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Hallendecke abhängen

  • steph
  • 25. Oktober 2008 um 19:40
  • steph
    Beiträge
    48
    • 25. Oktober 2008 um 19:40
    • #1

    guten Tag.

    In einigen Wochen wird in einer örtlichen Schützenhalle ein Offiziersball stattfinden.
    Für die VA wird allerdings längst nicht der gesamte Raum benötigt. Jetzt stehe ich vor dem Problem das ein 6x10m großer Bereich abgehängt werden soll. Zusätzlich wird gewünscht, dass die Abhängung wärmedämmend sein soll.
    Jetzt habe ich einfach an 2 Bahnen Molton à 10m zweiseitig geöst gedacht allerdings sind meines Wissens nach keine Flugpunkte in dem Bereich vorhanden.

    -Wie soll ich nun das Molton dahin bekommen ohne Carré oder GS?
    -Würde Einwegmolton aus Kostengründen unter dem Aspekt der
    Wärmedämmung den gleichen Zweck ähnlich gut Erfüllen?


    besten Dank im Vorraus und schöne Grüße


    Stephan Schnieders

  • sven
    Verifiziert
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    317
    • 26. Oktober 2008 um 13:37
    • #2

    wenn ich da meinen Senf dazugeben soll:

    Wie gut oder schlecht dämmt den so eine Lage Molton ?

    meine erster Anruf wäre bei Hallenbetreiber um sich nach den Auflagen aus der Betriebsgenehmigung zu erkundigen (bezogen auf Brandschutzkonzept) , ob denn so ein Einbau überhaupt denkbar ist. Ähnliche Erkundigungen würde ich von der Feuerwehr und dem "Bauamt"einholen wollen.

    Da es ja tendenziell recht (kalt) frisch in der Halle zu sein scheint würde ich mich fragen ob es nicht einfacher wäre eine temporäre Heizung vom Dienstleister deines Vertrauens zu benutzen.
    Wenn man damit auch Zelt halbwegs warm bekommt solle das ja für ein festes Bauwerk (ist doch ne richtige Halle oder ?) dann auch prima klappen.
    Wäre das nicht einfacher ?

    Bleibt nur die Fragen wie man die Halle optisch hübsch und dem Brandschutz gerecht verkleiner kann, damit die Besucher sich nicht verloren vorkommen...

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    • 26. Oktober 2008 um 14:07
    • #3

    Wenn du Molton 2lagig hängst verliert der seine B1 Zulassung !
    Das hat mit dem Kamineffekt zwichen den 2 Lagen zu tun.
    Eine Wärmedämmung erreichst du damit nicht. Du beruhigst damit nur die Luftströme.
    Wegen der Aufhängung würde ich mal bei Siemens nachfragen, wenn du Glück hast sind Lufthaken lieferbar.

  • steph
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    48
    • 26. Oktober 2008 um 14:26
    • #4

    So ein paar zusätzliche Informationen hab ich dann noch.

    Ja, es ist eine richtige Halle, wo auch regelmäßig Veranstaltungen stattfinden.
    Da der optische Aspekt auch eine Rolle spielt dachte ich an eine Lösung mit Molton.
    Auch der Brandschutz sollte doch gewährleistet sein, da B1 Molton verwendet würde. Auch eine Sprinkleranlage ist NICHT vorhanden, die durch das Molton eingeschränkt würde.
    Es ist auch nicht angedacht das Molton 2 lagig zu hängen, da hab ich mich unklar ausgedrückt.
    2 Bahnen à 10 meter um auf eine gesamtbraite von 6 metern zu kommen, da Molton 3 meter breit.

    In der Halle sind mobile Raumtrenner vorhanden. Die sind so 3,50m bis 4m hoch.
    Benötigt wird also nur der "Sichtschutz" nach oben.

