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Hat jemand Erfahrungen mit AKG C 214

  • lars röwer
  • 4. November 2008 um 15:11
  • lars röwer
    Beiträge
    13
    • 4. November 2008 um 15:11
    • #1

    Moin Gemeinde,
    wir stehen vor der Anschaffung mehrerer (4-8 ) Großmembrankondenser und haben dabei das C 214 in die engste Auswahl genommen.
    Hat von euch schon jemand Erfahrungen damit gemacht?
    Zum Einsatz kommen soll es dabei größtenteils bei Jazz für Piano, Drum-OH, Gebläse und evtl. Perc-OH.
    Zu weiteren Auswahl standen auch AT 4040, das wird aber wohl an der ridertauglichkeit scheitern und das C 414. Das taucht auf vielen Ridern auf ist aber denk ich nicht unbedingt notwendig. Auf einer Livebühne braucht wohl kaum jemand die umschaltbare Charakteristik.
    Für Neumann wird wohl das Geld nicht reichen, auch wenn man damit kaum bis garkeine Diskussionnen mit Techs haben wird. Wobei sich auch die Frage stellt ob der Preis unterscheid zum C 414/214 gerechtfertigt ist.

    Grüße aus dem Norden

  • simonstpauli
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    • 4. November 2008 um 15:28
    • #2

    Das C214 habe ich jetzt einige Male als Schlagzeug-Overhead und für akustische Instrumente (Violine, Akkordeon, akustische Gitarre) eingesetzt.

    Erster Eindruck: gut, ähnlich einem C414 auf Nierenstellung (was ja irgendwie klar war *g* ). Da man meistens die Niere braucht ist dieses Modell in meinen Augen absolut brauchbar.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • max heinlein
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    52
    • 4. November 2008 um 23:03
    • #3

    Warum denn kein C414?
    Ich finde das ist eine gute Investition! Kann man für alle Deine Anwendungen hernehmen und auch vor dem Git Amp. Ist ein sehr schönes Mic was kaum einer ablehnen wird.

    Das AT4040 ist vom Sound her nicht so mein Ding -- klingt einfach nicht so schön finde ich. Aber das ist halt wieder so ne persönliche Meinung.

    Das C214 kenne ich nicht. Aber das ist glaub ich ein bisschen billiger wie das C414 oder? Wenns ums Budget geht kannst Du ja mal einen A/B Vergleich machen. Aber wenns Dir sehr um ridertauglichkeit geht, würde ich sofort zum C414 tendieren.

  • simonstpauli
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    • 4. November 2008 um 23:26
    • #4
    Zitat von "Max Heinlein"

    Das C214 kenne ich nicht. Aber das ist glaub ich ein bisschen billiger wie das C414 oder? Wenns ums Budget geht kannst Du ja mal einen A/B Vergleich machen. Aber wenns Dir sehr um ridertauglichkeit geht, würde ich sofort zum C414 tendieren.


    Ich glaube nicht, daß sich ein A/B-Vergleich lohnt, das C214 ist ein C414 mit einer statt zwei Kapseln [EDIT] Membranen[/EDIT]. Es wird bei einem Vergleichstest sehr ähnliche Ergebnisse mit einem C214 und einem C414 in Nieren-Stellung geben. Dafür kostet das 214 einiges weniger.
    Die Idee von AKG ist: Anwender, denen die Nieren-Charakteristik reicht müssen nicht die zweite Kapsel [EDIT] Membran[/EDIT] bezahlen.
    http://www.akg.com/site/press_cen…,nodeid,33.html

    EDIT: Unklarheiten in der Formulierung korrigiert.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

    2 Mal editiert, zuletzt von simonstpauli (5. November 2008 um 14:00)

  • christopher hafer
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    • 4. November 2008 um 23:43
    • #5

    Klares Statement:
    GM auf Bühnen sind Schwachsinn. Besonders billige.
    Wenn man Rider erfüllen muss, in denen C414 oder AT4050 oder U87 steht, dann besorgt man sich die und keine Diskussion. Denn wenn die gefordert sind, dann wegen ihres charakteristischen Eigenklangs und nicht weil sie eine 1" -Membran aufweisen.
    Solche Rider gibt es nur in der Topklasse. Wenn Du Dich da wirklich aufhältst hast Du wahrscheinlich auch den Rest auf diesem Niveau. Wen interessieren da 1800 EUR für zwei neue C414? OK, acht Stück sind schon ne Hausnummer, aber so viele müssen es bestimmt nicht sein.

