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Presets, Audio Zenit PW18H

  • roland zentgraf
  • 27. Oktober 2008 um 16:48
  • roland zentgraf
    Beiträge
    302
    • 27. Oktober 2008 um 16:48
    • #1

    Hallo, ich möchte mir ein skalierbares Basssystem zulegen. Ins Auge gefasst habe ich o.g. Bässe, da sie vom Packmaß gut passen würden.
    Anforderungen an die Bässe sind von kleinen VAs (1 pro Seite) bis zu Zeltdiscos (max.15x35m) und Open airs (4 Bässe pro Seite).
    gespielt wird Konservenmucke Querbeet über alle Richtungen.

    Welche Erfahrungen habt Ihr mit beiden Systemen, welches würdet Ihr bevorzugen und warum?

    Einmal editiert, zuletzt von roland zentgraf (4. Februar 2009 um 22:55)

  • david kammerer
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    • 27. Oktober 2008 um 17:32
    • #2

    Hallo,
    wir haben die TSE Sub und sind sehr damit zufrieden. Oft stellen wir deutlich weniger Material bei ähnlichen Veranstaltungen als unsere Mitbewerber (die haben letztes mal aber viel mehr Bässe dabeigehabt) und trotzdem reichts. Auch sind immer wieder Fremdtechniker erstaunt, wieviel aus den Kisten rauskommt. Es werden jetzt zwar bestimmt wieder einige aufschreien, daß die kein Basswunder sind und daß doch die Box xy (bei 105 kg :D ) deutlich besser ist usw. Wir finden, sie klingen klasse, haben für die Größe einen extrem hohen Output (ich kenne keine Bassbox dieser Größe mit dem Wirkungsgrad) und auch unsere Kunden haben nichts zu beanstanden, was den Sound betrifft.
    Ich kenne die PW18H nicht, darum möchte ich hier nicht die eine vor die andere Stellen. Wenn ich mir aber die technischen Daten auf den Seiten der Hersteller anschaue und mal davon ausgehe, daß sie seriös sind (kenne Winfried Seeburg als äußerst korrekten Menschen und auch Audio Zenit (ich meine Jürgen Enders?) machte auf der Musikmesse nicht den Eindruck eines Schwätzers auf mich), dann hat meiner Meinung nach der TSE Sub die Nase etwas vorne.
    Wie immer bei solchen Fragen auch von mir der Tip: Mal beide ausleihen und einen AB Vergleich (mit deinen Endstufen, deinen EQ´s etc.) machen, evtl. schauen, was du besser zumieten kannst und dich dann etscheiden.

    Viele Grüße

    David Kammerer

    Edit: Verwende trotz eigenem Material aber trotzdem die von den Herstellern empfohlenen Controllersetups

    Einmal editiert, zuletzt von david kammerer (27. Oktober 2008 um 18:37)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. Oktober 2008 um 18:17
    • #3

    Zum TSE:
    Habe diesen Sub angehört, schlecht ist der nicht mit orig. Controlling.
    Stelle ich "50Hz getunte Kiste" (TSE Sub) mit passendem Controller auf eine Seite und Sub "X" auf andere und fahre am Mixer auf 0dB. Stauen wirklich viele, was ausm TSE rauskommt ("Boa, voll fett alter" schreien viele Anfängern). Nun warum??? Schauen wir mal Controlling an: 45Hz BW24 - 125Hz BW24, EQ1 45Hz Q2,8 +10dB, EQ2 68Hz Q8 -3dB. Da wird schon um einiges klarer. Fahre ich auf +6dB dann arbeitet der Limiter schon beim TSE. Anderer Kanal kann ich noch weiter raufziehen so dass im endeffekt bringen beide Subs selber Output.
    PW18H gehen ganz gut im Rudel und habe diese als 4er Stack angehört. Weis nicht ob du ihn alleine benutzen kannst.
    Als Alternative (Output/Packmaß) kannst du noch SK Hybrid anschauen.

  • Jens Droessler
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    • 28. Oktober 2008 um 02:03
    • #4

    PW18H und PW118H funktionieren allein brauchbar. Sie sind dann zwar keine Tiefbasswunder, aber da vermisst kaum ein Zuhörer was. Allerdings fangen knapp oberhalb 100Hz die üblichen Probleme an.... Wobei ich dazusagen muss, dass KAUM eine PA im Bereich 100-200Hz wirklch potent ist. Die "Ü100"-Probleme sind also nichts, worüber man sich auf dem Papier aufregen müsste, wenn man seine Erfahrungen eh auf Systemen wie TW Audio T24+B30, d&b C4 etc. gemacht hat. Die meisten Technikern werden sich beim Arbeiten des Lochs in dem Bereich nichtmal bewusst... Zahn der Zeit.

