Jetz gibt es was Neues von dpa
das dpa 4099
Sehr interessant mit Halterung
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Sehr interessant mit Halterung
Zitat von "klauston"Dann geht auch noch das C411.
...
Das mit dem aufkleben mit der Knetmasse war eigentlich noch nie ein Problem...
Technisch gesehen sicher nicht, nur wenn der Musiker Angst um den Lack seiner Geige hat helfen alle guten Argumente und Erfahrungen (des Technikers) mit der Knetmasse des AKG C411 nichts.
Dann gibt es auch noch die c-ducer Teile, die sehr gut auf der Geige funktionieren sollten
http://www.c-ducer.com/
Gruss, Andi
klanglich bessere tonabnehmer gibt es von Schertler, der Dyn-G ist da echt weit vorne.
aber man darf dabei nicht übersehen, das ein gutes mikrofon an einer geige deutlich besser klingt als ein tonabnehmer, weil dieses auch die feinsten saitengeräusche aufnimmt, während ein TA "nur" die resonanzen des korpus wiedergeben kann.
und was das aufkleben angeht:
ich würde NIE z.b. an eine 300jahre alte geige einen modernen klebestoff anbringen. und wenn er noch so toll ist. das risiko wäre mir hier eindeutig zu hoch.
Zitat von "wora"
ich würde NIE z.b. an eine 300jahre alte geige einen modernen klebestoff anbringen. und wenn er noch so toll ist. das risiko wäre mir hier eindeutig zu hoch.
genau - bei dem alten Glump kann man ja nicht wissen ob es noch haelt. Besser anspaxen ![]()
ciao
bemi
... der inzwischen leider zu selten einzelne Geigen vors Mikrofon bekommt
Zitat von "bemi"...Besser anspaxen :)...
genau, dann hält das auch gut ![]()
Zitatich würde NIE z.b. an eine 300jahre alte geige einen modernen klebestoff anbringen. und wenn er noch so toll ist. das risiko wäre mir hier eindeutig zu hoch.
Das würde ich natürlich auch nicht machen. Aber an eine moderne Fabrikgeige schon. Und was Anderes werde ich wohl eher nicht vors Mikro kriegen.
Ich hab' mir auch mal den Link auf die C-ducer Teile angeschaut: auch die werden geklebt, sind also dort, wo das C411 tabu ist, auch tabu.
Zitat von "Bernd Reusch"
Technisch gesehen sicher nicht, nur wenn der Musiker Angst um den Lack seiner Geige hat helfen alle guten Argumente und Erfahrungen (des Technikers) mit der Knetmasse des AKG C411 nichts.
Eigentlich gehört das C411 auch auf den Steg. Der ist nicht lackiert und ist auch kein integraler Bestandteil eines Streichinstruments.
Tatsächlich gibt es Probleme mit bestimmten Lackierungen und dem Spezialkleber...!
Und im Rande: Es ist empfehlenswert, nicht unbedingt das teuerste Instrument mit auf solche Gigs zu nehmen - eine 100000 EUR-Violine klingt auf der PA, egal ob mit C411 oder Mikrofon im Close-Micing nicht wirklich besser als eine für 1000 EUR. Für einen natürlichen Streicherklang ist ein Abstand von mind. 1m und ein guter Raum unabdingbar.
Zitat von "Christopher Hafer"Eigentlich gehört das C411 auch auf den Steg. Der ist nicht lackiert und ist auch kein integraler Bestandteil eines Streichinstruments.
Tatsächlich gibt es Probleme mit bestimmten Lackierungen und dem Spezialkleber...!
Und im Rande: Es ist empfehlenswert, nicht unbedingt das teuerste Instrument mit auf solche Gigs zu nehmen - eine 100000 EUR-Violine klingt auf der PA, egal ob mit C411 oder Mikrofon im Close-Micing nicht wirklich besser als eine für 1000 EUR. Für einen natürlichen Streicherklang ist ein Abstand von mind. 1m und ein guter Raum unabdingbar.
Absolut korrekt.
Aber erklär das mal einer 1. Geige (vor allem Geigistin) :shock:
Am besten wäre dann eh gleich eine Silent Violin...
also ich hatte schon livegigs mit streichern, die mit alten instrumenten kamen.
die älteste geige hatte tatsächlich 300 jahre auf dem buckel, die streicherin war übrigens bedeutend jünger ![]()
Zitat von "Christopher Hafer"
Eigentlich gehört das C411 auch auf den Steg. Der ist nicht lackiert und ist auch kein integraler Bestandteil eines Streichinstruments.