    Wahrscheinlich suchst Du einfach nur gute Kondensatormikrofone. Dann nimm unbedingt Kleinmembrankondensatoren. Die sind GMs in praktisch allen Punkten überlegen - und bei vergleichbarer Qualitätsstufe noch dazu billiger. Und niemand meckert über ein KM184 oder C480.


    Zitat

    Ich glaube nicht, daß sich ein A/B-Vergleich lohnt, das C214 ist ein C414 mit einer statt zwei Kapseln. Es wird bei einem Vergleichstest sehr ähnliche Ergebnisse mit einem C214 und einem C414 in Nieren-Stellung geben. Dafür kostet das 214 einiges weniger.
    Die Idee von AKG ist: Anwender, denen die Nieren-Charakteristik reicht müssen nicht die zweite Kapsel bezahlen.

    Das 414 (und jedes andere Mikro mit Umschaltung) hat keine zwei Kapseln, sondern eine Doppelmembrankapsel.
    Um den Eigenklang eines 414 zu erreichen - und allein vom 414 gibt es einige unterschiedliche Typen - wird man nicht drumherum kommen das 414 nachzubauen.
    Bestimmt ist das C412 gar keine schlechte Wahl im Low-Mid-Budget-Bereich.
    Fragt sich nur: Was verspricht man sich davon, knapp
    500 EUR für ein GM-Mikro auszugeben das niemand kennt und niemand fordert, und noch dazu für'n Bühnenbetrieb...?

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • tufkaklto
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    • 5. November 2008 um 00:01
    • #6

    naja, es gibt schon Anwendungen, da würde ich immer gerne Großmembraner nehmen.

    Aber wie Christopher hafer richtig schrieb, entweder sie Sind im Rider gefordert, dann hat sich das Thema erledigt, dann wird es hingestellt, oder man kann sich deutlich billigere GM Micros kaufen, wo auch das Verhältnis Preis/Leistung gut passt.

    Bei einem Gitarrenamp würde ich ( meine Meinung ) im speziellen die AKG definitiv nicht mehr hernehemen..

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • oton
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    • 5. November 2008 um 00:21
    • #7
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Klares Statement:
    GM auf Bühnen sind Schwachsinn.

    Klares Statement: Solche Aussagen gehen 100% an der Realität vorbei und sind totaler Quark, aber das kennen wir ja von dir ...


    Zitat von "Christopher Hafer"

    Wenn man Rider erfüllen muss, in denen C414 oder AT4050 oder U87 steht, dann besorgt man sich die und keine Diskussion. Denn wenn die gefordert sind, dann wegen ihres charakteristischen Eigenklangs und nicht weil sie eine 1" -Membran aufweisen.

    Das 214 ist einfach noch sehr neu und noch nicht sehr bekannt, aber das wird sich bald ändern denke ich. Zum Eigenklang siehe unten


    Zitat von "Christopher Hafer"

    Solche Rider gibt es nur in der Topklasse. Wenn Du Dich da wirklich aufhältst hast Du wahrscheinlich auch den Rest auf diesem Niveau. Wen interessieren da 1800 EUR für zwei neue C414? OK, acht Stück sind schon ne Hausnummer, aber so viele müssen es bestimmt nicht sein.

    Auch in der Topklasse wird heutzutage gerechnet, und wenn ich mit einem preiswerteren Mikro das Gleiche erreiche, wird auch da schnell das 214 auftauchen. Schließlich stehen 99% aller 414 auf Bühnen auf Niere.

    Zitat von "Christopher Hafer"

    Das 414 (und jedes andere Mikro mit Umschaltung) hat keine zwei Kapseln, sondern eine Doppelmembrankapsel.
    Um den Eigenklang eines 414 zu erreichen - und allein vom 414 gibt es einige unterschiedliche Typen - wird man nicht drumherum kommen das 414 nachzubauen.
    Bestimmt ist das C412 gar keine schlechte Wahl im Low-Mid-Budget-Bereich.
    Fragt sich nur: Was verspricht man sich davon, knapp
    500 EUR für ein GM-Mikro auszugeben das niemand kennt und niemand fordert, und noch dazu für'n Bühnenbetrieb...?

