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Vorstellungsgespräch für Ausbildung zum VT

  • maaatin
  • 3. November 2008 um 13:47
  • maaatin
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    • 3. November 2008 um 13:47
    • #1

    Hallo!
    Habe morgen ein Vorstellungsgespräch für eine Ausbildungsstelle.

    Bin 20 Jahre. Schließe im Januar meine Ausbildung zum Informationselektroniker für Geräte und Systemtechnik erfolgreich ab.

    Arbeite seit 6 Jahren bei diversen mobilen Discoteams (Veranstaltungen bis knapp 3000 Personen), Discotheken, Bands, als DJ, als LJ und zudem habe ich seid 2 Jahren noch ein Nebengewerbe für Vermietung von VT und bin auch schon selbst Veranstlter.

    Jetzt möchte ich noch eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik machen (zwecks späterer größerer Firmengründung), zudem macht mir das ganze einfach totalen Spaß und ich kann eig nicht genug davon bekommen :D

    Dadurch das ich schon eine technische Ausbildung habe kann ich die zum VT auf 1,5 bzw. 2 Jahre verkürzen.

    Hatte nun schon am telefon mit der Firma gesprochen, die sind nicht begeistert das ich die Ausbildung verkürze.

    - Das kann nun Mehrere Gründe haben:

    1. Das ich vllt zu wenig mitbekomme für einen erfolgreichen Abschluss
    2. Das die Firma einfach 2 Jahre weniger eine billige Arbeitskraft hat (so war es zumindest in meiner letzten Firma der Fall)


    Frage ist nun wie ich morgen am besten bzw. am erfolgreichesten klar machen kann das ich die Ausbildung verkürzen kann?


    Und nochwas: Ist es ein der VT Brance eig normal das man bei fast allen Firmen schon fast mehr als 2 Wochen wartet bis man mal eine Rückmeldung auf eine Bewerbung bekommt? :D


    So jetzt hab ich soviel geschrieben nun seid ihr dran. Hoffe ihr könnt mir helfen.

    gruß Martin

    AULITEC Veranstaltungstechnik
    Martin Mauersberger

    Tel.: 02238 4784 078
    info@aulitec.de
    http://www.aulitec.de

    Neu in der Vermietung:

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  • tufkaleho
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    • 3. November 2008 um 14:21
    • #2

    Ich glaube da stehen die Chancen eher schlecht, nicht wegen mangelnder Qualifikation sondern einfach es den Arbeitgebern nicht gefällt dich bereits nach 2Jahren gehen zu lassen.
    Wie auch immer du es rüberbringst, die "schlechte" Message für den Arbeitgeber ist dieselbe.
    Einfaches Beispiel wäre wenn der Betrieb 3 Auszubildende jedes Lehrjahres hat. Wenn du dann nach 2Jahren aufhörst hat er unter Umständen Probleme diese Lücke wieder ordentlich zu schliessen.
    Was den Spass an der Ausbildung angeht, je nach Betrieb kann es Spass sein aber auch richtig harte Arbeit.

    Wenn du schon 6Jahre gearbeitet hast, wieso nimmst du nicht an der externen Prüfung teil ?
    Oder kannst du diese Berufserfahrung mangels Nachweise, was auch immer, nicht nachweisen ?

  • maaatin
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    • 3. November 2008 um 14:37
    • #3

    Das mit der externen Prüfung ist mir neu - wusste ich garnicht.

    Aber denke das es ein Problem darstellt wenn da zu sehen ist das ich schon mit 14 die ganze Nacht über auf diversen Veranstaltungen war.
    Zudem war es ja keine Vollbeschäftigung - meist 2x die Woche, hatte ja noch Montag bis Freitag normale Schule :wink:


    aber werde mich da mal schlau machen.

    gruß martin

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  • Mechwerkandi
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    • 3. November 2008 um 15:07
    • #4

    Wenn Du nebenbei noch ein eigenes Gewerbe betriebst, ist das:
    1) unerwähnt ein Kündigungsgrund
    2) erwähnt wenig förderlich der Anstellung.

  • maaatin
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    • 3. November 2008 um 15:19
    • #5

    Das Nebengewerbe stand bereits in der Bewerbung - daher ist es ja schon erwähnt.
    Zudem hat die Firma interesse an mir.