Hallo??? Der Steg ist der Teil eines Streichinstruments, der Dafür sorgt, dass die Schwingungen der Saiten auf den Korpus übertragen werden. Dafür nimmt sich ein ernstzunehmender Geigenbauer schon mal einen Tag Zeit, um den "aufzuschneiden". Wer sich damit mal beschäftigt hat, wird nie wieder ein C411 an den Steg einer Geige, Viola, oder einem Cello anbringen. Es ist nämlich auch deutlich hörbar, dass sich durch die veränderte Schwingungsübertragung durch das Eigengewicht des Mikrofons der Klang des Instruments verändert. Das wirkt sich zwar nicht auf das dann gewonnene Signal aus, aber der Musiker wird nicht genau so spielen können, wenn sich sein Instrument anders verhält, als er es möglicherweise viele Jahre lang gewöhnt ist.
Ein absolutes NO-GO im professionellen Bereich!!!
kleiner einspruch.
es ist zwar richtig was du schreibst. die schwingungseigenschaften ändern sich. aber manchmal gibt es keine bessere lösung, als am saitenhalter einen schwingungsaufnehmer anzubringen.
ich weiss z.b., das man das bei einem konzert von DeepPurple (ist ja lustig, von deren konzert komm ich gerade heim) mit einem synfonieorchester vor ein paar jahren so gemacht hat, das man tonabnehmer von schertler an die saitenhalter eingearbeitet (mit kork verklemmt) hat.
manchmal müssen eben auch die musiker kompromisse eingehen.
Zitat von "bertZ"Hallo??? Der Steg ist der Teil eines Streichinstruments, der Dafür sorgt, dass die Schwingungen der Saiten auf den Korpus übertragen werden. Dafür nimmt sich ein ernstzunehmender Geigenbauer schon mal einen Tag Zeit, um den "aufzuschneiden". Wer sich damit mal beschäftigt hat, wird nie wieder ein C411 an den Steg einer Geige, Viola, oder einem Cello anbringen. Es ist nämlich auch deutlich hörbar, dass sich durch die veränderte Schwingungsübertragung durch das Eigengewicht des Mikrofons der Klang des Instruments verändert. Das wirkt sich zwar nicht auf das dann gewonnene Signal aus, aber der Musiker wird nicht genau so spielen können, wenn sich sein Instrument anders verhält, als er es möglicherweise viele Jahre lang gewöhnt ist.
Ein absolutes NO-GO im professionellen Bereich!!!
Zufällig spiele ich selbst auch Cello und weiß schon recht genau, was der Steg ist und welche Funktion er hat...
Ich bin mir sicher das ein C411 was nur wenige Gramm wiegt selbst für den Spieler keinen Einfluss haben wird, jedenfalls UNGLEICH weniger als viele anderen Lösungen.
Außerdem ging es primär darum, das der Steg
a) die empfohlene Position ist und
b) hier der Kleber keine Lackierung angreifen kann...
Dein NO-GO-Statement lasse ich von mir aus als subjektive Meinung gelten - immerhin hast Du ja einen klassischen Hintergrund.
Und noch was: Ich hatte auch schon 300 Jahre alte Violinen zu "beschallen".
Lösung: Kugel-Lavalier am Saitenhalter befestigt. Fertig.
Zitat von "wora"und was das aufkleben angeht:
ich würde NIE z.b. an eine 300jahre alte geige einen modernen klebestoff anbringen. und wenn er noch so toll ist. das risiko wäre mir hier eindeutig zu hoch.
Danke :wink:
Zitat von "wora"die älteste geige hatte tatsächlich 300 jahre auf dem buckel, die streicherin war übrigens bedeutend jünger (...) DeepPurple ..., von deren konzert komm ich gerade heim
Bei letzteren kommt das mit den 300 Jahren schon eher hin ![]()
Ansonsten ist Christophers Cellosteg natürlich um einiges schwerer als (mein) Geigensteg, so dass die Knetmasse bei ihm etwas weniger Einfluss nehmen wird. Je nach Masse wird das Verhalten des Instruments mit Knet am Steg dem Spiel mit Dämpfer ähneln, darauf kann man sich als Musiker schon einstellen - kommt ja schließlich bei dem ein oder anderen Konzertchen auch immer mal vor. Zumindest kaputt gehen kann nichts (und der Steg muss als Verschleissteil eh alle paar Jahre neu gemacht werden, zumindest Geigen und Bratschen. Wie ist das beim Cello, Christopher?)
Gruß FF
Crystal Sound verwendet für die Geigenabnahme eine spezielle Halterung für DPA´s, die über einen kleinen Excenter mit Rändelschraube in eines der Löcher des Seitenhalters geschraubt wird. Bis jetzt immer noch die beste Lösung, die ich gesehen habe, und auch auch von Orchestern wie den Berliner Philharmonikern akzeptiert.
Das Mikro zeigt von oben neben dem Steg auf das F-Loch.
Ich schau mal ob ich ein Photo finde.