    Du kleiner Haarspalter ... wie süß ...

    Das 214 ist, wie simonspauli schon geschrieben hat, schlicht ein 414 mit Einzelkapsel. Ich habe es vor 2 Wochen das erste Mal in die Finger bekommen und im Studio mal gegen meine 414 B/ULS verglichen, die Mikros klangen sehr ähnlich, das 214 hatte einen Tick mehr Höhen, was aber auch daran liegen kann das meine 414er schon gut 10 Jahre alt sind.

    Laut AKG wird " ... Für den perfekten Klang wird die C 414 - Doppelmembrankapsel mit nur einer (statt zwei) Membranen aufgebaut" .... und so klang es auch.

    Ich persönlich (und viele andere Tonleute auch) mag das 414 sehr gerne auf Bühnen, als OH, vor Gitarrenamps und als Gebläse. Und es steht auch oft in meinen Ridern. Und seit zwei Wochen auch alternativ das 214. Und ich denke es wird sich sehr schnell verbreiten.

    Ich würde übrigens beim Kauf von acht Mikros überlegen, wenigstens zwei davon als 414 zu nehmen, manchmal ist die Acht und die Kugel doch ganz nützlich, auch auf einer Bühne, oder zu Recordingzwecken. Auch würde ich, wenn es nicht explizit gefordert ist, nicht unbedingt acht Mikros mit gleichem Klang kaufen, sondern vielleicht 2x AKG 414, 2x AKG214, 2x KM184, 2x Schoeps MK4

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • simonstpauli
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    • 5. November 2008 um 00:39
    • #8

    Doppelmembran bedeutet zwei Membranen, ich denke man kann erkennen was gemeint ist.

    Andererseits befinden wir uns in einem Fachforum und ich begrüße die Klarstellung, den Aufbau des C414 betreffend.

    Was die Ridertauglichkeit betrifft: ich denke niemand der ein C414 fordert wird ernsthaft ein C214 ablehnen. Ein C3000 möglicherweise schon. (ich besitze eins und es fällt A/B doch schon gegenüber dem 214 ab)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • karel noon
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    • 5. November 2008 um 01:02
    • #9

    kleine frage: warum wurde das AT4040 in die auswahl genommen, und nicht das AT4050?

    das 4050 ist doch schon ab und an auf ridern zu sehen, und klanglich doch noch etwas anders als das 4040.

    also ich würde auch auf eine bunte mischung setzen, wobei die AKG da nicht enthalten wären, weder 414 noch 214. aus rein persönlichem geschmack heraus.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • christopher hafer
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    • 5. November 2008 um 04:00
    • #10

    @ oTon

    Zitat

    Klares Statement: Solche Aussagen gehen 100% an der Realität vorbei und sind totaler Quark, aber das kennen wir ja von dir ...

    Lesen, oTon, lesen. Ob das an der Realität vorbeigeht ist überhaupt nicht mein Thema. Mein Thema ist ein anderes.

    Aber gerne kannst Du Deinen Angriff ob des "totalen Quarks" meiner Aussagen, die "man so von mir kennt" mal Belegen.
    Sonst wirst Du Dich hier selber ein weiteres Mal als "Quarkquelle" disqualifiziert haben, zumindest in meinen Augen.

    Zitat

    Das 214 ist, wie simonspauli schon geschrieben hat, schlicht ein 414 mit Einzelkapsel.


    Klar, wenn man dem üblichen Marketing-Streichkäse aus dem Hause Harman glauben schenken mag. Würde ich auch gerne.
    Aber allein ein Blick auf den Frequenzverlauf und andere technische Daten zeigt, dass das C412 eben kein C414 auf Niere ist, auch wenn AKG bemüht war hier einen Low-Cost Clone zu schaffen, wahrscheinlich durch den Einsatz elektronischer Entzerrung. Aber so einfach ist das eben nicht, sonst hätte man das auch schon im C4000 verwirklichen können. Es fehlt einfach die richtige Kapsel. Ein TLM103 klingt eben auch nicht wie ein U87.