    Von daher ist ist es, hoffe ich, nicht alzu negativ.

    gruß martin

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  • GETEC
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    • 3. November 2008 um 17:35
    • #6

    a) wir bilden aus, und zwar mit dem ziel gute arbeitskräfte zu bilden
    b )ein nebengewerbe ist immer schwierig
    c) verkürzte ausbildungszeit ist immer ein nachteil, ausbilden kostet viel geld und nerven, dass man die arbeitskraft dann auch haben möchte ist ja wohl klar!!

    lg getec

  • andreas grossmann
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    • 3. November 2008 um 17:56
    • #7
    Zitat

    verkürzte ausbildungszeit ist immer ein nachteil...

    Ich habe meinen Facharbeiterbrief als Fluggerätmechaniker auch verkürzt und trotzdem mit 94% bestanden. Das meiste von den fehlenden 6 % zum Volltreffer fiel auf die Theorie - nicht auf die Praxis. Durch die Verkürzung konnte ich 1 Jahr früher studieren. Ich denke die Ausbildung zu verkürzen hatte für mich nur Vorteile.
    Nebenjobs und Gewerbe waren bei mir in der Ausbildung auch kein Problem. Und ich hab nicht wenig nebenbei gemacht. Man muss nur die Priorität richtig setzen.
    Dieses Beispiel kann man jetzt auch auf die VT-Branche übertragen...

    Gruß
    grobi

  • GETEC
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    • 3. November 2008 um 18:21
    • #8

    ich meinte eigentlich auch gar nicht für den auszubildenden, sondern viel mehr für die chance eine stelle zu bekommen.

    da ich bei der verkürzten lehrzeit von vorneherein einen höheren satz
    bezahlen muss, wird die rentabilität eines lehrlings damit nicht besonders gesteigert...

    und auch wenn lehrlinge sich immer als die ausgebeuteten sehen, der betrieb zahlt effektiv 61 wochen arbeitsleistung ( 52 wochen plus 2 monatslöhne sonderzahlungen) und der lehrling arbeitet aber "nur" 35 wochen ( 52 wochen minus 12 wochen berufschule minus 5 wochen urlaub) dazu kommen noch die kosten für das lehrlingsheim während der berufschule, auch ca 1,5 monatslöhne und zumindest im ersten lehrjahr das faktum, dass der lehrling effektiv noch recht wenig "bringt"

    man muss sich immer beide seiten ansehen, ich finde lehrlingsausbildung zumindest in der ersten phase eher als optimismus des betriebs, denn die meisten lehrlinge in unserem beruf wechseln ja nach der abschlussprüfung sowieso in die selbständigkeit und arbeiten für alle firmen am markt, womit man das thema investition in die eigene zukunft auch abhaken kann :)

    jedenfalls muss mich ein lehrling sehr überzeugen, dass ich ihm für 34 wochen im jahr fast den selben lohn wie einem facharbeiter bezahle....

    getec

  • Thomas
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    • 3. November 2008 um 19:00
    • #9

    Ich kenne da den ein oder anderen Betrieb wo azubis halt als perfekte aushilfe für 3 jahre gelten und danach natürlich nicht übernommen werden...
    von dahher...
    den rest kann sich jeder denken. muss nicht immer so sein, aber ich habe es schon öfters mitbekommen.

  • GETEC
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    • 3. November 2008 um 19:09
    • #10

    sicher das andere extrem, ich wollte ja nur aufzeigen, dass azubis bei weitem nicht so billig sind wies aussieht

    getec

  • mringhoff
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    • 3. November 2008 um 19:47
    • #11

    Da kann ich GETEC nur beiflichten.

    Rein betriebwirtschaftlich "rechnen" sich Auszubildende die ersten 1-2 Jahre nicht wirklich. Das kommt zwar auch auf den jeweiligen Azubi an, was der imstande ist zu leisten, aber grundsätzlich mit den Sozialabgaben, Steuern, der berufsschulbedingten Fehlzeit, Urlaubsanspruch, IHK-Gebühren etc. kommt ein Azubi auf ein Stundensatz, den gut und gerne auch ein erfahrener Hand oder beginnender Freelancer bekommt.
    Der aber kennt sich schon mehr oder weniger aus und beanspruch in der Regel keine weitere Fachkraft, die ihm erstmal alles erzählen bzw. kontrollieren muss.