  • roland zentgraf
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    • 28. Oktober 2008 um 07:35
    • #5

    bei 1-2 Bass pro Seite habe ich 15" 3 Wege Topteile somit sollte eine Trennung bei 100 Hz kein Thema sein.
    Für 3-4 Stück pro Seite kommt dann ein Horntop zum Einsatz (Doppel12"+2"+1") bestehen dann auch die Probleme? Trennung dann ca. 120-140 Hz?

    Wie sehen die Presets für den PW18H aus? Delay zum Top? Hornlänge?
    Wie spielen die neuen 18S Treiber (18W1000?) gegenüber den Oberton 18XB700?

    Welcher Bass (TSE oder PW18H) spielen im Singelbetrieb und im Rudel Tiefer? (für die RnB und HIP HOP Fraktion)

    Hier macht meiner Meinung nach der Dynacord Cobra PWH ein hervoragenden Job, ich will hier aber nicht vom Thema abweichen.

  • tobias kammerer
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    • 28. Oktober 2008 um 09:11
    • #6

    Hallo,

    ja die Trennung macht bei 120 Hz Probleme und zwar immer dann, wenn z.B. nur ein Topteil oben drauf steht. Der Abfall in dem Bereich wird dann hörbar. Das hängt aber sicher vom Anspruch der Veranstaltung ab, ob das relevant ist (ich sage mal: Konserve: völlig wurst, Rock: meißtens auch egal, ab hohem Niveau in der Rock/ Pop Musik: schwierig, Klassik/ Jazz: sehr bedenklich).
    ABER: sobald man mehrere Horntops benutzt, schließt sich dieses Loch von alleine, da hier große Additionen stattfinden. Die Hörner haben in der Regel bei 120 Hz keine Wirkung (sonst wäre die Box ziemlich groß), somit arbeiten die Mitteltöner als Direktstrahler, bei der großen Wellenlänge addieren sich gestackte Boxen nahezu zu 100%, wodurch das loch schnell auf- oft sogar überfüllt wird.
    Also: Oft ist das Ergebnis mit zwei Direktstrahlern besser als mit einem vergkleichbar lautem Horntop. Das Horntop punktet dann nur noch mit Reichweite und besserer Feedbackabschirmung auf die Bühne. Zum TSE Sub brauche ich nicht das Gleiche schreiben wie mein Bruder (siehe oben), aber ich empfehle ihn auf jeden Fall sehr, egal ob einzeln oder im Rudel.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Jonnytrance
    Gast
    • 28. Oktober 2008 um 11:07
    • #7

    Lässt sich die Absenkung durch Phasing, Delay und Trennfrequenzen auseinanderziehen etwa nicht beseitigen :wink:

  • tobias kammerer
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    • 28. Oktober 2008 um 11:13
    • #8

    Bestimmt, wenn man ein wenig wild durch die Gegend mißt! :wink:

  • flyingbeats
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    • 28. Oktober 2008 um 12:54
    • #9

    Ich habe sowohl mit PW18H als auch mit TSE Sub gearbeitet. Jetzt verwende ich TW Audio B30, aber das tut nix zur Sache. Der PW18H ist erheblich lauter, als der TSE Sub. Das kann man so garnicht vergleichen. Mit 2 PW18H pro Seite bekommt man in einer Halle mit 600 Zuhörern ein ordentliches und ausreichend tiefes Bassfundament hin. Mit 2 TSE Subs pro Seite kaum. Zumindest nicht so, wie ich es mir vorstelle. Den TSE Sub kann man eher mit dem PW18 ohne H von Audio Zenit vergleichen. In single Aufstellung ist der Tiefgang des PW18H ausreichend. Zumindest im Vergleich mit dem TSE Sub gibts da keine Einschränkungen, denn der ist auch kein Tiefbassmonster. Meine Wahl würde ganz klar auf den AZ Bass fallen, da erheblich billiger und leistungsfähiger. Und gerade wenn du 2x4er Stack fahren willst, kann deine Wahl eigentlich nur auf den PW18H fallen. Chassis ist kein Oberton mehr. Aber was genau drin ist, kann dir nur der Jürgen von AZ sagen. Am besten mal anrufen.

  • SSF
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    • 28. Oktober 2008 um 17:16
    • #10

    Hallo Roland.

    Wir haben 8 Stck. PW18H ( 4 Stck. Oberton + 4 Stck. 18" Sound bestückt)
    Als Topteil wird das PW12H (Single 12"/1") verwendet.

    Als optimales Set hat sich das Verhältniss 3 x Sub zu 1 x Top herausgestellt.

    Das Amping bei uns ist QSC PL4.0 - mit 700W pro Pappe relativ konserativ.
    Evtl. ist mit stärkerem Amping auch 2 x Sub zu 1 x Top brauchbar.