    Zitat

    kleine frage: warum wurde das AT4040 in die auswahl genommen, und nicht das AT4050?

    das 4050 ist doch schon ab und an auf ridern zu sehen, und klanglich doch noch etwas anders als das 4040.

    Das Frage ich mich auch, schließlich sind die ATs lange ein Standard in etlichen Ridern, sowohl das hervorragende 4050 als auch das 4033.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • oton
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    • 5. November 2008 um 09:03
    • #11
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Klar, wenn man dem üblichen Marketing-Streichkäse aus dem Hause Harman glauben schenken mag. Würde ich auch gerne.

    Habe ich ja nicht, ich habe es schlicht und ergreifend ausprobiert. Eine Sache die hier im Forum ja eher verpönt ist, hier hält man ja eher Seancen über Frequenzschrieben und Datenblättern ab ....

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  • simonstpauli
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    • 5. November 2008 um 12:16
    • #12
    Zitat von "oTon"

    Habe ich ja nicht, ich habe es schlicht und ergreifend ausprobiert. Eine Sache die hier im Forum ja eher verpönt ist, hier hält man ja eher Seancen über Frequenzschrieben und Datenblättern ab ....


    ;)

    Ich frage den Lars mal:

    Woher im Norden kommst Du? Was für Rider stehen da im Raum, welche Location etc., gerne auch per PN.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • guma
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    • 5. November 2008 um 12:57
    • #13
    Zitat von "oTon"

    Habe ich ja nicht, ich habe es schlicht und ergreifend ausprobiert. Eine Sache die hier im Forum ja eher verpönt ist, hier hält man ja eher Seancen über Frequenzschrieben und Datenblättern ab ....

    Am liebsten sind mir Zeitgenossen, die die Daten kennen und eigene Experimente machen. :wink:

  • terrine
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    • 5. November 2008 um 13:54
    • #14

    Bez. Großmembran auf (Live-)Bühnen verweise ich gerne auf gumas Großmembranfred :)

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=62790&highlight=gro%DFmembran

    :)

    Gruß,
    Moritz

  • christopher hafer
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    • 5. November 2008 um 15:51
    • #15
    Zitat von "terrine"

    Bez. Großmembran auf (Live-)Bühnen verweise ich gerne auf gumas Großmembranfred :)

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=62790&highlight=gro%DFmembran

    Dazu noch etwas: In diesem Fred ging doch hauptsächlich um GMs vor Gitarrenamps. Da ist erlaubt was gefällt (OK: Das ist es immer...).
    Meines Erachtens gibt es kein Mikrofon, was man nicht vor einen Amp stellen könnte - soll meinen: diese Anwendung ist kein gutes Testfeld für ein Mikro, weil sie keine Anforderungen stellt (bis auf MaxSPL).

    Worum es hier ging war aber...

    Zitat

    Zum Einsatz kommen soll es dabei größtenteils bei Jazz für Piano, Drum-OH, Gebläse und evtl. Perc-OH.

    Ich sehe hier Kleinmembranmikros im deutlichen Vorteil, besonders bei OH-Aufgaben. Bei Gebläse ist das natürlich eine Frage des genauen Instruments und der Klangvorstellung.

    guma

    Zitat

    Am liebsten sind mir Zeitgenossen, die die Daten kennen und eigene Experimente machen.

    Das finde ich erstmal auch, eindeutig klar ist aber, dass zwei Mikrofone mit zwei unterschiedlichen Frequenzschrieben u. technischen Daten nicht gleich klingen können, nur ähnlich. Trotzdem bin ich von oTons Erfahrungsbericht dankbar, ich erwarte nur ein wenig mehr Sachlichkeit.
    Das C412 ist einfach kein C414, bei dem man "eine Kapsel weggelassen hat".

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • guma
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    • 5. November 2008 um 17:00
    • #16
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Das C412 ist einfach kein C414, bei dem man "eine Kapsel weggelassen hat".

    Wenn Du das C214 meinst: 100% Zustimmung. Ist definitiv ein anderes Mikrofon.