    Ein Azubi rentiert sich dann aber langsam, wenn er gut ist und nach einiger Zeit Erfahrungen gesammelt hat. Das kann schon bereits im zweiten Lehrjahr sein. Wenn der dann aber im Sommer seine Prüfungen hat und dann weg ist, wo wir eigentlich alle Hochsaison haben, ist das natürlich nicht so toll. Das dritte Lehrjahr ist sozusagen die Earn-Out-Phase des Betriebs, irgendwie muss man das auch verstehen...

    Wenn ein Azubi dennoch unbedingt verkürzen will, würde ich das je nach Alter und Vorbildung verstehen und u.U. auch unterstützen.
    Die Entscheidung dabei liegt ja nur beim Betrieb, ist also nicht abhängig von Noten, Schulabschlüssen und anderen Formalien.
    Wenn man dem Azubi so entgegen kommt, dann erwartet man natürlich auch ein Entgegenkommen von ihm, das sich z.B. in einer geringern Ausbildungsvergütung niederschlagen könnte. Und natürlich ein loyales, engagiertes Arbeiten...


    Ein Gewerbe zu haben würde ich aber jetzt nicht als problematisch betrachten. Erstens ist das in unserer Branche recht üblich, zweitens würde das bedeuten, daß hier einer selbständig arbeitet, in gewissen Rahmen bereits unernehmerisch denkt und auch schon fachlich in der Materie steckt, also eine gewisse Vorbildung mitbringt.
    Was natürlich nicht geht ist, daß das Gewerbe weiterhin parallel zur Ausbildung aktiv ausgeübt wird. Es soll sich ja keiner körperlich verausgaben. Den ein oder andere Job ausnahmsweise je nach betrieblicher Situation nebenher würde mich jetzt auch nicht stören, aber wer in einen Azubi investiert, der erwartet schon, daß dieser fit auf seiner Baustelle ist und nicht geschafft vom eigenen Job am abend zuvor.

    Außerdem gehört natürlich ein gewisses Vertrauen dazu, nicht daß der Azubi, der mal auf den Jobs von Interessenten angesprochen wird, gleich seine eigene Visitenkarte zückt...

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  • mringhoff
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    • 3. November 2008 um 19:52
    • #12
    Zitat von "GETEC"


    da ich bei der verkürzten lehrzeit von vorneherein einen höheren satz
    bezahlen muss, wird die rentabilität eines lehrlings damit nicht besonders gesteigert..


    das muss wohl eine österreichische Regelung sein oder?

    Hier in D sind die Ausbildungsvergütungen frei verhandelbar, es gibt keine Tarifverträge, sondern nur Empfehlungen von der IHK.
    Und hinzu kommt, daß der Verkürzer-Azubi das dritte Lehrjahr weglässt und nicht das erste. Das bedeutet, daß die Vergütung im Jahr 1 und Jahr 2 dieselbe ist, wie auch bei den 3-Jahres-Azubis

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  • GETEC
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    • 3. November 2008 um 19:56
    • #13

    hm ob er nun das dritte lehrjahr weglässt weiss ich auch nicht, wohl sind die azubis in Ö einem kollektivvertrag untergeordnet, das variiert aber sehr von bundesland zu bundesland.

    getec

  • andreas grossmann
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    • 3. November 2008 um 21:10
    • #14

    Zum Thema Nebengewerbe oder Nebenjob:

    Es sollte sich mal jeder Arbeitgeber fragen, welchen Azubi er lieber hätte:
    Einen der...

    ...sich in der Woche oder auch am Wochenende sich dermaßen das Hirn aus dem Schädel säuft, dass er morgens zum Arbeiten nicht fit ist.

    ...der am Wochenende eine eigene VA gemacht hat, dabei gelernt hat - und sich vllt. nach Absprache 1-2 Überstunden nutzt, um den Schlaf nachzuholen.

    Hier kam die Meinung auf, dass das zweitere nicht gerne gesehen wird. Ich finde die erste Variante jedoch viel schlimmer. Man kann einen Azubi doch in de Freizeit auch arbeiten lassen. Wenn er es übertreibt, kann man immer noch darüber reden. Jemandem von vornherein etwas zu verbieten finde ich nicht wirklich gut und trägt auch nicht zur Zufriedenheit des Azubis bei.
    Wenn einer morgens öfters verpennt zur Arbeit kommt, klärt man das auch. Dann kann man doch genau so auch die Sache mit dem Nebenjob klären, wenn es Probleme gibt.