    Geheizt wird in der Halle mit Gas in Form von Terrassenstrahlen. Daher auch die Idee der Dämmung, es werden dann 2-3 Strahler aufgestellt und um nicht nur die direkte Wärme zu haben, sondern auch eine angenehme Umgebung, ist angedacht die Sache in gewissem Sinne wärmedämmend zu gestalten.

    Mit dem Begriff wärmedämmend ist im nachhinein ja auch eigentlich nur die vermeidung von Zug gemeint, geheizt wird ja sowieso durchgängig.

    Gruß

  • audiobo
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    7
    • 26. Oktober 2008 um 16:21
    • #5
    Zitat von "Markus Verza"

    Eine Wärmedämmung erreichst du damit nicht. Du beruhigst damit nur die Luftströme.

    Also meiner Erfahrung nach, hält Molton im Zweifelsfall schön warm, wenn gerade keine Bettdecke greifbar ist... :wink:

    (sorry für OT)

  • nojunk
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    5
    • 26. Oktober 2008 um 17:47
    • #6
    Zitat von "Steph"

    Geheizt wird in der Halle mit Gas in Form von Terrassenstrahlen.


    denkt daran, dass die terrassenstahler auch zuluft brauchen, net dass ihr, wie vor ein paar jahren in einer kirche/kapelle in Ö, die besuchen umkippen! :shock:

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • steph
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    • 26. Oktober 2008 um 23:48
    • #7

    damit habe ich noch keine erfahrung, aber ich vermute, dass der fall nicht eintreten wird. Die Halle ist für drei terassenstrahler doch sehr groß und ich denke das dieser aufbau nicht ausreichend "dicht" ist um so einen effekt zu verursachen. außerdem wäre direkt an den Bereich eine Aussentür von ca. 5x3 Metern größe.
    Darum würde ich diesen Aspekt vernachlässigen.

    Nur einen weiteren produktiven Lösungsansatz habe ich für das gewünschte Endprodukt noch nicht bekommen.

    Meine Idee wäre nun ein H aufzubauen, dass sich über die Länge von 10m erstreckt. Halte ich für durchaus interessant, da man somit auch noch einige Lämpchen in der Mitte des Raumes aufhängen kann.

    Grüße

  • Carm
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    • 27. Oktober 2008 um 10:10
    • #8

    nur zwei anregungen:

    wenn du nicht die gesamte höhe abhängen musst bietet sich eine trennwandkonstruktion aus stativen/pipes/molton an. wenn man das ordentlich baut sieht es auch nicht schlimm aus...

    wenn es vom besitzer/betreiber gestattet wird einfach vorhangseile an der decke anbringen und daran den molton "aufziehen" - vielleicht kannst du das ja gleich an den betreiber verkaufen wenn sich für ihn die problematik öfters stellt... nicht vergessen dass die moltonlösung hisichtlich brandschutz keine dauerlösung ist!!!

  • Jeremy
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    • 27. Oktober 2008 um 11:10
    • #9

    Gibt es irgendwelche Gründe, die dagegensprechen, dort einfach ein Partyzelt in passender Größe hinzustellen? Quasi als Raum im Raum?

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • steph
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    • 27. Oktober 2008 um 13:20
    • #10

    die idee ist nicht schlecht!

    Ich werde mal nachhaken kann allerdings ein paar Tage dauern. Ich werde mich dann wieder melden

  • steph
    Beiträge
    48
    • 31. Oktober 2008 um 00:47
    • #11

    Das Problem wird nun durch die Verwendung eines Militärfallschirms gelöst.
    Für dieses Gewicht ist die Aufhängung für die installierten Leuchter völlig ausreichend. Gespannt wird der Fallschirm mit 2x6m Alu auf Liften, woran dann auch das bischen Beleuchtung Platz findet.