    Bezüglich der "fehlenden" anderen Richtcharakteristiken:
    Es gibt kaum Kugelanwendungen im Beschallungsbereich ausserhalb der Miniaturelektretkugeln im Musicalbereich ( wenige Ausnahmen, die aber dann eher ein kleines Mikrofon erfordern ) und dann lieber ein echter Druckempfänger sprich Kleinmembran.
    Ich nutze an den umschaltbaren manchmal die 'acht'. ( Es gibt, wenn man darüber nachdenkt, wirklich einíge Anwendungen für 'acht' auf der Bühne ) Ich nehme dafür die Großmembranen, weil ich sie habe, allerdings klingen manche Modelle auf den beiden Seiten deutlich unterschiedlich ( gerade das 414 tut das ). Eventuell wäre ein 'achter'-Bändchen dafür die bessere Wahl.

    Bei den "Nurnieren" bin ich ein Freund des AT4033 ( ist vom effektiven Membrandurchmesser eher so ein Zwischending zwischen klein und Großmembran, wirksamer Membrandurchmesser auch kleiner als beim AT4040 ) Damit habe ich auch die längste Bühnenerfahrung. Dem würde ich sofort die vom Threadstarter gewünschte Multifunktionalität bescheinigen, weil ich das in all diesen Anwendungen schon erfolgreich benutzt habe. Das wäre für mich auch das Mikrofon, mit dem ich das 214 vergleichstesten wollen würde.

    Einmal editiert, zuletzt von guma (5. November 2008 um 20:43)

  • simonstpauli
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    • 5. November 2008 um 17:46
    • #17

    Trotzdem wage ich frech zu behaupten daß das 214 im Jazz-Bereich seinen Platz finden wird.

    Im übrigen sind alle Mikrofone der 414-er Familie unterschiedlich.

    Wenn es um das Eingemachte geht (bei ÖR-Recording z.B.) sind sowieso die üblichen Verdächtigen:

    GM: Neumann U87, U89, TLM127, TLM170 für Bläser, Schlagwerk
    KM: Schoeps MK4, MK8 für Overhead

    gefragt und andere Typen werden von der Bühne getreten, ob nun mit oder ohne Frequenzschrieb.

    Das MK8 mit Einweckgummi-Aufhängung ist übrigens göttlich am Kontrabaß.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • guma
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    • 5. November 2008 um 20:44
    • #18
    Zitat von "simonstpauli"

    Wenn es um das Eingemachte geht (bei ÖR-Recording z.B.) sind sowieso die üblichen Verdächtigen:

    GM: Neumann U87, U89, TLM127, TLM170 für Bläser, Schlagwerk
    KM: Schoeps MK4, MK8 für Overhead

    gefragt und andere Typen werden von der Bühne getreten, ob nun mit oder ohne Frequenzschrieb.

    Das MK8 mit Einweckgummi-Aufhängung ist übrigens göttlich am Kontrabaß.

    Was hat das jetzt mit der Ausgangsfrage zu tun ?

  • oton
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    • 5. November 2008 um 20:55
    • #19
    Zitat von "guma"

    Wenn Du das C214 meinst: 100% Zustimmung. Ist definitiv ein anderes Mikrofon.

    wo hast du es verglichen, ich fand die zwei wie gesagt sehr ähnlich. Ich schaue mal das ich nächste Woche ein paar Audiofiles hier reinstelle.

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  • tonstoerung
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    • 5. November 2008 um 21:27
    • #20

    Eine Frage an die Spezi's,

    Was sagt denn der angegebene Frequenzgang in Datenblättern über den wirklichen Klangcharakter eines Mikrofones aus (Aulösung etc.)
    Ich glaube wohl nicht viel.Oder?
    Da dieser oft so betont wird.Im grunde ist der doch "Fast" egal.(Bitte diese Aussage nicht überbewerten IHR wisst was ich meine.) Hauptsache es klingt gut.
    Denn Klangcharakter kann man leider nicht messen und oder durch Frequenzgänge definieren.
    Und das ist ja doch im Grunde die eigentliche Frage um die es bei den post's zum Klang von Mics zu 99% geht.Der Charakter!(Wie bei den Menschen.Sollte man meinen.)

    Mfg Kevin

    Evtl. kann die angegebene Empfindlichkeit uns noch erahnen lassen das es gut sein könnte.Vieleicht!

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