    Gruß
    grobi

  • maaatin
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    • 3. November 2008 um 21:12
    • #15

    so da bin ich wieder.

    Also das ich denen ihre Aufträge weg nehme da müssen die sich glaube ich keine Sorgen machen.
    Kann denen ja morgen meine Materialliste zeigen :wink:
    Ein rießiges Konzert (wie die Firma hauptsächlich macht - 1500+) kann ich selber kaum machen.

    Mit dem Nebengewerbe ist es so, dass ich das Material recht oft Vermietet habe, aber ohne Personal - rausgeben kanns auch ein anderer.

    Zudem hoffe ich, dass mir die Erfahrung aus den Nebengewerbe doch einen Vorteil bringt.
    Hoffe das ich das denen morgen auch klar machen kann.

    Ist es nicht für die Firma besser wenn sie mich früher als vollwertigen Gesellen abrechnen können? Oder macht das keinen Unterschied?
    (Habe ja dann keine Schule mehr usw)
    Ist doch ein gutes Argument - oder?

    Bei der Verkürzung geht es mir halt darum, dass ich nach nun schon 3,5 Jahren, dann endlich mal nach 5,5 jahren mehr oder weniger vernünftig bezahlt werde.


    Habe eben gelesen, dass die Vergütung Verhandlungssache ist.
    Bei der IHK habe ich gelesen, dass es für das erste Lehrjahr ca. 550€ gibt (wenn ich mich nicht irre), zahlt das wirklich jemand??
    Was kann ich bei meiner Qualifikation, ggf auch nach Praktikum verlangen?

    Bei meiner letzten Ausbildung hatte ich diese Traumgehälter:
    1 Jahr - 245€
    2 Jahr - 322€
    3 Jahr - 307€
    4 Jahr - 342€
    (alles Netto)

    - Zum Vergleich WDR (sind in meiner Klasse) 4 Lehrjahr ca. 860€ (Netto)

    Da kann ich mir vorstellen, dass es kaum noch weniger werden kann.
    Bei dem Gehalt musste ich ja auch was nebenbei machen.
    Da ich zudem noch 60 Kilometer am Tag fahren musste und in den letzten 2 Jahren schon 180€ für Benzien (nur für Arbeit) an kosten hatte.
    Dann noch wenn Schule war 170 km am Tag.
    Also einfach wars nicht, aber habe es nun endlich geschafft.

    Naja mit dem Lohn wäre noch wichtig - und morgen muss ich mich gut verkaufen.


    mfg Martin

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    • 3. November 2008 um 21:54
    • #16

    a) vergiss das mit dem "ich muss Euch gleich sagen dass ich da verkürzen möchte" - so jemanden würde ich sofort wieder vor die Türe stellen.
    Entweder da ergibt sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit, dann wird man zum geeigneten Zeitpunkt drüber sprechen, oder es wird eben nix.

    b) wenn es eine ordentliche Firma ist wird sie Dir Dein Nebengewerbe erlauben, was gibt es besseres als jemanden der sich für seinen Job wirklich interessiert. Solange Deine Leistung im regulären Job nicht leidet, wird es dazu auch keine Diskussion geben.

    c) fahre mal alle Deine Kenntnisse und Erwartungen komplet auf "NULL" zurück. Gehe davon aus, dass Du keine Ahnung hast was die Firma wirklich macht, aber frage nach, was man so mit Dir vorhat.
    Vielleicht ergibt sich daraus dann eine klarere Vorstellung, wozu die Ausbildungsdauer genutzt werden soll.

    d) ist eine Externenprüfung maximal das Papier wert, auf dem sie steht. Entweder weiß jemand was er macht, dann braucht er keinen Zettel, oder er weiß es nicht, dann hat der Zettel auch keine Bedeutung.

    Viel Erfolg bei der Bewerbung!

