählen und gehen, der ihm richtig erscheint.
Ich könnte nicht als Entwickler in einer von Schlipsträgern bestimmten (d.h. nach "wie auch immer" erzielter, purer Gewinnmaximierung strebenden ...) Bude - und sei sie auch noch so erfolgreich, was Verkaufszahlen angeht - arbeiten.
Zumal: Gerade die Produkte, die in sehr großen Stückzahlen z.B. in Internetkaufhäusern verkauft werden, sind (aus Entwicklersicht) selten DIE technologische Highlights. -
Ein Lautsprecherentwickler profiliert sich für mich auch über den Service.
Also Hilfestellung bei spezielleren Jobs und nicht nur schwarze Kisten verkaufen.
So können durchaus mal "kleine Buden" in andere Marktsegmente gelangen, wenn sie lange genug durchhalten.
Alle anderen Aspekte wurden ja bereits erwähnt.
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