    Der Output ist mehr als Ordentlich - Tiefgang ist meiner Meinung nach bei 3 Subs pro Seite absolut ausreichend.
    Die Fremdmischer waren bisher immer sehr zufrieden mit dem System.

    Die mit dem 18" Sound bestückten PW18H bringen noch etwas mehr Output wie die Oberton bestückten.

    Einzig das Gewicht dürfte etwas niederiger sein - Ich glaube Jürgen arbeitet daran.

    Allerdings 1 PW18H pro Seite würde ich nicht einsetzen.
    Da macht doch eher ein Single 18" Bassreflex (PW18) Sinn!

    Gruß
    Thorsten

  • roland zentgraf
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    • 29. Oktober 2008 um 09:55
    • #11

    danke schon mal :)

    bitte aber noch um weitere Meinungen.

    hat den noch jemand von den PW18H oder TSE gebraucht welche abzugeben?
    Wer kann mir evtl. die Deckel für die PW18H machen? bei Seeburg sind die ja id.R. dabei.

  • roland zentgraf
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    • 1. November 2008 um 20:39
    • #12

    Wie siehts eigendlich mit den pw18h Druck und klangmäsig im Nahbereich und in kleineren Räumen aus, da manche Hörner erst auf Entfernung gefühlten Bassdruck entfalten. Ist bei meinen W-Bins z.B. so
    :oops:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 1. November 2008 um 20:50
    • #13

    Also Hörner die erst nach Entfernung drück liefern, sind mir nicht bekannt, aber dass manche Hörnen im Nahbereich zu dünn klingen gibts. W-Bins ist ein Beispiel.

  • holger schüller
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    • 2. November 2008 um 09:35
    • #14

    Beide Systeme schenken sich in meinen Augen wenig. Zu den TSE kann ich mehr sagen. Der Sub ist alsolut ok für die Größe und den Preis.
    Die Groundversion ist kaum teurer als ein B1801 und da ist das Rollbrett mit dabei.
    Ordentliches Amping und Controllersettings und man kann schon einiges damit machen. Der TSE ist kein Tiefbasswunder aber es reicht, vorallem in größerer Anzahl spielen die Bässe gut. Und wehr es tiefer braucht schmeißt halt die Infras dazu. (bitte jetzt keine Diskussionen über den Sinn von Infras, der Name ist halt nicht treffend gewählt).
    Was auch noch evtl. wichtig sein könnte ist die Zumietbarkeit in deiner Region.
    Die Akzeptanz und der Bekanntheitsgrad von ACL in unserer Gegend ist auf jeden Fall wesentlich höher als der von AZ.

  • roland zentgraf
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    • 4. Februar 2009 um 22:54
    • #15

    Hallo, hat jemand von euch die passenden preset für die Bässe AZ PW18H?
    Lowcut?
    empf. Trennfrequenz?
    Filter?
    Flankensteilheit?
    Delayzeit für die Tops (Ähnlich wie beim P12H)?

    Vielen Dank im Voraus

  • Thomas
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    • 5. Februar 2009 um 06:53
    • #16

    Frag doch einfach mal den Hersteller.
    Ansonsten kann man da nicht viel falsch machen.
    lowcut 12 db bei sagen wir 38 hz
    highcut dann entsprechend deinem top.
    eqing ist nicht unbedingt nötig.
    die kisten sind doch wirklich recht unkritisch zu handlen...

  • roland zentgraf
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    • 5. Februar 2009 um 09:59
    • #17

    Das mit dem Hersteller ist schon klar, nur antwortet dort keiner! :oops:

    Was ist mit dem Delay vom Top zu den Bässen? das ist eigendlich meine Hauptfrage.

  • F.A.Bi.A.N.
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    5.286
    • 5. Februar 2009 um 14:35
    • #18

    das delay ist so speziell wie die systemzusammenstellung selbst, da nicht nur der physische versatz der schallquellen (auch: unter welcher abhörposition...), sondern auch die gewünschten bzw. benötigten (!) filtertypen einen einfluss haben.
    wer´s genau haben will, kommt um´s messen (lassen) nicht herum.

  • roland zentgraf
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    • 5. Februar 2009 um 16:18
    • #19

    Es muss doch praxisbezogene Presets für diesen Bass geben. Jeder vernünftige Hersteller hat das auch.

    Ich will es ja nicht auf den millimeter wissen.

    Alle die diesen Bass einsetzen oder eingesetzt haben haben mit sicherheit ein preset.

    Erfahrungswerte von den Anwendern sind erwünscht.

    Vielen Dank schonmal

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 5. Februar 2009 um 18:38
    • #20

    Fabian Beitrag nicht gelesen?
    Ohne Angabe des Tops kann man auch keine Presets angeben!

    Naja also ich habe heute noch dort angerufen. Ging recht problemlos.

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