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  • treibsand
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    • 3. November 2008 um 22:04
    • #17

    Ich glaube, du solltest dir Präferenzen und Ziele setzen...
    Ist es dir wichtiger, schnell den Schein zu erwerben, oder eine solide Ausbildung UND ein hohes Gehalt zu haben?!?
    Meine Erfahrung mit einigen Kollegen die Ausbilden:
    Azubis sind Kostenfaktor. Neben den schon erwähnten Kosten gegenüber Festangestellten (In D verursacht der Azubi auch deutlich geringere Lohnnebenkosten...) haben Azubis auf Dauer nur Nachteile :?
    - Freelancer sind schnell angelernt, kosten zwar in der Arbeitszeit deutlich mehr, sind aber ohne Arbeit Kostenneutral
    - Freelancer haben keine Berufsschule und damit verbundene Fehlzeiten auf Produktionen
    - Freelancer sind mittlerweile fast überwiegend ausgelernte Fachkräfte
    - Freelancer sind motivierter.
    - auch Freelancer sind treu. Irgendwoher müssen sie ja auch ihre Jobs bekommen...

    Nichtsdestotrotz müssen ja auch die Freelancer der nächsten Generationen irgendwo mal was "gelernt" haben.
    Wenn ich die Absicht hätte, in den nächsten 2 Jahren einen Festen Arbeitsplatz zusätzlich einzurichten, würde ich IMMER einen fähigen Azubi suchen, der Vorkenntnisse und Motivation mitbringt.
    Aber übermäßig viel Zugeständnisse (Nebenverdienst, hoher Lohn etc.) würde ich deutlich aufrechnen.

    Es nutzt nichts, dass ein Azubi (noch) keine Möglichkeiten hat, mir Konkurrenz zu machen. Spätestens mit dem Ende seiner Ausbildung hat er genügend Firmeninternes Wissen, um mir Marktanteile abspenstig zu machen...

    Das solltest du bei deiner Verhandlung berücksichtigen.

    Ansonsten: viel Glück.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • mringhoff
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    • 4. November 2008 um 00:37
    • #18
    Zitat von "Andreas Großmann"

    Es sollte sich mal jeder Arbeitgeber fragen, welchen Azubi er lieber hätte:
    Einen der...

    ...sich in der Woche oder auch am Wochenende sich dermaßen das Hirn aus dem Schädel säuft, dass er morgens zum Arbeiten nicht fit ist.

    ...der am Wochenende eine eigene VA gemacht hat, dabei gelernt hat - und sich vllt. nach Absprache 1-2 Überstunden nutzt, um den Schlaf nachzuholen.


    ehrlich gesagt: weder noch...
    (aber wie schon oben erwähnt, ist alles relativ - kommt auf den Umfang an...)

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  • mringhoff
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    • 4. November 2008 um 00:46
    • #19
    Zitat von "Maaatin"

    Ist es nicht für die Firma besser wenn sie mich früher als vollwertigen Gesellen abrechnen können? Oder macht das keinen Unterschied?
    (Habe ja dann keine Schule mehr usw)
    Ist doch ein gutes Argument - oder?


    nur in der Theorie.
    In der Praxis werden einfach z.B. drei "Techniker" angesetzt. Daß der eine noch Azubi ist, weiß der Kunde nicht.
    Und im Grunde genommen ist das ja auch nicht so wichtig, Hauptsache die Veranstaltung läuft gut und problemlos über die Bühne. Wie ich mein Personal zusammensetze, kann dem Kunden schlussendlich ja egal sein.
    Meist läuft es ja so raus, daß ein erfahrener Techniker (teuer), ein "normaler" Techniker und ein Azubi (preiswert) dabei ist, dem Kunden aber einfach ein Pauschalpreis genannt wird...
    Daß kann ich aber nur machen, wenn der Azubi auch wirklich gut ist. Einen Azubi im ersten Lehrjahr wird hingegen wohl einfach nur so mitlaufen, ohne Berechnung. Dann kommen halt vier Leute und es werden drei berechnet....
    Alles also eine große Mischkalkulation - nichts unredliches....

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  • maaatin
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    • 4. November 2008 um 12:55
    • #20

    Noch eine letzte Frage:

    Das ist ja nun die erste Firma zu der ich zum Vorstellungsgespräch geladen bin.
    Es folgen noch 5 weitere in den nächsten 2 Wochen.

    Ab wann muss ich einer Firma definitiv zusagen???
    Möchte mir ja gerne alle (bisher) 6 Möglichkeiten "warmhalten" und mich dann entscheiden.

    Sage ich definitiv zu wenn ich den Ausbildungsvertrag unterschreibe?

    mfg Martin

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