    An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken die sich beteiligt haben, besonders bei Mrspeaker, der diese Idee hatte.

    beste Grüße

    Stephan

  • mringhoff
    Profi
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    • 31. Oktober 2008 um 09:25
    • #12
    Zitat von "Steph"

    Gespannt wird der Fallschirm mit 2x6m Alu auf Liften, woran dann auch das bischen Beleuchtung Platz findet.

    Darf ich das so verstehen, daß zwei Traversen á 6m auf Stativen sich im Raum gegenüber stehen und dazwischen drin ein Fallschirm gespannt wird?

    Wenn ja, dann bitte bedenken, daß sich - auch wenn der Fallschirm sehr leicht ist, dazwischen sich doch relativ starke Zugkräfte entfalten, wenn die einfach so eingespannt werden. Hierzu würde ich doch raten, eigene Haken in den Wänden zu setzen und daran den Fallschirm aufzuspannen.
    Und wenn die Traversen dennoch zur Teilfixierung dienen, daß diese dann selber gegen Umfallen gesichert werden (Sicherungsstahl)

    Nebenbei handelt es sich bei einem Fallschirm nicht um eine B1-Deko. Ich möchte das nicht verantworten...

    Andere Alternative ist doch einfach ein 6x10m Truss-Viereck aufzubauen und darüber sog. "Dekomolton" (ist leichter) spannen.

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  • steph
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    • 31. Oktober 2008 um 10:22
    • #13

    also in den Zugkräften sehe ich kein Problem.
    Der Fallschirm wird ja nicht auf Spannung gezogen, und solange man diesen Punkt nicht überschreitet wo die Zugkräfte doch recht groß werden sind diese wirklich sehr klein. Haben das so ähnlich auch schon einmal bei einem Freund im Garten gebaut(anstatt an Truss, an einer Dachrinne befestigt) und das daran anzubringen bedurfte keiner großen Kraft.(Man konnte noch frei Hand auf der Leiter stehen beim fest machen.

    Das einzige Problem was ich da noch sehe wäre der Brandschutz, aber auch in dieser Höhe(am tiefsten Punkt ca. 3,5m) würde ich jetzt alle üblichen Brandquellen ausschließen.

  • mringhoff
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    • 31. Oktober 2008 um 11:14
    • #14

    Hängt Ihr den Fallschirm auch mittig irgendwo oben an die Decke? Der Fallschirm hat ja eine pilzartige Form und würde ja nach unten durchhängen...
    Das mit den Zugkräften hab ich bei Fallschirmen irgendwie anders in Erinnerung. Wir hatten früher mal Veranstaltungen, wo der Veranstalter in einer Sporthalle immer einen großen Fallschirm aufgespannt hatte. Da waren die Zugkräfte nicht ohne, vor allem, wenn man vermeiden möchte, daß der Fallschirmrand an den Seitenrändern zu stark durchhängt...

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  • steph
    Beiträge
    48
    • 31. Oktober 2008 um 13:30
    • #15

    Genau mittig über dem bereich hängt einer von mehreren großen leuchtern für die große Halle. Der Hallenmeister meinte zu mir, dass dieser mehr als ausreichend Dimensioniert wäre für einen solchen Fallschirm.

    Genau das meine ich ja mit dem durchhängen. ab einem gewissen maß wenn man den fallschirm noch mehr spannen möchte werden die zugkräfte verhältnismäßig sehr groß, wenn man aber mit einem gewissen maße an durchhängen leben kann sind diese doch gering. Dieser effekt wird zusätlich dadurch verstärkt, dass der Mittelpunkt generell höher liegt als die seiten an denen es an der Truss befestigt ist. Durch diese anordnung wird aus dem durchhängenden Pilz eher eine Art Trichter. Wodurch es nicht nötig ist den Fallschirm mit hohen Kräften zu Spannen.

    Edit:
    Entschuldigung das ich mich nicht sonderlich präzise von vornherein Ausdrücken konnte. Sind ja doch einige Missverständnisse entstanden.
    Vielen Dank für das Verständnis.

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